Fetisch für Oberhemden

Fragen und Erfahrungsaustausch über sexuelle Problembereiche wie Sexualstörungen, rund um gleichgeschlechtliche Sexualität und sexuelle Identität, den Umgang mit sexuellen Neigungen wie Fetischismus, S/M usw. - ausser Aufklärungs-Fragen.
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v2019b
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Re: Fetisch für Oberhemden

Beitrag Mo., 10.06.2019, 17:41

Benko hat geschrieben:
So., 02.06.2019, 19:26
Hallo kimba,
wilkommen in Club ;-)
Vieles kann/mag man in öffentlichen Foren schreiben; manches aber doch P2P in einer PN. LG Ben
Ist doch nicht schlimm... Er schreibt ja nicht seinen Namen und Adresse...
Warum soll man sich denn verstecken?
Weil das den Fetisch so schrecklich direkt beschreibt?
Immer raus damit - da ist nichts obszönes oder verwerfliches bei und auch nichts, was eine bestimmte Etikette verletzt.
Dafür gibt es andere Foren oder Websites, wo man sich direkter unterhalten kann.
Der, von Kimba60 beschriebene, Fetisch ist nur aus seiner Sicht erklärt und das ist gut so...
Und noch was ... Ich hab es fast zu 100% genauso und akzeptiere mich nun so, wie ich bin... meistens macht es sogar Spaß den Fetisch auszuleben.
Aber zum Phsychoschrauber renne ich nicht deswegen...

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Calm42
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Beitrag Fr., 14.06.2019, 17:51

Hallo,

mir geht es da ganz ähnlich wie v2019b. Mittlerweile genieße ich das besondere, angenehme Tragegefühl von bestimmten Hemden sehr. Das hat schon was Besonderes. Es war früher völlig anders, aber nun finde ich überhaupt nichts Schlimmes mehr daran, im Gegenteil. Da gibt es ja, wie schon gesagt, ganz andere Dinge...

Und wenn das auch noch in sexueller Hinsicht eine schöne Bereicherung sein kann, dann ist das doch wunderbar. Ob Schuhe, Unterwäsche, Hemden oder was weiß ich noch was...einfach machen und genießen, statt verbergen.

Mehr Gelassenheit und Mut, ganz und gar zu sich zu stehen, das zeigt doch eigentlich sehr oft den besseren, „gesünderen“ Umgang mit solchen Dingen (außer man leidet vielleicht zu sehr darunter), da man das, wie gesagt, wohl kaum los wird. Warum auch? Sich selbst annehmen und mögen, mit allen individuellen Vorlieben, Macken, Eigenschaften, Stärken und Schwächen, usw., das ist doch in jeder Hinsicht ein erstrebenswertes Ziel...und stärkt das Selbstbewusstsein.

Nicht selten werden bestimmte Themen zuerst aus der Perspektive gesehen, dass es sich um ein "Anderssein", einen Fehler oder einen Mangel dreht, den man folglich schamhaft verbirgt, bzw. den man analysieren oder gerne weg bügeln möchte. Es gibt aber auch noch ganz andere Perspektiven, die Mut machen und Selbstbewusstsein fördern, so wie die von v2019b zum Beispiel...Krank sind doch ganz andere Dinge! Also viel Spaß mit den Hemden!

Beste Grüße

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v2019b
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Beitrag Fr., 14.06.2019, 22:39

Genau Calm42, es macht nämlich Spaß - solange man nicht "dauergeil" durch die Gegend rennt oder wirklich eine Phobie hat - sonst ist das Hemd tragen sehr sehr angenehm. Außerdem beachte ich (z.B.) ein Hemd mit allen Sinnen und genieße das Gefühl. Das ist für mich keine "Klamotte" mehr, sondern ein sehr sehr beliebtes Kleidungsstück.
Früher - als Kind und später Jugendlicher - war es für mich auch sehr anstrengend, weil ich früh gemerkt habe, daß ein Hemd, durch das luftige schlabbern, ein wohliges Gefühl macht und ich dachte als Kind, daß es ja schrecklich schlimm ist, denn so'ne Gefühle bekommen nur die coolen Kerle im Kino (TV), die mit weiten Hemden immer die Helden sind.
Die tagen die Hemden so, weil die das Gefühl geil finden... dachte ich tatsächlich :))
"Normalos" dürfen das ja nicht ... "Normalos" sind dafür nicht cool genug... (lach)
Ich weiß, daß so - tatsächlich heute noch - Jungs denken. Und dann kommen so ausreden, wie "es ist so aufwendig ein Hemd anzuziehen" ... oder sowas, nur weil man dem Tragegefühl aus dem Weg gehen will.
Also ... das ist alles Müll, denn jeder darf alles so anziehen, was und wie er will, wenn es von der Gesellschaft angenommen wird, und man sich vor allem wohl fühlt.
So wie Calm42 schreibt - man ist eben nicht "anders" ... sondern völlig normal und besonders sensibel und feinfühlig und das ist nämlich schön.
Und wieder, wie Calm42: "Also viel Spaß mit den Hemden!" ... jawoll !!!

