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anamia
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Post Sat, 23.Oct.04, 13:04      ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

ich komme momentan nicht weiter Sad

ich habe eine therapie begonnen- mein therapeut ist supernett und ich habe ihn irrsinnig gerne. das vertrauen stellte sich bei mir schon nach der 2ten, 3ten stunde ein.
hab mit ihm bereits über dinge sprechen können, die ich sonst mit niemanden jemals besprochen habe, z.B. sexuelle misshandlung in der kindheit etc.
es tat fürchterlich gut, einfach zu reden.
und ich freue mich auf jede therapiestunde.

aber: ich habe das gefühl meine bulimie wird dadurch nicht besser. ok, ein ganz klitzekleines bißchen konnte ich das Essen&Erbrechen reduzieren, aber ich tue es immer noch so furchtbar oft..
und ich hasse mich so sehr dafür!!!! jeden tag nehme ich mir vor zu kämpfen, aber jedes mal, wenn ich was esse, wird ein essanfall daraus...
ich bin am ende!
werde vielleicht nichtmal die schule schaffen wegen der bulimie Sad
ich weiß ich sollte hier nicht rumjammern sondern etwas tun.... aber mehr als kämpfen kann ich doch auch nicht....

und unterstützung bekomme ich keine: meine eltern machen nur druck, dass ich endlich aufhören solle, und ich bekomme sprüche zu hören wie z.B: "die sch*** therapie bringt BEI DIR doch eh nichts" "du bist ein hoffnungsloser fall" "wenn du so weitermachst, werden wird ich irgendwann tot über der klomuschel vorfinden" etc.
freunde und verwandte wissen nichts davon- schäme mich viel zu sehr..
hab nur meinen therapeuten.... aber in puncto familie kann auch er nicht helfen. er hat zwar gemeint ich solle mal mit meinen eltern in die therapie kommen, aber das wollte ich und auch meine eltern auf keinen Fall Confused

so, das musste ich mir einfach mal von der seele schreiben...
ich hoffe es nervt nicht......
ich werde jetzt versuchen weiterzukämpfen..
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Morgaine
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Post Mon, 25.Oct.04, 9:34      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

Hallo Anamia!

Ich finde es toll, dass du versuchst zu kämpfen. Ich weiß, wie es dir geht. Ich kämpfe auch schon seit einiger Zeit gegen Magersucht und Depressionen....leider auch ohne Erfolg. Aber ich denke, es ist schon ein Erfolg, wenn man sich einfach dazu entscheidet, diesen Weg zu gehen. Es ist wirklich schade, dass dich deine Eltern nicht dabei unterstützen
Wie lange bist du denn schon in Therapie?
Ich mache jetzt seit 2 Jahren eine Verhaltenstherapie. Ich tröste mich immer damit, dass so ein Prozess einfach Zeit braucht...und daher auch nicht von heute auf morgen Erfolge sichtbar sind.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute! Bleib dran an der Therapie, es lohnt sich, auch wenn es dauert!!!

Liebe Grüße

Morgaine
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anamia
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Post Tue, 26.Oct.04, 9:18      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

hallo morgaine!

danke für deine antwort!
ich mache die einzeltherapie noch nicht lange, erst seit ein paar monaten.
musste erst meine eltern dazu überreden (da ich ja bei meinem vater mitversichert bin). sie wollten halt dass ich es "alleine schaffe", da sie von eine starken tochter wollen, die alles alleine schafft!
und es tut mir auch leid, sie enttäuscht zu haben...aber ich habe es NICHT alleine geschafft Sad

jetzt ist alles noch schlimmer geworden..ich musste mein antidepressivum abstetzen wegen zu starken nebenwirkungen... jetzt fühl ich mich einfach nur schrecklich.....

Neutral Neutral
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Morgaine
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Post Tue, 26.Oct.04, 9:28      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

Hallo Anamia!

Ich denke, es ist keineswegs ein Zeichen von Schwäche, wenn man sich Hilfe holt. Ganz im Gegenteil. Ich finde, es ist ein mutiger Schritt Smile und du hast deine Eltern keineswegs enttäuscht!!!

