{"id":1210,"date":"2010-08-01T14:07:07","date_gmt":"2010-08-01T14:07:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1210"},"modified":"2013-12-21T22:17:31","modified_gmt":"2013-12-21T21:17:31","slug":"psychische-ursachen-krankheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/psychische-ursachen-krankheiten\/","title":{"rendered":"Detektor f\u00fcr psychische Krankheitsursachen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" alt=\"\" src=\"https:\/\/neuropattern.de\/institut\/sites\/default\/files\/Bild_NP_Kit2_250x141.png\" width=\"250\" height=\"141\" \/>Stress, Burn-out, <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/depression\/depression-therapie.phtml\" title=\"Depression\" target=\"_blank\">Depression<\/a><\/span>: Psychische Probleme haben sich zur Volkskrankheit Nummer eins und zu einem enormen Kostenfaktor f\u00fcr das Gesundheitssystem und die Arbeitswelt entwickelt. Das Dilemma: Viele Erkrankte wissen gar nicht, dass ihre Beschwerden psychisch bedingt sind. Der Arztbesuch hilft oft nicht weiter, da sich auch der Mediziner vorrangig auf die k\u00f6rperlichen Aspekte konzentriert und an psychische Ausl\u00f6ser nicht einmal denkt oder diese unterbewertet. Allgemeinmediziner behandeln bis zu 90 Prozent aller depressiv Erkrankten &#8211; erkennen die Ausl\u00f6ser aber h\u00e4ufig gar nicht. An der Universit\u00e4t Trier hat nun eine Forschergruppe eine Methode entwickelt, um die wahren Ursachen solcher St\u00f6rungen fr\u00fchzeitig aufzudecken, sodass \u00c4rzte sie effektiver behandeln bzw. Patienten eine <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\" title=\"Psychotherapie\" target=\"_blank\">Psychotherapie<\/a><\/span> nahelegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis von zehn Jahren Forschungsarbeit steckt in einem Karton der Gr\u00f6\u00dfe eines Schul-Atlasses: 16 R\u00f6hrchen, eine Tablette, ein Mini-EKG, ein Fragebogen. Mehr braucht es nicht, um psychischen Erkrankungen auf die Schliche zu kommen. \u201eUnsere Methode misst biologische Signale und setzt sie in Beziehung zu psychischen und k\u00f6rperlichen Stressreaktionen. Unser Ziel ist es, sie zu diagnostizieren und dabei zu helfen, sie individuell zu behandeln\u201c, erl\u00e4utert der wissenschaftliche Leiter Prof. Hellhammer das Verfahren. \u201eNeuropattern ist auch weltweit der erste Versuch, das Wissen der Grundlagenforschung systematisch in die Patientenversorgung einzubringen. Wir hoffen, dass auf diese Weise eine nachhaltige Verbesserung von stresskranken Patienten erreicht werden kann.\u201c<!--adsense--><\/p>\n<p>\u00dcber teilnehmende Haus\u00e4rzte, die m\u00f6gliche Ausschlusskriterien ihrer Patienten pr\u00fcfen, kann das Neuropattern-Set angefordert werden. Nach einer Einweisung f\u00fchrt der Erkrankte die erforderlichen Tests \u2013 \u00fcberwiegend per Speichelproben \u2013 zu Hause durch. Die Auswertungen der Proben und Messungen dienen als Grundlage f\u00fcr eine erfolgreiche Therapie. Patienten k\u00f6nnen die<br \/>\nBehandlung aktiv unterst\u00fctzen. Sie erhalten Zugang zu einem Online-Service mit individuellen Angeboten zur Selbsthilfe, die auch Wartezeiten f\u00fcr psychotherapeutische Behandlungen \u00fcberbr\u00fccken sollen.<\/p>\n<p>Das sog. &#8220;Neuropattern II-Set&#8221; wurde innerhalb von acht Jahren auf der Basis der Daten von mehr als 2200 Patienten und Probanden erfolgreich entwickelt.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Universit\u00e4t Trier kosten Arztbesuche, Medikamente und Fehlzeiten am Arbeitsplatz aufgrund von Stress und <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/depression\/depression-therapie.phtml\" title=\"Depressionen\" target=\"_blank\">Depressionen<\/a><\/span> j\u00e4hrlich rund 65 Milliarden Euro. Knapp 38 Prozent aller Fr\u00fchrentner wurden den Angaben nach 2009 in Deutschland wegen psychischer Erkrankungen vorzeitig in den Ruhestand geschickt &#8211; 1993 waren es mit 15 Prozent nicht einmal halb so viele. Auch die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Probleme habe sich seit 1990 verdoppelt. \u201eDas kann sich nur \u00e4ndern, wenn psychische und psychosomatische Gesundheitsst\u00f6rungen fr\u00fchzeitig und effizient von den \u00c4rzten behandelt werden, die die Prim\u00e4rversorgung dieser Patienten durchf\u00fchren\u201c, sagt Hellhammer.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Quelle: daacro.de)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stress, Burn-out, Depression: Psychische Probleme haben sich zur Volkskrankheit Nummer eins und zu einem enormen Kostenfaktor f\u00fcr das Gesundheitssystem und die Arbeitswelt entwickelt. Das Dilemma: Viele Erkrankte wissen gar nicht, dass ihre Beschwerden psychisch bedingt sind. 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