{"id":840,"date":"2010-01-20T03:30:26","date_gmt":"2010-01-20T02:30:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=840"},"modified":"2013-12-12T11:45:20","modified_gmt":"2013-12-12T10:45:20","slug":"aerger-herz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/aerger-herz\/","title":{"rendered":"Unterdr\u00fcckter \u00c4rger belastet das Herz"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" alt=\"\" src=\"https:\/\/graphics8.nytimes.com\/images\/2007\/04\/07\/us\/08heart.xlarge1.jpg\" width=\"250\" height=\"150\" \/>Nach einer Analyse der Daten von 2.755 m\u00e4nnlichen Angestellten, welche zu Beginn einer k\u00fcrzlich abgeschlossenen Studie des Stressforskningsinstitutet der Universit\u00e4t Stockholm noch keinen Herzanfall erlitten hatten, zeigte sich zumindest f\u00fcr M\u00e4nner eine Assoziation zwischen &#8220;unterdr\u00fcckter Bew\u00e4ltigung&#8221; infolge einer unfair gef\u00fchlten Behandlung und gesteigertem kardialem Risiko.<!--adsense--><\/p>\n<p>F\u00fcr die Untersuchung wurden die verschiedenen Strategien, Dinge f\u00fcr sich zu behalten, als unterdr\u00fcckte Bew\u00e4ltigung definiert. Die Teilnehmer wurden gefragt, welche Strategien sie anwendeten: Ereignisse vorbeigehen zu lassen ohne etwas zu sagen, aus einem Konflikt einfach auszusteigen, Symptome wie Kopf- oder Magenschmerzen zu haben oder zu Hause schlechter Laune zu sein. Faktoren wie Rauchen, Alkohol, k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t, Bildung, <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/diabetes\/\" title=\"Diabetes\" target=\"_blank\">Diabetes<\/a><\/span>, Anforderungen im Beruf und Entscheidungsfreiheit wurden ber\u00fccksichtigt, Blutdruck, <acronym title=\"Body Mass Index - Ma\u00dfzahl zur Einsch\u00e4tzung von \u00dcber-\/Untergewicht. Selbsttest auf dieser Website im Bereich Selbsttests.\">BMI<\/acronym> und Cholesterinwerte gemessen. Die M\u00e4nner waren zu Beginn der Studie in den Jahren 1992 bis 1995 durchschnittlich 41 Jahre alt. Informationen \u00fcber einen Myokardinfarkt oder Tod aufgrund eines Herzanfalls bis zum Jahr 2003 wurden aus den nationalen Datenbanken zu Krankenhausaufenthalten und Todesf\u00e4llen entnommen.<\/p>\n<p>Bis 2003 hatten 47 der 2.755 M\u00e4nner einen Myokardinfarkt oder starben an einer Herzerkrankung. Jene, die h\u00e4ufig oder oft einfach einem Konflikt auswichen oder nichts sagten, verf\u00fcgten \u00fcber ein doppelt so hohes Herzrisiko als jene M\u00e4nner, die sich unangenehmen Situationen stellen und versuchten sie zu l\u00f6sen (2,29 [95% CI 1,00-5,29]). Kopf- und Magenschmerzen oder schlechte Laune zu Hause erh\u00f6hten das Risiko nicht.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Quellen: J Epidemiol Community Health; 2009, Nov 24; MedAustria; Image:nytimes.com)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer Analyse der Daten von 2.755 m\u00e4nnlichen Angestellten, welche zu Beginn einer k\u00fcrzlich abgeschlossenen Studie des Stressforskningsinstitutet der Universit\u00e4t Stockholm noch keinen Herzanfall erlitten hatten, zeigte sich zumindest f\u00fcr M\u00e4nner eine Assoziation zwischen &#8220;unterdr\u00fcckter Bew\u00e4ltigung&#8221; infolge einer unfair gef\u00fchlten Behandlung und gesteigertem kardialem Risiko. 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