Reicht überhaupt eine Stunde pro Woche aus?

Hier können Sie Ihre Fragen rund um die Rahmenbedingungen von Psychotherapie (Methoden, Ablauf usw.) anbringen.

Jenny Doe
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Re: Reicht überhaupt eine Stunde pro Woche aus?

Beitrag Di., 09.07.2019, 16:02

Hallo Kopfschmerzen
Er bevorzugt andere Freunde mehr als ich, und das bilde ich mir auch nicht ein, weil man es in seinen Handlungen und Verhalten erkennt.
Das sollte dir keine Kopfschmerzen bereiten ;) Ist bei jedem Menschen so, dass man selber den einen mehr mag als den anderen und man selber von dem einen mehr gemocht wird als vom anderen.
Such dir Leute, die du magst, die dich mögen, ... kurz, Leute bei denen es passt.
Meine soziale Phobie ist nicht mehr so stark wie früher, aber sie hat immer noch Bestand wie meine Bindungsstörungen. :red:
Dafür musst du dich nicht schämen. Das Problem haben viele Menschen. Eine soziale Phobie ist gut behandelbar. Nutz deine Therapie um an deinem Problem zu arbeiten. Wäre doch echt schön, wenn du eines Tages wieder mit Freunden durch die Straßen ziehen könntest, anstatt vom Therapeuten abhängig zu sein, oder?
Habe wegen der Schule auch kaum Zeit etwas reinzuschreiben und ich habe ein eher schlechtes Disziplinvermögen, um überhaupt ein Tagebuch regelmäßig zu führen.
Man nennt es zwar "Tagebuch", aber das heißt ja nicht, dass du jeden Tag schreiben musst. Du könntest ja auch ein "Bedarfsbuch" führen, dem du dann alles erzählst, wenn es dir danach ist.
Ich kann darüber wirklich nicht urteilen, weil ich es nicht einschätzen kann. Und laut ihm kann ich auch darüber nicht diskutieren, weil ich nicht genug Wissen habe. Obwohl ich schon finde, dass ich darüber nachdenken und hinterfragen darf.
Du magst vielleicht nicht über dasselbe Wissen verfügen wie ein Studierter. Aber eins weißt du besser als Dein Therapeut, nämlich ob dir eine Therapie hilft oder nicht. Um das beurteilen zu können muss man nicht studiert haben. Wenn du merkst, dass sich trotz Therapie nichts an deinem Problem ändert, dann darfst du auch darüber reden. Du darfst auch darüber reden, wenn es dir besser geht. Lass dir von niemanden verbieten Dein Gehirn zum Nachdenken und Hinterfragen zu nutzen. Das ist eine wertvolle Fähigkeit. Ich finde dich sehr selbstreflektiert. Lass dir das nicht nehmen.

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derNordstern
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Beitrag Fr., 12.07.2019, 09:24

Hallo,

ich persönlich finde eine Stunde völlig ausreichend. Meine probatorischen Stunden habe ich so in Erinnerung, dass die Probleme eigentlich nur ersteinmal benannt wurden. Das man gegenseitig die Möglichkeit hat festzustellen, ob eine langfristige, gemeinsame Arbeit möglich ist. Und ich meine Arbeit , das war und ist es für mich. Als es dann zur wirklichen Therapie kam, habe ich festgestellt, wie schon weiter oben jemand sagte, dass diese eine Stunde in mir so viel bewegt hat, dass ich die Woche brauchte um diesen Dingen in mir nachzugehen. Ich habe damals ein Videotagebuch gemacht. Da konnte ich quatschen und mir auch einmal selbst zuhören. Als sie zum ersten Mal einige Wochen Urlaub machte, habe ich nur gedacht Oh Gott, wie soll ich das aushalten. Ich habe es gut ausgehalten, es war auch mal schön nicht in sich rumzuwühlen.

Ich denke, gerade deine Bedenken solltest du in den probatorischen Stunden äussern. Es geht um die künftige Zusammenarbeit, Therapie beginnt im Anschluss.