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hemdentyp1963
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Beitrag Di., 10.11.2020, 20:32

Hallo zusammen in der Runde , ich bin neu hier und endlich fündig geworden in einem für mich geeignetem Forum , wo sich andere Hemdenfetischisten austauschen und ihre Erfahrungsberichte schreiben. Mit meinen 57 Jahren Alter begleitet mich dieser Fetisch schon seit frühester Kindheit . Erwähnen möchte ich auch , dass ich noch 2 weitere Fetisch - Vorlieben besitze : Zum einen : Lederbekleidung (Glattleder) zum anderen. Nylonkleidung (Anoraks und Regenkleidung) welche für mich gleichwertig sind .

Mein Hemdenfetisch dehnt sich auch aus auf Cargohosen und Trenchcoats aus glattem Popelinestoff , welcher dem Hemdenstoff ähnelt. Ich lebe in einer schwulen Beziehung , lebe meinen Fetisch offen aus , mein Partner akzeptiert es - kann aber leider nur wenig damit anfangen. Bei mir aber beschränkt sich der Fetisch der oben genannten Bekleidung aber nicht nur auf das selber Tragen oder Observieren anderer Träger , sondern gipfelt in die aktive sexuelle Befriedigung mit diesen Kleidungsstücken.
Ein Businesshemd ziehe ich an auf der nackten Haut und befriedige mich dann mit /durch den Stoff bis zur Ejakulation. Das Optimum wäre natürlich sich mit einem anderen Fetischisten gegenseitig in dieser Kleidung zu befriedigen - aber in einer festen Beziehung muss man auch Kompromisse machen bzw Opfer bringen und der Fetisch sollte ja nicht immer nur Mittelpunkt der Beziehung sein , vor allen Dingen dann , wenn der Partner den Fetisch nur im geringen Maße teilt .

Aus den Berichten der anderen Mitglieder des Forums kann ich entnehmen , dass es viele Parallelen und Grundsätze im Vergleich zu meiner Situation gibt : Zum einen , dass dieser Kleidungsfetisch schon seit frühester Kindheit auftauchte verbunden mit Erektion und Orgasmus (natürlich noch ohne Samenerguss)und der andere entscheidene Punkt ist , dass man den Fetisch nicht bekämpfen kann in irgendeiner Form , sondern dass dieser lebenslang bestehen bleibt. Man ist also gezwungen , sich mit dem Fetisch anzufreunden - und die beste Therapie ist ihn voll anzuerkennen als Teil seiner Person. Man sollte ihn also voll ausleben und nicht zwangsweise unterdrücken - denn dies führt zu Depressionen , Kummer und Unzufriedenheit .

Jeder Fetischist hat diese Phasen bereits hinter sich .. Nun stand ich mit meinem Fetisch in früherer Zeit , wo das Internet noch eine Zukunftsvision war in den 70er und 80er Jahren völlig überfordert alleine da und glaubte , ich sei von einem Wahn bzw von einer Krankheit besessen , und ich konnte mich niemandem anvertrauen mit meinem Problem. Meinen Eltern davon zu erzählen (sie wissen es bis heute nicht!!) hätte für mich bedeutet auf die nächstgelegene Psychatercouch gezerrt zu werden.
Ich hatte im Jahr 1980 sämtliche Büchereien bzw. deren Lexika auf den Kopf gestellt aber der Begriff Fetischismus und dessen Erklärung tauchte nirgendwo auf..Aber nun bin ich halbwegs glücklich mit meiner Situation ,bin mit mir selbst im Reinen was den Fetisch anbetrifft ... Ein Appell an alle anderen Fetischisten , welche zufällig diesen Beitrag lesen : Akzeptiert Eure Neigung ,lebt sie voll aus ! Unterdrückt sie nicht und versucht sie nicht zu bekämpfen , was sowieso zwecklos ist ! Dieser Fetisch ist harmlos , man schadet weder anderen oder sich selber
Zuletzt geändert von Pauline am Mi., 11.11.2020, 06:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze für bessere Lesbarkeit angebracht. Bitte darauf achten, danke.

