Mar 14

Verhaltensauff√§llige Kinder leiden als Erwachsene doppelt so wahrscheinlich an chronischen Schmerzen wie ihre Altersgenossen, wie eine Langzeitstudie der University of Aberdeen ergab, die k√ľrzlich im Fachmagazin Rheumatology ver√∂ffentlicht wurde.

Mehr als 19.000 Kinder, die 1958 geboren wurden und gr√∂√ütenteils aus England stammen, wurden f√ľr die Studie beobachtet – bis zum Alter von 16 Jahren beurteilten Lehrer die Sch√ľler im Hinblick auf m√∂gliche Signale f√ľr Schwierigkeiten wie Probleme beim Finden von Freunden, Ungehorsam, Daumenlutschen, N√§gelbei√üen, L√ľgen, das Schikanieren anderer und Schuleschw√§nzen. Im Alter von 42 Jahren f√ľllten die Teilnehmer einen Fragebogen zu psychologischen Problemen aus. Mit 45 Jahren folgte ein weiterer √ľber Schmerzen. In der Folge zeigte sich, dass Kinder mit schweren Verhaltensst√∂rungen ein doppelt so hohes Risiko aufwiesen, an chronischen Ganzk√∂rperschmerzen zu leiden, sowie f√ľr psychiatrische Probleme wie Depressionen, Angstgef√ľhle und Drogenmissbrauch.

Die Wissenschafter vermuten die Ursache in einer hormonellen Funktionsst√∂rung, und schlagen vor “bereits in einem fr√ľheren Lebensalter einzugreifen”, um so sp√§tere Probleme zu verhindern. Vorgeschlagen werden – angesichts der Finanzierungsstr√∂me des derzeitigen Wissenschaftsbetriebes nicht ganz √ľberraschend – nat√ľrlich prim√§r pharmakologische Behandlungen, immerhin erkl√§rte Gary Macfarlane, einer der Mitautoren der Studie, aber, dass Ver√§nderungen des Lebensstils sowie des sozialen Umfeldes ebenfalls helfen k√∂nnten, dieses Muster zu ver√§ndern. Dazu geh√∂rten Sport aber auch das Achten auf Signale psychologischer Notlagen und Verhaltensauff√§lligkeiten in der Kindheit.

(Quelle: Influence of childhood behaviour on the reporting of chronic widespread pain in adulthood: results from the 1958 British Birth Cohort Study)

Feb 27

Psychische und physische Gewalt in Partnerschaften nimmt in den meisten westlichen Industriel√§ndern zu, wobei in wissenschaftlichen Kreisen Unsicherheit dar√ľber besteht, ob diese Zuw√§chse nicht auch damit ganz wesentlich zusammenh√§ngen, da√ü die diesbez√ľgliche Tabusierung in der Gesellschaft abnimmt, vorkommende Gewalt also nicht mehr totgeschwiegen wird.
Doch auch die reinen Fakten sind schockierend genug: so sind alleine im Jahre 2008 in Frankreich 147 Frauen durch h√§usliche Gewalt ums Leben gekommen. Unter der Annahme, da√ü k√∂rperlicher Gewalt psychische Gewalt vorausgeht, die M√∂glichkeit der Bestrafung dieser also vielleicht auch physische Gewalt verhindern k√∂nne, wurde im franz√∂sischen Parlament diese Woche nun “psychische Gewalt in Paarbeziehungen” als Straftat eingef√ľhrt. Unter den Unterst√ľtzern fanden sich nicht nur die Abgeordneten der Regierungspartei UMP, sondern auch die Sozialisten. F√ľr psychische Gewalt sind demnach zuk√ľnftig Strafen bis zu 3 Jahren Gef√§ngnis und Geldstrafen bis zu ‚ā¨ 75.000,- vorgesehen, sowie die erzwungene Trennung des Paares und die Intensivierung der √úberwachung durch elektronische Fu√üfesseln f√ľr die T√§terInnen.

