Mobbing am Arbeitsplatz

Das Leben ist wesentlich durch unsere Arbeit geprägt. Der Job kann jedoch auch Quelle von Ärger und Frustration sein, oder persönliche Probleme geradezu auf die Spitze treiben...
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solemio
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Beitrag Di., 31.05.2016, 11:22

Ich kenne das Problem. Und bin genau so ratlos. Irgend jemand ist immer der looser in der Firma.

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Sinarellas
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Beitrag Mi., 01.06.2016, 15:57

Man kann immer etwas gegen Mobbing tun, der AG hat verpflichtung dazu, ich empfehle Arbeitsrecht zu studieren und auch die eigenen Pflichten zu kennen. Es muß immer gleich ablaufen: Problem mit Mitarbeiter -> direkten Kontakt suchen und versuchen zu klären, Kompromisse zu finden -> bei Fehlschlag dritten unbeteiligten zum Gespräch dazubitten -> Fehlschlag zum ersten Vorgesetzten gehen (Abteilungsleiter) besprechen was bereits getan wurde, welche KONKRETEN (!) Mobbingempfindungen es gab (Mobbing an sich ist so schwamming, dass man durchaus mit ganz konkreten Fällen, Tagen, Protokollierung kommen muß!! NUr weil einer etwas als MObbing empfindet, muss das nicht für den AG eingreifungspflichtig sein)) -> bei Fehlschlag Gespräch mit AL & betreffenden KOllegen -> bei nächstem Fehlschlag hilft nurnoch zur GF latschen, das ganze protokolliert und wasserdicht vor der Nase zu haben, was wann wie warum, was getan wurde usw. und dann muß er handeln.

Nur zum Jammern "alle mobben mich buhu" braucht man der GF nicht kommen. KOnkret alles aufnehmen, schaun ob man was schriftlich erhält oder iwo ähnliche Mails sammeln die zeigen, dass man torpediert wird und am Ende damit kommen, dass das die Abreit massiv behindert etc.

Sollte dann auch noch die GF nicht handeln (unrealistisch, denn dann wirds Arbeitsrechtlich für die FIrma schwieirg) kann man durchaus auch klagen, aber auch hierfür gilt: PErsönliche emotionale GEfühle weg lassen, Fakten sammeln.

Schnauze ganz voll? Firma wechseln. Ich weiß aber durchaus, dass die (vermeindlich) gemobbten durchaus auch einen Beitrag zum Verhalten der anderen mittragen.
..:..

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Enot
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Beitrag Di., 27.04.2021, 17:27

sussel hat geschrieben: Fr., 10.07.2015, 00:07 In unserer Firma mussten alle ein Schriftstück unterschreiben, das wir niemanden mobben dürfen. Letztes Jahr war ich deswegen 12 Wochen krank und dieses Mal seit April. Bin in psychischer Behandlung und mir wurde eine depressive AngstStörungen diagnostiziert. .
tja bei mir liefs ein bissl anders. nachdem ich acht Monate monatlich in der sogenannten Teamsitzung immer wieder in Grund und Boden fertiggemacht wurde, ging ich mal knapp nach Ende der Sitzung gleich essen: und währenddessen ließ die neue Chefin ein Blatt rumgehen, wo sie alle unterschreiben mussten, dass sie mit mir nicht mehr arbeiten wollen. Das Blatt kam dann ins Pers Büro. und ich eine Freistellung. bin nun gleichfalls in psychotherapeutischer Betreuung, ohne job und über 50.
(hoff ich durfte den alten thread hochziehen - es passte kein anderer so gut.)
Wiener SHG für Asperger Autist(inn)en & HSP

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jputzj
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Beitrag Fr., 24.09.2021, 22:48

Ich war mehr als 20 Jahre Mobbingopfer an einer Uni und spreche dies jetzt voll an, dh nenne die Uni. Das Mauern der Taeter und der Verantwortlichen (diejenigen, die es verhindern muess(t)en) muss ein Ende haben. Nein, es ist nicht Burnout oder Depression, es ist Mobbing. Kategorienfehler helfen nicht weiter.

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Mariana1
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Beitrag Sa., 02.10.2021, 14:32

schade, dass es immer an Idioten ohne Erziehung scheitert. :-)

Aber da das offensichtlich generell in ist, Kinder nicht mehr zu erziehen, wird es die nächsten Jahrzehnte leider nicht besser, sondern noch schlechter werden.

Schade um gute Arbeitskräfte!