Warst du schon bei deinem Artz wegen dem Antidepressivum? Kann er dir vielleicht ein anderes verschreiben?
Kann mir gut vorstellen, wie du dich gerade fühlst. Mir gehts zur zeit auch ziemlich schlecht...und meine Medikamente helfen leider auch nicht wirklich...

Ich wünsche dir alles alles Gute! Bleib wirklich dran an der Therapie!

Liebe Grüße

Morgaine
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anamia
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Post Tue, 26.Oct.04, 13:25      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

hy morgaine...

ich bin mir bei mir ja auch nicht sicher, ob das antidepressivum was gebracht hat. aber ich fühlte mich einfach sicherer,wohler damit...weiß auch nicht Sad
er hat mir ein anderes ad mitgegeben, eine probe, aber damit soll ich erst in einer woche anfangen!

tut mir leid dass es dir auch nicht so gut geht...
heute ist es wieder besonders schlimm bei mir- ist immer so an sonn und feiertagen...
ich versinke voll in depressionen traurig
sollte was für die schule tun... aber in meinen kopf geht absolut nichts hinein...*seufz*

tja, und wg meinen eltern: die nörgeln eh nur den ganzen tag rum (besonders meine mutter). es passt ihnen ganz und garnicht dass ich therapie mache, weil sie leben nach dem motto "wir sind eine total harmonische familie, bei uns gibt es keine probleme, etc."
und ich mache ihnen das mit meiner Essstörung kaputt....

naja...

lg anamia
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Morgaine
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Post Tue, 26.Oct.04, 19:56      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

Hi Anamia!

Das mit dem Antidepressivum verstehe ich gut. Ich fühle mich auch einfach sicherer damit, auch wenn es nicht wirklich hilft. Ich habe auch jetzt schon ziemliche Angst vor dem Tag, wenn ich es absetzen muss...Zum Glück dauert das noch etwas....aber meine Schlaftabletten muss ich leider bald absetzen...weil man sonst davon abhängig wird.

Kann gut verstehen, dass du nichts für die Schule tun kannst. Ich kann zur Zeit auch nichts für die Uni machen...echt schlimm...

Es ist wirklich schade, dass dich deine Eltern nicht unterstützen. Du darfst dich aber keineswegs schuldig fühlen, dass du die Harmonie zerstörst, denn das tust du nicht!!! Es ist ja oft so, dass Essgestörte aus gerade solchen Familien kommen, wo immer die Harmonie im Vordergrund steht...wo man nie schlecht gelaunt sein darf und alles immer perfekt funktionieren muss...Eben Vorzeigefamilie...

Zur Zeit gehts mir wieder etwas besser, aber leider kippt das immer ganz schnell...
Ich komme mit dem ganzen Stress einfach nicht klar...Ich bin froh, wenn meine Therapeutin wieder aus dem Urlaub zurück ist...

Dir weiterhin alles Gute!

Liebe Grüße

Morgaine
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hüpf
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Post Tue, 26.Oct.04, 20:45      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

jeden tag nehme ich mir vor zu kämpfen, aber jedes mal, wenn ich was esse, wird ein essanfall daraus...



He - nun mal langsam, Wink Das mit dem Essen ist gar nicht so einfach. Versuch doch Dir einmal einen Tagesplan zu machen, was Du essen solltest oder willst an einem Tag. Halte Dich daran. Es geht darum, dass Du Deinen Frieden mit Dir findest. Ist ein langsamer Prozess, dazu gehört auch Dich so akzeptieren wie Du bist, mit Deinen Stärken und Fehler, mit Deinen Fortschritte und Rückfälle. Geh es langsam an. Schreib Dir doch täglich Deine Fortschritte auf: mach Dir ein Tagebuch, wo Du nur die positiven Dinge an Dir selber reinschreibst - jeweils mindestens drei pro Tag. Also drei müssens schon sein. Wenn Du am Anfang dies schwierig findest, kannst Du auch Dinge reinschreiben, die Du positiv siehst oder Dir positiv erschienen sind. Z.B. heute habe ich ein Kompliment bekommen, heute habe ich gefrühstückt und es behalten , heute hat wieder einmal die Sonne geschienen , usw. Wichtig: nur Positives.
Kommt gut - alles braucht seine Zeit.
Smile
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Post Tue, 26.Oct.04, 21:41      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

Hallo hüpf!

