Was gerade sch.... und was gerade gut ist (7)

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ExtraordinaryGirl
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Was gerade sch.... und was gerade gut ist (7)

Beitrag Fr., 02.11.2018, 19:45

Hier nun also Nr. 7.

+ ich fange langsam damit an, mich in der Stadt zu Hause zu fühlen.

+ das Vorstellungsgespräch

- ich bin müde, obwohl ich genug schlafe. Dafür habe ich schon zum zweiten Mal davon geträumt, dass ich (fast) Opfer einer Gewalttat werde ... Ein krasser Gegensatz zur aktuellen Realität.

- eine Bekanntschaft geknüpft, und ich kämpfe zum wiederholten Mal den Kampf um Nähe und Distanz.
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ExtraordinaryGirl
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Beitrag Fr., 02.11.2018, 21:50

ExtraordinaryGirl hat geschrieben:
Fr., 02.11.2018, 19:45
- ich bin müde, obwohl ich genug schlafe.


Ich schätze, das liegt daran, dass eine Erkältung im Anmarsch ist. Ich hoffe, dass ich sie noch vor dem Vorstellungsgespräch abbremsen kann.
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Beitrag Sa., 03.11.2018, 10:12

+/- den Kontakt zu besagter Bekannten vorerst auf Eis gelegt. Vermutlich bin ich zu vorsichtig - ich habe einige Erfahrung mit übergriffigem Verhalten gemacht -, aber ich kriege ein ungutes Gefühl, wenn mich jemand, den ich gerade erst kennengelernt habe, zu sich nach Hause einlädt oder ohne Begründung darauf besteht, dass ich ihn bei einer Verabredung zu einer gemeinsamen Unternehmung von Zuhause abhole (obwohl es für mich ein Umweg wäre und es auch nicht um eine Liebesbeziehung geht). Na ja ...

+ ich freue mich immer noch darüber, dass ich anfange, mich hier zu Hause zu fühlen.

+ vielleicht gehe ich heute doch noch aus.
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candle.
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Beitrag Sa., 03.11.2018, 11:59

Ich weiß nicht mehr was du geantwortet hattest wegen dem Auswandern. So recht echt scheint es mir dann doch nicht zu sein!?

Und bei Neubekanntachaften- Frauen- bin ich schon mal mitgegangen. Aber das mit dem Umweg war jetzt nicht dein ernst, oder? Das wäre ja wirklich eine Einschränkung für dich um in Kontakt mit anderen Menschen zu kommen.

candle
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Eremit
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Beitrag Sa., 03.11.2018, 15:29

+ FreeCAD. Hat jetzt auch ein FEM Modul! Sowas kriegt man normalerweise nur für sehr viel Geld …

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Beitrag Sa., 03.11.2018, 15:49

candle. hat geschrieben:
Sa., 03.11.2018, 11:59
So recht echt scheint es mir dann doch nicht zu sein!?
Dir. Und weiter?

Und doch, das mit dem Umweg ist mein Ernst. Für sich alleine betrachtet wäre es kein Ausschlußgrund, aber die Frau hat schon davor mehr Nähe gesucht, als ICH FÜR MICH als angenehm betrachte, zumindest nach der kurzen Zeit. Und das war die Konsequenz davon.

Ich habe mit mehreren Leuten gesprochen, und kaum jemand wäre bereit, jemanden, den man erst seit Kurzem kennt, in die eigene Wohnung einzuladen. Nun könnte man argumentieren, dass es für sie in Ordnung war, aber es ist gleichzeitig ein Angebot an mich, dass mir zu viel war und mich misstrauisch macht.

Ich kann mit der Entscheidung leben, du hoffentlich auch.
Zuletzt geändert von ExtraordinaryGirl am Sa., 03.11.2018, 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Eremit
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Beitrag Sa., 03.11.2018, 16:44

+ SALOME gibt es auch noch.


