{"id":770,"date":"2009-10-20T11:35:44","date_gmt":"2009-10-20T10:35:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=770"},"modified":"2013-12-10T14:06:36","modified_gmt":"2013-12-10T13:06:36","slug":"todesursachen-jugendliche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/todesursachen-jugendliche\/","title":{"rendered":"40% der Jugendlichen sterben durch Verletzungen und Gewalt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" alt=\"\" src=\"https:\/\/news.bbcimg.co.uk\/media\/images\/62446000\/jpg\/_62446028_62446027.jpg\" width=\"220\" height=\"140\" \/>In einer in der aktuellen Ausgabe des <em>Lancet<\/em> ver\u00f6ffentlichten Studie wurden erstmals die globalen Sterblichkeitsraten von jungen Menschen im Alter von 10 bis 24 Jahren erfasst. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Todesf\u00e4lle in dieser Altersgruppe (97 Prozent) ereignet sich dieser zufolge in L\u00e4ndern mit niedrigem bis mittlerem Einkommensstatus. Dar\u00fcber hinaus scheint die derzeitige Konzentration auf M\u00fcttersterblichkeit, HIV\/AIDS und andere Infektionskrankheiten wie Tuberkulose in dieser Altersgruppe zwar wichtig, aber dennoch unzureichend, da weltweit 40 Prozent dieser Todesf\u00e4lle durch Verletzungen und Gewaltanwendung verursacht werden.<\/p>\n<p>Die Autoren zogen die Daten der &#8216;Global Burden of Disease&#8217;-Studie des Jahres 2004 sowie f\u00fcr den Weltgesundheitsbericht 2006 entwickelte Sch\u00e4tzungen der Sterblichkeitsraten heran. Die Muster der Sterblichkeitsraten wurden anhand der <acronym title=\"World Health Organization (Weltgesundheitsorganisation)\">WHO<\/acronym>-Region, des Einkommensstatus und der Ursache je nach Altersgruppe untersucht.<!--adsense--><\/p>\n<p>Nahezu zwei Drittel der im Jahre 2004 verstorbenen Jugendlichen starben im s\u00fcdlich der Sahara gelegenen Afrika sowie in S\u00fcdostasien, obwohl diese Regionen nur 42 Prozent der Altersgruppe 10 bis 24 Jahre stellen. Industrienationen verzeichneten nur 3 Prozent der Todesf\u00e4lle, obwohl sie 11 Prozent der entsprechenden Altersgruppe stellen. Die Sterblichkeitsraten lagen unter den jungen Erwachsenen h\u00f6her als bei den j\u00fcngeren Pubertierenden, die Ursachen hierf\u00fcr variierten jedoch je nach Region und Geschlecht. Verkehrsunf\u00e4lle waren bei beiden Geschlechtern (kombiniert 10%) die h\u00e4ufigste Todesursache, mit 14% bei den M\u00e4nnern und 5% bei den Frauen. Andere hervorstechende Ursachen umfassten Gewalt (12% der m\u00e4nnlichen Toten) und Selbstt\u00f6tungen (6% aller Todesf\u00e4lle).<\/p>\n<p>Die Autoren bemerken: &#8220;Die Sterblichkeitsraten in den L\u00e4ndern mit niedrigem bis mittlerem Einkommensstatus lagen nahezu um das Vierfache h\u00f6her als jene in den Industrienationen, ein insbesondere unter jungen Frauen hervorstechender Unterschied.&#8221;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Quellen: MedAustria, Lancet 2009, 374: 881-892. Photo:Reuters)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer in der aktuellen Ausgabe des Lancet ver\u00f6ffentlichten Studie wurden erstmals die globalen Sterblichkeitsraten von jungen Menschen im Alter von 10 bis 24 Jahren erfasst. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Todesf\u00e4lle in dieser Altersgruppe (97 Prozent) ereignet sich dieser zufolge in L\u00e4ndern mit niedrigem bis mittlerem Einkommensstatus. 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