Dein Beitrag klingt sehr aufmunternd Smile. Dein Tipp, positive Dinge aufzuschreiben (und das jeden Tag) hört sich gut an. Hast du selbst schon Erfahrungen mit dieser Technik (wenn ich fragen darf)?
Falls ja, wie lange hast du gebraucht, bis es funktioniert hat?

Ich würde mich über eine Antwort von dir freuen!

Liebe Grüße

Morgaine
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hüpf
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Post Wed, 27.Oct.04, 13:35      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

Liebe Morgaine und liebe Anamia

ich bin selber ein Kandidat, seit ich 17 bin. Zwar habe ich es heute einigermassen im Griff - jedoch nicht ausgestanden. D.h. wenn ich mich sehr schlecht fühle, wie auch z.B. gestern, dann iss ich mich "warm" und dann kotz ich nachher alles wieder raus. Warum: weil ich erstens nicht deswegen noch dick werden will und zweitens weil ich vollgefressen / überfressen so oder so erbrechen muss, da es mir auch schlecht ist.
Diese Rückfälle habe ich. Dazu stehe ich. Trotzdem kann ich sagen, dass ich inzwischen auch freie Tagen, Wochen, Monate erlebe. Die Rückfälle sind meist Unzufriedenheit, Unglücklich oder nicht wissen, was tun.

Das positive Tagebuch hat mir sehr viel geholfen. Es ist ein Training, wie vieles im Leben: sich auf die positiven Dinge fokusieren, Entscheidungen fällen, sich selber respektieren und ernst nehmen. Sich als schön anschauen, leben zu wollen, das Leben bejahen. bussi Somit sich selber gern haben.
Es ist mit dieser Krankheit nicht zu spassen: wir spielen mit dem Tod. Denn grundsätzlich ist es uns gleich, ob wir sterben oder nicht, wir schreien - und niemand hört uns - das glauben wir zumindest. Das dies nicht stimmt, können wir nur selber uns beweisen, indem wir die positiven Dinge im Leben hervorheben und dazu ist ein positives Tagebuch, ein erster Schritt.
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anamia
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Post Wed, 27.Oct.04, 15:56      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

@morgaine: hy, mein therapeut ist auch im urlaub und ich freue mich auch total wenn er zurückkommt Smile es tut soooooooo gut mit ihm über alles zu reden..das kann ich sonst bei niemanden....
ich bin total überfordert, der stress in der schule, das lernen, die probleme mit meinen eltern und dann natürlich das essen:((((
aber es wird schon wieder mal aufwärtsgehen..... Neutral

@hüpf: danke, für deine lieben beiträge. es tut immer voll gut sowas zu lesen, das macht einem mut!!!
du hast es schon weit geschafft..ich hoffe ich schaffe das auch!!! ich tue zumindest alles was ich kann!!!!

kämpfen wir weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wink
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hüpf
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Post Wed, 27.Oct.04, 17:02      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

Liebe Anamia

ich bin sehr positiv überrascht von Dir: hast Du Power! Deine Worte sind wirklich gut.
Freut mich, dass Du einen Therapeuten hast, dem Du das volle Vertrauen geben kannst - ungemein wichtig.
Wirst sehen, langsam wird sich der Horizont abzeichnen - Du machst dies gut - es kommt schon gut - nur Mut!