Alles Gute
Nordlicht
Ohne Schmerz gibt es keine Bewusstwerdung. Menschen tun alles, egal wie absurd, um ihrer eigenen Seele nicht zu begegnen. Man wird nicht erleuchtet, in dem man sich Figuren aus Licht vorstellt, sondern indem man die Dunkelheit bewusst macht. C.G. Jung

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stern
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Beitrag Fr., 12.07.2019, 15:03

Kopfschmerzen hat geschrieben:
Di., 09.07.2019, 01:22

Ich hatte auch schon früher fast 3 Jahre lang tiefenspychologisch fundierte Therapie mit einem Therapeuten, mit dem ich gar nicht gut klar kam, aber ich mich sehr abhängig von ihm gefühlt habe und einer der Gründe warum ich nicht früher abgebrochen habe, und immer wenn die Sitzung vorbei war und dann die Zeit dazwischen kam, ging es mir super schlecht und am liebsten hätte mir schon längst den Tod aus Verzweiflung, Langeweile, Hilflosigkeit, Selbstmitleid, Stress etc. gebracht, nur um diese verdammte Zeit nicht durchmachen zu müssen.
Hast du das angesprochen? Denn wenn das ein Problem von dir sein sollte und sich das nochmals wiederholt, dann stellt sich vllt. tatsächlich die Frage, ob eine VT das ausreichend bearbeiten kann. Du kannst Probesitzungen bei verschiedenen Therapeuten nehmen und die Einschätzungen dann abwägen. Oft gibt es nicht nur DIE EINE Möglichkeit.
Glaubt ihr, dass ich überhaupt eine Chance habe mehr als eine Stunde pro Woche bei einer Verhaltenstherapeutin zu bekommen?
Kaum, höchstens im Ausnahmefall. Es gibt aber auch höherfrequente Therapien.
Therapeuten sind ja stark nachgefragt und ich musste schon lange warten bis ich erst ein Erstgespräch bekommen habe. Da stelle ich mir noch eine die Frage: Muss ich dann noch nochmal warten, wenn es dann um den Therapieplatz geht?...
Leider. Höchstens kann ein Therapeut eine Akuttherapie vorab anbieten... aber wenn nichts frei ist, kann man sich auch nicht beliebig Kapazitäten aus den Rippen schneiden.
Denkt ihr, dass eine Therapiestunde pro Woche grundsätzlich ausreicht oder doch im Durchschnitt zu wenig ist?
Halt je nach Problematik bzw. wie verarbeitet wird... was Ziele sind, usw.

Manche Fragen lassen sich ohne ausführliche Diagnostik nicht in einem Patienten-Forum seriös beantworten... insbes. nicht, was für dich indiziert ist. Dazu kannst du verschiedene Therapeuten ansehen. Bei einer Bindungsstörung und Abhängigkeitsproblematik und unzureichenden Kompetenzen die Zeit zwischen Sitzungen zu überbrücken hätte ich jedoch ehrlich gesagt eher Zweifel, ob eine VT optimal ist. Vllt. müssen bei dir machen Kompetenzen erst grundlegend aufgebaut werden...
Liebe Grüsse
stern
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Kopfschmerzen
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Beitrag So., 21.07.2019, 20:38

Oh mein Gott ich habe gerade einen sehr sehr langen Text geschrieben und jetzt wurde er gelöscht, weil ich automatisch nach längerer Zeit ausgeloggt wurde. Absolut *****. :kopfschuettel:

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Beitrag So., 21.07.2019, 20:41

Der Text war superlang und ich habe echt mehrere Stunden investiert und jetzt ist er einfach weg...
Boah wie ich sowas hasse....

Egal ich versuche es nochmal, aber jetzt knapp und schnell. TUT MIR LEID. Du kannst nochmal Fragen stellen, dann versuche ich nochmal weiter zu erläutern... Und versuche es dann VORHER SELBST ABZUSPEICHERN... Bin gerade sowas von mehr als 100% frustriert!!...

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Beitrag So., 21.07.2019, 20:45

@Stern

Ich habe es mit meiner VT besprochen und die ist nur auf Suizidgedanken eingegangen. Meine Leiden waren für sie gefühlt nur nebensächlich. Ich muss am Leben bleiben, um die Therapie weiterzuführen. Wenn ich das so schreibe, bekomme ich ein schlechtes Bauchgefühl bei ihr eine Therapie zu starten.

Ich kann keine weitere probatorischen Sitzungen machen, sonst muss ich eine Therapiepause bei ihr anlegen und nochmal warten... Und ich will nicht mehr warten... Und ich weiß nicht mehr, an welche Theras ich mich noch wenden soll. Sind zu wenige und alle haben eine lange Warteliste...

Was soll ich bloß machen. Ich bin total ratlos und verzweifelt...

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Beitrag So., 21.07.2019, 20:48

Wie baue ich mir die Grundlegenden Kompetenzen auf?...

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Jolanda Jo
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Beitrag Mo., 22.07.2019, 06:33

Kopfschmerzen hat geschrieben:
So., 21.07.2019, 20:38
Oh mein Gott ich habe gerade einen sehr sehr langen Text geschrieben und jetzt wurde er gelöscht, weil ich automatisch nach längerer Zeit ausgeloggt wurde. Absolut *****. :kopfschuettel:
Hi,

ja, ich weiß, wie frustrierend das ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es genügt, im Browser mit via Pfeil (vorige Seite) zurückzugehen. Dann wird der Text wieder angezeigt.