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v2019b
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Beitrag Di., 10.11.2020, 21:50

Moin Hemdentyp1963,
dieses Forum hier lebt nicht wirklich, weil zwar kurz die Neigungen, den anderen Mitgliedern mitgeteilt werden - teils auch etwas diskuriert wird - aber schlußendlich nichts weiterlebt...
ABER man weiß, daß man mit dem Fetisch nicht allein auf diesem Planet ist.
Sicher hast du alle anderen Berichte bzw. Texte hier schon gelesen.
Ich kann von mir nur erwähnen, daß ich diesen Fetisch früher mal in einem Buch gelesen hatte.
Das ist schon 40 Jahre her und ich weiß nicht mehr, welches Buch es war ... aber der Hemdenfetisch war im Thema "perverses" ... das weiß ich noch.
Da wurde etwas von hauchdünnen Hemden... sexuelle Stimmulierung und onanieren erwähnt... naja ... früher halt ;)
Ich habe damals auch gesucht, warum ich so bin, wie ich bin.
Es war im Grunde schon immer ein schöner Fetisch, aber ich mußte ihn versteckt ausleben. Das wurde insofern etwas anstrengend, als die sexuelle Komponente dazu kam.
Mein Hemdenfetisch geht in die Richtung: "zart-fluffig, kitzeln, extremreiz" ...
Deshalb müssen meine Hemden immer sehr weite Sporthemden sein... sehr sehr lang geschitten und dann maximal schlappernd in der Jeans stecken.
Mein Fetisch geht dann in die Kitzelrichtung, wo ich extrem potent gern mit anderen Jungs onaniere.
Visuell ist da schon fast klar, daß ich auch andere Jungs, die ihr Hemd so tragen, sehr geil finde oder ich befriedige mich selber vorm Spiegel.
Das ist schon sehr heftig... für andere... wie ich meinen Hemdenfetisch auslebe.
Aber leider ist diese Neigung auch sehr speziell und es gibt eben auch 100 verschiedene Formen davon ... die dann für sich immer so selbstbezogen ist, daß ein Spiel... ein Befriedigungsspiel... mit anderen Hemd-Fetischisten, nahezu unmöglich ist.
Ich hatte sehr viele Schreibkontakte, aber irgendwas war immer und sehr oft, schienen die Jungs auch ganz schöne phsychische Probleme zu haben (subjektiv)... oder beschränkt Gesellschaftsfähig zu sein (wieder subjektiv). Es ist nicht böse gemeint, aber ich habe bei einigen echt eine Störung im Sozialverhalten bemerkt (zum dritten mal - subjektiv). Ich konnte dann gern auf weiteren Kontakt verzichten.
Ich bin sehr lustig, absolut zufrieden und ein lebensbejahender Mensch.
Ich lebe meine Neigung als heterosexueller Mann, mit bi-Neigungen aus. Ich lasse mich von Männern gern mit der Hand und Mund befriedigen (mehr nicht) ... und habe diesbezüglich gar keine Probleme und wirklich zahlreiche Kontakte ... alle super nett, wo jeder einzelne (es sind 5 feste Jungs) meinen Fetisch akzeptiert und mich sogar in dieser Richtung versuchen zu befriedigen (kitzeln beim Handjob)...

Ich kann nur sagen... lebe, wie's kommt... Es macht spaß und der Partner wird sicher mitziehen oder es min. akzeptieren, denn er liebt doch den Menschen... und da ist niemand perfekt.

Es ist eine Vorliebe, sagten zwei meiner Spielgefährten mal... alle anderen finden den Fetisch nicht schlimm - ganz im Gegenteil - fast alle sagen, daß das Gefühl in einem weiten, weichen Hemd ja wirklich sehr sehr geil ist.
Außerdem wird man von der Gesellschaft gar nicht extra wahr genommen, zumindest ich nie...

Deswegen: Lebe dein Leben, wie's kommt - du hast nur dieses !

Viele Grüße aus Hamburg
v2019b

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Benko
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Beitrag Mi., 11.11.2020, 09:03

Hallo in die Runde!,
häufig schaut man nur ins Forum rein, ob es was neues gibt, ohne gleich zu schreiben. Das Leben besteht ja auch sonst noch aus vielen anderen Dingen, die einen beschäftigen. Mir tut es auf jeden Fall gut, zu wissen, dass man mit seiner Vorliebe nicht alleine ist!
LG Ben

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Calm42
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Beitrag Mi., 11.11.2020, 15:52

Hallo hemdentyp1963,

ich dachte auch, hier ist die Diskussion vorbei. Mir fiel auch nicht mehr so viel dazu ein.