Was die praktische Exekutierbarkeit des neuen Gesetzes angeht, d√ľrften sich in vielen Einzelf√§llen jedoch Probleme auftun: etwa, wie psychische Gewalt vor Gericht zu beweisen sei, wie sie sich √ľberhaupt genau definiert und von Beleidigungen, Dem√ľtigungen, verletzenden Verhaltensweisen etc. unterscheidet, die bei Streitigkeiten in der Ehe oder in Partnerschaften ja fast immer geschehen. Im Diskurs rund um das Gesetz wurde denn auch von KritikerInnen des Entwurfs angef√ľhrt, da√ü namhafte franz√∂sische Schriftsteller, Maler usw. heute angesichts dessen, was √ľber ihre Beziehungsvergangenheit bekannt w√§re, wohl langj√§hrige Gef√§ngnisinsassen w√§ren. M√§nnerorganisationen dagegen d√ľrften die neuen Regelungen freuen, wird doch von diesen oft die psychische Gewalt von Frauen in Partnerschaften bem√§ngelt, gegen die jedoch keinerlei rechtliche Handhabe best√ľnde.

Anmerkung R.L.Fellner:
Kulturkritisch k√∂nnte man anmerken, da√ü die seit einigen Jahren beobachtbaren Bestrebungen vieler westlicher Staaten, selbst die Emotionen ihrer B√ľrgerInnen zu kontrollieren und die √úberschreitung von -im Grunde recht eng gesetzten- k√ľnstlichen Grenzen sogleich als krankhaft oder strafbar zu definieren, bedenklich stimmen; speziell dann, wenn in der Bev√∂lkerung ein Gef√ľhl aufkommen sollte, da√ü gewohnheitsm√§√üig mit zweierlei Ma√ü gemessen wird (z.B. Bonizahlungen an Finanzmanager bei gleichzeitiger Massenenteignung kleiner Kapitalanleger, straflos bleibende Waffenschiebereien von Politikerinnen-Ehegatten, Freunderlwirtschaft zwischen Wirtschaftselite und Politik, ohne Konsequenzen bleibender Machtmi√übrauch von Politikern etc.). So k√∂nnte etwa der in Gro√übritannien k√ľrzlich ebenfalls in der Gesetzgebung verankerte Begriff des sog. ‘Antisozialen Verhaltens’ (Antisocial Behaviour, ASBO) alleine was die dortigen Verfehlungen einzelner PolitikerInnen w√§hrend der letzten 10 Jahre betrifft, durchaus auch f√ľr diese angewendet werden – wird es aber nicht.

(Quelle: Franz. Staatsekretariat f√ľr Familie und Solidarit√§t; Photo:Wikimedia)

Dec 29

Eine sehr interessante Auflistung von Studien findet sich in einem Artikel [1] in Telepolis: in diesen wurde nachgewiesen, da√ü bestimmte psychologische Tendenzen oder pers√∂nliche Neigungen sich offenbar in den sozialen Netzen, in denen sie auftreten, im Laufe der Zeit verbreiten. Was in bestimmten F√§llen (Rauchentw√∂hnung, Spa√ü an bestimmten T√§tigkeiten, Lebenszufriedenheit und Gl√ľck) ein Segen sein kann, ist in anderen (Einsamkeit, E√üst√∂rungen, Kriminalit√§t, Depression) wohl ein Fluch… Erkl√§rbar ist diese Neigung wohl mit der enormen Wichtigkeit, die unser engeres soziales¬†Umfeld seit urgeschichtlichen Zeiten hatte. Einzelg√§nger hatten w√§hrend den Anf√§ngen der Menschheit keine Chance zu √ľberleben, jeder war gut beraten, sich mit dem eigenen “tribe” zu arrangieren und die eigenen sozialen Parameter mit jenen der anderen Gruppenmitglieder abzustimmen. Im Grunde ist dies auch heute noch wichtig – wenn es sich viele auch nicht eingestehen m√∂gen, wo doch der Individualismus (z.T. sogar auf Kosten anderer) das aktuelle gesellschaftliche Ideal in der westlichen Kultur darstellt. Die vorliegenden Studien zeigen, wie sehr wir de facto unbewu√üt mit unserem sozialen Umfeld verbunden sind und uns diesem anpassen.

