{"id":897,"date":"2010-02-24T10:13:55","date_gmt":"2010-02-24T09:13:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=897"},"modified":"2010-03-18T02:58:11","modified_gmt":"2010-03-18T01:58:11","slug":"dsm-icd-neue-version","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/dsm-icd-neue-version\/","title":{"rendered":"Das neue DSM: Psychische Krankheiten der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Was als psychische Krankheit gilt und wie diese Krankheiten von einem angenommenen &#8220;Normalzustand&#8221; abzugrenzen sind, wird durch die diagnostischen Klassifikationsmanuale <a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/icd-10\/\" target=\"_blank\"><strong>ICD<\/strong><\/a> (International Classification of Diseases, sie enth\u00e4lt im Abschnitt 5 die Liste der psychischen und Verhaltensst\u00f6rungen) und <strong>DSM<\/strong> (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, eine Klassifikation ausschlie\u00dflich psychischer und Verhaltensst\u00f6rungen) definiert. Diese Klassifikationshilfen verf\u00fcgen aber nicht nur \u00fcber diese &#8220;Definitionsmacht&#8221;, sondern haben auch eine enorme Bedeutung in der <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/gesundheitspolitik\/\" title=\"Gesundheitspolitik\" target=\"_blank\">Gesundheitspolitik<\/a><\/span>, da sie zur Abrechnung psychotherapeutischer und psychiatrischer Leistungen sowie zum Ausstellen von Arbeitsunf\u00e4higkeitsbescheinigungen dienen.<br \/>\n2010 ist nun f\u00fcr diese beiden Manuale ein wichtiges Jahr: f\u00fcr neue Versionen beider Klassifikationssysteme werden heuer die ersten Entw\u00fcrfe zur Ver\u00f6ffentlichung freigegeben, die endg\u00fcltigen Fassungen werden dann f\u00fcr beide zwischen 2013 und 2015 erwartet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/farm4.static.flickr.com\/3040\/3749171668_bbc1711625_m.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Soeben wurden nun Details der Vorschl\u00e4ge f\u00fcr den neuen <a href=\"http:\/\/www.dsm5.org\/Pages\/Default.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">DSM-V<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Im DSM der American Psychiatric Association (APA) legen die in der Vereinigung vertretenen (vor allem nord-) amerikanischen <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/gute_therapie.phtml#tit\" title=\"Psychiater\" target=\"_blank\">Psychiater<\/a><\/span> seit dem Jahre 1952 fest, was in ihrem Fachgebiet als Erkrankung anzusehen ist und wie die Diagnosen erstellt werden m\u00fcssen. Im Jahr 1994 erschien die vierte und zurzeit aktuelle Auflage (DSM-IV), deren Text 2000 noch einmal \u00fcberarbeitet wurde (<a href=\"http:\/\/www.psych.org\/MainMenu\/Research\/DSMIV.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">DSM-IV-TR<\/a>).<br \/>\nWas \u00fcber die geplanten Neuerungen des DSM-V derzeit bekannt ist sowie diverse organisatorische Prozesse rund um den Neuentwurf sorgen schon jetzt f\u00fcr heftige Kontroversen in den Expertenkreisen. Der US-<span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/gute_therapie.phtml#tit\" title=\"Psychiater\" target=\"_blank\">Psychiater<\/a><\/span> Robert Spitzer, einer der &#8220;V\u00e4ter&#8221; des 1980 erschienenen DSM-III, kritisiert, da\u00df die &#8220;echten&#8221; Verhandlungen rund um die Inhalte hinter verschlossenen T\u00fcren stattfinden, selbst ihm habe man einschl\u00e4gige Ausk\u00fcnfte verwehrt. Sein Nachfolger f\u00fcr das DSM-IV, Allen Frances, pflichtete dieser Kritik laut einer Meldung in der letzten Ausgabe des Wissenschafts-Magazins <em>Science<\/em> nun bei. Au\u00dferdem wurde kritisiert, dass Forscher mit finanziellen Verbindungen zur <a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/pharmaindustrie\/\" target=\"_blank\">Pharmaindustrie<\/a> wesentlich an Erstellung der neuen Ausgabe beteiligt sind.