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Nachricht |
Rimbaut
sporadischer Gast


14
Rhein-Main M, 36
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Do, 15.Jun.06, 20:49 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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| bade_ka : | | also ich denke, die zahlreichen reaktionen zeigen deutlicher als alles andere, daß der thread seine berechtigung hat. Es fühlen sich viele berufen, hier mitzudenken - und ich gebe zu, daß das ein kleiner Hintergedanke von mir war |
das seh ich aber ganz anders!!!
ich kann mir schwer vorstellen, daß die leute in deinem sinne oder wie du es sagst: hintergedanken, hier mitdenken.
großteils werden deine ansichten einfach nur widerlegt aber nicht im zusammenhang mit deiner feststellung hinterfragt.
das ist ein riesen unterschied!
und wie in jedem anderen forum auch, kommen auf besonders anstößige beiträge dann auch jede menge antworten.
ich geb jedenfalls gerne zu, daß mich deine ansichten ärgern und ich allein deshalb darauf antworte!
nicht, weil du mir plötzlich einen neuen denkanstoß gegeben hättest und ich dadurch die problembewältigung anders angehen würde.
gruß
R.
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thorn
Forums-Gruftie


962
BRD W, 24
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Do, 15.Jun.06, 22:27 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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Hallo bade_ka,
ich finde, dass sich "objektiv" und "relativ" in diesem Fall nicht viel nehmen. Ich bin durch einige gedankliche Assoziationen von deinem "relativ" zu meinem "objektiv" gekommen, aber ersetze ruhig das eine Wort durch das andere - die Bedeutung meiner Aussage bleibt bestehen.
| bade_ka : | | Dein Argument, daß es möglicherweise den Leidensdruck verstärkt, wenn sich jemand klar macht, daß er mit seinem Leiden nicht fertig wird, im vergleich zu anderen, finde ich sehr gut. |
Nun, vor allem kann dieser Ansatz bei Menschen dafür sorgen, dass sie ihr Leiden nicht mehr für legitim erachten. "Wie kann ich mich schlecht fühlen, wenn es anderen so viel schlimmer geht? Das darf ich doch eigentlich gar nicht!" - Das ist der perfekte Nährboden für Schuldgefühle, Selbstverachtung und Selbsthass, oder aber Grundlage für Verdrängung, Runterschlucken und In-sich-Reinfressen der Sorgen, was beispielsweise in Essstörungen, Gefühlskälte oder SVV münden kann (... ein grob skizziertes Bild dessen, was ich hier im Forum so mitbekommen habe).
Und der Grund, warum ich mich von diesem Thread angesprochen fühle, ist der, dass ich genau so ein "Fall" bin. Und diese Meinung, die du hier vertrittst, ärgert mich immer wieder, weil sie einen um Längen zurückwerfen kann, wenn man gerade dabei ist, sich selbst näher zu kommen. Das klappt bei mir inzwischen kaum noch, aber ich weiß, dass es viel mehr Menschen gibt (gerade hier), die denselben Weg gehen und dieselben Schwierigkeiten haben.
Weißt du, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass du irgendjemandem mit deinen Aussagen helfen könntest, aber ich glaube auf jeden Fall, dass du damit jemandem schaden könntest.
| bade_ka : | | Wenn man sich "zu" ernst nimmt - ist da nicht zu befürchten, daß man im Leiden verharrt? |
Du meinst, weil das so viel Spaß macht? ... Nein, ich kann das sogar nachvollziehen, was du da sagst, obwohl ich es schlimm finde. Aber ich habe selbst lange so gedacht und tue das auch heute noch manchmal. Weil ich immer noch manchmal vergesse, dass kein Mensch freiwillig leidet (besonders dann nicht, wenn er in der Lage ist, seine Situation zu verbessern), und weil es manchmal einfacher ist, anderen zu viel Jammerei vorzuwerfen, als sich selbst das Jammern zu erlauben, obwohl man es gern würde ...
Allerdings geht es hier m.E. nur selten um "einfach nur jammern", sondern meistens um Problembewältigung.
Was du dabei auch außer Acht zu lassen scheinst, ist der Zeitfaktor. Ich weiß nicht, wie viel Zeit du z.B. einem Vergewaltigungsopfer geben würdest, bis es mit der Verarbeitung seines Traumas fertig sein muss, aber so unterm Strich, das sage ich mal so deutlich, machst du auf mich keinen besonders großzügigen Eindruck.
| bade_ka : | | ... dem steht der Weg zur Hilfe offen UM HERAUS ZU KOMMEN! |
Du meinst, im Gegensatz zur Hilfe, um drinnen zu bleiben?
Ich sag aber auch gerne noch einmal, dass das, was dir so wenig zu gefallen scheint, oftmals nichts weniger als ein Schritt auf dem Weg aus der Krise ist. Wenn du den streichen wolltest, dann hätten eine Menge Leute plötzlich Probleme, weil man Schritt C nun mal erst nach Schritt B machen kann.
Stimme übrigens unbedingt Irrlicht zu: Wer sich selbst ernst nimmt, der ist bestrebt, dafür zu sorgen, dass es ihm gut geht - im Leid zu verharren ist von daher eher unwahrscheinlich. Ich empfinde das auch nicht einfach nur als Schritt auf dem Weg (also, es zu lernen schon), sondern vielmehr als Teil des Fundaments für das eigene (Glücklich-)Sein und Werden. Du merkst, ich nehme das viel ernster als du ...
@slaVe: Zwischen "fehlendem Vertrauen in die eigene Kraft" und "mangelndem Selbstwertgefühl" sehe ich einen Abgrund klaffen. Letzteres ist m.E. eins der größten seelischen Probleme, die ein Mensch haben kann, und ich glaube sehr wohl, dass ganz viele hier genau darunter leiden, wobei sich das in diversen unterschiedlichen Folgeproblemen ausdrückt.
Mangelndes Selbstvertrauen, wie ich das erste nennen würde, ist aber genauso wenig mit einem "Ist doch gar nicht soo schlimm" zu beseitigen ...
Viele Grüße,
thorn
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... Helferlein
 
