Corona-privat: Alltag im Zeichen des Virus

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Miss_Understood
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Re: Corona-privat: Alltag im Zeichen des Virus

Beitrag Do., 26.03.2020, 20:29

pandas hat geschrieben:
Do., 26.03.2020, 20:15
Dies mit der Entschleunigung durch Corona kann ich nicht teilen.
Dazu sind die Einschnitte in die Freiheit zu groß.
Bspw. darf man nicht mehr wandern und radfahren im Umland.
Ui - das lese ich erstmals.

Schnellrecherche: https://www.l-iz.de/politik/sachsen/202 ... zig-323518
:!!: :!!: :!!:


pandas
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Beitrag Do., 26.03.2020, 20:37

Ja, ich wohne ja in einer Großstadt, die zwar auch viele Parks & Seen hat.
Aber noch mit der S-Bahn kann man raus ins wunderschöne Naturgrüne mit großen Wäldern, Seen, Heiden etc. fahren.
Doch jetzt heisst es: konnte.
Denn die Endstationen liegen in einem anderen Bundesland, das die Grossstadt kreisförmig umschließt.
Natürlich waren viele Leutz seit den Corona-Ausständen dorthin gefahren zum Wandern, Radfahren, an einem schönen Ort im Grünen sitzen.
Grossstadt und umschließendes Bundesland haben je ihre eigenen Ausgangsbeschränkungen.
Bei der Grossstadt heisst es: Bewegung und Sport im Freien sind okay und man darf auch durch die Großstadt fahren, um sie zu verlassen.
Die Regierung des umschließenden Bundeslandes hat heute erlassen, dass keine Angehörigen anderer Bundesländer dort mehr sein dürfen, höchstens zur Arbeit. Selbst Leutz, die dort eigene Ferienwohnungen und -häuser haben, sollen dort nicht mehr sein, Zweitwohnsitzler sollen das Bundesland Richtung Erstwohnsitz verlassen.
Das haben aber auch schon andere Bundesländer gemacht: Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, wobei das dort wohl nicht für Zweitwohnsitzler gilt.
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Miss_Understood
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Beitrag Do., 26.03.2020, 21:21

Ou mann, es ist einfach völlig verrückt diese Regelungen den Bundesländern zu überlassen ... ich verstehe das zwar politisch und NORMALERWEISE schon auch, aber in solchen Ausnahmesituationen MUSS das LAND entscheiden. Meine Meinung.

Ich sehe es ja auch bei dem Bekannten, der - mit einem Wohnsitz, FREI arbeitend, aber ein Studio im Nachbarland angemietet als Arbeitsplatz (frei!) an der Landesgrenze - zu Frankreich, wo er zum Teil auch seinen Arzt hat - aber gemeldet in Deutschland - auf ABSURDE, sich widersprechende Regelungen stösst.

Ich kann bei sowas einfach nur an den gesunden Menschenverstand appellieren. Zb unaufschiebbare Arztbesuche MÜSSEN möglich sein, ja, auch zum 'Hausarzt', auch wenn der bestimmte Kilometergrenzen überschreitet. Ich bin definitiv dafür eben jenen gesunden Menschenverstand walten zu lassen und gehe davon aus, dass eventuell verhängte Bussgelder auch dann nach Verhältnismässigkeit (im späteren Widerspruch) gemessen werden, weil ja auch diejenigen, die mal schnell Regeln mit der heißen Nadel stricken schlicht überfordert sind.
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pandas
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Beitrag Do., 26.03.2020, 22:00

Ich denke auch und so habe ich es auch gehört, dass Bußgelder nicht sooo schnell verhängt werden bei Corona-Regel-Querelen. Bei einzelnen Privatpersonen (oder hier auch in 2er-Konstellation), die wo unterwegs sind ohne ausreichenden Grund, und von der Polizei kontrolliert werden, werden von dieser wohl mündlich belehrt, dass sie sich nicht konform verhalten haben und nach Hause geschickt.
Bußgelder gibt es wohl dann, wenn offensichtlich eine Party läuft und auch bei nicht erlaubten Laden- und Restaurantöffnungen. Hier dürfen bspw. Bäckereien keinerlei Tische mehr haben.
Und heute sagte eine Marktfrau, sie dürfe keine kleinen warmen Imbisse mehr verkaufen, da dies die Leutz animiere, zusammen vor ihrem Marktstand herumzustehen.
Da geht auch eine Angst um, dass als nächstes die Wochenmärkte verboten werden.