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Beitrag Sa., 03.11.2018, 21:01

+ Jetzt war es den Großteil des Tages zur Abwechslung mal ruhig …
- … und jetzt geht es wieder los mit dem Lärm.
- Jetzt wollte ich gerade schreiben, dass sie es zumindest nur auf 65dB (A) RMS SPL schaffen, schon folgt ein 72-dB-Impuls. Man soll den Abend nicht vor der Nacht loben …


mio
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Beitrag Sa., 03.11.2018, 22:39

Eremit hat geschrieben:
Sa., 03.11.2018, 21:01
- Jetzt wollte ich gerade schreiben, dass sie es zumindest nur auf 65dB (A) RMS SPL schaffen, schon folgt ein 72-dB-Impuls. Man soll den Abend nicht vor der Nacht loben …
Vielleicht würde es helfen wenn Du es nicht dauernd derart überwachst und Dich bzw. Deine Aufmerksamkeit damit ERST RECHT in Richtung Lärm fokussierst? Schmerzen zB. kann man auch dauernd "ganz bewusst" wahrnehmen oder aber auszublenden versuchen. Macht einen ziemlichen Unterschied bisweilen.

Kurzum: Je mehr Du Deine eigene Aufmerksamkeit darauf fokussierst, desto mehr wird diese (und damit Du) auch davon "bestimmt". Wenn Du das nicht möchtest dann würde ich an Deiner Stelle nicht auch noch dauernd den Lärm messen.


Eremit
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Beitrag So., 04.11.2018, 00:11

mio. Man kann Lärm in einem solchen Umfang nicht wegfokussieren. Das ist unmöglich, das ist in der Psychoakustik schon lange bekannt. Deswegen wird Lärm ja auch so gerne als Folterinstrument eingesetzt.

Bei so richtig extremen Impulsen wandern Gegenstände über den Tisch, weil der Tisch kurz abhebt. Die Vibrationen haben bereits eine meiner Festplatten gekillt. Der Lärm, den die Nachbarn produzieren, kann es locker mit der vielbefahrenen Straße direkt vor meinem Fenster aufnehmen, inklusive LKWs und getunten PKWs mit voll aufgedrehtem Subwoofer. Tagsüber, wenn mehr Verkehr ist, mache ich meistens die Fenster auf, damit der Dynamikumfang nicht so extrem ist und mir nicht ständig das Herz in die Hose rutscht. Ich kann bei 60, 70 dB(A) RMS SPL Verkehrslärm, wenn die Nachbarn nicht da sind, sogar noch ein Nickerchen machen, denn die Geräusche sind breitbandig. Wäre ich z.B. hypersensibel, wäre das unmöglich.

Beim Lärm der Nachbarn handelt es sich aber fast ausschließlich um einen sehr kurzen Impuls, der aus zwei Sinuswellen besteht, die erste bei ca. 62 Hz, die zweite bei ca. 124 Hz, beide fast gleich laut, die nächste Harmonie ist dann schon extrem leise. Es ist auch nicht so, dass die Kinder herumtoben und dann länger mal ruhig sind – es gibt immer wieder zwischendurch Impulse, weil eines der Kinder einen Kleiderkasten umwirft oder irgendwo runterspringt und dergleichen. Ich frage mich, wie die das zusammenbringen, dafür braucht man anscheinend ein spezielles Talent. Wenn die Nachbarn da sind, gibt es meistens nicht eine einzige Stunde ohne mehrere Impulse, abgesehen vom Zeitraum zwischen 04:00h und 07:00h. Und da ich seit längerem übernächtig bin, weil ich so wenig Schlaf bekomme, ist erst recht nicht mit auf irgendwas fokussieren oder von etwas wegfokussieren. Wenn ich Dir bis 03:00h, 04:00h gegen Dein Bett trete, während Du drin liegst, wirst Du auch kein Auge zubekommen. Nicht leicht stupsen, sondern mit voller Kraft dagegentreten, dass sich das Bett auch bewegt. Oder eine Bowlingkugel mit voller Kraft neben Dir auf den Boden werfen.

