{"id":1100,"date":"2010-05-28T20:20:42","date_gmt":"2010-05-28T19:20:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1100"},"modified":"2013-12-20T23:55:29","modified_gmt":"2013-12-20T22:55:29","slug":"gewalt-ursachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/gewalt-ursachen\/","title":{"rendered":"Wurzeln der Gewalt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" alt=\"\" src=\"https:\/\/lindseychristine.files.wordpress.com\/2009\/11\/domestic_violence_080207_ms.jpg\" width=\"174\" height=\"130\" \/>Gewalt ist ein \u201eunvergessliches\u201c Ventil. Schon als Kleinkind lernte jeder von uns, da\u00df Gewalt zumindest kurzfristig Vorteile verschaffen kann, und diese Erfahrung wird tief im Gehirn verankert. Fortan wird bei allen Konflikten, bei denen wir das Gef\u00fchl haben, nicht verstanden und geh\u00f6rt zu werden, und in jeder Situation, in der wir uns bedroht f\u00fchlen, unbewu\u00dft zumindest kurzfristig die M\u00f6glichkeit erwogen, psychische oder k\u00f6rperliche Gewalt einzusetzen.<\/p>\n<p>Erziehung und die Reifung unserer Pers\u00f6nlichkeit erm\u00f6glichen es uns allerdings, auch andere M\u00f6glichkeiten der Konfliktl\u00f6sung zu erlernen &#8211; das ist der Grund, warum nur die wenigsten Erwachsenen sich k\u00f6rperlicher Gewalt bedienen. Manche Menschen jedoch tun sich schwerer als andere, ihre Emotionen zu kontrollieren, ihre Konflikte eskalieren leichter als die anderer Personen: zun\u00e4chst meist nur verbal, manchmal enden sie aber auch in Form von k\u00f6rperlichen \u00dcbergriffen oder Vergeltungsaktionen.<!--adsense--><\/p>\n<p>Die Wurzeln der Neigung zur Gewalt sind fast immer sozial mitbedingt: die \u00fcberwiegende Mehrheit von Gewaltt\u00e4tern stammt aus wirtschaftlich \u00e4rmeren und atmosph\u00e4risch schwierigen Familienverh\u00e4ltnissen, h\u00e4ufig bestehen Gef\u00fchle von Depressivit\u00e4t, Perspektivenlosigkeit oder das Gef\u00fchl, \u201ees nicht zu schaffen\u201c.<\/p>\n<p>Leider f\u00fchrt der Einsatz von Gewalt fast immer zu massiven Folgeproblemen in Partnerschaften, dem Freundeskreis und der Gesellschaft. Auch zeigen Studien, da\u00df die Neigung zu Gewalt aufgrund h\u00f6herer Stre\u00dfbelastung verschiedene Organe sch\u00e4digt und k\u00f6rperlich krank macht. W\u00e4hrend der letzten Jahrzehnte wurden deshalb psychologische und psychotherapeutische Impulskontroll-Programme entwickelt, die betroffenen Menschen dabei helfen k\u00f6nnen, ihre Emotionen besser zu regulieren und wieder zum \u201eChef \u00fcber den eigenen K\u00f6rper\u201c zu werden.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Dieser Kurzartikel ist Teil einer w\u00f6chentlichen Serie, die sich mit psychischen Problemen von Expats und generellen Themen psychischer Gesundheit befa\u00dft und in verschiedenen Medien Thailands ver\u00f6ffentlicht wird, 2010; Photo src:lindseychristine.files.wordpress.com)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gewalt ist ein \u201eunvergessliches\u201c Ventil. Schon als Kleinkind lernte jeder von uns, da\u00df Gewalt zumindest kurzfristig Vorteile verschaffen kann, und diese Erfahrung wird tief im Gehirn verankert. 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