Austausch DIS/DDNOS - Betroffene (Teil 3)

Fragen und Erfahrungsaustausch zu Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenie, Bipolaren Störungen ('Manisch-Depressives Krankheitsbild'), Wahrnehmungsstörungen wie zB. Dissoziationen, MPS, Grenzbereichen wie Borderline, etc.

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shesmovedon
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Re: Austausch DIS/DDNOS - Betroffene (Teil 3)

Beitrag Fr., 23.11.2018, 02:16

Manche Anteile sind radikal verschieden. So zum Beispiel Kinderanteile oder täterloyale Anteile. Aber normale "Alltagsanteile" können sich schon ähnlich sein. Gleich sind sie aber normal nicht.
Also ich habe ähnliche Anteile, aber die unterscheiden sich in manchen Punkten extrem. Zum Beispiel Stimme, Meinungen zu Dingen und Umgang mit den anderen Anteilen und so.

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doppelgängerin
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Beitrag Fr., 23.11.2018, 15:55

Ja, es geht ja auch nicht um alle.

Nur, dass es überhaupt so ähnliche gibt, das hat mich sehr verwirrt.
Und gleichzeitig beruhigt, weil es dann ja nach außen teilweise nicht so auffällt.

Mh, ich werde die Therapeutin nochmal fragen was sie mit ähnliche genau meint.


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shesmovedon
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Beitrag Fr., 23.11.2018, 16:21

Frag sie halt mal, ob sie euch an den Stimmen oder so unterscheidet.
Ich erinnere mich an Lilu oder lilo, die mal hier angemeldet war und die berichtete auch, dass sie quasi nen Zwilling hätte.
Also ihr hat keiner den Switch angemerkt, aber sie hatte Amnesien.


mio
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Beitrag Fr., 23.11.2018, 19:46

Ich finde das jetzt auch nicht so ungewöhnlich Doppelgängerin (interessant ist übrigens in dem Kontext auch Dein Nick...den hast Du ja schon "länger").

Bei mir/uns ist es so, dass die "Erwachsenenfraktion" auch aus mehreren Anteilen besteht die unterschiedliche "Zuständigkeiten" haben. Für die habe ich allerdings schon immer sowas wie ein "Co-Bewusstsein" wie es scheint, auf alle Fälle weiss ich schon ewig (aus geschriebenen Texten) dass es diese unterschiedlichen Anteile gibt, mir war nur nie klar, dass das nicht "normal" ist (ich finde es auch nach wie vor bizarr, dass das "unnormal" sein soll).

So ist ein Teil zB. dafür zuständig zu "kontrollieren" (also sozusagen den Sauhaufen hier weniger "auffällig" sein zu lassen und dafür zu sorgen dass "Ordnung im Chaos" herrscht) und einer ist dafür zuständig "rational zu denken". Diese Teile sind sich denke ich sehr ähnlich und von außen kaum zu unterscheiden, trotzdem liegen sie "intern" oft genug im Clinch miteinander.

Bei mir gibt es diese "Zwillingspärchen" aber in jeder "Generation" wie ich mittlerweile weiss, sie sind also "Teil" unserer inneren Gesamtstruktur und wurden in "zu belasteten Lebenssituationen" sozusagen nur "neu erschaffen".

In Bezug auf die Teen-Fraktion ist es zB. so dass die jetzt auch nicht groß "anders" sind nach außen, aber sie rufen in der Umwelt dennoch "Verwunderung" hervor (was dann wiederum wohl das "Signal" ist für "Madame Kontrolletti" einzuschreiten und die "wieder nach hinten" zu befördern. Da habe ich dann zB. auch gar keine Erinnerung an die vorausgegangene Situtaion, an dieses "Einschreiten" kann ich mich jedoch erinnern (dh. meine Amnesie hört auf wenn Madame Kontrolletti übernimmt und ich bekomme wieder mit was passiert), diese "Verwunderung" würde aber wohl kein "normaler Mensch" als besonders "auffällig" bezeichnen, das fällt denke ich nur Menschen auf die entsprechend darauf achten oder sonstwie "sensibilisiert" sind und eh nur dann wenn mich jemand gut genug kennt.

Meine "Theorie" ist dass unterschiedliche "Erwachsenenanteile" nicht so deutlich auffallen bzw. von der Umwelt weniger als "anderer Anteil" wahrgenommen werden weil sie eben ähnlich "erwachsen" sind. Also so wie verschiedene Charakterzüge/Launen/Rollen bei anderen Menschen ja auch da sind und niemand deshalb annehmen würde, dass er da jetzt "wen anders" vor sich hat nur weil sich jemand zB. mal selbst widerspricht oder so. Ich glaube die Umwelt bastelt sich da dann einfach ein "Gesamtbild" und gut ist. Ist ja letztlich auch so: Es gibt ein Gesamtbild...auch dann wenn mir "Fragmente" fehlen/ich "Fragmente" nicht wahrnehmen/erinnern kann.