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jovenilia
Helferlein


137
irgendwo W, 50
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Fr, 16.Jun.06, 0:15 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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oje oje oje
also mal zu rimbaut: Du verstehst absolut nicht, was ich sage. Und daraufhin verstehe ich deine antworten wieder nicht... ein totales aneinander vorbei, aus dem ich keine ausweg sehe. Ich sage blau und du behaptest steif und fest ich hätte rot gesagt. Sorry, aber auf dieser basis ist kein gespräch möglich. Ich schlage vor, du schickst mich einfach zum teufel und ersparst dir damit viel ärger.
zu sternenmeer: auch bei dir habe ich probleme zu verstehen, was du eigentlich meinst. Ich nehme an, es ist einfach nur schlampig ausgedrückt, aber es macht es mir sehr schwer darauf zu reagieren, weil es sprachlich so schräg ist.
Nein Thorn, objektiv und relativ sind 2 völlig verschieden sachen und du verfälschst den sinn, wenn du sie gleichsetzt!!! Aber wichtiger finde ich deine 2. Aussage: Ich denke hier liegt ein, wenn nicht das große Mißverständnis vor, weswegen alle so auf mich losgehen (was mich übrigens nicht stört, ich finde es im gegenteil sehr spannend).
Ich habe niemals gesagt, daß ich es verurteile wenn es jemandem schlecht geht! Niemals! Ich sage das genaue Gegenteil: es ist unvermeidlich, daß es einem schlecht geht, und zwar jeden von uns von zeit zu zeit immer wieder. Jedem auf seine art. Das ist unvermeidlich und gehört zum Leben. Und für genau diese Aussage, die du (und andere) im grunde vehement einforderst, werde ich angegriffen.
Ich habe auch nie die schwere von Leid verschiedener Menschen gegeneinander aufgerechnet, sondern im Gegenteil ausdrücklich gesagt, daß der Leidensdruck subjektiv immer gleich stark ist. Und dann muß ich hier lesen, daß dann man zwischen Psychosen und Theatralik unterscheiden muß Wie bitte kann hier irgendwer nur auf grund der Threads feststellen wann es sich um Theatralik handelt (was immer damit gemeint ist)?
zu menis: ich danke dir sehr, daß du alles so aufmerksam gelesen hast und festgestellt hast, daß es mir hier tatsächlich nicht darum geht Menschen zu beleidigen oder zu provozieren, sondern wirklich um eine Diskussion. Ich hatte schon befürchtet, ich werde gesteinigt, bevor das jemand begreift . Und im großen und ganzen finde ich eure reaktionen sehr lesenswert und interessant.
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sm
[nicht mehr wegzudenken]
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2026
unwesentlich W, 30
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Fr, 16.Jun.06, 4:56 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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| : | | zu sternenmeer: auch bei dir habe ich probleme zu verstehen, was du eigentlich meinst. Ich nehme an, es ist einfach nur schlampig ausgedrückt, aber es macht es mir sehr schwer darauf zu reagieren, weil es sprachlich so schräg ist. |
