{"id":1639,"date":"2011-09-11T06:55:37","date_gmt":"2011-09-11T06:55:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1639"},"modified":"2013-12-23T03:03:53","modified_gmt":"2013-12-23T02:03:53","slug":"schizophrenie-forschungsstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/schizophrenie-forschungsstand\/","title":{"rendered":"Schizophrenie &#8211; Forschungsstand"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.medindia.net\/news\/featured-news\/Family-Intervention-Schizophrenia.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"180\" \/><strong><span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/schizophrenie\/\" title=\"Psychose mit St\u00f6rungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivit\u00e4t\" target=\"_blank\">Schizophrenie<\/a><\/span><\/strong> schleicht sich zumeist hinterr\u00fccks an: sie tarnt sich, h\u00e4ufig als &#8220;<span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/depression\/depression-therapie.phtml\" title=\"Depression\" target=\"_blank\">Depression<\/a><\/span>&#8221; oder &#8220;Pubert\u00e4tskrise&#8221;. Manchmal auch mit k\u00f6rperlichen Symptomen wie Herzstechen. Doch meist dauert das Versteckspiel nur wenige Wochen. Dann beginnt die Grenze zwischen dem Selbst und der Au\u00dfenwelt zu schwinden, Gedanken werden laut, unbekannte Stimmen mischen sich in das Leben ein, Gef\u00fchle scheinen gesteuert, andere verfolgen, beobachten, belauschen. <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/schizophrenie\/\" title=\"Psychose mit St\u00f6rungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivit\u00e4t\" target=\"_blank\">Schizophrenie<\/a><\/span> treibt jeden zehnten Betroffenen in den <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/suizid\/\" title=\"Selbstt\u00f6tung\" target=\"_blank\">Suizid<\/a><\/span>, doch immer noch haftet dieser schweren psychischen Erkrankung das Stigma schlicht\u00a0 hausgemachter Probleme oder mangelnder Belastbarkeit an.<\/p>\n<p><strong>Ursachen<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Dass oftmals die Pers\u00f6nlichkeit als Basis f\u00fcr <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/schizophrenie\/\" title=\"Psychose mit St\u00f6rungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivit\u00e4t\" target=\"_blank\">Schizophrenie<\/a><\/span> herhalten muss, geh\u00f6rt wohl zu den gravierendsten Fehleinsch\u00e4tzungen&#8221;, warnt W. Fleischhacker, Leiter der Uni-Klinik f\u00fcr Psychiatrie und <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\" title=\"Psychotherapie\" target=\"_blank\">Psychotherapie<\/a><\/span> an der Med-Uni Innsbruck. Doch bis zu 70% des Risikos an <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/schizophrenie\/\" title=\"Psychose mit St\u00f6rungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivit\u00e4t\" target=\"_blank\">Schizophrenie<\/a><\/span> zu erkranken, verorten Forscher in den Genen. Doch &#8220;..jeder einzelne Risikofaktor birgt nur einen winzigen Bruchteil in sich. Erst wenn alle zusammenkommen, bricht die Krankheit aus; dazu geh\u00f6ren neben den Hirnver\u00e4nderungen auch umweltbedingte Faktoren&#8221;, sagt Fleischhacker.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich beginnt der &#8220;Kampf im Kopf&#8221;, den immerhin 80.000 \u00d6sterreicher wenigstens einmal im Leben ausfechten, h\u00e4ufig mit belastenden Einfl\u00fcssen wie Schulschwierigkeiten, Drogen oder Liebeskummer. Und fast immer geschieht dies bereits in der Pubert\u00e4t &#8211; jener Entwicklungsphase, in der das Gehirn einen massiven Umbau erf\u00e4hrt und f\u00fcr das weitere Leben general\u00fcberholt wird. Die Kombination aus erblicher Veranlagung, belastender Erfahrung und mentaler Verletzlichkeit scheint schlie\u00dflich zu veranlassen, dass einige Schaltkreise der 100 bis 200 Milliarden Nervenzellen im Gehirn in Unordnung geraten. Gew\u00f6hnlich transportieren die Neuronen Informationen durch Seh-, Sprach-, Wahrnehmungs- sowie Bewertungs- und Gef\u00fchlszentren. Die \u00dcbergabe erfolgt mithilfe von Botenstoffen, die jeder Information eine Bedeutung geben: So entscheidet das <acronym title=\"ein Neurotransmitter\">Serotonin<\/acronym> im Gef\u00fchlszentrum \u00fcber Gl\u00fcck oder Tristesse, Glutamat reguliert die Erregbarkeit und Dopamin steuert im limbischen System Lernen und Motivation &#8211; ein hochkomplexes System, das empfindlich auf Abweichungen reagiert. Fehlt etwa <acronym title=\"ein Neurotransmitter\">Serotonin<\/acronym>, entsteht <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/depression\/depression-therapie.phtml\" title=\"Depression\" target=\"_blank\">Depression<\/a><\/span>. &#8220;Nennen Sie es Seele oder Psyche: Was den Menschen ausmacht, ist das Ergebnis von zellul\u00e4ren, biochemischen und elektrischen Prozessen in den Neuronenschaltkreisen des Gehirns&#8221;, beschrieb der Neurochirurg Volker Sturm aus K\u00f6ln die Vorg\u00e4nge einst.