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Atara
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ich glaube das weiß sie selbst nicht...
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Helferlein
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candle.
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Atara, müssen deine Beiträge jetzt sein? Hast du ein Problem mit mir oder was ist los?
candle
____________________ Ich liebe das Gelbe vom Ei auch wenn es nicht immer das Wahre ist.
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Atara
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ich denke das es so ist. du schreibst selbst, dass du es wohl hättest eher sein lassen sollen mit dem thema und ich habe es bestätigt, weil ich denke das es eben so ist. und das du das aus einer laune heraus gemacht hast und dann gemerkt hast dass da wohl nicht das feedback kommt was du dir erwünscht hast. mehr habe ich nicht sagen wollen.
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Waldschratin
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Kann sich ein Thread denn nicht auch mal aus ner Spontan-Aktion entwickeln,ohne daß man gaaaanz genau und haarklein vorher schon definieren,darlegen und sich praktisch schon selber beantworten kann,was vielleicht mal Frage wird?! Versteh ich jetzt nicht ganz,warum sowas "perfekt" zu sein hat... Ich find das schon nen interessanten Umstand,was das für ein "Vertrauen" ist,das einem der Thera ja irgendwo entgegenbringen muß,und was das dann für einen selber bedeutet.Vielleicht hast da du ja ein Problem damit,@Atara?  Mir war das anfangs meiner Traumatherapie unglaublich wichtig,daß mein Thera mir darin vertraut,daß ich schon weiß,mein "Risiko" halbwegs abzuschätzen,auch wenn ich nicht übliche Wege gehen würde,die ihm selber vielleicht gar nicht vertraut sind. Für mich bedeutet es schon sehr viel,ob ein Thera innerlich "fest" genug ist,sich auch meinen Wegen ein Stück weit "mitanvertrauen" zu können - oder ob er es "braucht",daß ich mich immer und überall schön den seinen "füge" und hinter ihm brav hertrabe. Was ich allerdings sehr gut verstehen kann ist,daß es für nen Thera recht schwer sein kann,grade ambulant,sozusagen vorher abschätzen zu können,wo die Reise mal hingehen wird - grade in ner Traumatherapie.Weil man da als Klient naturgemäß nicht wirklich vorher einschätzen kann,was man aushält und gemanagt kriegt,wenns dann mal ans Eingemachte geht. Ein Thera,der sich dann nicht vorher Gedanken macht und abschätzt und mit einem drüber spricht,der weiß dann in meinen Augen auch nicht wirklich über die Dynamik von Trauma bescheid...
____________________ Jede Liebe, die von einer Sache abhängig ist, hört auf, wenn die Sache aufhört; die aber, die von keiner Sache abhängig ist, hört niemals auf. Aus dem Talmud
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elisa
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@candle
Ja, spannende Frage! Was spricht dagegen, genau diese Frage deinem Therapeuten zu stellen? Da hättet ihr bestimmt eine spannende, erhellende Stunde vor euch - oder mehr als eine...
good luck! elisa
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montagne
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3901
Wolkenkuckucksheim
, 99
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Ich denke, die Frage, vertraut mein Therapeut mir, wirft 2 Fragen zurück: Vertraue ich mir (dieses und jenes ambulant zu bearbeiten)? Vertraue ich der/dem Thera, dass wir es zusammen durchstehen, der sie/er mich begleitet?
Ich finde das sind schon wichtige und manchmal auch schwierige Fragen, die so erlebe ich es, immer mal wieder neu ausgehandelt werden müssen.
Und es ist ja auch legitim, wenn der Therapeut sagt: Sie sind jetzt nicht stabil genug für z.Bsp. eine Traumatherapie. Dann muss eben wirklich an Stabilisation nachgelegt werden oder doch über ein anderes Setting, wie stationär nachgedacht werden. Zumindest nachgedacht.... Und ich denke mal, lieber eine Stunde oder Übung zur Stabilisation mehr als eine weniger. Schaden wird das kaum.