...klar, wenn man nicht verstehen WILL, dann versteht man auch nicht... Du verstehst sehr wohl, was ich meine, vgl. ( ):
| : | | Ich habe auch nie die schwere von Leid verschiedener Menschen gegeneinander aufgerechnet, sondern im Gegenteil ausdrücklich gesagt, daß der Leidensdruck subjektiv immer gleich stark ist. |
... aber das, was du ausdrücklich sagst, und das, was zwischen deinen Zeilen zu lesen ist, klafft in meinen Augen deutlich auseinander...
| : |
objektiv und relativ sind 2 völlig verschieden sachen und du verfälschst den sinn, wenn du sie gleichsetzt!!! |
...aber um dir nochmals die Bedeutung des Wortes "Relation" beizubringen: Das heißt: "ins Verhältnis setzen". Und genau das machst du: Du setzt mit deiner "relativen Betrachtungsweise" ("relativ gesehen") das Leid zweier (oder mehrerer), verschiedener Menschen ins Verhältnis, d.h. du stellst (zumindest unbewusst) Vergleiche an.
Im Gegensatz dazu können sich empathische (=einfühlende) Menschen in jemanden einfühlen ohne Vergleiche mit anderen anstellen... Oder wie soll man die folgende Aussage verstehen???
| : | | Ist es nicht grund zur erleichterung und hoffnung und lebensfreude, wenn man sich klarmachen kann, daß alles gar nicht so schlimm ist - relativ gesehen? |
| : | Sicher... Psychosen, Dämonen, Mißbrauch, alles was du hier anführst ist extrem...
ebenso wie Krieg, Folterung, Naturkatastrophen, Genozid usw.usw.usw.
Aber der punkt ist doch, daß es diese Dinge gibt, egal was wir uns wünschen. Und es geht darum damit fertig zu werden! |
Dazu hat Thorn schon einiges geschrieben, was ich mir bisher nur dachte: Glaubst du, Leute die an/unter Psychosen, Mißbrauch, Krieg, Folterung, Naturkatastrophen, etc. leiden, wollen damit nicht fertig werden, sondern leiden aus Spaß an der Freude ??? Diesen Schluss muss man leider ziehen, wenn du in den Raum stellst: Es geht darum damit fertig zu werden! Tut mir leid, vielleicht verstehe ich dich auch wirklich falsch: Aber zwischen deinen Zeilen lese ich ganz klar, dass du subtil und sehr pauschalierend unterstellst, dass leidgeplagte Menschen allzu oft in ihrem Leid verharren anstelle "in richtung positiv" weiterzugehen.
Tja, und wenn man so denkt, steht man im RealLife vielleicht irgendwann einmal alleine da... und fragt sich, warum...
| : | | ..., daß es mir hier tatsächlich nicht darum geht Menschen zu beleidigen oder zu provozieren, sondern wirklich um eine Diskussion. |
Und wie soll eine Diskussion deiner Meinung nach ablaufen, wenn du (im Übrigen nahezu alle) Teilnehmer, die eine andere Ansicht als du einbringen nicht verstehst bzw. nicht verstehen willst ? Und wie ebenfalls bereits gesagt wurde: Wenn jemand sooo vehement an seinen Aussagen/Feststellungen festhält, so ist eine Diskussion schwerlich möglich...
Teil 1
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Zuletzt bearbeitet von sm am Fr, 16.Jun.06, 8:30, insgesamt 1-mal bearbeitet |
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... Helferlein
 