Diese Angst vor weiteren einschneidenden Verboten als auch die Möglichkeit, dass ich jederzeit von der Polizei angesprochen werden kann, wenn ich ganz normal die Straße entlang gehe, was ich eigentlich gerade mache, erlebe ich nicht als entschleunigt ...

Mir hat es auch noch nie an der Fähigkeit gefehlt, mir in meinem Alltag entschleunigte Oasen einzubauen.
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Hamna
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Beitrag Do., 26.03.2020, 22:53

pandas hat geschrieben:
Do., 26.03.2020, 20:37
Mecklenburg-Vorpommern
Von Schleswig-Holstein hatte ich es noch mitbekommen, von Mecklenburg-Vorpommern nicht. Dorthin wollen wir eigentlich Ende August in Urlaub, in ein Bootshaus, das wir auch schon verbindlich gebucht und angezahlt haben. Mal sehen, wie es bis dahin ist. Man kommt gar nicht mehr nach mit all den unterschiedlichen Bestimmungen. Ich lebe auch nahe einer Bundeslandgrenze und muss jetzt von beiden die Bestimmungen kennen. Hier sind auch Sachen noch erlaubt, die im anderen Bundesland verboten sind. :kopfschuettel:
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mio
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Beitrag Do., 26.03.2020, 23:15

pandas hat geschrieben:
Do., 26.03.2020, 20:15
Dazu sind die Einschnitte in die Freiheit zu groß.
Gerade darin besteht ja die "Entschleunigung". Positiv betrachtet muss man sich nicht mehr ständig fragen was man noch alles machen KÖNNTE, weil geht ja kaum mehr was. :lol:

Das wirft einen auf sich selbst zurück und das könnte meiner Meinung nach durchaus "heilsam" sein für unsere Gesellschaft. Statt immer schneller, weiter, höher...plötzlich: Stay where you are!

Das hat ein bisschen was von diesem "Kinderspiel" wo alle wild durcheinander laufen und einer schreit plötzlich "STOPP" und dann muss man exakt in der Position "einfrieren" in der man gerade ist (wie heisst das denn?). Will auch "gelernt" sein, ist aber sicher nicht die schlechteste aller Fähigkeiten.

Im Grunde begrenzt es unseren "Freiheitswahn" auch ein Stück weit. Man kann nur hoffen, dass sich auch danach um die Sinnhaftigkeit bestimmter Dinge weiterhin Gedanken gemacht wird, wie zB. ständige Fernreisen und Flüge. Das was die "Klimaaktivisten" nicht geschafft haben schafft Corona innerhalb kürzester Zeit. Schon irre, irgendwie.


pandas
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 00:19

mio hat geschrieben:
Do., 26.03.2020, 23:15
Im Grunde begrenzt es unseren "Freiheitswahn" auch ein Stück weit. Man kann nur hoffen, dass sich auch danach um die Sinnhaftigkeit bestimmter Dinge weiterhin Gedanken gemacht wird, wie zB. ständige Fernreisen und Flüge. Das was die "Klimaaktivisten" nicht geschafft haben schafft Corona innerhalb kürzester Zeit. Schon irre, irgendwie.
Das ist ja gerade, was mich an dieser Entschleunigung durch die Corona-Beschränkungen stört.
Man kann doch nicht so pauschal sagen, dass jeder so tickt bzw. vor Corona so getickt hat.

Für mich ist es so, dass die Begrenzungen mich eher daran hindern, zu entschleunigen, und ich hatte dafür meine Oasen.
Wenn ich bspw. jetzt in der Stadt unterwegs bin, stresst mich das veränderte Bild sehr. Alles zu, alles weg. Und die meisten Menschen schauen nun auch sehr ernst daher (da es ja ernst ist ...).

Und dass Freiheit entgegen Entschleunigung steht .... mh, für mich gehört beides eher zusammen.
Nur wenn ich die Wahl habe, kann ich in mich hineinhören und mich für das entscheiden, was mich in Balance seien lässt.

Und es gibt so viele Stressoren in den Corona-Krisenzeiten:
Viele Menschen haben Wohnverhältnisse, die es ihnen schwer machen und sich nicht entschleunigt dabei fühlen lassen, sich den ganzen Tag in der Wohnung aufzuhalten, weil die Bewohner*innendichte eigentlich viel zu hoch ist, um den Lebensmittelpunkt komplett in die Wohnung etc. zu legen. Auch deswegen haben viele Menschen wahrscheinlich versucht, auf das Land zu fliehen.
Zudem gibt es viele Menschen, die jetzt noch viel mehr beschleunigt sind, da sie in den belasteten Berufen tätig sind wie Krankenpfleger, Altenpfleger, Kassiererin etc.
Wenigstens rückt das die Sinnhaftigkeit einer besseren Bezahlung dieser systemrelevanten Berufe in den Fokus.
Wenn diese nicht bald besser dotiert werden, wird wohl bald gar niemand mehr diese Homeoffice-losen Berufsfelder erklimmen wollen.

