Wiederholte Essstörung, keine Diagnose bekommen

Bulimie, Anorexie, Adipositas, EDNOS (mehr zur Unterscheidung finden Sie in meinen themenbezogenen Artikeln im Archiv, darüber hinaus finden Sie auf der Website auch Selbsttests zum Thema)

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fynn333
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Wiederholte Essstörung, keine Diagnose bekommen

Beitrag Mi., 17.02.2021, 20:10

Hallo zusammen,

nach dem Entschluss mich jetzt in einem Forum einzutragen, hier mein Problem.

Ich bin männlich und 18 Jahre alt, ich genieße das Leben in vollen Zügen (sofern möglich). Seit rund einer Woche habe ich (wieder) das Problem, sehr schlecht Essen runterzubekommen, vorallem morgens. Alleine wenn ich ans Essen denke, wird mir leicht schlecht, es ist aber nicht das Gefühl als wenn ich mich übergeben muss. Vor 6 Jahren hatte ich genau das, 2 Wochen lang aber auch damals konnte nichts festgestellt werden. Ich war beim Arzt, meine Blutwerte sind alle in Ordnung, jedoch meinte er zu mir, dass dann nur was Psychologisches dahinter stecken kann. Im Verlauf des Tages geht es mir dann etwas besser, sobald ich mich "Überwunden" habe, etwas zu essen, ich brauche dafür schon länger als normal. Mein Schlafrhytmus war auch nicht der beste, ich bin um 5 Uhr morgens ins Bett und um 13 Uhr Mittags aufgestanden, hatte dementsprechend auch nur 2 Mahlzeiten am Tag. Nun hab ich es aber umgestellt auf mehr Schlaf, früher ins Bett und 3 Mahlzeiten, es wird aber einfach nicht besser. Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, was in meinem Kopf vielleicht dahinter steckt, aber mir fällt einfach nichts ein, was mich evtl. so stressen könnte. Ich mache mich natürlich auch selber damit fertig, dass ich es nicht von selbst hinbekomme, wieder normal zu essen und sehr lange dafür brauche. Mir fallen keine Auslöser für so ein Essverhalten ein, meine Beziehung ist schon seit 8 Monaten vorbei, meiner Familie geht es gut, mir selbst geht es auch gut, ich stehe zwar vor meinen Abiturprüfungen aber ich gehe da mit einer positiven Einstellung heran.

Ich würde mich wirklich über jede Hilfe oder jegliche Tipps/Antworten freuen.

Gruß, Fynn


No Twist
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Beitrag Do., 18.02.2021, 16:54

Ich würde das vielleicht nicht unbedingt Essstörung nennen. Ich kann auch nicht essen, wenn ich Stress habe. Geht einigen Menschen so. Wenn das länger dauert kannst du ja Mal ein Gespräch mit einem Therapeuten suchen, aber vielleicht vergeht es auch von selbst. Ist es ja beim letzten Mal auch. Alles Gute!
Ich hab an Gestern nicht gedacht und nicht an Morgen
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Und für einen Augenblick leb ich im Jetzt

von: Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen

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Sadako
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Beitrag Do., 18.02.2021, 17:37

Ich sehe das ähnlich wie No Twist.
Es gibt einfach Menschen denen Streß und Belastung auf den Magen schlägt.
Und Abi ist eine stressige Situation, auch wenn man (was gut ist) positiv heran geht.
Die Coronasituation setzt vielen Menschen auch zu...
Versuch dich mit deinem Lieblingsessen zu motivieren oder guck einfach, was gut rutscht.