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sm
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2026
unwesentlich W, 30
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Fr, 16.Jun.06, 5:58 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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| : | | Ich sage das genaue Gegenteil: es ist unvermeidlich, daß es einem schlecht geht, und zwar jeden von uns von zeit zu zeit immer wieder. Jedem auf seine art. Das ist unvermeidlich und gehört zum Leben. |
Eigentlich traurig, dass du so denkst, denn ich sage dir: Ich bin zwar depressiv, aber zu leiden gehört nich zu meinem Leben ...
...aber mal angenommen, leiden/schlecht gehen gehört wirklich unvermeidlich zum Leben: Was willst du uns dann damit sagen??? Dass man eigentlich nichts dagegen tun, weil es unvermeidlich ist ??? Nein, tut mir leid, ich verstehen den tieferen SINN DEINES THREAD WIRKLICH NICHT (sofern er überhaupt einen haben sollte). Und nochmal angenommen, es "ist unvermeidlich, daß es einem schlecht geht" => Wie soll man es dann deiner Ansicht nach überhaupt schaffen, "in Richtung postiv" weiterzugehen, wenn die schlechte Befindlichkeit sooo uuuunvermeidlich ist.
Widersprüche über Widersprüche und Abwertungen über Abwertungen (sowohl gegen die eigene als auch fremde Person)... .
Daher wäre es für eine konstruktive Diskussion zielführend, wenn du mal klar zum Ausdruck bringen würdest, was du mit deinem Thread bezweckst (=Sinn!!!), worum bereits mehrmals zu Recht gebeten wurde!!! Tja, bisher kam keine Antwort von dir. Ebenso wie auf meine (extrem klar formulierte) Rückfrage, was du unter "sich zu ernst nehmen" verstehst. Jedenfalls bewegst du dich mit dieser Aussage noch auf dem Niveau einer Plattitüde...
Und seine eigene Sicht, was für andere doch ach sooo pooositiv wäre, sollte man spätestens dann überdenken, wenn man von anderen mehrheitlich darauf hingewiesen wird, dass diese Sichtweise destruktiv (=zerstörerisch ) ist...
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thorn
Forums-Gruftie


962
BRD W, 24
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Fr, 16.Jun.06, 9:50 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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Hi bade_ka,
anscheinend haben hier also alle Leute Probleme, richtig zu verstehen, was du meinst. Wär's dann nicht echt mal an der Zeit, dass du dir mehr Mühe gibst, zu erklären, was du meinst? In deiner letzten Antwort habe ich wieder nur gelesen, was du alles nicht meinst, aber das hilft mir beim Verständnis auch nicht weiter ...
Bzgl. relativ/objektiv: Ich hatte da an die viel zitierten hungernden Kinder in Afrika gedacht, von denen man ja schon sagen würde, dass sie objektiv gesehen mehr leiden als wir. Genauso würde man da sagen, dass unser Leid in Relation zu deren Leid weniger schlimm ist. Und insofern finde ich, dass sich die beiden Ausdrücke nicht viel nehmen. Ums aber noch mal klar zu sagen: Ich finde weder den einen noch den anderen Ausdruck passend bzw. denke, dass man damit sehr, sehr vorsichtig umgehen sollte. Z.B. würde man vielleicht sagen, dass es - relativ gesehen - schlimmer ist, als Kind missbraucht zu werden, als wenn man seinen Job verliert. Man würde vielleicht zu so jemandem sagen "Naja, immerhin wurdest du als Kind nicht missbraucht, das wäre noch viel schlimmer (= soo schlimm ist deine Lage jetzt auch wieder nicht)". Kann aber gut sein, dass der plötzlich Arbeitslose vor lauter Verzweiflung aus dem Fenster springt, während der als Kind Missbrauchte langsam, aber sicher lernt, sein Leid zu bewältigen. - Und dann war die ganze Relativiererei eben ein Schuss in den Ofen.
Von daher verstehe ich nicht wirklich, warum du diesen Ausdruck hier anbringst, was du damit bezweckst. Vor allem: Wenn du eigentlich doch nicht relativieren willst, sondern jedem Leid gleichermaßen eine Berechtigung zusprichst, was hat dann der Ausdruck "relativ gesehen" überhaupt in deinen Aussagen zu suchen? Schließe mich an der Stelle auch mal Sternenmeers wiederholter Frage nach dem Sinn deines Threads an.
Klare Statements bitte! Und vielleicht magst du ja - zum Nutzen der Diskussion - auch mal ein paar mehr Zeilen verschwenden, um das Unverständnis möglichst auszuräumen. Am meisten würde mich mal ein konkretes Beispiel interessieren z.B. für das, was du mit "hysterisch werden" meintest. Wer wird denn im Angesicht von was hysterisch und wie sieht das genau aus? Vielleicht meinst du ja gar nicht die Leute, die hier ihre Probleme zur Debatte stellen, sondern die, die darauf eingehen? Klär uns auf, bitte .
Grüße,
thorn
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... Helferlein
 