<!--adsense--><\/p>\n<p>Diese Aussage trifft f\u00fcr <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/schizophrenie\/\" title=\"Psychose mit St\u00f6rungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivit\u00e4t\" target=\"_blank\">Schizophrenie<\/a><\/span>-Patienten: &#8220;Denn bei ihnen ger\u00e4t das ganze philharmonische Orchester der Neurochemie in Missklang&#8221;, wie es der Wiener Leiter der Uni-Klinik f\u00fcr Psychiatrie und <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\" title=\"Psychotherapie\" target=\"_blank\">Psychotherapie<\/a><\/span> Siegfried Kasper ausdr\u00fcckt. Den gr\u00f6\u00dften Anteil tr\u00e4gt Dopamin. Im Motivationszentrum schie\u00dft es, vermutlich gesteuert durch Glutamat, \u00fcber und verursacht die so typischen Wahnvorstellungen. Zugleich aber mangelt es in den Hirnarealen, wo Informationen interpretiert und emotional bewertet werden sowohl an Dopamin als auch an <acronym title=\"ein Neurotransmitter\">Serotonin<\/acronym>. &#8220;Das aber ist sehr viel schlimmer als die auff\u00e4lligen Psychosen&#8221;, sagt Kasper. Sie l\u00f6sen einen massiven R\u00fcckzug von Freunden und Familie, Konzentrations- und Kommunikationsverlust aus, durch die sich die Patienten &#8220;kaum noch erreichen lassen&#8221;. Zumal durch den Serotoninmangel auch die Ausbildung neuer Nervenzellverbindungen nachl\u00e4sst. Es beginnt ein biochemischer wie sozialer Teufelskreis, der, wenn er nicht gestoppt wird, die Menschen in Isolation treibt.<\/p>\n<p><strong>Behandlung<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Prozess l\u00e4\u00dft sich jedoch aufhalten. Gerade die (nicht mehr ganz so) &#8220;neuen&#8221; Antipsychotika regulieren sowohl den Dopamin- als auch den Serotoninspiegel sensibel und vergleichsweise nebenwirkungsfrei. Vor allem dann, wenn die <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/schizophrenie\/\" title=\"Psychose mit St\u00f6rungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivit\u00e4t\" target=\"_blank\">Schizophrenie<\/a><\/span> rechtzeitig erkannt und medikament\u00f6s behandelt werde, k\u00f6nnten die meisten ein mehr oder weniger erf\u00fclltes Leben f\u00fchren, so Fleischhacker. Doch genau da liegt das Problem: Meist vergehen bis zu drei Jahre, bis er Patienten zu Gesicht bekommt. H\u00e4ufig schieben die Betroffenen den Arzt- oder Therapeuten-Besuch lange vor sich her, was der Krankheit viel Zeit gibt, sich in der Psyche &#8220;einzurichten&#8221;. H\u00e4ufig t\u00e4uschen vor\u00fcbergehende Phasen der Erholung, die den ersch\u00f6pfenden Anf\u00e4llen folgen. Fatalerweise aber werden die Sch\u00fcbe unbehandelt meist schlimmer, die Wahnvorstellungen verfestigen sich, w\u00e4hrend die F\u00e4higkeit, die eigene Krankheit zu erkennen, schwindet, und damit auch die Bereitschaft, sich behandeln zu lassen.<\/p>\n<p>Die Experten dr\u00e4ngen daher auf eine begleitende Psychotherapie. &#8220;Sie lehrt Betroffene mit ihrer Erkrankung umzugehen, sch\u00fctzt sie vor Isolation, aber vor allem lernen sie, Vorboten der m\u00f6glichen R\u00fcckf\u00e4lle zu erkennen&#8221;, so Fleischhacker. Denn eine Psychose taucht keinesfalls aus dem Nichts auf &#8211; sie k\u00fcndigt sich an. Studien aus Deutschland zeigen eindrucksvoll, dass R\u00fcckf\u00e4lle um mehr als 30 Prozent sinken, nehmen Patienten wie auch Angeh\u00f6rige eine solche Therapie in Anspruch.<\/p>\n<p><strong>Mythen und Fakten<\/strong><\/p>\n<p><em>&#8220;Nur wenige Menschen erkranken an <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/schizophrenie\/\" title=\"Psychose mit St\u00f6rungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivit\u00e4t\" target=\"_blank\">Schizophrenie<\/a><\/span>.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Etwa einer von 100 Menschen erleidet im Laufe seines Lebens zumindest einen solchen Krankheitsschub.