{"id":1906,"date":"2012-03-08T00:00:44","date_gmt":"2012-03-07T17:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1906"},"modified":"2012-03-08T00:01:06","modified_gmt":"2012-03-07T17:01:06","slug":"frauen-aerger-maenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/frauen-aerger-maenner\/","title":{"rendered":"Frauen freuen sich, wenn sich ihr Partner \u00e4rgert"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.telegraph.co.uk\/multimedia\/archive\/02159\/sad_2159966b.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Frauen empfanden positive Gef\u00fchle, wenn sie die Entt\u00e4uschung ihrer Partner wahrnahmen, da dies f\u00fcr sie sein \u201cEngagement\u201d und seine \u201cInvestition&quot; in die gemeinsame Zeit ausdr\u00fcckte. Photo Credit: ALAMY, Telegraph<\/p><\/div>\n<p>Eine von der Harvard Medical School durchgef\u00fchrte Studie ergab, dass sich Ehefrauen oder Freundinnen freuen, wenn ihre Partner Emotionen zeigen, da sie dies als Zeichen einer gesunden Beziehung interpretieren. Weiters zeigte die Studie, dass die Frauen sich besser f\u00fchlten, wenn sie zuvor ver\u00e4rgert waren, ihr Mann dies aber deutlich wahrnahm. Die M\u00e4nner jedoch f\u00fchlten sich dadurch nicht besser.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Freude empfanden Frauen jedoch, wenn ihr Partner deutlich Unzufriedenheit oder \u00c4rger zeigte, da es f\u00fcr sie sein starkes &#8220;Engagement&#8221; oder &#8220;Investment&#8221; in ihre gemeinsame Zeit ausdr\u00fcckte.<\/p>\n<p>Dr. S. Cohen, Leiter der im Journal of Family ver\u00f6ffentlichten Studie, sagte in einem Interview: &#8220;F\u00fcr Frauen dr\u00fcckt der \u00c4rger ihres Partners offenbar emotionales Engagement in die Beziehung aus, auch in schwierigen Zeiten. Dies steht im Einklang mit dem, was \u00fcber die Unzufrieden heit bekannt ist, die Frauen h\u00e4ufig erleben, wenn sich ihre m\u00e4nnlichen Partner emotional zur\u00fcckziehen und und Konflikten ausweichen.<!--adsense--> <\/p>\n<p>Basis der von der American Psychological Association ver\u00f6ffentlichten Studie waren sehr unterschiedlich gew\u00e4hlte, 156 heterosexuelle Paare. Mehr als 100 der j\u00fcngeren, st\u00e4dtischen Paare, lebten in einer exklusiven, aber nicht unbedingt verheirateten Partnerschaft. Bei den meisten anderen Paare existierten z.T. gro\u00dfe Unterschiede in der Art, in der sie Konflikte l\u00f6sen und Emotionen ausdr\u00fccken, die \u00fcbrigen Teilnehmer waren \u00e4lter, stammten aus der Mittelschicht und waren verheiratet. Insgesamt waren 71 Prozent der Befragten wei\u00df, 56 Prozent verheiratet, und die durchschnittliche Dauer ihrer Beziehungen war 3,5 Jahre.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Studie wurde jeder Teilnehmer gebeten, einen w\u00e4hrend der letzten 2 Monate stattgefundenen Vorfall mit dem Partner zu beschreiben, der als frustrierend, entt\u00e4uschend oder \u00e4rgerlich erlebt wurde. Die Forscher nahmen die Teilnehmer bei einer kurzen Zusammenfassung des Vorfalls auf, und brachten das Paar anschlie\u00dfend zusammen, um die Aufnahmen beiden vorzuspielen. Mit der Begr\u00fcndung, sie k\u00f6nnten danach wahrscheinlich das Geschehene besser verstehen, sollte von ihnen danach der Vorfall danach nochmals besprochen werden, was ebenfalls aufgenommen wurde. Diese Videoaufnahme wurde ihnen dann ebenfalls gezeigt, w\u00e4hrend ihre negativen und positiven Reaktionen mit Hilfe eines elektronischen Ger\u00e4tes bewertet wurden.<br \/>\nSp\u00e4ter wurden sechs 30-Sekunden-Clips zu den emotionalsten der stattgefundenen Diskussionen dann den Teilnehmern, die zuvor Frageb\u00f6gen \u00fcber ihre Gef\u00fchle ausgef\u00fcllt hatten, die Aufnahmen dargestellt. Die allgemeine Zufriedenheit mit der Beziehung wurde gemessen, und ob die Befragten ihre Partner als einf\u00fchlsam empfanden.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: &#8220;Insgesamt deuten die Ergebnisse dieser Studie darauf hin, dass M\u00e4nner offenbar zufriedener in ihren Beziehungen sind, wenn sie die positiven Emotionen ihrer Partner genau &#8220;ablesen&#8221; k\u00f6nnen, w\u00e4hrend die Zufriedenheit von Frauen in ihren Beziehungen dann steigt, wenn sie bei ihren Partnern negative Gef\u00fchle ablesen k\u00f6nnen.&#8221; Weiters interessant: &#8220;Die Zufriedenheit der Frauen war st\u00e4rker von ihrer Wahrnehmung abh\u00e4ngig, dass ihre Partner ihre negativen Emotionen zu verstehen suchten, als von der tats\u00e4chlichen Genauigkeit, mit der die M\u00e4nner diese Emotionen ablesen konnten.&#8221;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Quellen: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/relationships\/9126265\/Research-finds-women-feel-happy-when-their-husband-or-partner-is-upset.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Telegraph<\/a> 03\/2012, <a href=\"http:\/\/www.apa.org\/pubs\/journals\/releases\/fam-ofp-cohen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">APA<\/a>)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine von der Harvard Medical School durchgef\u00fchrte Studie ergab, dass sich Ehefrauen oder Freundinnen freuen, wenn ihre Partner Emotionen zeigen, da sie dies als Zeichen einer gesunden Beziehung interpretieren. Weiters zeigte die Studie, dass die Frauen sich besser f\u00fchlten, wenn sie zuvor ver\u00e4rgert waren, ihr Mann dies aber deutlich wahrnahm. Die M\u00e4nner jedoch f\u00fchlten sich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"yes","footnotes":""},"categories":[16],"tags":[23,181,58,180,56,89],"class_list":["post-1906","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressespiegel","tag-aggression","tag-frauen","tag-konflikte","tag-manner","tag-paartherapie","tag-partnerschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1906","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1906"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1906\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1908,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1906\/revisions\/1908"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1906"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1906"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1906"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}