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Titel: |
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tanzendes_irrlicht
Moderatorin


2157
NRW W, 30
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Fr, 16.Jun.06, 11:57 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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Bade_ka,
wenn du von 10 schreibenden Usern offensichtlich nicht verstanden wirst, liegt das wohl an den Usern
Deine Kernaussage: Jammert nicht so rum, leiden gehört zum Leben.
Meine Kernaussage: Jeder muss lernen, mit seinem Leid umzugehen.
Was ist daran nicht zu verstehen?
| : | | Ich habe auch nie die schwere von Leid verschiedener Menschen gegeneinander aufgerechnet, sondern im Gegenteil ausdrücklich gesagt, daß der Leidensdruck subjektiv immer gleich stark ist. |
Das stimmt so nicht. Erstens rechnest du durchaus auf, wenn du von Relativität sprichst, zweitens ist Subjektivität nicht beurteilbar. Niemand kann sagen, dass Person A subjektiv genau so stark leidet wie Person B im gleichen Problemfall. Nicht mal Person A erlebt subjektiv immer das gleiche Leid bei gleichem Problemfall.
Die interindividuellen Unterschiede, die du vehement unter den Tisch kehrst, kann man auch Problemlösekompetenzen und Bewältigungsmechanismen nennen. Mit deiner Forderung "jammere nicht so" gehst du unempathisch über diese unterschiedlichen Voraussetzungen der Individuen hinweg. Nun magst du es idealer finden, wenn alle Menschen alle ihre Sorgen ganz fix verarbeiten könnten und getreu dem Motto "schau nach vorne, nie zurück" hinnehmen, "ok, mir ist Mist passiert aber ist nicht so dramatisch, morgen ist ein neuer Tag." Ja, klasse, wenn das so wäre - aber Emotionen und die Bewältigung selbiger funktioniert nicht idealtypisch, nicht relativ und nicht objektiv beurteilbar.
Bezüglich der Begriffe objektiv und relativ - ich könnte mich hier jetzt in sprachwissenschaftlichen Ausführungen ergießen, was wenig zielführend hier sein dürfte - eins aber: wie bereits angemerkt wurde, in relation setzen meint in Beziehung zueinander setzen. Objektiv und subjektiv meinen Sichtweisen - da es (aus konstrktivistscher Perspektive) keine reine Objektivität gibt, kann nur von relativer Objektivität gesprochen werden. Eine möglichst bewertungsfreie Sicht - aber immer in Relation zu eigenen Denkmustern. Demzufolge ist der Unterschied beider begriffe zwar gegeben, in diesem Kontext aber macht er deine Aussage nicht anders.
Noch eine letzte Frage: was ist denn an meiner Aussage bezüglich Theatralik nicht zu verstehen?
Lg,
Irrlicht
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_________________ Toleranz ist, wenn sich die Menschheit in die Menschlichkeit verliebt. C.M. |
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Therese28
Forums-InsiderIn


