{"id":267,"date":"2008-11-30T15:14:00","date_gmt":"2008-11-30T14:14:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=267"},"modified":"2013-12-10T12:10:23","modified_gmt":"2013-12-10T11:10:23","slug":"krankenstand-psychische-ursachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/krankenstand-psychische-ursachen\/","title":{"rendered":"Krankenst\u00e4nde: psychische Ursachen nehmen zu"},"content":{"rendered":"<p>Erstmals seit den 1980er Jahren ist die Krankenstandsquote (Verlust an Jahresarbeitszeit durch krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten) unter \u00d6sterreichs unselbstst\u00e4ndig Besch\u00e4ftigten wieder gestiegen. Fehlzeiten von mehr als einem Monat (&#8220;Langzeitkrankenst\u00e4nde&#8221;) machen zwar nur sechs Prozent der F\u00e4lle, aber 40 Prozent aller Krankenstandstage aus. Und sie haben deutlich negative Auswirku<a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-content\/uploads\/krankenstand1-t-onlinede.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-271\" title=\"krankenstand1-t-onlinede\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-content\/uploads\/krankenstand1-t-onlinede.jpg\" width=\"207\" height=\"118\" \/><\/a>ngen auf die Erwerbskarriere: Nach einem zwei- bis vierw\u00f6chigen Krankenstand steigt das Risiko im Jahr danach den Job zu verlieren um 25 Prozent, nach drei Monaten um 60 Prozent. Besonders hoch ist das Risiko nach Krankheiten des Bewegungsapparates und psychischen Erkrankungen. Letztere sind offiziell nur Grund von f\u00fcnf Prozent der Krankenst\u00e4nde, liegen aber bei den Ursachen f\u00fcr den Wechsel in die Invalidenpension an zweiter Stelle.<\/p>\n<p><!--adsense-->Thomas Leoni vom Wirtschaftsforschungsinstitut verwies darauf, dass &#8220;alle Studien zeigen, dass die psychosoziale Belastung am Arbeitsplatz steigt&#8221;. Daf\u00fcr verantwortlich seien Rahmenbedingungen wie Prekarisierung, Arbeitszufriedenheit und Motivation. Betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung sei bei einer systematischen Durchf\u00fchrung rein \u00f6konomisch sehr lohnend: der Faktor werde in verschiedenen Studien zwischen 1:4 und 1:10 angegeben, was bedeutet, dass sich die Volkswirtschaft f\u00fcr einen zur Gesundheitsf\u00f6rderung ausgegebenen Euro vier bis zehn Euro ersparen k\u00f6nnte. Noch sei daf\u00fcr in \u00d6sterreich allerdings nicht gen\u00fcgend Bewusstsein geschaffen. Die hohe Zahl an Fr\u00fchpensionisten wirkt sich in \u00d6sterreich nach Ansicht des Experten &#8220;besch\u00f6nigend&#8221; auf die Statistik aus. In der Krankenstandstatistik ganz vorne liegen skandinavische L\u00e4nder, in denen h\u00f6here Pensionantrittsalter die Regel sind. <span style=\"font-size: 80%;\">(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wifo.ac.at\/wwa\/jsp\/index.jsp?fid=23923&amp;id=34220&amp;typeid=8&amp;display_mode=2\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Wifo<\/a>, 27.11.2008. Photo src: photosearch.com)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstmals seit den 1980er Jahren ist die Krankenstandsquote (Verlust an Jahresarbeitszeit durch krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten) unter \u00d6sterreichs unselbstst\u00e4ndig Besch\u00e4ftigten wieder gestiegen. Fehlzeiten von mehr als einem Monat (&#8220;Langzeitkrankenst\u00e4nde&#8221;) machen zwar nur sechs Prozent der F\u00e4lle, aber 40 Prozent aller Krankenstandstage aus. 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