{"id":1598,"date":"2011-07-23T09:42:04","date_gmt":"2011-07-23T09:42:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1598"},"modified":"2013-12-21T22:29:42","modified_gmt":"2013-12-21T21:29:42","slug":"rauchen-aufhoeren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/rauchen-aufhoeren\/","title":{"rendered":"Zu rauchen aufh\u00f6ren &#8211; warum ist es so schwierig?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/s3.hubimg.com\/u\/2302782_f520.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Mark Twain sagte: &#8220;Das Rauchen aufzugeben, z\u00e4hlt zu den einfachsten Dingen \u00fcberhaupt. Ich muss es wissen, schlie\u00dflich habe ich es tausende Male getan!&#8221;<\/p>\n<p>Nun, wir wissen es alle: mit dem Rauchen aufzuh\u00f6ren, reduziert das Risiko schlimmer Erkrankungen wie Krebs und Gef\u00e4\u00dferkrankungen, es verbessert die Zeugungsf\u00e4higkeit, das Atmen und die k\u00f6rperliche Leistungsf\u00e4higkeit. Ein anderer Vorteil des Aufh\u00f6rens ist, dass das Essen wieder besser schmeckt (f\u00fcr manche ist dies allerdings ein Grund, weiterzurauchen, da dieser Vorteil mit ihrer <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/essstoerung\/essstoerungen.phtml\" title=\"Essst\u00f6rung\" target=\"_blank\">Essst\u00f6rung<\/a><\/span> nicht harmoniert\u2026). Sie w\u00fcrden wieder besser und j\u00fcnger aussehen, besser riechen und sich daneben noch eine Menge Geld ersparen. Aber warum f\u00e4llt es dann vielen so schwer, die Gewohnheit &#8211; oder Sucht -, zu rauchen aufzugeben?<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr sie lassen sich auf 2 wesentliche Faktoren reduzieren: <strong>Nikotin<\/strong> und <strong>Gewohnheit<\/strong>. Nikotin ist eine stark s\u00fcchtigmachende Substanz, die auf nat\u00fcrliche Weise in der Tabakpflanze vorkommt, und l\u00f6st bei Ihrem Gehirn die Freisetzung eines Feuerwerks an Dopamin aus &#8211; dem Hormon, das uns auch an Essen und Sex erfreuen l\u00e4\u00dft. Es erh\u00f6ht auch die Aktivit\u00e4t in Hirnbereichen, die f\u00fcr kognitive Funktionen wichtig sind &#8211; zu rauchen kann also die Konzentrationsf\u00e4higkeit erh\u00f6hen. Und als ob dies alles noch nicht genug w\u00e4re erh\u00f6ht Nikotin auch unseren Endorphinspiegel, was ein Gef\u00fchl von Euphorie erzeugt. Ein solch bequemes Hilfsmittel, das einen auf so viele Weise besser f\u00fchlen l\u00e4\u00dft, gibt man nat\u00fcrlich nicht einfach auf. Noch dazu, wo das Aufh\u00f6ren meistens deutlich sp\u00fcrbare Entzugseffekte mit sich bringt.<!--adsense--><\/p>\n<p>Ein weiterer wichtiger Faktor f\u00fcr diese spezielle Sucht ist Gewohnheit &#8211; die kleinen Abl\u00e4ufe, die mit dem Rauchen verbunden sind. Rauchen ist h\u00e4ufig mit t\u00e4glichen Aktivit\u00e4ten und Ausl\u00f6sesituationen verbunden wie etwa: nach dem Essen, beim Plaudern mit Freunden, beim Pause-machen, am Computer, in Stress-Situationen (zur Entspannung) u.v.m. Diese Aspekte des Rauchens zu \u00fcberwinden kann genauso herausfordernd sein wie die k\u00f6rperliche Gew\u00f6hnung.<\/p>\n<p>Folglich ben\u00f6tigen die meisten Menschen, die ein f\u00fcr alle Mal mit dem Rauchen aufh\u00f6ren m\u00f6chten, eine Methode, die ihnen hilft, beide Schwachpunkte anzugehen: die Sucht selbst und die Verhaltensgewohnheiten, die damit verbunden sind. Die bestehenden &#8220;Fallen&#8221; m\u00fcssen identifiziert und danach neue Abl\u00e4ufe entwickelt werden, die es einfacher machen, die Impulse zum Anz\u00fcnden der n\u00e4chsten Zigarette zu \u00fcberwinden. <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/hypnose\/hypnotherapie_wien.phtml\" title=\"Hypnotherapie\" target=\"_blank\">Hypnotherapie<\/a><\/span> kann hier sehr gut unterst\u00fctzen, andererseits aber auch keine Wunder bewirken ohne einen klaren Entschluss der Betroffenen, ihre Abh\u00e4ngigkeit in den Griff zu bekommen. Die ersten Wochen sind meist die schwierigsten. Nach 8-12 Wochen f\u00fchlen sich die meisten jener, die es soweit geschafft haben, ohne das Rauchen bereits wohler. Aber auch davon &#8220;schaffen&#8221; es nur 3 von 10 Menschen, dauerhaft aufzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Dieser Kurzartikel ist Teil einer w\u00f6chentlichen Serie, die sich mit psychischen Problemen von Expats und generellen Themen psychischer Gesundheit befa\u00dft und in verschiedenen Medien Thailands ver\u00f6ffentlicht wird, 2011; Image src:s3.hubimg.com)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mark Twain sagte: &#8220;Das Rauchen aufzugeben, z\u00e4hlt zu den einfachsten Dingen \u00fcberhaupt. Ich muss es wissen, schlie\u00dflich habe ich es tausende Male getan!&#8221; Nun, wir wissen es alle: mit dem Rauchen aufzuh\u00f6ren, reduziert das Risiko schlimmer Erkrankungen wie Krebs und Gef\u00e4\u00dferkrankungen, es verbessert die Zeugungsf\u00e4higkeit, das Atmen und die k\u00f6rperliche Leistungsf\u00e4higkeit. 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