Bis bald - herzlichst, hüpf
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anamia
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Post Fri, 29.Oct.04, 18:33      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

hy hüpf....

weißt du, dass mir deine worte total gut getan haben??? danke dafür Very Happy

ja, es wird alles gut werden, ich glaube daran!!!
bekomme jetzt wahrscheinlich einen teil der therapie bezahlt von der krankenkasse, bis jetzt musste ich alles aus eigener tasche bezahlen (fast 80Euro/Stunde).
und vielleicht schaff ich es ja auch noch irgendwie meine eltern zu überzeugen, dass mir die therapie gut tut, und sie sie bezahlen... wer weiß Wink weil es geht ganz schön ins geld und so dick hab ichs auch nicht aufm konto... und mein ganzes taschengeld würd ich ja auch lieber für was anderes ausgeben... aber naja....

auf jeden fall danke nochmal, kann dir garnicht genug danken für deine worte!!!! das hat mir wieder total mut gemacht und mich motiviert....

lg sabsi
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hüpf
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Post Tue, 02.Nov.04, 8:11      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

schreiben
Guete Morge Anamia

Es freut mich zu hören, dass sich die Dinge langsam bei Dir klären. Es braucht Zeit und sei nicht alzu getrübt, wenn es auch einmal einen Rückschlag gibt. Wichtig ist, dass Du vorwärts schaust und an Dich selber glaubst. Du bist ein wunderbares Wesen, welches hier auf der Erde eine wichtige Aufgabe hat.

Du erwähnst oft Deine Eltern und dass Sie Dich oftmals nicht verstehen. Versuche ihnen nicht böse zu sein - denn als Eltern ist man einfach überfodert. Viele Eltern müssten eine ganze Bibliothek von Büchern lesen, um ihren Kindern heutzutage effektiv beistehen zu können. Stell Dir vor - meine Mutter war Psychiater und hat trotzdem einiges falsch gemacht (zu dem sie heute teileweise steht) Als Eltern möchte man gerne alles richtig machen und ist einfach überfordert. Ich denke, dass sich Deine Eltern furchtbar Sorge um Dich machen - es aber nicht anders ausdrücken können. Das was Du als Vorwürfe empfindest - ist eher die nackte Angst und Besorgnis seitens Deiner Eltern. Wahrscheinlich ist diese Angst noch gepaart mit der grossen Ohnmacht, sich eingestehen zu müssen etwas falsch gemacht zu haben. Stell Dir vor, Du wärst am Platz Deiner Eltern und würdest sehen, dass deine Tochter ein grosses Essstörungsproblem hat. Wie würdest Du reagieren? Würdest Du Dich nicht stets fragen:" warum meine Tochter? was habe ich falsch gemacht? ich liebe doch meine Tochter, warum isst sie nicht normal? Hoffentlich wird sie bald gesund... usw."
Würdest Du nicht als Eltern versuchen, die Tochter möglichst wieder schnell gesund zu haben? Das "Nörgeln" seitens Deiner Eltern ist eher ein Hilfeschrei seitens Deiner Eltern: sie sind überfordert. Ehrlich gesagt, ich wäre es auch. Ist doch auch schlimm, wenn das Liebste, was Du auf die Welt gesetzt hast, krank ist und als Mutter kannst Du nicht helfen. Sicher würde ich auch viele Dinge falsch machen und statt Verständnis würde mir wohl ab und zu der Geduldfaden reissen und ich würde Druck ausüben statt Vertrauen. Und dies, obwohl ich sehr gut mit dieser Krankheit vertraut bin, da ich sie ja selber hatte und habe. Warum würde ich trotzdem falsch reagieren? Weil jede Mutter/Vater ihre Tochter liebt und somit gar nicht rational sich verhalten kann.
Lass es Dir gut gehen und bis bald!
Herzlichst, Hüpf
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Post Tue, 02.Nov.04, 8:22      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

@morgaine: geht es Dir gut?

Herzlichst, Hüpf

Rolling Eyes
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Post Tue, 02.Nov.04, 22:52      Re: ich kämpfe, aber.... Reply with quoteBack to top

Hallo ihr beiden!

@hüpf: Mir gehts zur Zeit leider nicht so besonders....Und dann noch der Stress mit der neuen Wohnung und der Uni...alles nicht so einfach. Zum Glück ist meine Therapeutin diese Woche wieder da...
Hab leider auch nicht lange Zeit, zu schreiben... Muss noch was für die Uni erledigen...Bin zur Zeit einfach etwas überfordert...

Wie geht es euch beiden so?

Liebe Grüße

Morgaine
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