331
Niederösterreich W, 28
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Fr, 16.Jun.06, 12:37 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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@sternenmeer
| sternenmeer : |
...klar, wenn man nicht verstehen WILL, dann versteht man auch nicht... Du verstehst sehr wohl, was ich meine, vgl. ( ): |
unterstellung -weißt du was sie weiss?
| sternenmeer : |
| : | | Ich habe auch nie die schwere von Leid verschiedener Menschen gegeneinander aufgerechnet, sondern im Gegenteil ausdrücklich gesagt, daß der Leidensdruck subjektiv immer gleich stark ist. |
... aber das, was du ausdrücklich sagst, und das, was zwischen deinen Zeilen zu lesen ist, klafft in meinen Augen deutlich auseinander...
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die divergenz zu deiner obigen aussage ist schon sehr auffällig. du wirfst bade_ka vor, wissentlich etwas falsch/nicht sehen zu wollen und ortest gleichzeitig zwischen den zeilen klaffendes...
| : | | ...aber um dir nochmals die Bedeutung des Wortes "Relation" beizubringen: Das heißt: "ins Verhältnis setzen". Und genau das machst du: Du setzt mit deiner "relativen Betrachtungsweise" ("relativ gesehen") das Leid zweier (oder mehrerer), verschiedener Menschen ins Verhältnis, d.h. du stellst (zumindest unbewusst) Vergleiche an. |
im übrigen wäre ich dir für eine korrekte wiedergabe deiner (überflüssigen) "nachhilfe" äußerst dankbar -wenn du dir schon in der rolle des lehrers gefällst.
"Relation" heißt nämlich NICHT "ins Verhältnis setzen" -ist sie doch selber schon das verhältnis, die beziehung!
außerdem: ein "nochmaliges beibringen" kann ich hier auch nirgends erkennen. zeig mir doch bitte, wo das schon passiert ist?
weiters wäre ich dir dankbar, wenn du die von anderen geforderte klarstellung auch mir zuteil werden lassen würdest. wahrscheinlich hast du meine frage aus einem der letzten posts aber einfach nur übersehen darin eine absicht zu erkennen, wär doch unschön, gell?
zuletzt auch von mir die bitte an bade_ka nach "licht ins dunkel".
gruss
menis
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Therese28
Forums-InsiderIn


331
Niederösterreich W, 28
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Fr, 16.Jun.06, 12:38 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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| sternenmeer : | | bade_ka : | | ]Ich sage das genaue Gegenteil: es ist unvermeidlich, daß es einem schlecht geht, und zwar jeden von uns von zeit zu zeit immer wieder. Jedem auf seine art. Das ist unvermeidlich und gehört zum Leben. |
Eigentlich traurig, dass du so denkst, denn ich sage dir: Ich bin zwar depressiv, aber zu leiden gehört nich zu meinem Leben ... |
ich kenne nur leute die depressiv sind UND leiden....
| tanzendes_irrlicht : | | Deine Kernaussage: Jammert nicht so rum, leiden gehört zum Leben. |
bitte recht schön, einem unverständigen wie mir, doch nahezulegen wo genau, das zum ausdruck gebracht und nicht relativiert wurde.
| tanzendes_irrlicht : | | : |
Ich habe auch nie die schwere von Leid verschiedener Menschen gegeneinander aufgerechnet, sondern im Gegenteil ausdrücklich gesagt, daß der Leidensdruck subjektiv immer gleich stark ist. |
Das stimmt so nicht. Erstens rechnest du durchaus auf, wenn du von Relativität sprichst, zweitens ist Subjektivität nicht beurteilbar. Niemand kann sagen, dass Person A subjektiv genau so stark leidet wie Person B im gleichen Problemfall. Nicht mal Person A erlebt subjektiv immer das gleiche Leid bei gleichem Problemfall. |
in dieser aussage erkenne ich keinerlei relativismus. zudem hat bade_ka sich auch nie zugemutet "subjektivität zu beurteilen", oder?
ich sehe in ihrer aussage NUR evidentes anerkennen jeglichen leides.
gruss
menis
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katma
Forums-InsiderIn