Jedenfalls kann ich Deine Sichtweise nur zu 100% unterstützen, sich selbst mit allen Dingen ganz anzunehmen, die eben zu einem gehören, gerade dann, wenn einem etwas an sich selbst vielleicht nicht so gefällt. Eventuell macht es eine Vorliebe nicht so leicht, z.B. mit Partner (Aber vielleicht doch?) Doch die Selbstakzeptanz macht einen stabiler und ich glaube, wenn man Dinge immer verbirgt, vermeidet oder unterdrückt, dann tut man sich überhaupt nichts Gutes. Man kann solch friedliche Vorlieben auch anders betrachten: als persönliche Bereicherung und Stärkung, als Teil des wahren Selbst. Aber da muss man natürlich erst mal hinkommen. Es ist oft, wie man merkt, meistens ein längerer Weg.

Ich denke, wenn man so einen harmlosen Fetisch bekämpfen würde, dann bekämpft man sich selbst. Was soll daran gut sein? Wer will das und wer hätte was davon? Man darf ja genießen, was immer dabei hilfreich sein könnte. Hemden, reizvolle Wäsche, usw. Man sollte, denke ich, auf jeden Fall den Mut entwickeln, sich anzunehmen, dass man eben Eigenheiten hat, die einen ebenso ausmachen, darüber reden und sich zeigen (auch wenn es schwer fällt), um irgendwie von der verborgenen Leidenschaft mehr zum Genuss im Leben zu kommen. Wohl nur das ermöglicht langfristig sicher mehr Gelassenheit und Offenheit im Umgang mit solchen und anderen Dingen.

Also mir ging es sehr ähnlich, es hat sich wohl in der Kindheit entwickelt. Ich habe erst vor einigen Jahren aus Neugier damit angefangen, mich näher damit zu beschäftigen, auch mit Anderen ansatzweise darüber zu reden. Das war der Anfang einer positiven Entwicklung. Nun gehört es dazu, ist nichts Schlimmes, belastet kaum mehr. Das Spannende daran ist (nur für mich gesprochen), dass meine Hemden so gewöhnlich, uniform sind, dass man sie im Alltag überall jederzeit einfach tragen und das gleichzeitig genießen kann. Ich bin da heute keinesfalls scham- und angstfrei und immer wieder traue ich mich auch mal nicht. Aber das Verstecken ist doch viel anstrengender. Und das muss ich nun nicht mehr. Nun trage ich von Jahr zu Jahr immer öfter Hemden, also ist der erregende Fetisch/die Vorliebe bei mir nicht mehr ständig im Kopf dabei. Für mich ist die Polarität wunderbar. Ich genieße nicht nur eine Bereicherung in sexueller Hinsicht, sondern auch das angenehm kribbelnde Gefühl, mich im Alltag authentischer zu zeigen, wie ein Stück mehr Selbstachtung und Authentizität. Aber das ist nur mein ganz persönlicher Weg und der entwickelte sich auch nicht von heute auf morgen, sondern über viele Jahre.

Ich hatte irgendwann die Nase voll und war das Verstecken leid.
Nun bin ich entspannt, kann es irgendwie genießen, nehme es voll an, sehe darin keinen Mangel mehr, und beschäftige mich auch wieder mit ganz anderen Dingen. Angenommen ich würde jetzt eine Partnerin finden, der das nicht gefällt, dann kann ich es eben nicht ändern. Ich wäre nur gleich offener damit. Ich glaube auch nicht, dass das unbedingt so käme. Im Gegenteil.

Viele Grüße

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hemdentyp1963
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Beitrag Fr., 13.11.2020, 06:09

Hallo zusammen , möchte noch ein paar Gedankengänge loswerden in der Runde . Was mich heutzutage immer mehr wurmt ist die Tatsache , dass das Thema Kleiderfetischismus - egal jetzt ob Hemden , Lederjacken , Nylonjacken usw heute im Jahr 2020 immer noch so stark tabuisiert wird in der Gesellschaft allgemein wie im Jahr 1980 und früher. Während Homosexualität vergleichsweise zu früher schon viel Anerkennung und Akzeptanz gewonnen hat in der Bevölkerung (obwohl es da noch viel Luft nach oben gibt !) wird der Kleiderfetischismus sehr oft verteufelt und die betroffenen Leute als Psychisch krank , abartig und widernatürlich abgestempelt wie die Homosexualität in früheren Zeiten. Nach meiner persönlichen Erfahrung vertreten selbst viele Homosexuelle diese Meinung , welches ich bei meiner Partnersuche erleben musste ... Ich gehe deshalb davon aus , dass die Dunkelziffer der Kleiderfetischisten enorm hoch ist , weil wegen der verbreiteten Ablehnung der Gesellschaft dagegen die meisten Fetischisten Ihre Neigung nur im stillen Kämmerlein als streng gehütetes Geheimnis ausleben und sogar meistens noch vor ihrem Ehepartner /Lebenspartner verbergen. Und das obwohl diese sexuelle Neigung gewaltfrei , frei von Kinderpornografie , völlig harmlos , nicht gesundheitsschädlich und super hygienisch ist im Vergleich zu z.B. Analverkehr , Urin und Kot -Sexualpraktiken usw. Es ist wohl noch ein langer Weg - weg von der Stigmatisierung der Kleiderfetischisten hin zur Betrachtung als vollwertigen , normalen Menschen. Aber dieses Forum für Hemdenfetischisten und die anderen Foren (Leder und Nylonkleidung) sind ein erster Schritt in die richtige Richtung , man kann sich mit Gleichgesinnten austauschen und es ist ein Anfang für die gesellschaftliche Etablierung

