{"id":1031,"date":"2010-04-30T07:40:56","date_gmt":"2010-04-30T06:40:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1031"},"modified":"2013-12-20T23:58:25","modified_gmt":"2013-12-20T22:58:25","slug":"orgasmus-frau-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/orgasmus-frau-geld\/","title":{"rendered":"Weibliche Lust und m\u00e4nnlicher Wohlstand"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" alt=\"\" src=\"https:\/\/sexsecrets.files.wordpress.com\/2009\/04\/best_orgasm.jpg\" width=\"170\" height=\"140\" \/>Das Ergebnis einer Studie von britischen und niederl\u00e4ndischen Psychologen im Jahre 2009 sorgte f\u00fcr hitzige Diskussionen. Eine Umfrage unter 1.500 chinesischen Frauen sollte einen Zusammenhang zwischen dem <em>Reichtum eines Mannes<\/em> und der <em>Zahl der Orgasmen gebe, die eine Frau erlebt<\/em>, nachgewiesen haben: <em>je reicher der Partner, desto mehr weibliche Orgasmen.<\/em><br \/>\nDie Psychologen schlossen daraus auf einen evolutionspsychologischen Zusammenhang, nach dem Frauen von reicheren M\u00e4nnern st\u00e4rker erotisch angezogen werden.<\/p>\n<p>T. Hothorn und E. Herberich vom Institut f\u00fcr Statistik der LMU werteten die zugrundeliegenden Daten jedoch nochmals aus und fanden dabei heraus, dass offensichtlich ein falsches Statistikmodell zur Anwendung gekommen war. Mit einem anderen statistischen Modell dagegen zeigte sich, dass die Orgasmush\u00e4ufigkeit der Frauen vielmehr am st\u00e4rksten mit ihrem Bildungsniveau, aber auch mit ihrem Gesundheitszustand und dem Alter zusammenh\u00e4ngt. J\u00fcngere und ges\u00fcndere Frauen berichteten \u00fcber h\u00e4ufigere sexuelle H\u00f6hepunkte als \u00e4ltere und wenig gesunde. &#8220;Das Einkommen des Partners erwies sich dagegen als eher unbedeutende Variable in diesem Zusammenhang&#8221;, so die Wissenschaftler. Vereinfacht lie\u00dfe sich also sagen: &#8220;je kl\u00fcger die Frau..&#8221;<!--adsense--><\/p>\n<p>Zusammen mit den Psychologen der ersten Studie haben die Statistiker nun die neuen Ergebnisse in der Zeitschrift &#8220;Evolution and Human Behavior&#8221; ver\u00f6ffentlicht. Und sie weisen daraufhin, dass die Richtigstellung nur deswegen m\u00f6glich war, weil die Daten \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich waren: &#8220;Anders h\u00e4tten wir ihre Schlussfolgerungen nicht \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nnen&#8221;, sagt Hothorn. &#8220;Es sollte daher wissenschaftlicher Standard werden, sowohl die Originaldaten als auch die statistischen Analysemethoden zusammen mit den Ergebnissen zu ver\u00f6ffentlichen. Auf diese Art w\u00e4re der Weg, auf dem Schlussfolgerungen gezogen werden, f\u00fcr jedermann nachvollziehbar.&#8221;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Quellen: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/3\/121897\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">tp<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ehbonline.org\/article\/S1090-5138%2809%2900131-7\/abstract\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Evolution and Human Behavior<\/a>; Photo src:sexsecrets.files.wordpress.com)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ergebnis einer Studie von britischen und niederl\u00e4ndischen Psychologen im Jahre 2009 sorgte f\u00fcr hitzige Diskussionen. Eine Umfrage unter 1.500 chinesischen Frauen sollte einen Zusammenhang zwischen dem Reichtum eines Mannes und der Zahl der Orgasmen gebe, die eine Frau erlebt, nachgewiesen haben: je reicher der Partner, desto mehr weibliche Orgasmen. 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