{"id":932,"date":"2010-03-14T10:29:59","date_gmt":"2010-03-14T09:29:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/?p=932"},"modified":"2010-03-14T10:30:00","modified_gmt":"2010-03-14T09:30:00","slug":"verhaltensauffaelligkeit-folgeerkrankungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/verhaltensauffaelligkeit-folgeerkrankungen\/","title":{"rendered":"Verhaltensauff\u00e4llige Kinder auch als Erwachsene belastet"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.adhs.hexal.de\/adhs\/was-ist-adhs\/struwwelpeter.gif\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Verhaltensauff\u00e4llige Kinder leiden als Erwachsene doppelt so wahrscheinlich an chronischen Schmerzen wie ihre Altersgenossen, wie eine Langzeitstudie der University of Aberdeen ergab, die k\u00fcrzlich im Fachmagazin Rheumatology ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Mehr als 19.000 Kinder, die 1958 geboren wurden und gr\u00f6\u00dftenteils aus England stammen, wurden f\u00fcr die Studie beobachtet &#8211; bis zum Alter von 16 Jahren beurteilten Lehrer die Sch\u00fcler im Hinblick auf m\u00f6gliche Signale f\u00fcr Schwierigkeiten wie Probleme beim Finden von Freunden, Ungehorsam, Daumenlutschen, N\u00e4gelbei\u00dfen, L\u00fcgen, das Schikanieren anderer und Schuleschw\u00e4nzen. Im Alter von 42 Jahren f\u00fcllten die Teilnehmer einen Fragebogen zu psychologischen Problemen aus. Mit 45 Jahren folgte ein weiterer \u00fcber Schmerzen. In der Folge zeigte sich, dass Kinder mit schweren Verhaltensst\u00f6rungen ein doppelt so hohes Risiko aufwiesen, an chronischen Ganzk\u00f6rperschmerzen zu leiden, sowie f\u00fcr psychiatrische Probleme wie <span class='wp_keywordlink'><a href=\"http:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/artikel\/depression\/depression-therapie.phtml\" title=\"Depressionen\" target=\"_blank\">Depressionen<\/a><\/span>, Angstgef\u00fchle und Drogenmissbrauch.<!--adsense--><\/p>\n<p>Die Wissenschafter vermuten die Ursache in einer hormonellen Funktionsst\u00f6rung, und schlagen vor &#8220;bereits in einem fr\u00fcheren Lebensalter einzugreifen&#8221;, um so sp\u00e4tere Probleme zu verhindern. Vorgeschlagen werden &#8211; angesichts der Finanzierungsstr\u00f6me des derzeitigen Wissenschaftsbetriebes nicht ganz \u00fcberraschend &#8211; nat\u00fcrlich prim\u00e4r pharmakologische Behandlungen, immerhin erkl\u00e4rte Gary Macfarlane, einer der Mitautoren der Studie, aber, dass Ver\u00e4nderungen des Lebensstils sowie des sozialen Umfeldes ebenfalls helfen k\u00f6nnten, dieses Muster zu ver\u00e4ndern. Dazu geh\u00f6rten Sport aber auch das Achten auf Signale psychologischer Notlagen und Verhaltensauff\u00e4lligkeiten in der Kindheit.<\/p>\n<p><span style=\"font-size:80%;\">(Quelle: <a href=\"http:\/\/rheumatology.oxfordjournals.org\/cgi\/content\/abstract\/keq052\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Influence of childhood behaviour on the reporting of chronic widespread pain in adulthood: results from the 1958 British Birth Cohort Study<\/a>)<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verhaltensauff\u00e4llige Kinder leiden als Erwachsene doppelt so wahrscheinlich an chronischen Schmerzen wie ihre Altersgenossen, wie eine Langzeitstudie der University of Aberdeen ergab, die k\u00fcrzlich im Fachmagazin Rheumatology ver\u00f6ffentlicht wurde. Mehr als 19.000 Kinder, die 1958 geboren wurden und gr\u00f6\u00dftenteils aus England stammen, wurden f\u00fcr die Studie beobachtet &#8211; bis zum Alter von 16 Jahren beurteilten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"","footnotes":""},"categories":[16],"tags":[21,20,130,277,275,73,221,101,19],"class_list":["post-932","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressespiegel","tag-adhs","tag-ads","tag-angst","tag-antisozial","tag-asbo","tag-depression","tag-drogenabhangigkeit","tag-schmerz","tag-verhaltensauffalligkeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=932"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/932\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":933,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/932\/revisions\/933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=932"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=932"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychotherapiepraxis.at\/pt-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}