Hallo von Aire

Wer sich zwecks besserem Austausch über das User-Profil hinausgehend noch ein wenig ausführlicher vorstellen (wer bin ich und was tue ich?, Hobbies, Interessen etc.) möchte, kann dies hier tun. Bitte keine identifizierbaren Personenangaben!
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Aire
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Hallo von Aire

Beitrag So., 09.02.2020, 04:46

Hallo ich bin Aire, 33w aus Süddeutschland, wohne in Berlin. Ich habe das Forum vor einer Weile gefunden und möchte mich aktiver beteiligen, nicht nur mitlesen.
Ich habe vor einigen Jahren eine Verhaltenstherapie abgeschlossen, aber davor zwei wenig erfolgreiche bis subjektiv schädliche tiefenpsychologische Therapien versucht. Meine ursprüngliche Diagnose waren Bulimie und Angststörung. Mir geht es jetzt schon besser, und die Bulimie habe ich überwunden. Aber Ängste und Kontaktschwierigkeiten und Alltagssüchte wie zu lange am Handy zu sitzen :roll: hab ich leider immer noch...
Ich bin am Überlegen, ob ich nochmal eine tiefenpsychologische Therapie angehen soll, um sozusagen die durch die vorhergehenden Therapieversuche losgelösten Fäden wieder aufzurollen.
Konkret habe ich vor 10 Jahren eine Psychoanalyse abgebrochen, und habe den Eindruck dass ich dadurch beeinträchtigt bin.
Würde mich über Austausch zum Thema tiefenpsychologische Therapien besonders freuen.


Coriolan
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Beitrag So., 09.02.2020, 11:36

Dann sag ich mal: Herzlich willkommen und ich wünsche Dir, dass Du das eine oder andere für dich hilfreiche hier findest.
:flowers:

Versteh' ich das richtig, dass du 2 tiefenpsychologische und eine psychoanalytische Therapie abgebrochen hast und jetzt überlegst, noch einmal tiefenpsychologische Therapie zu machen?

Da muss ich sagen: Hut ab, denn du schreibst ja auch, dass dich die TfP subjektiv geschädigt hat.
Behinderung/Erkrankung ist eine Erklärung für Vieles, aber keine Entschuldigung für Alles.

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Thread-EröffnerIn
Aire
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Beitrag So., 09.02.2020, 12:45

Hey Coriolan!

Danke für das Willkommen!

Ich hab genauer gesagt damals eine analytische Therapie abgebrochen, und einen längeren Aufenthalt in einer tiefenpsychologisch orientierten Klinik mehr oder minder abgesessen.

Ich erwähne die beiden Therapien weil ich beides mal so in meine (Übertragungs?)-Gefühle abgerutscht bin, dass ich gar nicht mehr klar kam. Auch und gerade nach dem Abbruch/Ende.

Deshalb will ich das jetzt einerseits „reparieren“, andererseits aber hab ich Sorge, dass ich es nur nochmal schlimmer mache.

Ich hab schon ein paar Beiträge gerade in den Blogs gefunden, in denen ich mich wiederfinden kann. Meine Erfahrung scheint kein Einzelfall zu sein.