Ich erinnere mich in dem einen buch, war glaube ich "Imagination als heilsame Kraft" von Reddemann fordert sie die Therapeutinnen explizit auf, diese Übungen (die sie mit den Klienten amchen sollen oder wollen) nicht nur an sich selbst zu testen, sondern sie für sich selbst für ihre eigene Stabilität, psychsiche Gesundheit zu nutzen.
____________________ "I have not failed. I've just found 10,000 ways that won't work." - Thomas Edison
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Geheimgeheim
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Vielleicht ist Misstrauen von seitens des Theras für den Klienten auch mal ganz gesund. Nützt es einem alkoholkranken Klienten, wenn der Thera blind vertraut? Diese Art des Hinterfragens finde ich mindestens genauso hilfreich, wie das Gefühl des Vertrauens. Immerhin erhoffe ich mir ja auch, bei Dingen / Ansichten, in denen ich mich selbst "belüge" ertappt und auf den rechten Weg zurück geführt zu werden.
____________________ Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein. Simone de Beauvoir
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carö
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hallo,
mir fallen da auch einige dinge ein, bei denen der therapeut dem patienten vertrauen können muss...
neben den bereits genannten, wie z.B. abstinent bzw. drogenfrei sein etc...
er muss dem patienten auch dahingehend vertrauen, dass er sich an die abgemachten rahmenbedingungen hält, dass er in der lage sein wird, pünktlich zu erscheinen und regelmäßige termine einzuhalten. das ist auch nicht immer selbstverständlich. bei privatzahler muss er das vertrauen haben, dass die rechnungen pünktlich bezahlt werden auch wenn es eine krise gibt.
ja und natürlich das lügen. nicht jedem ist klar, dass man sich selbst am meisten schadet, wenn man den therapeuten belügt. letztlich muss der therapeut ja auch dem klienten vertrauen können, dass dieser nach bestem wissen und gewissen aufrichtig ist... sonst wird der ganze therapieprozess unterwandert.
LG
____________________ http://www.youtube.com/watch?v=-SPQgS-YO9Q
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Schattenmädchen
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Ich bin mir nicht sicher, ob das Wort Vertrauen im Verhältnis des Therapeuten gegenüber dem Patienten überhaupt angebracht ist. Für mich heißt Vertrauen - davon ausgehen, dass mir jemand keinen Schaden zufügt. Ich weiß nicht, inwiefern ich meinem Therapeuten Schaden zufügen könnte (im legalen Rahmen). Wenn ich nicht zu den Sitzungen erscheine, die Therapie boykottiere, alkoholisiert zu den Stunden erscheine, einen Suizidversuch begehe - schade ich ja doch nur mir. Und wenn ich all diese Dinge nicht einhalte, ist eben die Therapie beendet. Der Therapeut wird sicher diesen Schaden von sich selbst fernhalten. Kann ein Therapeut wirklich nach ein paar Probesitzungen schon sagen - das traue ich Ihnen zu? Kann ich mir nicht vorstellen...
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montagne
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3901
Wolkenkuckucksheim
, 99
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@Schattenmädchen: Klar schadet man in erster Linie und am meisten sich selbst mit so einem Verhalten. Aber ich glaube auch dem Therapeuten. Therapeuten sind auch nur Menschen mit Gefühlen. Es sind ja auch Abstufungen da zwischen totaler Zerstörung und heiler Welt.
Und so denke ich sind auch Abstufungen zwischen Vertrauen und Mistrauen da, auf beiden Seiten. In bestimmten bereichen vertraut man sich, in anderen weniger. Gibt ja auch sowas wie ein gesundes Misstrauen, eine gesunde Wachsamkeit.
____________________ "I have not failed. I've just found 10,000 ways that won't work." - Thomas Edison
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Schattenmädchen
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Ich denke, dass das eher romantische Vorstellungen sind - dem Therapeuten mit dem "mit sich selbst schlecht umgehen" Leid zuzufügen. Mit-"Leid" im wahrsten Sinne des Wortes!  Damit würde er sich ja erpressbar machen. Aber nun ja, ich beziehe meine Überlegungen auf meinen Therapeuten und auf meine Therapieform, vielleicht läuft es wonders ja tatsächlich anders.