Mir persönlich hat das irgendwie auch Sicherheit gegeben zu wissen dass schon "irgendwer" dafür sorgen wird dass es "irgendwie" funktioniert, hat ja mein ganzes Leben lang funktioniert ohne dass ich bestimmte Dinge erinnern kann oder mitbekomme, funktionieren tut es trotzdem. Keine Ahnung wie oft ich zB. nicht wusste wie ich nach Hause gekommen bin, aber nach Hause gekommen bin ich immer irgendwie...das ist zB. ein sehr beruhigender Gedanke.

So nach dem Motto: Ich kann mich zwar an nix erinnern, aber scheinbar war ich noch in der Lage mich "unbeschadet" in Sicherheit zu bringen und kenne "meine Adresse". Ist ja auch was wert... :)


Zerrissene
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Beitrag Do., 13.12.2018, 13:47

Hallo,

ich glaube, ich schreibe hier wieder mit.

Meine volle Erwerbsminderungsrente wurde bewilligt und ich habe jetzt mehr Zeit.

Weiß nicht, ob sich noch jemand an mich erinnert. ;)

Liebe Grüße

Zerrissene

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Barida
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Beitrag Do., 13.12.2018, 18:42

Zerrissene hat geschrieben:
Do., 13.12.2018, 13:47
Weiß nicht, ob sich noch jemand an mich erinnert. ;)
Ja, ich! Obwohl ich das Forum hier noch gar nicht sooo lange kenne, aber beim Durchlesen vieler Beiträge bin ich immer wieder über Dich und auch über Ziegenkind gestolpert, viele eurer Beiträge haben mich sehr berührt. Ich freue mich deswegen, daß du wieder da bist! :-)
:ermm: Wirrwarr oder Konträres in meinen Texten bitte ich zu entschuldigen. Es sind so viele unterschiedliche Meinungen und Ansichten in mir, ich bin noch auf der Suche nach dem GANZEN.


Zerrissene
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Beitrag Fr., 14.12.2018, 11:41

Hallo Barida,

das freut mich, dass du mich noch kennst. Fühle ich mich nicht so allein...

LG

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spinnennetz
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Beitrag Mo., 17.12.2018, 17:00

Hallo,

ich wollte mich hier auch einmal einbringen. Ich bin 3# Jahre alt, seit meinem 1#. Lebensjahr immer mal wieder stationär in Psychiatrien etc... und ambulant bin ich momentan bei Therapeutin Nr.##.
Ich habe inzwischen glaub ich schon über 20 verschiedene Diagnosen bekommen. Darunter Anorexie, Bulime, Schizophrenie, schizoaffektive Störunggegenwärtig depressiv, emotional instabile Persönlichkeitsstörung, komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, Anpassungsstörung mit depressiver/mit anorektischer Reaktion, schwere depressive episode mit psychotischen symptomen,etc... also von jedem ein bisschen was dabei... angefangen hat aber alles mit einer essstörung.
durch meine frühe und lange traumatsierung habe ich viele dissoziative zustände, teilweise kann ich mich nur stundenlang an etwas nicht erinnern, teilweise auch tageweise. meine dissoziativen zustände sind ganz verschieden. mal mach ich dinge die ich mir nicht erklären kann oder die ich so wie ich jetzt hier sitze und schreibe niemals machen würde. manchmal bin ich auch nur wie in trance und mach da gar nichts dabei. jedenfalls hat mir meine damalige therapeutin mit 1# jahren schon gesagt dass sie andere anteile von mir kennen gelernt hat etc.. sie hat sich dann in diesem bereich sehr viel weitergebildet etc.. ich hab dann die therapie irgendwann abgebrochen da mir alles zuviel wurde. danach hab ich all das wieder erfolgreich verdrängt und mein leben so gut wie es ging dahingewurschtelt. mit vielen erinnerungslücken, meiner essstörung etc... die essstörung war dann der grund warum ich vor # jahren wieder eine therapeutin aufsuchte um mein leben wieder halbwegs in den griff zu bekommen. mein tag bestand damals nur mehr aus erinnerungslücken, essen und erbrechen oder heulen. das ging 1 jahr trotz therapie so weiter und wurde noch schlimmer. im frühjahr war ich dann auf einer psychosomatik, wo am schluss meine dissoziativen zustände für das team dort nicht mehr tragbar waren und ich entlassen wurde. daraufhin war ich in einer psychiatrischen tagesklinik und seit ### bin ich wieder ganz daheim. ich hab nach meiner entlassung sofort eine ambulante psychotherapie bei einer echt tollen therapeutin begonnen, bei der ich das gefühl habe dass sie mich versteht und mich nicht für verrückt erklärt. nun hab ich es aber seit oktober nicht mehr zu ihr geschafft, weil mich irgendwas dran hindert, aber das kann ich nicht genau sagen was das ist. im neuen jahr werde ich aber wieder bei ihr starten und wieder regelmäßig zu ihr gehen.
jetzt seit der therapiepause merke ich dass jeder tag schwieriger wird und ich immer und immer instabiler werde. dass ich wieder mehr vergesse und das alles einfach wieder mühsamer wird, das essen, meine stimmung etc..
ja ich glaub das wars soweit. ich wollte mich einfach mal hier vorstellen.

