{"id":411,"date":"2009-01-22T18:53:44","date_gmt":"2009-01-22T17:53:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=411"},"modified":"2013-12-10T13:59:33","modified_gmt":"2013-12-10T12:59:33","slug":"psychosomatik-placebo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/psychosomatik-placebo\/","title":{"rendered":"Der Zimmerm\u00e4dchen-Effekt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" title=\"Bild: kelvedoncostumes.co.uk\" src=\"https:\/\/www.kelvedoncostumes.co.uk\/01_pages\/ladies\/big-pics\/chambermaid_w_400.jpg\" alt=\"Bild: kelvedoncostumes.co.uk\" width=\"180\" height=\"250\" \/><\/p>\n<p>Laut einer Umfrage sch\u00e4tzen sich 67% der Hotel-Zimmerm\u00e4dchen als nicht k\u00f6rperlich aktiv ein &#8211; obwohl sie den ganzen Tag tragen, sich b\u00fccken und st\u00e4ndig in Bewegung sind. Dies wunderte die untersuchende Psychologin der Harvard-Universit\u00e4t Ellen Langer, und sie forschte nach.<!--adsense--><\/p>\n<p>\u00dcberraschenderweise profitieren die Frauen von ihrer eigentlich bewegungsintensiven Arbeit offenbar gar nicht &#8211; bei vielen sind die K\u00f6rperwerte unterdurchschnittlich. Ob Blutdruck, <a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/surveys\/test_bmi_test.phtml\" target=\"_blank\"><acronym title=\"Body Mass Index - Ma\u00dfzahl zur Einsch\u00e4tzung von \u00dcber-\/Untergewicht. Selbsttest auf dieser Website im Bereich Selbsttests.\">BMI<\/acronym><\/a> oder Gewicht: bei den meisten stimmten die Indikatoren eher mit ihrem subjektiv <em>wahrgenommen<\/em> k\u00f6rperlichen Aufwand \u00fcberein als mit dem tats\u00e4chlichen. Daraufhin wurde die Untersuchungsgruppe gesplittet: die eine H\u00e4lfte der Frauen bekam genau erkl\u00e4rt, was sie da eigentlich jeden Tag leisten und wie viel Kalorien dabei verbrannt werden, die andere H\u00e4lfte erhielte keine weiterf\u00fchrenden Informationen.<\/p>\n<p>Einen Monat sp\u00e4ter ma\u00dfen Langer und ihr Team die K\u00f6rperwerte noch einmal. Und es kam, wie es kommen musste: in der aufgekl\u00e4rten Gruppe waren Blutdruck und Gewicht gefallen, obwohl die Frauen ihre T\u00e4tigkeit genau so wie immer ausgef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p>Kann man sich demnach nun im Umkehrschluss zuk\u00fcnftig vor den Fernseher setzen und Schokolade futtern &#8211; wenn nur die Einstellung stimmt?<\/p>\n<p><span style=\"font-size:80%;\">Quellen: Psychological Science 02\/2007, Telepolis. Photo: Kelvedon Costumes<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut einer Umfrage sch\u00e4tzen sich 67% der Hotel-Zimmerm\u00e4dchen als nicht k\u00f6rperlich aktiv ein &#8211; obwohl sie den ganzen Tag tragen, sich b\u00fccken und st\u00e4ndig in Bewegung sind. Dies wunderte die untersuchende Psychologin der Harvard-Universit\u00e4t Ellen Langer, und sie forschte nach. \u00dcberraschenderweise profitieren die Frauen von ihrer eigentlich bewegungsintensiven Arbeit offenbar gar nicht &#8211; bei vielen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"yes","footnotes":""},"categories":[16],"tags":[186,185,150,187],"class_list":["post-411","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressespiegel","tag-placebo-effekt","tag-positives-denken","tag-psychosomatik","tag-selbstsuggestion"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=411"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2046,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411\/revisions\/2046"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=411"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=411"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}