Austausch DIS/DDNOS - Betroffene (Teil 3)

Fragen und Erfahrungsaustausch zu Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenie, Bipolaren Störungen ('Manisch-Depressives Krankheitsbild'), Wahrnehmungsstörungen wie zB. Dissoziationen, MPS, Grenzbereichen wie Borderline, etc.
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Pianolullaby
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Re: Austausch DIS/DDNOS - Betroffene (Teil 3)

Beitrag So., 07.10.2018, 20:19

alvina hat geschrieben:
So., 07.10.2018, 01:45
Ich weiß nicht ob Hilfe so gut ist. Die Ärzte wollen mich in eine Klinik schicken und mich Theraphien. Auch wenn es mich echt nervt das ganze weiß ich dennoch nicht wer ich bin ohne sie zu sein.
Ja ok gut das klingt komisch aber sie sind glücklicher als ich es bin. Sie können so schwerelos durch die Zeit laufen während ich immer wieder zusammenbreche. Und dann will ich sie weg haben um alleine zu sein und aus eigener Kraft hochzukommen. Doch wer bin ich dann schon. Das beste wäre einfach wohl alles weg zu haben und den Untergang durchleben aber nicht mit Kliniken das geht nicht, nicht nocheinmal, nicht schon wieder. Ich lebe alleine sprich Miete und die Finanzen da habe ich keine Unterstützung das muss laufen. Die anderen sollen einfach sterben. Keine Ahnung ob das bedeutet das ich Hilfe brauche und möchte. Wenn ich mit Ärzten darüber sprechen soll was sie sagen und tun, werde ich still oder lüge. Es geht nicht ich kann nichts sagen.
sie können nicht sterben, weil sie ein Teil von Dir sind, und damit Du als ganzes stirbst !!
Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum


Maskerade
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Beitrag Di., 09.10.2018, 17:54

Schlendrian hat geschrieben:
Sa., 06.10.2018, 11:21
Das hat nix mit dem inneren Kind zu tun, das ist ja nicht abgespalten und eigenständig.

Die sind halt in der Kindheit entstanden. Manchmal wachsen Anteile mit, manche jedoch nicht. Die wenigsten Anteile sind übrigens klein.
Aber wenn man sein inneres Kind oder auch mehrere Kinder kennt, dann kann man es schon vergleichen, finde ich. Und es kann sich auch entwickeln, wachsen, vielleicht sogar ganz auflösen, wenn wir es nicht mehr brauchen.

--->>> @ Blume ...
Liebe Grüße, Maskerade

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Maskerade
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Beitrag Di., 09.10.2018, 18:11

@ alvina,

es liest sich traurig, frustriert, verzweifelt, usw. ... was Du geschrieben hast.
Deine Wirtschaftlichen Verhältnisse sind den meinen vermutlich ganz ähnlich
Aber Hilfemöglichkeiten gibt es trotzdem, die Frage ist, ob Du sie annehmen kannst und willst. Wenn Du den Fokus auf bisherige Erfahrungen mit Klinik so beibehalten willst, kannst Du das natürlich machen, aber dann kannst Du auch keine neuen, anderen machen. Meiner Meinung nach kann man, wenn man wenn man für sich die richtige Klinik findet, doch konzentrierter und geschützter an sich und mit den Anteilen arbeiten. Also eines kann ich Dir aus meinem Erleben sagen, tot kriegen kann man die Anteile definitiv nicht ! Du hast die Möglichkeit, sie kennen zu lernen und mit ihnen gut zu leben, oder Du hast die Möglichkeit, dafür zu sorgen, bzw. dagegen zu kämpfen, wobei dann nichts wirklich besser, erträglicher, ... wird, eher noch schlimmer, würde ich persönlich sagen. Ich wollte sie auch nicht haben, aber das hat sie nicht interessiert. Sie haben sich einfach weiterhin gemeldet und teilweise noch wehementer.

Freilich, entscheiden muß das jeder selber. Ich wünsche Dir, dass Du Dich von den Fesseln der vergangenen Erfahrungen befreien kannst und Dich langsam für neue Moglichkeiten und Wege öffnen kannst. Damit Du Dich findest, mit allem und allen, die zu Dir gehören.

:hallo:

LG
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mio
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Beitrag Di., 09.10.2018, 19:19

Maskerade hat geschrieben:
Di., 09.10.2018, 17:54
vielleicht sogar ganz auflösen
Na ja, ganz auflösen in dem Sinne tut es sich aber ja nicht sondern es wäre dann eben "integriert". Und ich glaube dieses innere Kind Konzept geht ja eher von sowas "integriertem" aber halt irgendwie nicht ausreichend gut "versorgtem" aus.