Nunja. Wer sich wirklich corona-entschleunigen möchte, kann sich übrigens nun als Erntehelfer*in für Spargel und Erdbeere melden, denn die Erntehelfer aus Osteuropa dürfen dieses Jahr wegen Corona nicht kommen.
Rettet die Erdbeertorte ^^ und die Spargelsupp^^
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mio
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 00:49

pandas hat geschrieben:
Fr., 27.03.2020, 00:19
Man kann doch nicht so pauschal sagen, dass jeder so tickt bzw. vor Corona so getickt hat.
Nein, natürlich kann man das so nicht sagen. Aber diese ganzen "erzwungenen Beschränkungen" haben wir genau diesen Menschen zu verdanken DIE so ticken.

Das ärgert mich zum Beispiel massiv, wenn einfach alle sich möglichst vernünftig und "gesellschaftsfähig" (im Sinne von "weniger ist gerade mehr") verhalten würden dann bräuchte es diese ganzen strikten Vorgaben gar nicht. Dann würde sich das von ganz allein regeln. Und ich kotze all denen die es immer noch nicht schaffen sich räumlich mal zu "trennen" vor die Füsse, wenn es wirklich so weit kommen sollte, dass ich hier nicht mal mehr allein spazieren gehen kann nur weil die ein Problem damit haben sich auch mal zu distanzieren.

DIE kotzen mich wirklich an, weil DIE nämlich auch dafür verantwortlich sind, wenn das immer weiter verschärft wird.

Sich einfach mal selbst und freiwillig im Sinne der Sache beschränken würde ausreichen, fällt aber vielen wie es scheint schwer. Und deshalb folgt eben auch Restriktion, weil es anders leider nicht zu funktionieren scheint.

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Nico
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 05:29

Dieses „ ach wären bloß alle so gescheit u rücksichtsvoll wie ich“ gejammere ist halt auch sowas von kurzsichtig.

Es sind nicht alle Menschen so intelligent um die derzeitigen Bedrohungen verstehen u erfassen zu können.
Das ist, um bei den Worten einer anderen Userin zu bleiben, nun einmal Fakt.

Und das ist nicht erst seit Corona so, sondern das ist schon immer so gewesen.
Oder brauchst DU mio etwa den Hinweis auf deiner Mikrowelle dass diese nicht zum Trocknen deines Hundes geeignet ist? ;)
Wenn ich alt bin, möchte ich nicht jung aussehen, sondern glücklich!


pandas
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 12:27

Zu dem Aspekt, der ja auch immer wieder an den verschiedensten Stellen vorgebracht wird, durch die Corona-Krise ist dem Klima-/Umweltschutz geholfen im positiven Sinne, möchte ich ein Gegenargument anheften:

Schaut mal auf das Kleingeschriebene und das große Symbolicon auf der Rückseite Eurer Desinfektionsflaschen.
Ein Großteil der Bevölkerung greift - und soll nach angemessenen Rat - nach un-umweltverträglichen Desinfektionsmitteln, deren Regale zuvor - vermutlich u.a. wegen dem Umweltaspekt - immer gut gefüllt waren.
Auch scharfe Badreiniger etc. erfreuen sich immens gewachsener Beliebtheit.
Und das alles fliesst in Partikeln in die Umwelt ..... Tschüss Plastik, here it comes: Desi-Chemie .... sea-killer no 2 or 1?
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pandas
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 12:33

Hamna hat geschrieben:
Do., 26.03.2020, 22:53
Von Schleswig-Holstein hatte ich es noch mitbekommen, von Mecklenburg-Vorpommern nicht. Dorthin wollen wir eigentlich Ende August in Urlaub, in ein Bootshaus, das wir auch schon verbindlich gebucht und angezahlt haben. M
Aber August ist ja in ferner Zukunft ;-) ...
Die Einreisesperre für touristisches Reisen in Mecklenburg-Vorpommern gehört wahrscheinlich zu den strengen Regelungen, die sich nicht über ein halbes Jahr lang halten werden. Vielleicht müsst Ihr Euch darum nicht so Sorgen machen? Mechlenburg-Vorpommern ist ein wunderschönes Seenland, vielleicht wird das noch ganz toll mit Euren Urlaub. Das kann sich Mecklenburg-Vorpommern auch gar nicht leisten, so lange auf dem Tourismus zu verzichten.
Sollte im August tatsächlich noch ein angeordnetes Tourimusverbot bestehen, muss der Vermieter meines Wissens wohl die Anzahlung zurückbezahlen und sich staatliche Entschädigungsleistungen holen, wenn er sie finanziell braucht.
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Hamna
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 13:05

pandas hat geschrieben:
Fr., 27.03.2020, 12:33
Vielleicht müsst Ihr Euch darum nicht so Sorgen machen?
Ja, bis dahin ist noch viel Zeit, darum sehe ich das auch noch recht entspannt. Noch habe ich die Hoffnung, dass es klappt.
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stern
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 13:30