<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Befl\u00fcgelt durch den enormen wissenschaftlichen Fortschritt der letzten 20 Jahre hofften viele <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/gute_therapie.phtml#tit\" title=\"Psychiater\" target=\"_blank\">Psychiater<\/a><\/span> auf eine Verbesserung der Diagnosekriterien durch neurowissenschaftliche und genetische Funde. In einem wichtigen  Positionspapier aus dem Jahr 2007 hat der <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/gute_therapie.phtml#tit\" title=\"Psychiater\" target=\"_blank\">Psychiater<\/a><\/span> Steven Hyman von der Harvard Universit\u00e4t, der auch an der Leitung des DSM-V beteiligt ist, noch die gro\u00dfe Bedeutung solcher Diagnosem\u00f6glichkeiten hervorgehoben. Wie Science jetzt berichtet, h\u00e4tten sich diese Erwartungen aber nicht erf\u00fcllt. Bisher habe man noch keine biologischen Merkmale gefunden, mit deren Hilfe sich psychiatrische Erkrankungen zuverl\u00e4ssig feststellen lie\u00dfen. Biologische Befunde fallen stattdessen zusammen mit zehn anderen Bereichen, darunter Umweltfaktoren, Pers\u00f6nlichkeitsz\u00fcge und die Reaktion auf Therapien, in eine allgemeine Liste von Empfehlungen, an denen sich die Arbeitsgruppen orientieren sollten.&#8221; (tp)<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine wesentliche \u00c4nderung der kommenden Fassung besteht darin, dass mit der vorherrschenden Alles-oder-nichts-Mentalit\u00e4t der Symptome gebrochen wird. Hatte ein Patient beispielsweise f\u00fcnf von neun Symptomen einer <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/depression\/depression-therapie.phtml\" title=\"Depression\" target=\"_blank\">Depression<\/a><\/span> nach DSM-IV-TR, dann galt er als depressiv; waren es hingegen nur vier, dann nicht. In Zukunft sollen diese strengeren Kriterien durch Skalen ersetzt werden, die zum Ausdruck bringen sollen, wie stark bestimmte Symptome ausgepr\u00e4gt sind. Solcherart soll dem h\u00e4ufigen Umstand besser gerecht werden, da\u00df viele Patienten nicht nur an einer einzelnen St\u00f6rung leiden, sondern an mehreren zur gleichen Zeit.<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Kritisch k\u00f6nnte man aber fragen, ob ein Patient dann in Zukunft 60 Prozent depressiv, 30 Prozent angstgest\u00f6rt und 10 Prozent schizophren sein kann und was das bedeutet? Der neue Ansatz k\u00f6nnte auch dazu f\u00fchren, dass die Grenze zwischen Gesundheit und Krankheit weiter verschwimmt. Wenn der Schwellenwert f\u00fcr eine klinische Diagnose nicht erreicht wird, ist man dann nicht immerhin &#8220;etwas&#8221; depressiv? Und reicht das dann schon f\u00fcr eine Behandlung oder nicht? Die dimensionale Vorgehensweise erlaubt den \u00c4rzten und Psychotherapeuten in Zukunft also mehr Spielraum, l\u00f6st aber wahrscheinlich nicht die Abgrenzungsprobleme zwischen verschiedenen psychiatrischen Erkrankungen untereinander oder Gesundheit und Krankheit im Allgemeinen.