Ich hab vor vielen vielen Jahren mal allein versucht damit zu "arbeiten" (also mit so einem Buch), das ging irgendwie alles gar nicht. Nicht weil ich es abgeleht hätte oder so, im Gegenteil ich wollte es ja selbst so, aber da war halt nix. Irgendwann dachte ich dann nur entnervt: Gut, ich scheine kein inneres Kind zu haben oder so... Jahre später war ich mal bei so einem "Hypnotherapeuten" um mir das Rauchen abzugewöhnen, da hab ich mich zwar nie wirklich hypnotisiert gefühlt (er hat gesagt ich wäre es gewesen und auch diese Arm-Tests und so haben funktioniert) aber ich verstand plötzlich dieses "innere Kind" Gefühl irgendwie. Irgendwas in dieser Hypnose hat da scheinbar einen Zugang "freigeschaufelt" der vorher nicht da war. (Weitergeraucht hab ich allerdings trotzdem.)

Das mit dem Nachreifen können wenn der Kontakt gut ist kenne ich auch, auch dass sie dann dazulernen können. Wobei mir persönlich das immer eher vor kam wie bei einem "echten" Kind (also einem echten Außenkind) vom "Kontakt" her.

Ich glaube wenn man das nicht mehr so empfindet dann wurde da schon ganz viel integriert, dh. dann ist die Spaltung schon größtenteils aufgehoben. :)

Und die Kleinen können auch untereinander "fusionieren", also dass zwei Kindteile so stark zusammenwachsen dass sie einen "gemeinsamen" Kindanteil bilden der dann halt von beiden ursprünglichen Anteilen was hat.


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Beitrag Di., 09.10.2018, 19:25

mio hat geschrieben:
Di., 09.10.2018, 19:19
Jahre später war ich mal bei so einem "Hypnotherapeuten" um mir das Rauchen abzugewöhnen(Weitergeraucht hab ich allerdings trotzdem.)
Off-Topic: Ich würd's mal mit nem Urlaub probieren. Ich habe drei Mal (wobei jetzt beim dritten Mal bin ich mir noch nicht ganz sicher) erfolgreich aufgehört, immer durch Ortswechsel zu Anfang.


mio
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Beitrag Di., 09.10.2018, 19:32

Schlendrian hat geschrieben:
Di., 09.10.2018, 19:25
Off-Topic: Ich würd's mal mit nem Urlaub probieren.
Danke Dir! Leider fahre ich sehr selten so lange am Stück weg, aber wenn ich es das nexte Mal tue wäre es vielleicht einen Versuch wert. Nur hab ich da mittlerweile leider wenig Hoffnung...ich denke da muss was "tiefergehendes" umgelegt werden und zwar so "Gesamtsystematisch" dass das schwierig scheint. Einmal hab ich es für 6 Wochen geschafft, da war irgendsowas "umgelegt", da war es auch ganz leicht...aber nach 6 Wochen wurde es leider wieder "zurückgeschaltet". :-((

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Beitrag Mo., 22.10.2018, 10:49

Wie handhabt ihr das, wenn ihr merkt, dass ihr droht zu Switches, das aber unbedingt vermeiden wollt?

Das Ding ist ja, dass ich das bisher nicht gemerkt habe.
Dadurch, dass die Therapeutin mir nun aber sagte, dass sie andere Anteile erlebt hat, habe ich wahnsinnige Angst, dass das passiert.
Eigentlich bin ich in der Therapie nur noch damit beschäftigt, mich zu kontrollieren.
mir ist das einfach so unangenehm und es mach t mir große Angst.

Im Alltag noch mehr, aber das soll jetzt mal nicht Thema sein.

Oder sollte ich es zulassen in der Therapie ? Aber was passiert dann? Darf ich dann überhaupt wieder in die Therapie? Und was, wenn es peinlich ist oder aggressiv? Was, wenn es meinen Therapie Platz gefährdet?

Wie habt ihr eure Angst überwunden? Wie geht ihr damit um?

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Beitrag Mo., 22.10.2018, 11:53

Hey,

anfangs hat es mir auf jeden Fall geholfen mich und andere Anteile gedanklich zu trennen, langfristig natürlich nicht sehr produktiv, aber gerade zu Beginn der Therapie hat es mir geholfen...
Ich hatte/habe wirklich keine Kontrolle über dass Handeln etc. der Anteile, ich brauche mir keine Schuld für etwas geben, was ich im Nachhinein nicht einmal mehr erinnere. Jedenfalls noch nicht.