Klar, der erste Gedanke ist, dass die Bausubstanz beschissen ist, was aber nicht der Fall ist, denn dann müsste ich andere Nachbarn auch viel klarer hören oder überhaupt hören. Das Einzige, das ich von anderen Nachbarn höre, ist, wenn die alte Dame unter mir Besuch von deren Enkeln hat, die toben auch, aber immer nur höchstens eine halbe Stunde (und auch nie nachts) und sind, trotz Stampfen und höherem Körpergewicht (sie sind auch älter als die Kinder der Flüchtlingsfamilie) viel leiser, lächerlich leise. Es gibt auch keinen exklusiven Übertragungsweg zwischen meiner Wohnung und der der Flüchtlinge, der als Erklärungsmodell herhalten kann. Da die Flüchtlingsfamilie untertags des öfteren die Tür zu ihrer Wohnung offen stehen lässt (Machen die meisten mir mittlerweile bekannten Flüchtlingsfamilien so – vielleicht, um jederzeit flüchten zu können, Kriegstrauma?), konnte ich mich schon davon überzeugen, wie laut es erst in der Wohnung ist. Es ist ohrenbetäubend. Es wundert mich auch nicht, dass die ganze Familie stark schwerhörig ist.

Ich habe sogar schon überlegt, mal ein Sample hochzuladen, sodaß sich jeder selbst ein Bild machen kann, wie laut das ist. Das Problem ist, dass man dafür auch recht gute Lautsprecher mit einem möglichst linearen Frequenzgang bräuchte, die weit genug nach unten spielen und ein dB-Meter (A-gewichtet), und so ziemlich niemand hier dürfte über das eine, noch das andere verfügen (Smartphone-Apps zählen nicht als dB-Meter, dafür braucht man eigene Geräte, sonst sind die Abweichungen zu groß). Die subsonischen Vibrationen als auch der "umspühlende" Effekt (der Krach kommt von allen Seiten, also Boden, Wände und Decke – das ganze Haus vibriert eben wie bei einem Erdbeben) kann durch die Aufnahme auch nicht vermittelt werden.

Ich habe schon eine Menge versucht, um mich abzulenken, inklusive Musik, aber den ganzen Tag und die halbe Nacht basslastige Musik aufdrehen bei 90 dB(A) RMS SPL aufwärts? Das geht nicht, das ist nicht praktikabel. Und es hilft auch nichts gegen den Körperschall. Ich brauche auch meine Ohren zum Arbeiten. Lärm hilft nicht gegen Lärm, und dann wäre auch ich ein Lärmverursacher, und das will ich nicht sein. Familien mit Kindern haben rechtlich absolute Narrenfreiheit, auch in Bezug auf Nachtruhe – ich habe diesen Vorteil nicht.

Man kann sich das unmöglich vorstellen, wenn man sowas nicht selbst erlebt hat. Da ist nichts mehr mit fokussieren.


mio
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Beitrag So., 04.11.2018, 00:21

Eremit hat geschrieben:
So., 04.11.2018, 00:11
Da ist nichts mehr mit fokussieren.
Ich meinte auch eher "dissoziieren" als "fokussieren". ;)

Ich glaube Dir dass das so extrem laut ist wie Du es beschreibst, ich glaube nur nicht, dass Du Dir einen Gefallen damit tust, wenn Du Deine Aufmerksamkeit dort hin lenkst. Und die Fähigkeit zur Dissoziation hat grundsätzlich jeder Mensch, also auch Du.

Nur sich (auch auf etwas im Außen) "fokussieren" und etwas (mithilfe des "anderen" Inneren) "dissoziieren" schließen sich gegenseitig aus.


Eremit
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Beitrag So., 04.11.2018, 00:35

Und es ist nicht so, dass ich die ganze Zeit mit dem dB-Meter dasitze und auf den nächsten Lärmimpuls warte, ich nehme den Lärm zwischendurch immer wieder mal mit Mikrofon und Soundkarte auf. Das gibt mir teilweise ein Gefühl von Kontrolle und macht es, wenn auch in geringem Umfang, etwas leichter für mich. Zwischendurch arbeite ich immer wieder, aber wenn es so richtig abgeht, kann man nichts mehr machen, nicht einmal einen Film ansehen. Ich bin auch nicht die einzige Person, die der Lärm fertig macht, meiner Freundin geht es genauso, auch andere Nachbarn fühlen sich gestört. Aber da kann man nichts machen, auch rechtlich nicht, denn Familien bzw. Kinder haben Narrenfreiheit, da gilt auch die Nachtruhe nicht. Ist so, ich habe mich durch diverse Gesetzestexte und Klageniederschriften gearbeitet. Es gibt kein Lärmemissionssesetz, das sich auf Wohnobjekte bezieht und dB-Angaben beinhaltet. Nur Gummiparagraphen, die beliebig ausgelegt werden können ("Ortsüblichkeit", "verhältnismäßig").