<\/p>\n<p>&#8220;<em>Schizophrene h\u00f6ren Stimmen.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Das &#8220;Stimmen h\u00f6ren&#8221; ist tats\u00e4chlich ein h\u00e4ufiges Symptom, das w\u00e4hrend der akuten Krankheitssch\u00fcbe auftritt. Zwischen den Sch\u00fcben aber leben und empfinden die Patienten so rational wie Gesunde auch.<\/p>\n<p>&#8220;<em>Schizophrene haben eine gespaltene Pers\u00f6nlichkeit.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Es wohnen nicht zwei Menschen in einer Seele. Vielmehr ist der Patient sich seiner Wahrnehmungen durchaus bewusst und nicht selten hat er gro\u00dfe Angst davor. Viele Schizophrene ziehen sich deswegen aus ihrem sozialen Umfeld zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&#8220;<em>F\u00fcr <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/schizophrenie\/\" title=\"Psychose mit St\u00f6rungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivit\u00e4t\" target=\"_blank\">Schizophrenie<\/a><\/span> gibt es keine Heilung.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Die meisten Patienten lassen sich gut durch Medikamente und psychosoziale Ma\u00dfnahmen therapieren. Es gibt kaum Patienten, die dauerhaft station\u00e4r behandelt werden m\u00fcssen. Viele Schizophrenie-Patienten leben selbst\u00e4ndig und in Beziehungen, sind zum Teil in die Arbeitswelt eingegliedert.<\/p>\n<p>Zum Weiterlesen:<br \/>\n<span class=\"book\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3442171520\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=rlf&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3442171520\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Amen, D.: &#8220;Das gl\u00fcckliche Gehirn&#8221;<\/a> &#8211; \u00c4ngste, Aggressionen und <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/depression\/depression-therapie.phtml\" title=\"Depressionen\" target=\"_blank\">Depressionen<\/a><\/span> \u00fcberwinden &#8211; So nehmen Sie Einfluss auf die Gesundheit Ihres Gehirns<\/span><br \/>\n<span class=\"book\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3540752579\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=rlf&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3540752579\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Hell, D. &amp; Sch\u00fcppbach, D.: &#8220;Schizophrenien&#8221;<\/a> &#8211; : Ein Ratgeber f\u00fcr Patienten und Angeh\u00f6rige<\/span><br \/>\n<span class=\"book\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0312943598\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=rlf&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0312943598\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Greenberg, J.: &#8220;I never promised you a Rose Garden&#8221;<\/a> (Roman, engl.)<\/span><\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 80%;\">(Quelle: Eintrag basiert auf einem Artikel in der Zeitung &#8216;Der Standard&#8217; v. 22.08.2011; Image src:medindia.com)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schizophrenie schleicht sich zumeist hinterr\u00fccks an: sie tarnt sich, h\u00e4ufig als &#8220;Depression&#8221; oder &#8220;Pubert\u00e4tskrise&#8221;. Manchmal auch mit k\u00f6rperlichen Symptomen wie Herzstechen. Doch meist dauert das Versteckspiel nur wenige Wochen. Dann beginnt die Grenze zwischen dem Selbst und der Au\u00dfenwelt zu schwinden, Gedanken werden laut, unbekannte Stimmen mischen sich in das Leben ein, Gef\u00fchle scheinen gesteuert, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"yes","footnotes":""},"categories":[293],"tags":[73,425,638,209,648,432,159,157,647,195],"class_list":["post-1639","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-grundlagen","tag-depression","tag-dopamin","tag-epigenetik","tag-genetik","tag-glutamat","tag-psychose","tag-psychosen","tag-schizophrenie","tag-serotonin","tag-suizid"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1639","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1639"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1639\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2141,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1639\/revisions\/2141"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1639"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1639"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1639"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}