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hemdentyp1963
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Beitrag Sa., 14.11.2020, 06:47

Hallo zusammen , wollte noch meinen persönlichen Erfahrungsbericht in Bezug auf Hemdenfetischismus und fester schwuler Partnerschaft etwas näher erörtern , durchaus interessant für andere Hemdenfetischisten in vergleichbarer Situation. Fakt ist , bei meiner gelebten Sexualität spielt der Fetischismus die Hauptrolle , ist keine Randfigur neben der gewöhnlichen schwulen Sexualität , wie es beim Großteil aller schwulen Fetischisten der Fall ist. Meine Ausprägung des Fetischismus ist der Extremfall : Ich mag weder aktiv noch passiv anale und orale Befriedigung , lediglich Küssen und Kuscheln und masturbiert werden durch ein Hemd bleiben dann noch übrig - der sog. "Blümchensex" . Nur unserer großen Liebe zueinander ist zu verdanken , dass ich mit meinem Partner fast 16 Jahre zusammen bin . Da mein Partner nur ganz geringfügig mit meinem Fetisch sexuell stimuliert werden kann und er nur gewöhnliche sexuelle Vorlieben hat , ist eine optimal befriedigende sexuelle Beziehung zwischen uns so gut wie unmöglich. Wir fahren sexuell auf 2 verschiedenen Gleisen , reiten auf 2 verschiedenen Wellen . Mittlerweile spüre ich , dass nicht nur ich , sondern auch er unter dieser Situation leidet : Eine Notlösung ist zur Dauerlösung geworden - der Dauerkompromiß , der im Grunde für uns beide nicht viel hergibt. Aber ich kann mir meinen Fetisch halt nicht abtrainieren und mein Partner kann ihn auch nicht erwerben . Ein muskulöser männlicher Körper reizt mich zwar auch sexuell , aber richtig in Fahrt kommen kann ich nur , wenn gewisse Kleidungsstücke wie Oberhemd , Lederjacke , Nylonjacke mit im Spiel sind. Das Optimum für mich wäre , wenn beide Partner diese Kleidungsstücke tragen und dann gegenseitig mit dem Penis über diese Kleidung "surfen". Nur Träume sind Schäume , der Dauerkompromis bleibt immer und es gibt für uns keine Alternative - eine Trennung kommt für uns nicht in Frage wegen einer Situation , die keiner von uns gewollt oder verschuldet hat. Inzwischen hat er sich eine ganze Sammlung gewöhnlicher Schwulen DVDs angeschafft , welche er sich öfter anschaut zum Selbstbefriedigen , da mein "Blümchensex " bei Ihm so viele Wünsche offen lässt. Nun sind wir beide ja auch schon im fortgeschrittenen Alter (mein Partner bereits 64 Jahre alt)und wir müssen halt mit dieser unbefriedigenden Situation weiter klarkommen. Aber ich kann nur an alle jungen schwulen (hardcore) Fetischisten appellieren : Sucht euch unbedingt einen Partner , der mit Euch auf der selben Welle schwimmt , es erleichtert die Beziehung erheblich und Ihr seid der sexuellen Erfüllung sehr viel näher - es erfordert zwar viel Geduld , aber im Internetzeitalter ist ja vieles viel einfacher als in den früheren Jahrzehnten ....

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Beitrag Mo., 16.11.2020, 20:30