302
Deutschland W, 36
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Fr, 16.Jun.06, 14:37 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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puuuuuh, ist das wirr und anstrengend hier...
| menis : |
| sternenmeer : |
| menis : | | das sollte man ihr auch zugute halten -und sich nicht SO sehr auf sie einschiessen |
Du, ich glaube, niemand will sich hier auf Menis einschätzen!!! |
-was bitteschön soll das denn heissen???
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| menis : | weiters wäre ich dir dankbar, wenn du die von anderen geforderte klarstellung auch mir zuteil werden lassen würdest. wahrscheinlich hast du meine frage aus einem der letzten posts aber einfach nur übersehen
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ersetze einfach "menis einschätzen" durch "bade_ka einschiessen" - so einfach ist das und ich nehm dir nicht ganz ab, dass du nicht 1&1 zusammenzählen kannst!
wirklich menis, man kann eine diskussion auch künstlich aufrecht erhalten...
(bezogen auf deine beiden letzten posts!)
ansonsten könnte ich (was den sinn dieses threads angeht) jetzt mein statement von seite 1 nochmal wiederholen - aber das erspar ich mir ...
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_________________ blac is all that longeth therto |
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... Helferlein
 
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Mejte
Forums-InsiderIn


153
Dép. Hauts de Seine - bzw. - Ostdeutschland W, 61
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Fr, 16.Jun.06, 15:48 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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Etwas, was bei dieser Diskussion grundsätzlich ärgert, ist wohl nicht zuletzt die Bezugnahme auf eine Strömung und einen anderen Namen, der von bade_ka im 2. Beitrag genannt wird.
Jemand, der einer Lehre etwas abgewinnen kann, trägt so etwas wie Keime davon mit sich. Werden sie nun innerhalb einer anderen Lehre, wie z.B. der Freud'schen, verbreitet, könnte eine unerwünschte Saat aufgehen...
Dass diese Keime ebenfalls Nützliches hervorbringen könnten, kann nicht in Betracht gezogen werden, sie müssen prinzipiell ausgemerzt werden.
Bevor ich in dieses Forum kam, hatte ich nur so, rein latent, eine Beziehung zu Reich und Jung, liege also voll daneben, wie sich schon unmißverständlich herausgestellt hat.
Eine Zurechtweisung in dieser Heftigkeit ist mir eigentlich bisher nur innerhalb eines totalitären Regimes widerfahren. da hatte ich "Keime" aus 'imperialistischen' Presseorganen in die Diskussion gebracht.
Die daraufhin angewandte Frage-Methode glich der in diesem Thread: "Was meinst Du damit? Erklär doch mal genauer?" - solange bis ich mich 'verrannnt' hatte und man mir einen Strick daraus drehen konnte.
Wäre nicht noch im allerletzten Moment die Flucht gelungen, hätte mir dieser Staat den 'Segen' seiner Psychiatrie zuteil werden lassen.
Soweit kann es kommen, wenn eine Anschauung privilegiert wird.
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jovenilia
Helferlein


137
irgendwo W, 50
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Fr, 16.Jun.06, 16:05 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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Also: Was das thread hier soll, war die frage. Ich nehme an, ihr meint:
Was ich damit bezwecke, worauf ich hinauswill.
Antwort: Nichts bestimmtes! Ich will nur eine Meinung zur Diskussion stellen und sehen, was dazu an reaktionen kommt. Vielleicht eine bereicherung erfahren, vielleicht in meinen Ansichten bestärkt werden, vielleicht auch eines besseren belehrt werden - schlicht und einfach eine Diskussion führen. Ich dachte, daß wäre klar, dafür wären solche Foren da! Aber ich will nicht stur sein, wenn es nicht so ist, tut es mir leid und ich bin hier falsch.
Jedenfalls passiert genau das, was ich wollte: es ist eine diskussion entstanden. Bitte beruhugt euch: ich habe keine finsteren Absichten
Zu Sternenmeer: ich möchte mal ganz vorsichtig fragen, warum du mich so vehement als Feindbild empfindest. Du schlägst verbal sehr hart auf mich ein, und ich wüsste nicht, wodurch ich dich zu dieser Aggressivität herausgefordert hätte. Vielleicht schließ du dich rimbaut an und schickst mich einfach zum teufel. Wär das nicht eine gute Lösung?
Zu Irrlicht: ich habe deine Äußerung bezgl. Theatralik so verstanden, daß du unterscheidest zwischen wirklich "bedürftigen, traumatisierten" oder wie auch immer man sagen will und "Theatralikern". Mirt ist nicht ganz klar, was du mit theatralikern meinst. Wenn du damit leute meinst, die ihr leiden nur spielen, dann setze ich dem entgegen (jetzt zum 2. mal), daß das niemand von hier aus beurteilen kann. Mehr wars nicht.
Und noch eine bitte Leute. Warum werdet ihr so oft persönlich und beleidigend? Weder meine Person, noch bei mir vermutete Eigenschaften stehen hier zu debatte (im gegensatz zu meiner Aussage). Aber diese persönlichen Untergriffe lasst doch bitte sein! Danke!
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jovenilia
Helferlein


