{"id":1744,"date":"2011-10-30T10:07:56","date_gmt":"2011-10-30T03:07:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1744"},"modified":"2013-12-22T00:55:54","modified_gmt":"2013-12-21T23:55:54","slug":"albtraum-behandlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/albtraum-behandlung\/","title":{"rendered":"Albtr\u00e4ume: effektive Behandlung m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" alt=\"\" src=\"https:\/\/is4.myvideo.de\/de\/movie13\/73\/thumbs\/7825077_1.jpg\" width=\"144\" height=\"108\" \/>Ein wenig verwundert war ich heute dann doch, als ich die oben genannte Schlagzeile las. Denn meine Erfahrung war bislang eigentlich, dass sich mit 1-2 Sitzungen <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\" title=\"Psychotherapie\" target=\"_blank\">Psychotherapie<\/a><\/span> oder <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/hypnose\/hypnotherapie_wien.phtml\" title=\"Hypnotherapie\" target=\"_blank\">Hypnotherapie<\/a><\/span> die meisten <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/pressespiegel\/schlaflosigkeit\/\" title=\"Schlafst\u00f6rungen\" target=\"_blank\">Schlafst\u00f6rungen<\/a><\/span> zumeist wenigstens drastisch verbessern lassen, ebenso selbstverst\u00e4ndlich auch <strong>Albtr\u00e4ume<\/strong>. Wieso also diese Pressemitteilung?<\/p>\n<p>Leser meines Blogs wissen, dass selbst in unserer angeblich so aufgekl\u00e4rten und gesundheitsbewu\u00dften Zeit nur die wenigsten Menschen den &#8220;Mumm&#8221; aufbringen, sich psychotherapeutische Hilfe zu suchen &#8211; oder aber vielleicht auch gar nicht wissen, wie hilfreich sie tats\u00e4chlich sein kann. So kommt es, dass etwa f\u00fcnf Prozent aller Menschen regelm\u00e4\u00dfig unter Albtr\u00e4umen leiden \u2013 und das meist \u00fcber Jahre. <!--adsense--><\/p>\n<p>Damit geh\u00f6ren diese belastenden Tr\u00e4ume, die die Betroffenen oft den ganzen Tag \u00fcber verfolgen, zu einer weit verbreiteten Schlafst\u00f6rung. Im Institut f\u00fcr Psychologie der Goethe-Universit\u00e4t wurde nun eine neue, gro\u00df angelegte Studie durchgef\u00fchrt, die zwei Behandlungskonzepte miteinander vergleicht.<\/p>\n<p>In der ersten Therapievariante sollten sich die Betroffenen unter gesch\u00fctzten Bedingungen mit den Inhalten ihrer Albtr\u00e4ume auseinandersetzen. Eine andere therapeutische Methode zielte darauf ab, dass die Betroffenen versuchen, in ihrer Vorstellung die Inhalte des Albtraums zu ver\u00e4ndern. Eine Diplom-Psychologin nennt in der Pressemitteilung ein Beispiel: \u201eEine Studienteilnehmerin qu\u00e4lte sich n\u00e4chtens mit folgendem Traum: Sie geht an einer Stra\u00dfe entlang, ein Auto mit verdunkelten Scheiben rollt langsam n\u00e4her, pl\u00f6tzlich ist die Stra\u00dfe sehr steil, so dass sie nicht weglaufen kann. Von dem Auto geht eine gro\u00dfe Bedrohung aus. Ihre Beine werden so schwer, dass sie gar nicht mehr gehen kann, das Auto bleibt direkt neben ihr stehen, maskierte M\u00e4nner steigen aus.\u201c An diesem Punkt erwacht die Frau mit Herzrasen. In der Therapie lernt sie den Traum zu ver\u00e4ndern, sie w\u00e4hlt eine Variante, in der Freunde aus dem Auto aussteigen.<\/p>\n<p>Doch was wird von Psychotherapeuten und Psychologen als Albtraum bezeichnet? Tr\u00e4ume, aus denen die Betroffenen erwachen und an die sie sich sehr detailliert und lebhaft erinnern; in diesen Tr\u00e4umen geht es zumeist um Themen wie <em>Bedrohung des eigenen Lebens<\/em>, der pers\u00f6nlichen <em>Sicherheit<\/em> oder der <em>Selbstachtung<\/em>. Nach dem Aufwachen wird Furcht oder Angst empfunden, die oft auch mit k\u00f6rperlichen Reaktionen wie Herzrasen einhergeht. \u201eAlbtr\u00e4ume wirken sich nicht nur negativ auf den Schlaf und das Ausma\u00df der Erholung aus, sondern k\u00f6nnen auch zu einer deutlichen Belastung in anderen Lebensbereichen f\u00fchren. Beispielsweise l\u00f6sen sie depressive Verstimmungen, Angst und ein erh\u00f6htes Stressempfinden aus\u201c, erl\u00e4utert der Studienleiter. \u201eBetroffene haben aus diesem Grund h\u00e4ufig starke Angst vor dem Einschlafen.\u201c<\/p>\n<p>Ich sage schon mal voraus: die Studie wird ein weiteres Mal best\u00e4tigen, dass die beschriebenen Verfahren erfolgreich und effektiv sind. Hoffentlich aber regt irhe Publikation so manche(n) Betroffene(n) dazu an, sich effiziente Hilfe zu suchen, statt weiter zu unter ihren psychischen Beschwerden zu leiden.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Quelle: MedAustria, 10\/20111; Image source:myvideo.de, author unknown)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wenig verwundert war ich heute dann doch, als ich die oben genannte Schlagzeile las. Denn meine Erfahrung war bislang eigentlich, dass sich mit 1-2 Sitzungen Psychotherapie oder Hypnotherapie die meisten Schlafst\u00f6rungen zumeist wenigstens drastisch verbessern lassen, ebenso selbstverst\u00e4ndlich auch Albtr\u00e4ume. Wieso also diese Pressemitteilung? Leser meines Blogs wissen, dass selbst in unserer angeblich so [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"","footnotes":""},"categories":[16],"tags":[659,660,661,422,312,662],"class_list":["post-1744","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressespiegel","tag-albtraume","tag-alptraume","tag-herzrasen","tag-schlaflosigkeit","tag-schlafstorungen","tag-traume"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1744"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1744\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1748,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1744\/revisions\/1748"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}