Hallo zusammen ,möchte noch eine weitere Komponente des Themas Hemdenfetischismus näher durchleuchten bzw. meine eigenen Erfahrungen und Vorlieben mit einfließen lassen. Andere Forumsmitglieder schrieben bereits , dass es besonders stimulierend ist , die Hemden besonders weit und luftig zu tragen ,sodass das angenehme Streichelgefühl des Hemdenstoffes sehr effektiv und intensiv empfunden wird und das Hemd viele lockere Falten wirft , was zusätzlich sexuell reizt. Ich kaufe deshalb meine Hemden in der Regel ein bis zwei Kleidergrößen zu groß , um dieses Ziel zu erreichen. Doch auch die Beschaffenheit des Hemdenstoffes bzw dessen Eigenschaften sind enorm wichtig für mich , damit das Hemd mich auch sexuell stimulieren kann . Ein Hemd muss für mich ausschliesslich nur aus Popelinestoff bestehen , und das in bester , feiner Qualität. Hemden aus Twillgewebe (Jeansstoff) mag ich überhaupt nicht .. dann kann ich gleich ein T Shirt tragen mit Null - Gefühl - Effekt. Es gibt für mich zwei wesentliche Testkriterien neben dem guten optischen Erscheinungsbild des Stoffes : Beim Onanieren mit dem Hemd (volle Erektion vorausgesetzt)entsteht ein leises , rhythmisches Klopfgeräusch , was mich dann rasend vor Geilheit macht. Des weiteren erzeugt das Gleiten eines Fingernagels über den Hemdenstoff einen süßlich sirrenden Ton , ähnlich wie man es von Nylonjacken her kennt - nur etwas leiser und dezenter. Im Optimalfall stellt sich dieses Geräusch auch beim Reiben mit dem Penis ein , dann hat das Hemd Spitzenqualität und ich explodiere vor Wollust und Extase. Hellblaue und weisse Hemden der Marke Walbusch Extraglatt bevorzuge ich besonders - aber auch sonst alle gängigen Marken - Hemden in hochwertiger Qualität. Meine Hemdensammlung expandiert immer mehr - aber ich fühle mich wohl damit ....

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v2019b
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Beitrag Di., 17.11.2020, 21:10

Gut geschrieben "hemdentyp1963".
Ich bin weder schwul, noch bi ... war 32 Jahre verheiratet, was nur damit endete, daß ich leider verwitwete.
Beim Sexspiel früher, ließ ich mich megagern reiten... oder ich dockte in "doggy" an.
Meine Frau wußte vom Fetisch und bei sehr vielen Quickies ... im Grunde, alle ;) ... konnte ich so "an docken" und explodierte immer extremst.
Mein Hemdenfetisch hat aber auch die Kitzelkombination, was "eigentlich" die Reizsteigerung im Hemd ist.
Ich kann keinen Sex mit Männern machen, auch küssen stößt mich ab... aber ich onaniere, streichel, kitzel und lasse mich abblasen von Männern.
Ich habe mir einen "Mikrokosmos" um mich herum geschaffen, wo ich komplett zu fast 100% meinen Fetisch ausleben kann.
Weil ich ziemlich potent bin und ansonsten sehr sehr Tageslicht tauglich, liege ich bei vielen im Beuteschema.
Es stört mich nicht, daß alle schwul sind, denn ich will meine Befriedigung ... und nur/ausschließlich im weiten Hemd und Jeans.
Ich spiele und killer sehr gern an meinen nippeln... oder halte mich, mit weit ausgebreiteten Armen, li. und re. fest.
Das macht mich extrem geil und meine Spielgefährten kitzeln, streicheln und spielen mit meinen Hemd, weil die mich aufgeilen wollen, um viel von meinem Orgasmus zu haben - was auch immer, mehr als zufriedenstellend ist.
Die meisten betrachten mich dann als Bullen und bezeichnen mich auch so - was mich zugegebener Maßen ziemlich geil macht ;)
Wo ich früher etwas vorsichtig leben musste, lebe ich heute, wie ich will, alles aus.
Meine Hemden müssen leicht sein und extren weich. Sehr gern auch sehr dünnes Flanell im weiten Schnitt und sehr sehr hoher Markenqualität.
Ich trage ausschließlich Sporthemden oder im Sporthemd-Schnitt. Die Hemden dürfen nicht ganz glatt sein und irgendwelche Geräusche machen, außer das typische flattergeräusch beim heftigeren kitzeln oder spielen mit dem Hemd.
Aber ich mag vor allem das sehr zart-langsam-intensive Spiel... das leichte kitzeln und fast berührungslose killern.
Meine Hemden sind nur von Ralph Lauren oder in dem Schnitt Maßgeschneidert, denn irgendwann hat der Hersteller keine mehr "von der Stange". Bei Ralph Lauren kaufe ich dann eine Nr. bzw. die nächstgrößere Nr. immer nur aus der "Tall-Kollektion" - damit das Hemd max. aus der Jeans schlappern kann, denn bis zu meinem Orgasmus, muß das Hemd immer in der Jeans gesteckt bleiben... nur "der Stall" ist offen oder ich trage eine extra präparierte Jeans zum Spielen.
Ein weiteres großes Glück, was ich habe.
Ich kann alle Hemden, genauso auch draußen, offen tragen (außer natürlich mit der "Spezial-Jeans). Ich fahre zum Treffen zum Spielen genauso hin, wie ich dann auch wieder nach Hause fahre. Oder treffe mich kurz zum gemeinsamen Onanieren oder abblasen lassen in der Mittagspause, ohne mich hinterher wieder anders herzurichten, denn im schlapper Hemd arbeite ich auch.
Offenbar bin ich ein Exot und habe großes Glück, meinen Hemdenfetisch, sogar noch mit kitzeln so ausleben zu können.
Ich kann nur jedem empfehlen: versteckt euch nicht und sehr das nicht immer zu streng oder verbogen.
Es ist eine Vorliebe ... und zwar eine sehr sehr geile Vorliebe! Egal, ob ihr euch auf's Hemd spitzt oder nur abmelkt ... völlig egal.
Bei einem versteckteren Ausleben, muss man etwas organisatorisches Talent haben, wenn man sich bespielen bzw. befriedigen lassen will. Oder man onaniert halt im Klo, Keller oder Pausen... Hauptsache, die Frau oder der Mann kommt dann nicht zu kurz.
Bei mir hat's immer geklappt.
Traut euch und macht... die Partner/innen wissen mehr, als ihr denkt!
:)))