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montagne
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3901
Wolkenkuckucksheim
, 99
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Ich denke übrigens nicht, dass jemand erpessbar ist, nur weil er berührbar ist. Ich denke DAS ist eine der reifen Fähigkeiten, die ein Mensch und insbesondere ein Therapeut haben kann: Mitfühlen ohne Mitleid. Sich berühren lassen ohne sich erpessen oder in den Gefühlssumpf reinreißen lassen, usw.
Ob das nun romantisch ist, weiß ich nicht. Ich weiß aber, das es für mich wichtige Therapieimpulse waren, wenn meine Therapeutin mir ihr Mitgefühl und ihre Be-/Getroffenheit meines Verhaltens gezeigt und gespiegelt hat. So konnte ich anfangen zu fühlen, was ich mir da eigentlich selbst antue mit meinem aggressiven Aggieren oder sonstigen Dingen, die ich tat, die im Grunde gegen mich gerichtet waren, wenn auch nicht so offensichtlich wie bei SVV. Weil ich eben auch ein Mitgefühl habe und über dieses situative Mitgefühl für die Therapeutin mir Mitgefühl für mich selbst erlaubane konnte.
____________________ "I have not failed. I've just found 10,000 ways that won't work." - Thomas Edison
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Schattenmädchen
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Tja, so unterschiedlich sind da die Erfahrungen... Mir hat es in meinen gescheiterten Therapien eher geschadet, dass ich den Therapeuten mit meinen SVV-Schilderungen schockieren konnte. Ich habe mich darin gesuhlt und die Reaktion genossen (im Nachhinein betrachtet, in der Situation war mir das natürlich nicht bewusst), berührt hat mich das ganze aber nicht. Im Gegenteil: ich habe es (SVV) irgendwann (auch) dafür getan, um dem Therapeuten mal wieder Gesprächsstoff zu liefern. Ich bin inzwischen froh, einen Therapeuten gefunden zu haben, mit dem ich diese Spielchen nicht mehr spielen muss. Nun ja, bis jetzt noch nicht, möglicherweise kommt das wieder, aber ich traue ihm zu, dass er damit angemessen umgehen kann.
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candle.
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Ich finde mich da etwas in Waldschratins Post wieder. Und wenn ich für mich eine Entwicklung habe, kann ich sicher meine Frage weiter ausführen. Es ist mit meinen paar Stunden einfach zu früh.
Wo ich gar nicht drauf klarkomme und auch nicht verstehe, warum man Spiele spielen muß in der Therapie. Das blockiert doch den Prozess immens, oder nicht? Schattenmädchen, was meinst du dazu? Du hast es ja angesprochen.
Ich freue mich schon, dass mein Gedanke doch Anklang findet.
Viele Grüße! candle
____________________ Ich liebe das Gelbe vom Ei auch wenn es nicht immer das Wahre ist.
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Schattenmädchen
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Hallo candle, gute Frage. Man spielt, wie man sich auch auf andere Weise Schaden zufügt. Man hat Angst vor der "Übermacht" des Therapeuten und glaubt so, seine Vormachtstellung behaupten zu können. Es ist also auch eine Art Manipulation. Ein Ankämpfen gegen die eigenen unerträglichen Gefühle von Minderwertigkeit. Man vermeidet damit unanganehme Themen, die es eigentlich anzusprechen gäbe. Man hält sich den Therapeuten auf Distanz, weil man seine Nähe nicht erträgt. Weil man nicht vertrauen kann (um mal halbwegs wieder zum Thema zurückzukommen). Wenn ich noch ein bisschen nachdenke, fallen mir noch mehr Beweggründe ein. Natürlich habe ich all das nicht vorsätzlich getan, aber man entwickelt ein gutes Gespür dafür, wo so etwas funktioniert. Und dann läuft das eben wie ein Programm ab. Man sitzt quasi daneben und schaut zu, wie man erneut gegen die Wand fährt. Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich? LG Schattenmädchen
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Helferlein
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