{"id":1979,"date":"2012-12-05T23:35:59","date_gmt":"2012-12-05T22:35:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=1979"},"modified":"2012-12-05T23:35:59","modified_gmt":"2012-12-05T22:35:59","slug":"diabetes-stress","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/diabetes-stress\/","title":{"rendered":"Diabetes: Stress-Reduktion hilft"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tribuneindia.com\/2006\/20060813\/s2.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"180\" \/><p class=\"wp-caption-text\">(Image source: The Tribune India)<\/p><\/div>\n<p>Diabetiker, haben langfristig weniger gesundheitliche Sch\u00e4den und psychische Probleme &#8211; und damit eine h\u00f6here Lebenserwartung, wenn sie sich besser zu entspannen und den psychischen Umgang mit ihrer Erkrankung erlernen. Dies fand die k\u00fcrzlich im Magazin &#8220;<span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/diabetes\/\" title=\"Diabetes\" target=\"_blank\">Diabetes<\/a><\/span> Care&#8221; ver\u00f6ffentlichte Heidelberger Diabetes und Stress-Studie (HeiDis) heraus, die erste kontrollierte klinische Studie, die den Effekt von Stressreduktion auf Diabetiker untersucht. Nach einer Studiendauer von 1 Jahr wurden die Ergebnisse ver\u00f6ffentlicht, denen zufolge die Teilnehmer an einer 8-w\u00f6chigen, fachlich geleiteten Anti-Stress-Gruppentherapie mit w\u00f6chentlichem \u00dcbungsprogramm (z.B. Meditation, <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/atem\/pranayama.phtml\" title=\"Atem\" target=\"_blank\">Atem<\/a><\/span>\u00fcbungen, Reflexion und Umgang mit krankheitsbedingten Stressituationen etc.) nach einem Jahr weniger depressiv und k\u00f6rperlich fitter waren und einen niedrigeren Blutdruck aufwiesen. Ihre Eiwei\u00df-Ausscheidung (diese nimmt mit nachlassender Nierenfunktion zu) war zwar unver\u00e4ndert &#8211; bei der unbehandelten Kontrollgruppe jedoch hatte sich diese weiter verschlechtert.<\/p>\n<p>Die leitenden \u00c4rzte weisen zwar darauf hin, dass noch genauere Ursachenforschung erforderlich ist, betonen aber ihre Zuversicht, dass mittels der regelm\u00e4\u00dfigen stressreduzierenden Therapiemassnahmen die psychische Situation der zuckerkranken Patienten verbessert werden kann.<!--adsense--> <\/p>\n<p>An der Studie nahmen 110 Diabetiker und Diabetikerinnen teil, wobei vor allem solche Patienten rekrutiert wurden, die bereits seit Jahren an Diabetes litten und ein hohes Risiko f\u00fcr Komplikationen hatten. Diese Patientengruppe hat besonders h\u00e4ufig <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/depression\/depression-therapie.phtml\" title=\"Depressionen\" target=\"_blank\">Depressionen<\/a><\/span> und \u00c4ngste, da sie ihre Erkrankung als einschr\u00e4nkend und bedrohlich erlebt. Zus\u00e4tzliche Gesundheitsprobleme durch Gef\u00e4\u00dfsch\u00e4den, z.B. an Herz und Augen, sind bei ihr ebenfalls h\u00e4ufig. Die Idee zur Studie beruhte auf der Beobachtung, dass Personen, welche an psychischen Problemen leiden, erh\u00f6hte Stresslevel aufweisen, die wiederum das Schl\u00fcsselmolek\u00fcl aktivieren (den sogenannten Transkriptionsfaktor NF-kappaB) das Entz\u00fcndungen und Abbauprozesse ausl\u00f6st. Als n\u00e4chstes wird die Umkehrhypothese getestet: ob n\u00e4mlich weniger Stress und weniger psychische Probleme gesundheitliche Sch\u00e4den verhindern kann. Allerdings existieren schon eine ganze Reihe von Studien, die ebendies nachweisen, wie regelm\u00e4\u00dfigen LeserInnen des <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\" title=\"Psychotherapie\" target=\"_blank\">Psychotherapie<\/a><\/span>-Blogs nicht entgangen sein wird.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer bewerteten ihre Therapie \u00fcberwiegend als positiv; ihre Lebenseinstellung zu der Erkrankung habe sich ge\u00e4ndert, sie wollten nun insgesamt bewusster und aufmerksamer leben. Jeder zweite Teilnehmer war an einer Fortsetzung der Therapie interessiert.<\/p>\n<p><span style=\"font-size:85%;>(Quelle: <a href=\"http:\/\/care.diabetesjournals.org\/content\/35\/5\/945\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Diabetes Care vol. 35 no. 5 945-947 (doi: 10.2337\/dc11-1343), MedAustria)<\/span> <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diabetiker, haben langfristig weniger gesundheitliche Sch\u00e4den und psychische Probleme &#8211; und damit eine h\u00f6here Lebenserwartung, wenn sie sich besser zu entspannen und den psychischen Umgang mit ihrer Erkrankung erlernen. 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