In eine √§hnliche Kerbe schlagen auch zwei andere Artikel der Website: laut aktuellen Statistiken habe sich die H√§ufigkeit von St√∂rungen aus dem Autismus-Spektrum [2] (z.B. auch Asperger-Syndrom) und antisozialem Verhalten [3] w√§hrend der letzten Jahre signifikant erh√∂ht. Bereits 1% der 8-J√§hrigen (1 von 110 Kindern) soll autistisch sein, im Jahre 2007 war es noch 1 von 150 Kindern. Und in England, wo seit 1998 “antisoziales Verhalten” definiert und schlie√ülich die ber√ľchtigten “Anti-Social Behaviour Orders” (ASBO) erlassen wurden, ist mittlerweile angeblich jede Sekunde ein Brite “Opfer von antisozialem Verhalten”. Was nicht allzu verwunderlich ist, liest man in den entsprechenden Unterlagen, da√ü schon “teenagers hanging around on the streets” als antisozial einzustufen sind.
Der sprunghafte Zunahme derartiger Zahlen k√∂nnte ganz einfach darin liegen, dass √Ąrzte, P√§dadogen oder Richter Kinder h√§ufiger entsprechend einstufen:

“Wenn neue Normen und damit Normverletzungen von einer Gesellschaft eingef√ľhrt werden, w√§chst auch die Wahrnehmung daf√ľr. Wenn es sich um vermeintlich abweichendes Verhalten handelt, w√§chst die Angst, die zuvor m√∂glicherweise gar nicht vorhanden war. Ganz √§hnlich ist das mit neuen St√∂rungen und Krankheitsbildern. Pl√∂tzlich gibt es eine Welle an Autismus, Internetsucht oder Aufmerksamkeitsst√∂rungen. Und keiner wei√ü wirklich, ob es neue Krankheitsformen sind oder sich eben nur die Norm verschoben hat.”

Quellen: [1], [2], [3]. Bildquelle: german.cri.cn

Nov 28

Wer w√§hrend der letzten Wochen die diversen Pressemeldungen verfolgte, konnte ein bemerkenswertes Bild √ľber unseren gesellschaftlichen Zugang zu den “Umtrieben” heutiger Kinder und Jugendlicher bekommen: da wurde von einem ober√∂sterreichischen Schuldirektor den Sch√ľlerInnen etwa das √∂ffentliche K√ľssen untersagt (nach vehementen √∂ffentlichen Protesten ist das Verbot mittlerweile wieder aufgehoben), angeblich werden Jugendliche immer d√ľmmer (Computer und Fernsehen seien schuld), wir erinnern uns an die Debatte um bauchfreie T-Shirts vor 2 Jahren, seit vielen Jahren deuten einschl√§gige Studien in England aber vor allem auch auf steigende Angst der √Ėffentlichkeit vor Kindern und Jugendlichen hin: mehr Respekt wird da gefordert, und die Kategorie des “antisozialen Verhaltens” wurde geschaffen, um Jugendliche entsprechend mit ASBO’s (Anti-Social Behavior Orders) und einschl√§gigen Medikamenten zu disziplinieren. Mittlerweile bilden sich bereits Gruppierungen, die gegen diesen Trend zu mobilisieren versuchen, denn √úberwachen und Strafen l√∂sen – wie auch in anderen Lebensbereichen – die zugrundeliegenden Probleme nicht.

