{"id":1458,"date":"2011-03-12T19:29:23","date_gmt":"2011-03-12T19:29:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1458"},"modified":"2013-12-21T23:35:06","modified_gmt":"2013-12-21T22:35:06","slug":"uebergewicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/uebergewicht\/","title":{"rendered":"\u00dcbergewicht bei Expats"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/images.theage.com.au\/2011\/02\/02\/2163534\/Pattaya-Beach-Thailand--1--420x0.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"126\" \/>Als ich das erste Mal nach <a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/psychotherapie-praxis-thailand.phtml\" target=\"_blank\">Thailand<\/a> kam, fragte ich mich angesichts der doch eigentlich gesunden Thai-K\u00fcche: warum sind hier so viele Menschen &#8211; insbesondere Expats &#8211; \u00fcbergewichtig?<\/p>\n<p>Ein Blick in die Stra\u00dfen gen\u00fcgt: mindestens jeder dritte westliche Ausl\u00e4nder ist fettleibig. Das ist eine enorme Quote, vergleichbar nur mit den &#8220;dicksten&#8221; Bundesstaaten der USA, und sie ist mitverantwortlich f\u00fcr viele der gesundheitlichen Probleme, die manche Expats schon nach wenigen Jahren in ihrer neuen Heimat haben.<\/p>\n<p>Doch ab wann beginnt &#8220;\u00dcbergewicht&#8221; tats\u00e4chlich? Das ist einfach: um Ihren sogenannten <a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/surveys\/test_bmi_test.phtml\" target=\"_blank\">&#8220;Body Mass Index&#8221; (<acronym title=\"Body Mass Index - Ma\u00dfzahl zur Einsch\u00e4tzung von \u00dcber-\/Untergewicht. Selbsttest auf dieser Website im Bereich Selbsttests.\">BMI<\/acronym>)<\/a> zu berechnen, dividieren Sie schlicht Ihr K\u00f6rpergewicht (in kg) durch Ihre K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe zum Quadrat. Bei einer K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe von 1.72m und einem Gewicht von 75kg w\u00e4re die Formel: [75 \u00f7 (1,72 m)\u00b2 = <acronym title=\"Body Mass Index - Ma\u00dfzahl zur Einsch\u00e4tzung von \u00dcber-\/Untergewicht. Selbsttest auf dieser Website im Bereich Selbsttests.\">BMI<\/acronym> 25,4]. \u00dcbergewicht besteht ab einem <acronym title=\"Body Mass Index - Ma\u00dfzahl zur Einsch\u00e4tzung von \u00dcber-\/Untergewicht. Selbsttest auf dieser Website im Bereich Selbsttests.\">BMI<\/acronym> von 25,0, <a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/essstoerung\/essstoerungen.phtml#adipositas2\" target=\"_blank\">krankhaftes \u00dcbergewicht (Adipositas)<\/a> ab 30,0. Experten betrachten Werte ab 27,5 als erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Erkrankungen des Kreislaufsystems, bestimmte Krebsformen, <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/diabetes\/\" title=\"Diabetes\" target=\"_blank\">Diabetes<\/a><\/span> Typ 2 und Gelenkbeschwerden.<!--adsense--><\/p>\n<p>Doch was macht manche von uns so anf\u00e4llig daf\u00fcr, in Thailand derart rasch zuzunehmen? Alkohol w\u00e4re eine Erkl\u00e4rung, Fette eine andere. Nat\u00fcrlich trinken viele zu viel und untersch\u00e4tzen (oder verdr\u00e4ngen), dass alkoholische Getr\u00e4nke regelrechte Kalorienbomben sind. Daneben kochen heutzutage viele Thai-K\u00fcchen zu fett, seit einigen Jahren h\u00e4ufig auch zu s\u00fc\u00df und salzig: diese Speisen sind dann nicht mehr wohlschmeckend und gesund, sondern im besten Falle nur mehr wohlschmeckend&#8230; Doch warum essen und trinken wir tendenziell zu viel?<\/p>\n<p>Eine der Erkl\u00e4rungen liegt in der Funktion des Essens und Trinkens als Kompensationsm\u00f6glichkeit f\u00fcr Alltagsfrust und Langeweile: berufst\u00e4tige Expats stehen beruflich oft unter au\u00dfergew\u00f6hnlich intensivem Stress &#8211; Pensionisten dagegen haben h\u00e4ufig kaum Aufgaben. Die Freizeit vertreiben sie sich dann mit Essen oder einem Gl\u00e4schen zwischendurch, ja f\u00fcr manche stellt ein Buffet-Besuch sogar den H\u00f6hepunkt der Woche dar. In meiner Eigenschaft als Sexualtherapeut muss ich gerade auch die altersbedingten hormonellen und psychischen Ver\u00e4nderungen erw\u00e4hnen, die gerade viele \u00e4ltere M\u00e4nner an sich erleben: war es in j\u00fcngeren Lebensjahren ein t\u00e4gliches Ziel, Sex zu haben und den K\u00f6rper zu trainieren, stellt f\u00fcr so manchen \u00e4lteren Mann das Mittag- oder Abendessen den Inbegriff sinnlichen Genusses dar &#8230; leider zum Leidwesen des K\u00f6rpers, und nicht selten auch der Psyche. Denn \u00dcbergewicht erh\u00f6ht die Neigung zu <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/depression\/depression-therapie.phtml\" title=\"Depression\" target=\"_blank\">Depression<\/a><\/span>, was eine Teufelsspirale in Gang setzen kann, die uns dann zu noch mehr Essen treibt. Die Schwierigkeit beim Zur\u00fcckfinden zu ausgewogener Ern\u00e4hrung ist, dass beim zu-viel-Essen h\u00e4ufig regelrechte Sucht-Dynamiken bestehen. Dies ist mit ein Grund, warum jede seri\u00f6se Abnehmklinik Beratung und <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\" title=\"Psychotherapie\" target=\"_blank\">Psychotherapie<\/a><\/span> als integralen Bestandteil des Gesundungskonzepts anbietet. Man kann ja vieles alleine schaffen &#8211; aber manches geht mit Unterst\u00fctzung von au\u00dfen einfach deutlich leichter und schneller.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Dieser Kurzartikel ist Teil einer w\u00f6chentlichen Serie, die sich mit psychischen Problemen von Expats und generellen Themen psychischer Gesundheit befa\u00dft und in verschiedenen Medien Thailands ver\u00f6ffentlicht wird, 2011; Image src:theage.com.au)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich das erste Mal nach Thailand kam, fragte ich mich angesichts der doch eigentlich gesunden Thai-K\u00fcche: warum sind hier so viele Menschen &#8211; insbesondere Expats &#8211; \u00fcbergewichtig? 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