Psychotherapie in Wien

beim Psychotherapeuten DSP Richard L. Fellner (Psychotherapeut, Paartherapeut, Coach, Supervisor)

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Psychotherapie in Wien / Österreich

Die Psyche gehört genauso zum Menschen wie das Auge oder das Herz. Betrachtet man nur einen Teilaspekt des Menschen, läßt andere dabei aber unberücksichtigt, kann das die Sicht auf die wahren Problemzusammenhänge verstellen. Ärzte sollten ihren PatientInnen somit auch öfter die Frage stellen: "Haben Sie Probleme?", statt nur deren Organe zu untersuchen.

Eines der häufigsten Volksleiden, das sich aber vorwiegend in Medikamenten-, Spitals- und Operationskosten niederschlägt, sind Rückenschmerzen, also das "Kreuz mit dem Kreuz" - obwohl gerade in diesem Bereich bekannt ist, welch starke körperliche Resonanz in diesem Bereich psychische Belastungen haben können. Ähnliches gilt für Probleme im Magen-Darm-Trakt (von Gastritis bis zu angeblich "harmlosen" Verdauungsbeschwerden). Neben alldem "landen" sehr oft auch rein psychische Störungen und Probleme in der Mediziner-Praxis. Allen voran Depressionen - laut Untersuchungen leiden etwa ein Sechstel aller Patienten, die zum praktischen Arzt kommen, an depressiven Störungen. Wenn diese dann überhaupt als solche erkannt werden (in den häufig stattfindenden 2-Minuten-Diagnosen und unter der "organischen Brille" eines Schulmediziners dürfte dies nur in den seltensten Fällen tatsächlich passieren), findet meist nur eine Verschreibung von Standard-Psychopharmaka statt. Leider ist es auch heute noch selten, daß praktische Ärzte im Verdachtsfall auf psychische Probleme oder Krankheitszusammenhänge eine Psychotherapie empfehlen.

Einige hard facts zur Psychotherapie:

  • mindestens 16 bis 20 Prozent der Kranken, die zum Hausarzt gehen, leiden an depressiven Zuständen
  • in Österreich dürften zwischen 400.000 und 550.000 Menschen wegen depressiver Zustände behandlungsbedürftig sein
  • Die Österreicher stehen damit aber nicht alleine da - lt. WHO leiden heute ca. 8% der Weltbevölkerung an Depressionen. Und es gibt deutliche Hinweise darauf, daß diese Zahlen über die vergangenen Jahrzehnte deutlich zugenommen haben. Was sich auch in den Suizidraten niederschlägt. Innerhalb eines Jahres haben lt. Univ.Prof. H.Hinterhuber (Vorstand der Psychiatrischen Universitätsklinik in Innsbruck) 7,5% der Männer und 16% der Frauen Suizidgedanken. Insgesamt sind bezüglich Depressionen Frauen und Senioren deutlich stärker betroffen: 20-26% der Frauen, aber "nur" 8-12% der Männer leiden einmal in ihrem Leben an dieser Problematik. 45-50% der Senioren, die in Instutionen leben, sind depressiv, insbesondere die Suizidrate der Männer steigt zwischen dem 65. und dem 75. Lebensjahr um hundert Prozent an (bei Frauen um 40 Prozent - sie können mit dem Altern offenbar besser umgehen, auch wenn diese Zahl immer noch alamierend ist).

    Leider werden also auch im Heimatland von Sigmund Freud psychische Beschwerden und Krankheiten weiterhin klassisch "verdrängt"...