Ich war nämlich so eine Kandidatin, die einfach aus dem Zimmer rannte, wenn ich merkte, dass ich gleich switchte. Auch kontraproduktiv.

Dann fingen wir an zu schauen wie das Switchten "erträglicher" für mich sein könnte. Keine Blickkontakt zu der Therapeutin (ich fühlte mich immer "angeglotzt"), auf dem Fußboden sitzen...Kleinigkeiten, die mir aber sehr geholfen haben!

Außerdem haben meine Therapeutin und ich jegliche möglichen Situationen durchgesprochen:
"Was wäre, wenn" ich" ausraste?"
"Was wäre, wenn" ich" mich nackt ausziehen würde...?"
....
All diese möglichen Situationen, die ich als Kopfkino hatte und vor denen ich so große Angst hatte. Ihre Reaktion hat mich sehr beruhigt.

LG

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Rubey
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Beitrag Mo., 22.10.2018, 12:05

Ich persönlich finde es sehr wichtig, dass alle Anteile als gleichwertig angesehen werden, nicht "ignoriert" werden etc.

Wir trennen auch nicht "Hauptpersönlichkeit" und andere voneinander, denn von mir weiß ich sehr sicher, dass ich keine Hauptpersönlichkeit bin und nur in die Therapie gehe, um den Schein zu wahren, um zu "lächeln und zu winken".
Ich habe null eigene Erinnerungen an Traumata, wie soll ich denn dann "alleine" eine Traumatherapie machen?
Es gibt Anteile, die über Traumata reden können ohne sich belastet zu fühlen (auch wichtig!)

Jeder Anteil weiß und kann etwas Wichtiges und als Ganzes wirkt sich das auf eine erfolgreiche Therapie aus...

Ich hatte mal eine Therapeutin, die als Standardsatz immer:" Sprechen Sie sich einfach untereinander ab und behalten Sie die Kontrolle" in den Raum warf.
Witzig, dachte ich mir und empfand es als wenig hilfreich...

LG

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Beitrag Mo., 22.10.2018, 14:55

Danke Rubey,
Ja, vielleicht sollte ich auch noch einige Dinge mit ihr absprechen a la "was wäre wenn"

Ich habe halt Angst, dass ich aggressiv werde, sie beschimpfe, was kaputt mache und so.
Ich weiß halt von einem Patienten, bei dem sie die Therapie beendet hat, weil er was kaputt gemacht hat.
Und in mir schimpft es ja in den Stunden oft und in den hässlichsten Worten über sie. Das muss ja nicht unbedingt raus.


Bist du dann richtig auf die Straße gerannt zum switchen, oder "nur" vor die sprechzimmertür?
Und hat es dich vom switchen abgehalten?
. Ich will es halt am liebsten vermeiden. Ach, mich nervt dieses ganze Gerede über die Anteile sowieso gerade wieder so.

Peinlich finde ich auch kindliche Anteile.
Bis jetzt gab es das wohl, aber nur sehr begrenzt. Also, die haben nicht irgend n dummes Zeug erzählt oder so.
Scheizze, was kann man nur gegen diese Scham machen??

Warum muss man sich eigentlich ständig für alles schämen? Ich hasse es so!


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Beitrag Mo., 22.10.2018, 15:17

Scham ist ja auch bei mir nen großes Thema. Scham wegen der Krankheit, Scham wegen des Missbrauchs. So viel Scham!

Ich kriege das Switches auch nicht mit. Ich habe mit meiner Therapeutin auch besprochen, was wäre wenn. Wenn einer was kaputt macht, ist die Therapie vorbei. Ansonsten....also meine Therapeutin wurde schon ziemlich übel von Anteilen beschimpft, was sie mir da so erzählt hat :O Einmal hat sie MICH deswegen dann angekackt, das war nicht nett. Aber sonst hat sie es souverän hingenommen, dass die sie anmachen. Inzwischen macht sie glaube ich niemand mehr von den Anteilen an. Also alles geht irgendwann vorüber oder wird langweilig :D Auch den Anteilen.

Verhindern kann ich switches selten, nur wenn ich es halt merke vorher, manchmal ist da so ein Druck innerlich. Daran merke ich das dann und dann skille ich zum Beispiel. Aber naja hilft auch nicht immer.

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Beitrag Mo., 22.10.2018, 15:50

Ich bin auch richtig auf die Straße gerannt, aber meistens nur auf den Flur.

