Muskatellersalbeiöl hat meine Depressionen vertrieben

Fragen und Gedanken rund um Spiritualität und Religionen, alternative Behandlungsmethoden, den üppigen Garten sonstiger "Therapie"-Formen, Esoterik ... und ihre Berührungspunkte mit Psychotherapie bzw. psychologischen Problemen.

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Kläre Morgentau
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Muskatellersalbeiöl hat meine Depressionen vertrieben

Beitrag Do., 15.07.2021, 06:42

Wie viele andere in diesem Forum, habe auch ich jahrzehntelang unter Depressionen gelitten. Es fing in der Teenagerzeit an und mir war anfangs gar nicht bewußt, was da auf mich zukam. Irgendwann einmal meinte meine Schwester zu mir, ich wäre immer so depressiv, worüber ich ganz erstaunt war, denn so hatte ich diese Momente der Lustlosigkeit noch gar nicht gesehen. Doch sie sollte leider Recht haben. Es waren Depressionen, die mich in den nächsten Jahrzehnten begleiteten und mein Leben sehr schwer machten. Mein Leben wäre ganz anders verlaufen ohne diese unsichtbare Last, die ich mit mir herumschleppte. Im Laufe der Jahrzehnte lernte ich, etwas besser damit umzugehen, doch ich bekam die Depressionen eigentlich nie wirklich in den Griff. Ich ging auch davon aus, daß dieser dunkle Schatten mich bis an mein Lebensende begleiten würde.
Irgendwann einmal empfahl mir eine Frau, Muskatellersalbeiöl einzunehmen und erzählte mir, dass es ihr gegen ihre Depressionen geholfen habe. Ich kaufte es mir, doch konnte mich aufgrund des unangenehmen Geschmacks zunächst nicht dazu durchringen, es zu nehmen. Auch der Gedanke, ein ätherische Öl zu schlucken, war mir unangenehm. Dadurch, daß ich die Einnahme so schnell wieder abbrach, merkte ich auch nicht, daß es wirklich hilft. Als ich dann 1 Jahr später das Gefühl hatte, dass ich ohne Psychopharmaka nicht weiter in der Lage sein würde, den Anforderungen im Job gerecht zu werden, fiel mir wieder ein, dass es ja auch noch das Muskatellersalbeiöl gab. Ich kam auf die Idee, es in Yoghurt zu ‘verpacken’, um den unangenehmen Geschmack nicht so direkt zu schmecken und das war es, was mir half, es regelmäßig einzunehmen. Nach wenigen Tagen schon merkte ich eine Besserung in der Gefühlslage, womit ich gar nicht so schnell gerechnet hatte. Ich nahm 1 Tropfen pro Tag (man kann auch mehrere Tropfen nehmen). Interessanterweise hatte ich in den ersten Tagen so viel Energie, daß ich abends nicht zum Einschlafen kann. Doch das hat sich sehr schnell wieder gelegt und der Körper hat sich daran gewöhnt, sodaß ich problemlos einschlafen kann. Inzwischen sind 7 Monate vergangen und ich bin psychisch stabil. Wenn ich mal 2-3 Tage vergesse, es einzunehmen, was auch schon mehrmals vorgekommen ist, merke ich deutlich, wie die Stimmung absackt. Sobald ich dann wieder regelmäßig Muskatellersalbeiöl nehme, bin ich wieder stabil, was die Stimmung anbetrifft.
Muskatellersalbei gibt es in 10ml Fläschchen. Zunächst dachte ich, dass sich 10ml schnell aufbrauchen würden, doch das ist nicht der Fall. Ich habe seit Beginn der Einnahme das erste Fläschchen noch nicht aufgebraucht.
Ich bin meinem Schicksal sehr dankbar, daß mich mein Weg aus der Depression herausgeführt hat und daher ist es mir ein großes Anliegen, darüber zu berichten.

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Pianolullaby
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Beitrag Fr., 16.07.2021, 18:27

Nun, ich glaube schon auch, dass Phytopharmaka wirken können,
aber ich glaube nicht dass dies das Allerwelts Heilmittel ist.
Ich glaube auch, dass ohne Therapie eine Depression nicht einfach verfliegt.
Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum

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sebi
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Beitrag Mi., 21.07.2021, 19:40

'Immer neugierig sein', mein Motto. Und so habe ich in meinem Minigarten vor Jahren den Muskatellersalbei gepflanzt, ohne zu wissen, wie schön und majestetisch diese Pflanze ist. Danke für dein Mit-teilen, Kläre Morgentau. Neugierig wie ich bin, habe ich mir das Öl gekauft. Erst in die 'Räucherschale' mit Wasser zum Verdampfen. Dann mal kurz gekostet. Ich bin Bitterstoffe gewöhnt, aber was da kam, das war die pure Herausforderung. Letzte Nacht einen Tropfen aufs Kissen, was soll ich sagen, totale Geruchsherausforderung UND ich hab so tief geschlafen wie schon ewig nicht mehr. Ich bin neugierig, ich bleib dran an dieser Pflanze.