&#8221; (tp)<\/p><\/blockquote>\n<p>Dar\u00fcber hinaus werden auch eine Reihe neuer Krankheitsdefinitionen eingef\u00fchrt, die ebenfalls f\u00fcr Diskussionsstoff sorgen d\u00fcrften: Ein &#8220;<em>psychosis risk syndrome<\/em>&#8221; (etwa: Psychoserisiko-Syndrom) soll Jugendlichen gerecht werden, die fr\u00fche Warnsignale von Psychosen wie z.B. Wahnvorstellungen, <span class='wp_keywordlink'><a href=\"Wahrnehmung eines Sinnesgebietes, ohne dass eine Reizgrundlage vorliegt\" title=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/icd-10\/\" target=\"_blank\">Halluzinationen<\/a><\/span> oder desorganisierte Sprache aufweisen. Kritiker warnen, das k\u00f6nne zu einer verfr\u00fchten Behandlung junger Menschen mit starken <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/psychopharmaka\/\" title=\"Psychopharmaka\" target=\"_blank\">Psychopharmaka<\/a><\/span> und zu einer vielleicht unn\u00f6tigen Stigmatisierung f\u00fchren, Bef\u00fcrworter dagegen meinen, diesen Menschen damit fr\u00fcher helfen zu k\u00f6nenn.<br \/>\n<em>&#8220;Hypersexual disorder&#8221; <\/em>(<a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/sexualtherapie\/sexualtherapie_wien.phtml\" target=\"_blank\">Hypersexualit\u00e4tsst\u00f6rung<\/a>) ist f\u00fcr Menschen gedacht, die unter wiederkehrenden sexuellen Fantasien, Trieben und Verhaltensweisen leiden. Entgegen den W\u00fcnschen Transsexueller d\u00fcrfte es auch weiterhin eine &#8220;<em>gender identity disorder<\/em>&#8221; (Geschlechtsidentit\u00e4tsst\u00f6rung) geben.<!--adsense--><\/p>\n<p>Statt der bisher zw\u00f6lf wird es im DSM-V wahrscheinlich nur noch f\u00fcnf Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen geben, n\u00e4mlich eine <em><span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/borderline\/borderline.phtml\" title=\"Borderline-Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung\" target=\"_blank\">Borderline<\/a><\/span>, schizotypische, vermeidende, zwangs-obsessive und antisozial\/psychopatische St\u00f6rung.<\/em> Damit w\u00fcrde auch das fr\u00fcher im DSM vermiedene und gerade im Deutschen aufgrund seiner Missbrauchsgeschichte problematische Wort &#8220;psychopathisch&#8221; Einzug ins Regelwerk halten. Insbesondere f\u00fcr Kinder und Jugendliche ist die &#8220;<em>temper dysregulation disorder with dysphoria<\/em>&#8221; (etwa mit &#8220;Gef\u00fchlsregulationsst\u00f6rung mit schlechter Stimmung&#8221; zu \u00fcbersetzen) gedacht, die durch ein Wechselspiel ernsthafter Gef\u00fchlsausbr\u00fcche und negativer Stimmungszust\u00e4nde charakterisiert ist.<\/p>\n<p>Im Einklang mit einer inzwischen breit akzeptierten Redeweise soll k\u00fcnftig von den <em>&#8220;St\u00f6rungen des Autismusspektrums<\/em>&#8221; gesprochen werden, anstatt von &#8220;der&#8221; autistischen Erkrankung. Allerdings w\u00fcrde damit auch die Diagnose des <a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/asperger\/asperger.phtml\" target=\"_blank\"><em>Asperger-Syndroms<\/em><\/a> wegfallen, zu dessen Untermauerung es an wissenschaftlichen Belegen fehle. Oft wird Asperger f\u00fcr eine leichte Form von <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/tag\/autismus\/\" title=\"Autismus\" target=\"_blank\">Autismus<\/a><\/span> gehalten.<\/p>\n<p>Bei den Suchterkrankungen hat durchweg eine Ver\u00e4nderung des Sprachgebrauchs stattgefunden. Die Redeweise von Missbrauch oder Abh\u00e4ngigkeit wurde vollst\u00e4ndig durch diejenige von St\u00f6rungen ersetzt. So ist nun beispielsweise von einer &#8220;<em>alcohol-use disorder<\/em>&#8221; (Alkoholkonsumst\u00f6rung) anstatt von &#8220;alcohol abuse&#8221; (<a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/surveys\/test_alkoholismus.phtml\" target=\"_blank\">Alkoholmissbrauch<\/a>) oder &#8220;dependence&#8221; (Alkoholabh\u00e4ngigkeit) die Rede. Auch auf der allgemeinen Ebene spricht man nicht mehr von Suchterkrankungen oder Abh\u00e4ngigkeit, sondern von substanzbezogenen St\u00f6rungen als Oberbegriff. In diese Kategorie will man auch &#8220;<em>gambling disorder<\/em>&#8221; (Spielsucht) aufnehmen, neben dem es auch noch das &#8220;<em>pathologic gambling<\/em>&#8221; (krankhafte Spielen) geben soll, welches zur Zeit noch in die Kategorie der nicht anderweitig klassifizierten Impulskontrollst\u00f6rungen f\u00e4llt. Ein Pendant f\u00fcr <em>Internetsucht<\/em> wurde zwar diskutiert, man m\u00f6chte diese aber erst dann ins DSM-V aufnehmen, wenn gen\u00fcgend Forschungsdaten vorliegen.