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Beitrag Mi., 18.11.2020, 06:10

Hallo "v2019b" !
Es ist schon vollkommen richtig , dass man seinen Partner /in genau über seinen Fetisch aufklären sollte und irgendwie versuchen sollte , ihn mit einzubeziehen in diese Angelegenheit . Aber wie schon bereits in meinen vorangegangen Beiträgen erwähnt wirft mein Fetisch aufgrund seiner dominanten Position in meiner Sexualität große Probleme in meiner schwulen Partnerschaft auf. Unser Sexualleben befindet sich quasi in einer Sackgasse .Dadurch bedingt , dass mein(e) Fetisch(e) (Oberhemden , Lederjacken , Nylonjacken)für meinen Lebenspartner sexuell bedeutungslos sind und für mich wiederum unverzichtbar sind , um überhaupt einen Orgasmus erleben zu können , leben wir in zwei getrennten sexuellen Parrallelwelten , wo so gut wie keine Gemeinsamkeiten vorhanden sind. Da man Fetischismus weder aberziehen noch sich aneignen kann , um diesen bedauerlichen und für beide Partner frustrierenden Zustand ändern zu können, ist diese Situation nicht nur eine Sackgasse , sondern eine regelrechte "sexuelle Falle", aus welcher es kein Entrinnnen gibt . Man ist in der Partnerschaft in unserer Situation also gezwungen , dieses sexuelle Elend zu akzeptieren , so wie es ist , sofern man die Beziehung fortsetzen möchte. Deshalb sehe ich mich in dieser Situation nicht als "Verschulder" der ganzen Misere , sondern als Opfer ... Denn schließlich habe ich mir meine Fetische nicht willentlich ausgesucht in meiner frühen Kindheit , sondern diese sind mir "mit Schleifchen verziert" in die Wiege gelegt worden. Durch diese kleine Erörterung haben Sie und andere Forumsmitglieder jetzt einen besseren Einblick in die Problematik , welcher ein dominanter Fetisch in einer Partnerschaft auslösen kann . Vielleicht regt dieser Beitrag ja viele zum Nachdenken an , aber ich glaube Lösungsvorschläge sind so rar wie Schnee in der Karibik ....

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v2019b
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Beitrag Mi., 18.11.2020, 09:27

Moin,
ja... es ist tatsächlich ein Dilemma, wo es keinen Königsweg gibt.
Da habe ich leider auch keinen Tip... höchstens, wenn man sich bei der Befriedigung abwechselt (?)
Das bedeutet dann allerdings auch, daß der Partner "nur" das Werkzeug der Befriedigung ist, denn in deinem Fall, würde dein Partner dabei überhaupt nichts empfinden... wie du eben auch nicht, wenn du nackt mit ihm sex haben würdest.
Ich fürchte, "Schnee in der Karibik" ist das kleinere Problem ... leider ...
Allerdings helfen oft Kompromisse.
Denn ich kann und konnte nie irgendwas mit dem Mund.
Ich war 32 Jahre verheiratet... und habe früher, wie heute, niemals mit der Zunge geküsst, sondern immer nur "Filmküsse" ...
Das liegt an einer Phobie, daß eben nichts mit dem Mund geht...
Meine Frau verstand mich und es war OK für sie, denn küssen, lecken oder lutschen ist und war immer Nebensache.
Wir hatten trotzdem sehr geilen Sex.
.........................
Vielleicht geht ein Kompromis ja möglicherweise ???
Zuletzt geändert von Pauline am Do., 19.11.2020, 06:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wir sind ein Forum für Psychotherapie, in welchem man sich gerne über Fetische austauschen kann. Genau Beschreibungen der Sexualpraktiken ist jedoch nicht nötig.