Alarmierend ist die Verst√§ndnislosigkeit und K√§lte, mit der der jungen Generation (wie man so sch√∂n sagt: unseren [hoffentlich!] “Pensionszahlern von morgen”) begegnet wird. Politik wird in erster Linie f√ľr die Erwachsenen und Pensionisten gemacht, an der Jugend besteht kaum ein anderes Interesse, als dass diese zu “funktionieren”, sich in das gesellschaftliche Gef√ľge einzuordnen habe. Das Bestehende wird verwaltet, Zukunftsdenken oder gar Visionen sind eher die Ausnahme als die Regel. Da ist es dann kein Wunder, wenn Klassengr√∂√üen trotz steigender sozialer Probleme und zunehmendem Integrationsbedarf immer gr√∂√üer werden und Lehrer immer mehr Erziehungsaufgaben zu √ľbernehmen haben, gleichzeitig aber ihre Fortbildungsbudgets, sowie jene f√ľr Beratungsstellen und Psychotherapie schon seit Jahrzehnten ausged√ľnnt werden. Auch Eltern schaffen kaum den Spagat, ihre Karriereziele mit den Bed√ľrfnissen ihrer Kinder nach Zuwendung zu vereinbaren.

Wie das Schicksal so spielt: w√§hrend ich diese Zeilen schrieb, wurde eine Pressemitteilung der √∂sterr. Bildungsministerin Claudia Schmied ver√∂ffentlicht: nach einem heute stattgefundenen “Bildungs-Gipfel”, an dem 600 Experten von Schulaufsicht und Schulpartnern bis zu Polizei, Schulpsychologen und NGO’s teilnahmen, soll ein F√ľnf-Punkte-Programm f√ľr das Thema Gewalt an Schulen sensibilisieren und diese zu verhindern helfen. “Die Lehrer k√∂nnen soziale Probleme nicht alleine l√∂sen”, so die Bildungsministerin.
Wichtigstes Ergebnis des Gipfels: im kommenden Jahr soll es um 20 Prozent mehr Schulpsychologen an √Ėsterreichs Schulen geben (derzeit kommen z.T. auf 5-10 Schulen 1 SchulpsychologIn, und das Engagement externer BeraterInnen wie im Projekt “SchulePlus” des Wiener GRG3 oder von “Schule mit Biss” bleibt fast ausschlie√ülich Elternvereinen und engagierten Direktionen vorbehalten), und es wird einschl√§gige Schwerpunkte in der LehrerInnenausbildung geben. Gewaltt√§tige Sch√ľler, sogenannte ‘Bullies’ verursachen langfristig hohe Kosten f√ľr den Staat: addiert man Ma√ünahmen wie Pflege, Heimbetreuung, Gerichtsverfahren und Strafvollzug, kostet ein Bully den Staat √ľber eine Million Euro. Die L√∂sung laut dem Psychologen Friedrich L√∂sel: “Kinder aus Risikofamilien sollten von der Geburt an betreut werden.”

Scheint, als w√§re √Ėsterreich doch “anders” und als g√§be es begr√ľndete Hoffnung, dass das Steuer gerade noch herumgerissen werden kann. Sofern die Ma√ünahmen tats√§chlich im Parlament bewilligt und dann auch konsequent umgesetzt werden jedenfalls.

Nov 04

Trotz des gro√üen Spektrums antisozialen Verhaltens wollen nun britische Wissenschaftler der University of Cambridge herausgefunden haben, was in m√§nnlichen Jugendlichen f√ľr antisoziales Verhalten mitverantwortlich sein soll. So sollen die K√∂rper von Jugendlichen, die “schwerwiegendes antisoziales Verhalten” gezeigt haben, unter Stress weniger Kortisol aussch√ľtten als Jugendliche, die nicht wegen antisozialen Verhaltens aufgefallen sind. Die Kortisolwerte steigen normalerweise unter Stress, so die Wissenschaftler, und lassen die Menschen vorsichtiger werden, w√§hrend sie gleichzeitig ihre Emotionen, also auch die Aggressivit√§t, besser steuern k√∂nnen. Wenn es eine Verbindung zwischen Kortisolwerten und antisozialem Verhalten gebe, dann m√ľsste man dieses als Ausdruck einer mit physiologischen Symptomen verbundenen Geisteskrankheit betrachten, sagen sie. Danach h√§tte es wenig Sinn, die Jugendlichen mit [Erziehungsma√ünahmen] zu disziplinieren, man m√ľsste sie vielmehr medizinisch behandeln. Manche Menschen w√ľrden also leichter “antisozial”, ebenso wie andere zur Depression oder Angst neigen (allerdings ist hier auch umstritten, ob tats√§chlich die Beeinflussung der vermeintlichen physiologischen Symptome durch Medikamente der therapeutische K√∂nigsweg ist).

