Erhöhte Familienbeihilfe

Spezielle Fragen zur Lage in Österreich
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Erhöhte Familienbeihilfe

Beitrag Sa., 06.06.2015, 23:26

Hallo an alle,

habe gerade die Suchfunktion benutzt und bin nur auf einen Thread gestoßen, der das Thema "erhöhte Familienbeihilfe" beinhaltet, der schon etwas älter ist. Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich hier ein neues Thema eröffne.

Habe ein paar Fragen zu dem Thema und würde mich sehr freuen, wenn sie mir jemand beantworten kann. Bin in Österreich daheim, bitte das auch bei euren Antworten zu berücksichtigen

Folgende Situation: Ich beziehe schon länger keine Familienbeihilfe mehr, da mein Vertrag nach der Behaltefrist meiner Lehre auf Grund meiner psychischen Erkrankung und den vielen Krankenständen nicht verlängert wurde. Bin seit 02/2014 arbeitslos, habe in 04/2014 ein Probemonat beim Bipa gearbeitet aber das hat auch nicht gepasst. Ich habe Angst wieder arbeiten zu gehen, habe jetzt eine 10 wöchige Therapie im Psychosomatischen Zentrum in Eggenburg hinter mir und folgende Diagnosen: Emotional-instabile Persönlichkeitsstörung (Borderline-Typ), Bipolare Störung (gegenwärtig remittiert) und eine nicht näher bezeichnete dissoziative Störung.

Ich wollte nun die erhöhte Kinderbeihilfe beantragen und habe ein Formular an mein zuständiges Finanzamt geschickt. Eine Antwort auf das Ansuchen bekam ich nicht - aber meine Mutter. Ich würde gerne wissen wem dieses Geld nun zusteht. Meiner Mutter oder mir? Steht es mir/ihr nur zu solange zu wie ich bei ihr wohne oder hat das damit nichts zu tun? Meine Mutter möchte jetzt nämlich selbst die erhöhte Familienbeihilfe beziehen, weil ich bei ihr wohne. Allerdings bezahle ich alles selbst (Essen, Kleidung, Hygieneartikel, Klopapier.. etc). Strom + Wasser zahlt sie für mich mit und ich bezahle keine Miete, da das Haus meinen Eltern gehört und sie daher selbst keine Miete bezahlen müssen. Sie meint, dass die erhöhte Familienbeihilfe die Kosten, die ich bei ihr verursache begleichen würden.

Wie auch immer... es ist noch nicht einmal der eigentliche Antrag rausgegangen und ich wüsste einfach gerne, wie das rechtlich geregelt ist. Wem steht diese Unterstützung nun tatsächlich zu? Muss ich dafür weiterhin bei ihr gemeldet bleiben oder habe ich die Chance mir irgendwann selbst eine Wohnung leisten zu können? Seht ihr überhaupt eine Chance, dass mein Antrag genehmigt wird, wenn ich momentan nicht einmal die "normale" Familienbeihilfe beziehe? Wie ist das mit AMS? Momentan bin ich als arbeitssuchend gemeldet. Muss ich mich zwischen AMS und erhöhter Kinderbeihilfe entscheiden? Schließen sich die beiden Dinge aus oder ist es möglich vorübergehend beides zu beziehen?

Ganz liebe Grüße an alle!

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Fouché
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Beitrag So., 07.06.2015, 06:36

Die Familienbeihilfe steht Deiner Mutter zu, nicht Dir. Alle weiteren Infos hier:

https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd ... 80711.html