{"id":1069,"date":"2010-05-15T15:05:50","date_gmt":"2010-05-15T14:05:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1069"},"modified":"2013-12-20T23:55:01","modified_gmt":"2013-12-20T22:55:01","slug":"sexuell-normal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/sexuell-normal\/","title":{"rendered":"Was ist &#8216;sexuell normal&#8217;?"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.frauenaerzte-im-netz.de\/media\/b180-h127\/FiN\/menschen\/partnerschaft\/par033.jpg\" width=\"180\" height=\"127\" \/><p class=\"wp-caption-text\">(Bild: J.Dowland\/Getty Images)<\/p><\/div>\n<p>In der Geschichte war der Begriff sexueller \u201eNormalit\u00e4t\u201d fast durchgehend moralischen Gesichtspunkten unterworfen, und bis heute ist die Abgrenzung zwischen Normalit\u00e4t und Perversion (Paraphilie) schwierig.<br \/>\nAuch kulturelle Unterschiede und gesetzliche Regelungen definieren mit, was \u201enormal\u201c und was \u201eabartig\u201c ist &#8211; das l\u00e4\u00dft sich beispielsweise im Vergleich zwischen westlichen und asiatischen, oder westlich\/christlichen und muslimischen L\u00e4ndern beobachten.<\/p>\n<p>Verschiedene international g\u00fcltige Diagnoseschemata definieren unter anderem diverse Fetische, aber z.B. auch masochistische und sadistische Rollenspiele als Sexualst\u00f6rung. Statistiken zufolge w\u00e4ren danach jedoch rund 50 Prozent aller europ\u00e4ischen M\u00e4nner bewusst oder latent paraphil, bevorzugen also \u201eabnormale\u201c Reizmuster und Trigger zur sexuellen Erf\u00fcllung &#8211; demnach w\u00e4re eine Definition von Normalit\u00e4t aber eigentlich fragw\u00fcrdig und k\u00fcnstlich. Entw\u00fcrfe f\u00fcr neuere Versionen der fachlichen Leitlinien unterscheiden deshalb bereits zwischen krankhaften Paraphilien, deren Ausleben andere Menschen sch\u00e4digen (z.B. <acronym title=\"sexuelle Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Kinder - Jungen oder M\u00e4dchen, die sich meist in der Vorpubert\u00e4t oder in einem fr\u00fchen Stadium der Pubert\u00e4t befinden\">P\u00e4dophilie<\/acronym> oder extreme Formen von BDSM), und harmlosen, spielerischen sexuellen Abweichungen.<!--adsense--><\/p>\n<p>Doch die Freiheit, so gut wie jede sexuelle Neigung ausleben zu k\u00f6nnen, bedeutet nicht automatisch auch, da\u00df man selbst oder der\/die Partner\/in damit gl\u00fccklich ist. Wenn befriedigende Sexualit\u00e4t nur unter sehr eingeschr\u00e4nkten Rahmenbedingungen m\u00f6glich ist, mit dem Gesetz in Konflikt steht oder unsere Neigungen uns selbst oder die Partnerschaft belasten, bew\u00e4hrt es sich fast immer, im Kontext einer <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/sexualtherapie\/sexualtherapie_wien.phtml\" title=\"Sexualberatung\" target=\"_blank\">Sexualberatung<\/a><\/span> nach m\u00f6glichen L\u00f6sungen zu suchen.<\/p>\n<p>(Mehr \u00fcber dieses Thema und sexuelle Abweichungen finden Sie in meinem diesbez\u00fcglich wesentlich umfangreicheren <a href=\"\/artikel\/sexualtherapie\/sexualtherapie_wien.phtml\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Artikel zur Sexualtherapie<\/a> auf dieser Website.)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Geschichte war der Begriff sexueller \u201eNormalit\u00e4t\u201d fast durchgehend moralischen Gesichtspunkten unterworfen, und bis heute ist die Abgrenzung zwischen Normalit\u00e4t und Perversion (Paraphilie) schwierig. Auch kulturelle Unterschiede und gesetzliche Regelungen definieren mit, was \u201enormal\u201c und was \u201eabartig\u201c ist &#8211; das l\u00e4\u00dft sich beispielsweise im Vergleich zwischen westlichen und asiatischen, oder westlich\/christlichen und muslimischen L\u00e4ndern [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"","footnotes":""},"categories":[293],"tags":[333,336,332,334,335,91,240],"class_list":["post-1069","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-grundlagen","tag-dsm-iv","tag-dsm-v","tag-icd","tag-icd-10","tag-icd-11","tag-sexualitat","tag-sexualtherapie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1069","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1069"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1069\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1074,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1069\/revisions\/1074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}