<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Eine Fokussierung auf Gehirn und Genom, die momentan f\u00fcr viele Forschungsprojekte den Ton angibt, k\u00f6nnte alternative L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten ins Abseits dr\u00e4ngen. Der in den vergangenen Jahren  rasante Anstieg von <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/depression\/depression-therapie.phtml\" title=\"Depressionen\" target=\"_blank\">Depressionen<\/a><\/span>, Angst- und Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen d\u00fcrfte jedenfalls nicht nur Naturwissenschaftlern, sondern auch Sozial- und Geisteswissenschaftlern einige R\u00e4tsel aufgeben, die wahrscheinlich  auch nicht durch das DSM-V gel\u00f6st werden.&#8221; (tp)<\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-size: 80%;\">(Quellen und Ausz\u00fcge aus: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/32\/32099\/1.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">tp<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sciencemag.org\/cgi\/content\/summary\/327\/5967\/770-a\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Science 02\/2010<\/a>)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was als psychische Krankheit gilt und wie diese Krankheiten von einem angenommenen &#8220;Normalzustand&#8221; abzugrenzen sind, wird durch die diagnostischen Klassifikationsmanuale ICD (International Classification of Diseases, sie enth\u00e4lt im Abschnitt 5 die Liste der psychischen und Verhaltensst\u00f6rungen) und DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, eine Klassifikation ausschlie\u00dflich psychischer und Verhaltensst\u00f6rungen) definiert. Diese Klassifikationshilfen verf\u00fcgen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"","footnotes":""},"categories":[293,16],"tags":[189,190,276,178,115,261,217,214,333,336,209,149,175,341,339,332,334,335,342,176,79,22,232,338,159,36,240,248,340,337],"class_list":["post-897","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-grundlagen","category-pressespiegel","tag-alkohol-abusus","tag-alkoholismus","tag-antisozialitat","tag-asperger-syndrom","tag-autismus","tag-borderline","tag-diagnostik","tag-dissoziation","tag-dsm-iv","tag-dsm-v","tag-genetik","tag-gesundheitspolitik","tag-gesundheitssystem","tag-halluzinationen","tag-hypersexualitat","tag-icd","tag-icd-10","tag-icd-11","tag-internet-abhangigkeit","tag-krankenkassen","tag-neurobiologie","tag-pharmaindustrie","tag-psychiatrie","tag-psychopathie","tag-psychosen","tag-psychotherapie","tag-sexualtherapie","tag-spielsucht","tag-transsexualitat","tag-who"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/897","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=897"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/897\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":963,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/897\/revisions\/963"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=897"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=897"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=897"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}