137
irgendwo W, 50
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Fr, 16.Jun.06, 16:13 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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ach ja noch was!
die vokabel "jammern" ( zitat "Jammert nicht so rum") stammt definitiv nicht von mir. Eine solche aussage habe ich niemals getroffen! sie wurde mir unterstellt. Ich halte "Jammern", sprich über seine probleme reden, im gegenteil für sehr wichtig! ich finde, man muß über alles reden dürfen!
Mejtje: Ich finde deinen Beitrag sehr gut. nochmals: man muß über alles reden dürfen!
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... Helferlein
 
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Titel: |
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katma
Forums-InsiderIn


302
Deutschland W, 36
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Fr, 16.Jun.06, 16:36 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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| Mejte : | | Jemand, der einer Lehre etwas abgewinnen kann, trägt so etwas wie Keime davon mit sich. |
ja, nur sollte man halt diese keime dann auch in einen nachvollziehbaren zusammenhang setzen und nicht wahllos irgendwo hinpflanzen...
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_________________ blac is all that longeth therto |
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thorn
Forums-Gruftie


962
BRD W, 24
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Fr, 16.Jun.06, 16:48 Titel: Re: Grundsätzliche Feststellung |
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| bade_ka : | | Ich will nur eine Meinung zur Diskussion stellen und sehen, was dazu an reaktionen kommt. |
Dann stell ich die Frage anders: Was genau ist deine Meinung? Vielleicht könntest du das noch mal in aller Deutlichkeit sagen - bei mir ist das nämlich immer noch nicht angekommen. Ich dachte zwar ursprünglich mal, ich hätte es verstanden, aber nachdem du bestimmte Reaktionen hier als "an dir vorbei" abgetan hast, muss ich eingestehen, dass ich es eigentlich nicht weiß. Naja, das Wissen um das Nichtwissen ist ja immerhin schon etwas, aber wenn du wirklich diskutieren willst, dann muss da mehr kommen. Nichts ist so ein ungeeignetes Thema ...
Das, was du Diskussion nennst, nenne ich Aneinander-Vorbeireden. Ich finde, du drückst dich sehr undeutlich aus, so dass es bisher kaum jemand geschafft hat, auf den dir wichtigen Punkt wirklich einzugehen, denn es verstehen dich ja alle falsch, wie du nicht müde wirst, zu betonen. Deine Ausdrucksweise dürfte m.E. auch der Grund sein, warum du hier so angegriffen wirst: Deine Aussagen wirken teilweise ungeheuer provokant und deinerseits angreifend - auch wenn das anscheinend gar nicht deine Absicht ist. Und da meine ich, du solltest versuchen, dich anders auszudrücken, und klar sagen, worum es dir geht. Oder, wenn du mit der Formulierung mehr anfangen kannst: Was deine Einstellung genau ist.
Aber gut, vielleicht ist dieses Nachfragen von mir und anderen ja nur Mittel zur Unterdrückung unerwünschter Meinungen . Du und Meitje - da haben sich ja echt zwei gefunden. Das Amüsante an der Chose ist, dass ich im Grunde weder Meitjes noch deine Meinung unterdrücken kann, weil ich gar nicht weiß, worin eure Meinungen überhaupt bestehen (ich verstehe nämlich von Meitjes Beiträgen nicht mal jeden zweiten). Witzig, dass gerade der Versuch einer Annäherung als Ausgrenzungsversuch verstanden wird.
@Meitje: Wenn du beim Beantworten auf Detailfragen zu deinen Äußerungen ins Schleudern kommst, könnte das ja vielleicht daran liegen, dass deine Sichtweisen nicht sehr durchdacht oder widersprüchlich sind. Auweia, war das jetzt wieder eines totalitären Regimes würdig?
*mich kopfschüttelnd ausklink*
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