Das wird ja auch schon seit Jahrzehnten von diversen Organisationen bemängelt, aber es wundert mich auch nicht, dass es so ein Gesetz noch immer nicht gibt und auch nie geben wird, denn dann müssten ein Haufen Familien und sonstige Mieter delogiert werden bzw. müssten drei von vier Häusern gleich mal komplett abgerissen und neu aufgebaut werden, weil das finanziell aufs Gleiche rauskommt wie die notwendigen bauakustischen Maßnahmen und das dafür notwendige Retrofitting (Da geht es um -zig Tonnen, die jedes Stockwerk zusätzlich aufnehmen müsste). Jedes Wohnobjekt müsste wie ein Gewerbeobjekt gebaut werden, welches für schwere Lasten ausgelegt ist (5 kN/m²). Mit solchen Bauvorschriften würden praktisch gar keine Wohnhäuser mehr gebaut werden, wäre dann einfach nicht mehr finanzierbar.


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Beitrag So., 04.11.2018, 00:45

Eremit hat geschrieben:
So., 04.11.2018, 00:35
Das gibt mir teilweise ein Gefühl von Kontrolle und macht es, wenn auch in geringem Umfang, etwas leichter für mich.
Faktisch hast Du damit gar nix "im Griff", Du beweist Dir darüber nur, dass es "so laut ist" wie es ist. Aber was hilft Dir das? Nüschte, wenn Du das nicht entsprechend rechtlich verwerten kannst. Ich würde es echt mal mit "stärker und aktiver Ausblenden" versuchen. Aber sind ja Deine Nerven... ;-) :anonym:


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Beitrag So., 04.11.2018, 00:51

mio hat geschrieben:Ich meinte auch eher "dissoziieren" als "fokussieren". ;)
Das ist unmöglich. Selbst, wenn ich nicht mehr bei Bewusstsein wäre, würde der Körper eine Stressreaktion (Fluchtvorbereitung) zeigen, dazu habe ich sogar ein paar wissenschaftliche Papers irgendwo herumliegen. Ist faszinierend, was der Körper so tut, auch, wenn man es nicht will, ist ähnlich der Reaktion der Augen von Blinden auf den Cyan-Anteil des Tageslichts oder Bildschirmen mit hohem Cyan-Anteil, was auch körperliche Reaktionen auslöst.

Um ein Erdbeben und den daraus resultierenden Lärm wegzudissoziieren, da muss man komplett weg sein. Totale Apathie, wie z.B. bei bestimmten Formen von Demenz oder Schizophrenie. Da ist dann auch nichts mehr mit arbeiten. Oder überhaupt leben.
mio hat geschrieben:Faktisch hast Du damit gar nix "im Griff", Du beweist Dir darüber nur, dass es "so laut ist" wie es ist. Aber was hilft Dir das?
Ich versuche es teilweise mit Galgenhumor. Oh, schon wieder ein neuer Rekord und so. Ist noch immer besser, als wütend zu werden.
mio hat geschrieben:Ich würde es echt mal mit "stärker und aktiver Ausblenden" versuchen.
Ist physisch, anatomisch und psychoakustisch nicht möglich. Zumindest, ohne zum Vollinvaliden zu werden. Wobei der Körper dann ja noch immer auf den Lärm und die Erschütterungen reagiert, was den Puls in die Höhe schnellen lässt.


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Beitrag So., 04.11.2018, 00:57

Ja, komplett "verschwinden" wird die Belastung davon auch nicht.

Aber dauerhafte Wut gilt mittlerweile auch als ganz ganz großer Risikofaktor in Bezug auf den Körper. Dh. Du schaffst Dir solange Du da nicht "rauskommst" so einfach nur selbst noch einen aktiven Verstärker wenn Du da so "ist unmöglich" mäßig rangehst.

WENN Du es ganz ohne Wirkung haben möchtest dann musst Du da ausziehen. Bis dahin kannst Du nur "Schadensbegrenzung" betreiben...und wie gesagt: Dauerhafte Wutgefühle stressen nur zusätzlich.