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Beitrag Mo., 17.12.2018, 17:04

Könnte es ein Anteil sein, der dich daran hinter zu ihr zu gehen? Vielleicht kannst du- du scheint ja gar keinen Kontakt zu deinen vermuteten Anteilen zu haben. Schreib halt mal was auf, eine Frage und so. lege den Zettel/das Buch offen hin und vielleicht antwortet einer. Vielleicht sowas wie: Wer will die Therapie nicht und warum?


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Beitrag Mo., 17.12.2018, 17:42

spinnennetz hat geschrieben:
Mo., 17.12.2018, 17:00
nun hab ich es aber seit oktober nicht mehr zu ihr geschafft, weil mich irgendwas dran hindert, aber das kann ich nicht genau sagen was das ist. im neuen jahr werde ich aber wieder bei ihr starten und wieder regelmäßig zu ihr gehen.
jetzt seit der therapiepause merke ich dass jeder tag schwieriger wird und ich immer und immer instabiler werde. dass ich wieder mehr vergesse und das alles einfach wieder mühsamer wird, das essen, meine stimmung etc..
ja ich glaub das wars soweit. ich wollte mich einfach mal hier vorstellen.

Hallo Spinnennetz, das kommt mir alles sooooooooooooooooooooooooooo bekannt vor.
Hier wurde einfach mal so die Tür zur Arbeit (Apotheke) versperrt. Das war vor über
2 Jahren und ich weiß heute noch nicht den Grund, warum man mich nicht mehr hinließ.

Da kann ich auch nicht einen Zettel hinlegen mit der Bitte: " Nun schreibt mal drauf, wer das war!"

Wäre auch viel zu einfach.

Es gibt auch immer wieder eine Fraktion, die nicht zur Therapie will. Letztes Mal ist es in die
Hose gegangen. Ich schloss die Vereinbarung, dass wir uns vor Therapiebeginn in ein Cafe setzen
und Latte Machiato trinken. Leider an der Bushaltestelle Panik bekommen, weil wir nicht mehr
wussten, welcher Bus. Gerade so noch angekommen, aber ohne Kaffee! Das hat man mir übel
genommen, denn als dann die Therapie begonnen, war eine schnippische Seite vorne, die erklärte,
nur des Kaffee`s willen mitgekommen zu sein und ihr ziemlich egal ist, was in der Therapie passiert.
Sie meinte noch zu unserem Thera: "Das ist Ihr job!". Ist also blöd gelaufen.

LG Zerrissene


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Beitrag Mo., 17.12.2018, 17:46

Doch nicht blöd gelaufen, weil der Thera eine neue Seite kennengelernt hat.

Ist mir aber erst zwei Tage später klar geworden.

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Beitrag Di., 18.12.2018, 05:57

Schlendrian hat geschrieben:
Mo., 17.12.2018, 17:04
Könnte es ein Anteil sein, der dich daran hinter zu ihr zu gehen? Vielleicht kannst du- du scheint ja gar keinen Kontakt zu deinen vermuteten Anteilen zu haben. Schreib halt mal was auf, eine Frage und so. lege den Zettel/das Buch offen hin und vielleicht antwortet einer. Vielleicht sowas wie: Wer will die Therapie nicht und warum?
ich hatte schonmal etwas mehr kontakt zu ein paar der anteilen, durch das schreiben. aber das ist schon mehr als 12 jahre her. ich weiß auch, dass wenn ich mich wieder mehr damit auseinander setze ich bestimmt wieder mehr kontakt zu mir bekommen würde. aber ich hab momentan irgendwie die kraft dazu nicht.
Zerrissene hat geschrieben:
Mo., 17.12.2018, 17:42


Hallo Spinnennetz, das kommt mir alles sooooooooooooooooooooooooooo bekannt vor.
Hier wurde einfach mal so die Tür zur Arbeit (Apotheke) versperrt. Das war vor über
2 Jahren und ich weiß heute noch nicht den Grund, warum man mich nicht mehr hinließ.