Die Wissenschaftler meinen jedenfalls, man k√∂nne “neue Behandlungsweisen f√ľr schwere Verhaltensprobleme” entwickeln, wenn man genau herausgefunden hat, warum manche Jugendlichen keine normale Stressreaktion zeigen. Das liefe dann wahrscheinlich darauf hinaus, auff√§llige Kinder und Jugendliche medikament√∂s zu behandeln, um so “das Leben der betroffenen Jugendlichen und das der Gemeinschaft, in der sie leben, zu verbessern”. Zudem k√∂nne sich der Staat vielleicht Milliarden sparen ‚Äď und, so k√∂nnte man hinzuf√ľgen, √§ndern m√ľssten sich auch die Gesellschaft und die Bedingungen nicht, unter denen die Kinder und Jugendlichen aufwachsen.

(Quellen: telepolis, University of Cambridge)

Kommentar R.L.Fellner:

Die Frage, wie man m√∂glichst fr√ľh und effektiv die Entwicklung von “antisozialem Verhalten” unterbinden kann, besch√§ftigt englische Wissenschafter schon seit Jahren. Pikanterweise werden zu diesem Verhalten aber nicht nur Kriminaltaten gez√§hlt, sondern auch verh√§ltnism√§√üig harmlose Handlungen wie etwa Graffitis, Ruhest√∂rung, das Trinken in der √Ėffentlichkeit, M√ľll-hinterlassen, P√∂beln oder der Mi√übrauch von Feuerwerken. Auch allgemein “l√§stiges Betragen” z√§hlt das Innenministerium dazu (Liste).

Aus humanistischer Sicht ist diese Entwicklung nicht nur besorgniserregend, sondern auch in h√∂chstem Ma√üe fragw√ľrdig: wer verfolgt das Interesse an “behandelbarem L√§stigsein”, wer definiert hier die Grenzziehung zu “sozial erw√ľnschtem” Verhalten und wie darf man sich dieses vorstellen? Erh√§lt zuk√ľnftig jedes “ruhest√∂rende”, “M√ľll hinterlassende” Kind seine t√§gliche Anpassungs-Pille und seinen ersten Eintrag in den Datenbanken der Krankenkassen?
Die Jugend ist entwicklungspsychologisch eine Phase der Auflehnung und Unangepasstheit – seit den Anf√§ngen der Menschheit. Konsequenter, aber in gewissem Rahmen nachsichtiger Umgang mit dem Verhalten Jugendlicher und ein multiprofessioneller Ansatz haben sich bei massiver oder dauerhafter Verhaltensauf√§lligkeit bisher gut bew√§hrt – die Ausweitung der pathologischen Grenze, wie sie englische Modell vornimmt, ist deshalb klar abzulehnen. Ein noch weitaus flaueres Magengef√ľhl w√ľrde mir als Engl√§nder allerdings der offensichtlich gesellschaftspolitisch inspirierte Trend verursachen, Widerstand, Auflehnung oder fehlende Sozialkompetenz als behandlungsbed√ľrftige Krankheit zu redefinieren und damit entsprechende Angebote der Pharmaindustrie zu provozieren, statt das entsprechende Geld in die Bek√§mpfung der “anderen” -und wohl viel relevanteren- Ursachen zu stecken: die Verbesserung der sozialen Rahmenbedingungen dieser Jugendlichen, ein besseres Sozialsystem und vor allem Visionen, die ihr kreatives Potenzial und ihre Ressourcen anregen.

ÔĽŅ25.06.19