Damit das automatische Ausloggen nicht mehr passiert, kannst du direkt beim Einloggen ein Häkchen bei "angemeldet bleiben" setzen.

LG, Jo

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Beitrag Mo., 22.07.2019, 08:46

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es genügt, im Browser mit via Pfeil (vorige Seite) zurückzugehen. Dann wird der Text wieder angezeigt.
Bei mir hat es nicht funktioniert. Ich glaube, dass es daran lag, dass ich in einem privaten Browser (Inkognito-Modus) schreibe und deshalb nichts gespeichert wurde. :-(

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Vivy
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Beitrag Mo., 22.07.2019, 09:21

Oh wie ärgerlich!

Ich kopiere lange Texte immer zwischendurch und vor dem Absenden in die Zwischenablage.
"Was ist, darf sein. Was sein darf, kann sich verändern."
Werner Bock

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Beitrag Mo., 22.07.2019, 12:01

Die Frage ist, ob es Sinn macht, eine VT bei dieser Dame zu starten, obwohl du selbst Zweifel hast, ob es passt. Wenn es nicht ausreicht, hast du noch mehr Zeit verloren als wenn du jetzt einen Platz suchst, bei dem du ein gutes Bauchgefühl hast. Vielleicht erst Klinik, wenn es so akut ist und dann mit weniger akuten Druck neu suchen? Die Frage wird halt schon sein, ob eine Symptombehandlung für dich ausreicht (gerade weil du auch schon eine Therapie hattest)... oder ob eine Therapie, die von vornherein höherfrequenter ist, geeigneter ist, um tiefgreifender zu arbeiten. Suizidalität, Abhängigkeitsthema (und nein, das lag und liegt nicht an der Frequenz). Leider sind die Wartezeiten echt übel. Kurze Zeit könnte man eine Ausnahme machen, aber sowohl eine VT als auch eine TFP sind im Kern auf wöchentliche Sitzungen ausgelegt (evtl. dann auch 14tägig).

Welche Fähigkeiten würdest du gerne erlernen?
Liebe Grüsse
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Beitrag Mo., 22.07.2019, 20:07

Die Frage ist, ob es Sinn macht, eine VT bei dieser Dame zu starten, obwohl du selbst Zweifel hast, ob es passt.
Ich glaube, dass ich fast bei jedem Psychotherapeuten Zweifel und Angst hätte, wenn es dann um die Entscheidung geht, eine lange Therapie zu starten... Es ist leider sehr unwahrscheinlich für mich, den oder die perfekte Thera zu finden, in meiner kleinen Auswahl. :-(

Ich weiß nicht, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich keine Wahl mehr habe... Ich habe gerade nur sie als Auswahl und wenn nicht nicht zustimme, dann muss ich mich weiter umschauen und dann noch weiter Zeit alleine mit meinem Leid verbringen... Ich habe schon bei allen möglichen (weiblichen) VTs in zumutbarer Nähe versucht und das ist dabei herausgekommen.

Ich denke, dass die Chemie ein wenig besser als bei meinem vorherigen Therapeuten. Aber da war das Verhältnis auch total unterirdisch... :-((
Wenn es nicht ausreicht, hast du noch mehr Zeit verloren als wenn du jetzt einen Platz suchst, bei dem du ein gutes Bauchgefühl hast.
Bist du dir sicher? Ich hatte davor ein gutes Bauchgefühl bei meiner VT, aber je mehr ich sie kennengelernt habe, desto mehr habe ich das Gefühl bekommen, dass irgendwie zweitrangig bin und sie mich anlügt. Ich denke, dass sie meine Unterlagen sich nicht durchliest, sondern nur überfliegt und die Informationen sich auch nicht merkt. Wichtige Dinge, die ich ihr erzähle, muss ich irgendwie nochmal erzählen, weil sie falsch in Erinnung hatte oder gar nicht mehr wusste, obwohl sie es aufgeschrieben hatte...