Hm..meine Therapeutin handhabt es anders. Sie sagt, wenn ein Anteil aggressiv sein sollte, bzw. war, dann klärt sie es mit demjenigen Anteil und nicht mit mir. Macht ja auch eigentlich Sinn.
Sie würde mich auch niemals deswegen rauswerfen oder so, sie ist eher der Meinung, dass diese Anteile z.B. die Aufgabe/das Ziel haben, dass genau das passiert. Sie wollen, dass die Therapie abgebrochen wird und bei wirklich vielen vielen Anteilen, die ich habe, kann man gar nicht erwarten, dass alle Therapie wollen und die Therapeutin mögen, geschweigedenn alle zusammenarbeiten. Das wäre ja so als ob man eine Gruppe von vielen Personen in einen Raum steckt und erwartet, dass die nach einigen Stunden alle an einem Strang ziehen und einer Meinung sind.
...Ich finde die Gewissheit, dass sie mich nicht rauswirft, sehr sehr wichtig und wenn das nicht gegeben ist, dann hätte ich ehrlich gesagt auch Bedenken.
Aber am besten natürlich besprechen...

Es wird auf jeden Fall weniger mit den Schamgefühlen, so war es jedenfalls bei mir. Und glaubt mir, ich habe unendlich viele peinliche Dinge getan.
Sie mit Stiften beworfen, mich zum Sex angeboten, beschimpft, ihr absurde Fragen zu ihrem Sexleben gefragt, mir die Schuhe zubinden lassen, laut Kinderlieder gesungen. All so einen Kram. Anfangs wäre ich nur bei dem Gedanken daran im Erdboden versunken, heute sehe ich es eher mit Humor.

Achso, ganz wichtig natürlich noch:
Bei mir gibt es einen "Satz/Trigger", der mich wieder nach Vorne bringt, egal in welcher Situation. Das ist meine Sicherheit, dass sie mich aus wirklich gefährlichen Situationen etc. wieder nach Außen holen kann.
Vielleicht gibt es das ja auch bei dir/euch?

LG

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Beitrag Mo., 22.10.2018, 18:44

Habt vielen Dank für eure Antworten!

Ich finde es komisch: ich bin seit über 2 Jahren bei ihr in Therapie.
Verdacht auf das ganze Problem besteht seit nem guten Jahr, glaube ich.
dass wir das fokussiert thematisieren ist erst seit 2bis 3 Monaten so.
Es gab nur wenige bestätigte und ganz offensichtliche Wechsel (neben vielen Verdachtsmomenten, von denen ich keine Ahnung habe) also eigentlich war, nach meinem Empfinden, immer ich in der Therapie.
und jetzt hab ich das Gefühl, sie erwartet (!!) , dass andere mit machen.
Warum????

Ach Scheizze, ich kenne die Antwort... Weil die eben auch ich sind, oder?
Nur mir kommt das eben nicht so vor.
und ich will die anderen nicht.
Und ich will nicht, dass die Therapeutin was von denen will.
puh.... Bin ich eigentlich die einzige, die sich so quer stellt und verweigert?? Irgendwie mache ich es vielleicht komplizierter als es ist. Aber ich weiß auch nicht, wie ich anders machen soll. 😭😭


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Beitrag Mo., 22.10.2018, 19:45

Vielleicht kannst Du versuchen das was die andern Anteile wollen und sagen zu "übersetzen"? Dann würdest Du die "Kontrolle" behalten können aber die anderen könnten trotzdem sagen, was sie sagen/mitteilen möchten? Also wie so eine Art "Vermittler/Moderator"? Vielleicht würde das Dir leichter fallen?

Ich hab da viel "allein zu Hause" gemacht und dann das "Ergebnis" mitgebracht. Vor offensichtlichen Wechseln in der Stunde hatte ich auch immer extreme Angst (nicht so sehr wegen "in der Stunde" - das zwar auch - sondern mehr, weil ich Angst hatte, dass das dann auch im Alltag verstärkt passieren könnte).

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Beitrag Di., 23.10.2018, 09:15

Liebe Mio, ich wüsste nicht, wie ich das machen soll.
Ich bekomme die anderen eigentlich kaum mit.
Bis vor kurzem wusste ich nicht oder kaum, dass es sie gibt.
Die Stimmen in meinem Kopf sind ein einziges Durcheinander und ich habe keine Ahnung, wie ich da Ordnung hinein bringen soll.

Ist es dir denn dann gelungen, die Kontrolle zu behalten?