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Beitrag Do., 19.11.2020, 05:48

Hallo v2019b
Diese vorgeschlagene Kompromißlösung praktizieren wir ja schon seit Beginn unserer Beziehung - aber wenn eine Notlösung zur Dauerlösung wird (gezwungenermaßen) , dann schleicht sich doch im Laufe der Jahre eine sexuelle Unzufriedenheit ein - zumal man ja genau weis , man befindet sich in einer Endlosschleife . Mein Partner meint desöfteren , ich würde meine Hemden und Jacken mehr lieben als ihn (was gar nicht der Wahrheit entspricht )und es sei traurig dass er sich immer öfter mit Sexvideos amüsieren müsse , um aus seiner sexuellen Langeweile rauszukommen. Dabei habe ich schon direkt beim Kennenlernen vor unserer Beziehung die Karten auf den Tisch gelegt und ihn vorgewarnt , das mein Fetisch in einer Beziehung eine riesige Herausforderung sei ,besonders dann , wenn man diesen Fetisch nicht teilt mit dem Partner. Er meinte dann nur , es sei doch alles halb so wild und er würde schon damit klarkommen . Offenbar hat er sich aber zu weit aus dem Fenster gelehnt und die Tragweite der Angelegenheit von extremen Fetisch unterschätzt. Das lag wohl zum einen daran , dass das Thema Fetischismus völliges Neuland für ihn war und zum anderen daran, dass er nach langer erfolgloser Partnersuche endlich seiner Einsamkeit entfliehen wollte , weil er wußte , dass ich einer dauerhafte Beziehung anstrebte. Es ist halt jetzt eine ganz verfahrene Sache - alles dreht sich nur im Kreis - kein Licht am Ende des Tunnels ...
Zuletzt geändert von Pauline am Do., 19.11.2020, 06:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte um mehr Absätze in Deinen Beiträgen, der Lesbarkeit halber. Siehe Netiquette. Danke.

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Beitrag Fr., 20.11.2020, 19:06

Hallo und guten Abend Pauline , dieser Beitrag ist vorwiegend an Sie gerichtet - weil ich muß das Mitglied v2019b ein bißchen in Schutz nehmen , da Sie in Ihrer Fußnote ihm vorwerfen , detaillierte Beschreibungen von Sexualpraktiken gehörten nicht in dieses Forum . Es steht außer Frage , dass die sog. "Etikette" auch für dieses Forum zwingend erforderlich ist , damit es nicht zweckentfremdet wird und zu einem "Online - Sex - Club" mutiert. Es ist ja möglich , vulgäre und obszöne Begriffe zu vermeiden und offiziell anerkannte Fachbegriffe aus dem Bereich Sexualität zu verwenden : Beispiel: Anstatt "Wichsen" Onanieren oder masturbieren , anstatt "geil" sexuell erregt oder stimuliert , anstatt "Abspritzen" ejakulieren , Penis anstatt "Schwanz" usw. Nun ist es ein Trugschluß von Ihnen zu behaupten , detaillierte Beschreibungen von Sexualpraktiken wären in diesem Forum unpassend bzw. überflüssig und würden das Ziel dieses Forums verfehlen - ganz im Gegenteil: Für uns Fetischisten sind auch genau diese Angaben von enormer Wichtigkeit für einen zielgenauen Austausch untereinander - zumal auch der Oberhemdenfetisch breit gefächerte , differenzierte Eigenheiten aufweist...

Dann weisen Sie darauf hin , dass diese Forum unter der Schirm der Psychotherapie steht , aber der oben kommentierte Sachverhalt stellt aber keinen Widerspruch gegen die Zweckbindung dieses Forums dar : Wenn ich das richtig verstanden habe , dient dieses Forum dazu , den Fetischisten , welche sowieso schon einen schweren Stand in ihrem Leben haben und immer noch verbreitet unter gesellschaftlicher Ächtung leiden , eine Rückenstütze zu bieten. Die Kommunikation zwischen Betroffener /Gleichgesinnter soll doch einen gewissen psychischen Leidensdruck lindern - vor allem da die Tatsache hinzukommt , dass sich niemand diesen Fetisch freiwillig ausgesucht hat , er in frühester Kindheit aus bisher noch unerforschten Gründen erworben wurde und wie alle sexuellen Fetische lebenslang unauslöschlich bleibt....

Nun hoffe ich auf eine rege Beteiligung von Diskussion , von wem auch immer , da dieses oben aufgeführte Grundsatz - Thema ja alle Forumsmitglieder betrifft ....