Wenn ich jetzt ein Platz suchen würde, wüsste ich nicht mehr wo ich anfangen sollte... Ich müsste dann mein "Filter" auflösen und andere Therapieformen, also wieder die TP oder die analytische Form zu lassen. Und die sind stark mit meinen negativen Erinnerung von meiner früheren Therapie verbunden. :kopfschuettel:

Und jetzt sind die Sommerferien gleich bald vorbei und ich muss wieder zur Schule. Ich mache schon dieses Halbjahr mein Abitur (G8) und habe nicht wirklich die Zeit mich noch mit der Therapiesuche nervenraubend zu beschäftigen. Ich glaube, ich riskiere es... Und wenn es nicht klappt, dann Vollsturz in die Klinik... :red:
Vielleicht erst Klinik, wenn es so akut ist und dann mit weniger akuten Druck neu suchen?
Ein Klinikaufenthalt ist langfristig keine Option für mich. Mir wird dann wahrscheinlich auch nur teilstationär genehmigt und ich müsste dann in Gruppen mit anderen Menschen reden. Und dann die ganze depressive Stimmung tut mir nicht gut... Ich müsste dann auch die Schule abbrechen und ich bin gerade so kurz vor dem Ziel. Ich will nicht meine "eigene" Schule in der Klinik machen, es reicht locker nicht aus und es ist viel zu schwer. Ich kompensiere meinen akuten Druck oft mit Videospielen und Musik. Aber ich bin dadurch süchtig davon geworden, also ist es eine schlechte Lösung. Ich will damit aufhören, aber meine VT will, dass ich damit versuche, am Leben zu bleiben...

Ein Klinikaufenthalt in der AKUT Station in einem Notfall für ein paar Tage wäre eine Option für mich... Also kurzfristig, wenn ich diesen Leidensdruck zwischen den Therapie Sitzungen nicht mehr aushalte.
Die Frage wird halt schon sein, ob eine Symptombehandlung für dich ausreicht (gerade weil du auch schon eine Therapie hattest)... oder ob eine Therapie, die von vornherein höherfrequenter ist, geeigneter ist, um tiefgreifender zu arbeiten.
Ich würde am liebsten höherfrequente tiefgreifende Symptombehandlung haben, also beides... (Schematherapie? Wird aber nicht von meiner KK genehmigt..)

Ich kann mich nicht entscheiden. Ich habe keinen Plan :red: Sollte ich es einfach riskieren? Ich würde ungern jetzt die vorhandene Therapie abbrechen...
Suizidalität, Abhängigkeitsthema (und nein, das lag und liegt nicht an der Frequenz).
Ich habe meiner VT noch nicht von meiner Abhängigkeit erzählt :red: Behandelt eine Verhaltenstherapie überhaupt eine Abhängigkeit? Warum gibt es bloß keine anerkannte Mischform von Verhaltenstherapie und Tiefenspychologisch fundierte Therapie? :neutral:

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Beitrag Mo., 22.07.2019, 20:09

Ich musste gerade kürzen, weil mein Beitrag zu lang war:
Welche Fähigkeiten würdest du gerne erlernen?
Oh man, meine Liste wäre dann unendlich... Sicherlich kann man einige Punkte zusammenfassen.

Ich würde gerne erlernen...
- Wie ich mit der Zeit umgehe
- Wie ich aufhöre ständig meine wichtigen Aufgaben zu verschieben
- Wie ich mich selbst wieder lieben kann, weil ich fühle mich momentan nicht wert genug um z.B. zu leben
- Wie ich meine ständig innere brodelne Angst und Sorgen besiege. Ich bin echt manchmal paranoid
- Wie ich mich wieder unter Menschen finde. Habe mich nur die ganze Zeit isoliert
- Wie ich mit Gefühlen und Gedanken umgehe. Ich kann nicht mit starken Emotionen umgehen. Ich verwandle sie immer in Bewegung, Frust und Aggression, denke ich
- Wie ich mit Geld umgehen kann. Wirklich STUNDENLANG versuche ich mit mir mithilfe des Internets zu streiten, ob man z.B. Trinkgeld gibt und wenn nicht, ob man dann ein schlechter Mensch ist...

Usw. ...

Es sind auch viele Alltagsfähigkeiten betroffen, die ich irgendwie nicht kann. :red:

Aber das Wichtigste ist, wie ich die Zeit zwischen den Therapiesitzungen bewältigt bekomme, ohne leiden zu müssen.


Hoffentlich verschwindet dieser langer Text nicht


Danke an Alle :-)

Kopfschmerzen

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Beitrag Mo., 12.08.2019, 17:44

Kopfschmerzen hat geschrieben:
So., 21.07.2019, 20:38
Oh mein Gott ich habe gerade einen sehr sehr langen Text geschrieben und jetzt wurde er gelöscht, weil ich automatisch nach längerer Zeit ausgeloggt wurde. Absolut *****. :kopfschuettel:
wenn das passiert, kannst du den zurück-button deines Browsers benutzen, da solltest du dann wieder zu deinem Text im Eingabefenster gelangen.