LG Zerrissene
danke für deine antwort.
Zuletzt geändert von Elfchen am Di., 18.12.2018, 22:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte keine Fullquoten, siehe Netiquette, danke!

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Beitrag Di., 18.12.2018, 21:25

ich kann momentan gar nicht anders, will ich überhaupt irgend etwas über mich erfahren.
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Maybrit
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Beitrag Mo., 11.02.2019, 23:17

Hallo, ich bin neu im Forum. Angemeldet habe ich mich, weil ich mit dem Thema Dissoziation meine Probleme habe. Oft ist es doch so, dass Betroffene selber spüren das sie vielleicht mit Dis zu tun haben, von Arztseite es jedoch oft angezweifelt wird.
Bei mir ist es genau anders herum. Ich bezweifle die Aussage meines Psychiaters, der mich seit 10 Jahren wegen noch weiteren Diagnosen behandelt. Immer wieder sagt er zaghaft, dass ich innere Anteile hätte, die oft eigenständig agieren. Ich jedoch sage immer zu mir, das kann nicht sein, dann würde ich doch oft auch anders sein. Klar, ich bin mal kindisch, mal bockig, mal als wenn ich voll vornehm wäre usw. aber dieses hat doch auch jeder völlig normale Mensch. Beim Psychiater kommt es öfters vor, dass ich nicht reden kann. Ich will zwar, hab die Worte auch auf der Zunge, aber es klappt nicht. Auch oft kommt es vor, das ich gedanklich nicht anwesend bin und in einer Art innerem Gespräch bin, wo dann so was abläuft wie pass auf, sei vorsichtig, es bringt eh nix usw. Nur auch da denke ich, da ist doch jeder mal drin. Dann, ich habe PTBS als Diagnose, jedoch weis ich nicht warum. Nur weil ich vieles vermeide wie Partnerschaft, Menschenansammlungen uvm., und weil ich bei Adoptiveltern aufgewachsen bin? Ich weiß von meiner Kindheit nichts, die ersten elf Jahre sind bis auf 3-4 negativen Situationen ganz Weg. Keine Erinnerung an Kindergarten, Schule, Weihnachten ect. Aber ich finde das ist nicht gleich eine PTBS. Ich fände es gerade im Bezug zum Thema Dis, wenn ich irgend welche Beispiele lesen könnte, dir nicht gerade auf Fachseiten im Internet zu lesen sind, sondern eher naja es ist schwer zu beschreiben, eher wie "das Gefühl, nicht wirklich da zu sein", oder ähnlich. So das ich vielleicht mich in einigem wieder finde. Mein Psychiater hat immer wieder mal etwas fallen lassen wie z.B. Abspaltung - weil ich meinen Lebenslauf wie er sagt, emotionslos vorgebracht hatte, oder wenn er warten musste (was er immer macht) bis ich wieder antworten kann, dann sagt er Anteile hätten mich geblockt. Ich glaube so lsngsam ist er recht verzweifelt, weil ich alles, jeden und immer hinterfrage oder nicht wahr haben möchte. Ich sag zu ihm immer, ich möchte doch nur an meine Fehler arbeiten um dann halbwegs normal zu werden.
Den roten Knopf zum drücken und schon ist man anders, gibt es ja leider nicht.

Icv hoffe ich habe alles beachtet was beim Schreiben eines Anliegen beachtet werden sollte, und hoffe auch, dass erkennbar ist was ich möchte. Lieben Dank


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Beitrag Mo., 11.02.2019, 23:22

Dir kann hier natürlich keiner wirklich sagen, ob du ne DIS hast, oder nicht.
Aber ich kenne DISler, die würden beispielsweise in den Moment, in denen du nicht da bist, einen Anteil in Erwägung ziehen, oder auch das mit dem Sprechen, dasss dich ein Anteil blockiert. Also die Annahme DIS ist da nicht völlig absurd. Das könnte eine Erklärung von vielen sein, warum du dich so fühlst oder nicht reden kannst.
Auch wenn man normal dissoziiert fühlt man sich nicht ganz nah und hat deshalb noch lange keine Anteil.