Tagesausflüge sind auch in Bayern nicht absolut verboten. Der Restaurantbesuch z.B. nach einer Wanderrunde muss halt momentan entfallen. Es geht eher darum, dass sich jetzt nicht zu viele wie die Ölsardinen z.B in den englischen Garten, Seen oder in andere Hotspots drängen. Gibt verschiedene Fleckchen, wo man sich bewegen könnte. Und wenn die auch noch ohne öffentliche Verkehrsmittel erreichbar sind, hätte ich für meinen Teil weniger Bedenken. Natürlich keine Gruppenbildung. Irgendwo hätte ich gelesen, dass eine Wandergruppe herausgefischt wurde. Es stimmt aber, dass die ganzen Verfügungen so schnell erlassen wurden, dass nicht jedes Detail berücksichtigt werden könnte... aber Bewegung ist ausdrücklich erlaubt. Und ich denke, hier hilft auch etwas der Menschenverstand weiter, was im Sinne des Erfinders ist und was nicht. Ferner die FAQ zu den Ausgangsbeschränkungen des Bundeslandes.
Liebe Grüsse
stern
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»Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet«
(D. Hume)
Lesen auf eigene Gefahr


pandas
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 13:36

Hier wurde auch vom obersten Regierungschef des umschließenden Bundeslandes zurückgerudert:

Am sonnig werdenden Wochenende sind die Großstädter im Naturgrün des Nachbarbundeslandes willkommen, wenn sie kontaktbeschränkt dabei bleiben. Nur ein Kreischen des Bundeslandes beharrt auf der Tageseinreisesperre für die Großstädter. Vielleicht ist er Galicier?
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 13:38

pandas hat geschrieben:
Fr., 27.03.2020, 12:27
Schaut mal auf das Kleingeschriebene und das große Symbolicon auf der Rückseite Eurer Desinfektionsflaschen.
Na ja, da hast Du aber auch wieder an vielen Stellen die "Unvernünftigen" und die sind IMMER das Problem.

Ich brauche sowas zB. im Moment definitiv nicht - hab also bisher auch noch nicht versucht sowas zu kaufen, dieser "Mangel" ist an mir persönlich komplett vorbeigegangen - bei mir tun es auch Wasser, Seife und Spüli.

In vier Wochen könnte das anders aussehen, weil ich dann voraussichtlich zB. wieder an einem "Gemeinschaftsrechner" sitzen muss. Aber darüber mache ich mir frühestens in zwei Wochen ernsthaftere Gedanken, also wie ich dann damit umgehen kann, dass da nicht nur ich drauf rum fingere sondern auch zig andere Leute. Zur Not halt mit Klarsichtfolie oder so, wenn der Rest der Mannschaft sich weigern sollte die Finger einfach mal weg zu lassen, denn dann bringt es mir auch nix, wenn ich dauernd desinfiziere, weil ich dann aus der Desinfiziererei gar nicht mehr rauskomme.

Aber ich verstehe durchaus auf welchen Aspekt Du hinauswillst.Dieser Aspekt ist ja auch ein realer Aspekt, ich hoffe langfristig hingegen eher auf einen ideelen Aspekt, also dass die Leute merken: Hey, geht ja auch anders! Und gar nicht mal so schlecht wie wir im Vorfeld dachten. Ich hoffe also darauf dass die Leute anfangen wieder mehr zu DENKEN. Kreativer werden sie ja schon, das finde ich zB. toll. Und manches was sich die Leute ausdenken ist zwar nicht in dem Sinne "sinnhaft" aber trotzdem zum schreien komisch und darüber verbindet es auch. Das zB.:



Ich kenne diesen "Lagerkoller" aus dem Job zB. nur zu gut, da drehen auch immer irgendwann alle durch. Selbst in "normalen Zeiten" und dieses kollektive Durchdrehen und "Rumspinnen" macht es dann "erträglicher" weil es kompensiert und verbindet.