{"id":1019,"date":"2010-04-19T19:11:16","date_gmt":"2010-04-19T18:11:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1019"},"modified":"2013-12-18T10:49:38","modified_gmt":"2013-12-18T09:49:38","slug":"babies-gender-stereotyp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/babies-gender-stereotyp\/","title":{"rendered":"Schon Babies spielen stereotyp"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.autoguide.com\/gallery\/gallery.php\/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=32391\" width=\"230\" height=\"150\" \/>Schon Babies verhalten sich ganz und gar nicht &#8216;genderneutral&#8217;, wie eine vor wenigen Tagen ver\u00f6ffentlichte Studie zweier Psychologinnen der City University London zeigt. Hierbei wurden 83 M\u00e4dchen und Buben im Alter zwischen neun und 36 Monaten mit verschiedenen Spielsachen (darunter als typisches Buben-Spielzeug geltende Dinge wie Auto, Bagger, Ball oder blauer Teddy, ebenso wie rosa Teddy, Puppe, ein K\u00fcchenset etc. als klassische M\u00e4dchen-Spielzeugst\u00fccke) konfrontiert, wobei die Pr\u00e4ferenzen der Kinder registriert wurden. Die Spielsachen wurden nach einer Befragung von Erwachsenen nach &#8220;typischen&#8221; Buben- und &#8220;typischen&#8221; M\u00e4dchen-Spielgegenst\u00e4nden f\u00fcr die Auswahl vorbereitet.<\/p>\n<p>Die Kinder zeigten hierbei eine deutliche Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Spielzeug, das stereotyp repr\u00e4sentativ f\u00fcr ihr Geschlecht war. Bei den J\u00fcngsten (9-14 Monate) spielten die M\u00e4dchen signifikant l\u00e4nger mit der Puppe als die Buben. Die Buben wiederum vergn\u00fcgten sich markant l\u00e4nger mit Ball und Auto als die M\u00e4dchen. &#8220;Es war offensichtlich, dass sogar die j\u00fcngsten Kinder schnurstracks auf die gender-typischen Spielzeuge und Farben zugingen&#8221;, so die Psychologinnen. Beide zeigten sich erstaunt, dass die Unterschiede bereits so fr\u00fch auftraten, und verwiesen auf \u00e4hnliche Ergebnisse bei Affen &#8211; m\u00f6glicherweise gebe es neben Erkl\u00e4rungen \u00fcber &#8220;fr\u00fche Sozialisierung&#8221; doch auch einen biologischen Unterschied f\u00fcr die Auswahl von Spielzeug.<!--adsense--><\/p>\n<p>Doch so einfach wollen sich Proponenten der Sozialisationstheorien nicht geschlagen geben: Der Einfluss der Sozialisation d\u00fcrfe niemals untersch\u00e4tzt werden, so etwa Walter Gilliam, Direktor des Edward Zigler Zentrums zu kindlicher Entwicklung und Sozialpolitik an der Universit\u00e4t Yale. Studien zeigten beispielsweise, dass Eltern und andere Bezugspersonen bereits ab dem Moment der Geburt unterschiedlich mit weiblichen und m\u00e4nnlichen Babies umgehen. V\u00e4ter wurden etwa dabei beobachtet, dass sie m\u00e4nnliche Babies \u00f6fter zu aktiven Spielen ermutigen, indem sie sie kitzeln oder liebevoll anstubsen, w\u00e4hrend weibliche Babies von V\u00e4tern fester gehalten werden. Eltern wurden zudem dabei beobachtet, dass sie mit weiblichem Nachwuchs mehr redeten als mit m\u00e4nnlichem.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Quellen: <a href=\"http:\/\/www.medicinenet.com\/script\/main\/art.asp?articlekey=115393\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Medicinenet.com: Even 9-Month-Olds Choose &#8216;Gender-Specific&#8217; Toy<\/a> \/ APA \/ Standard; Photo:AutoGuide)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon Babies verhalten sich ganz und gar nicht &#8216;genderneutral&#8217;, wie eine vor wenigen Tagen ver\u00f6ffentlichte Studie zweier Psychologinnen der City University London zeigt. 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