Dilemma Alkohol

Dieser Bereich dient zum Austausch über Entzug, Entwöhnung und Therapie von substanzbezogenen Abhängigkeiten (wie Alkohol, Heroin, Psychedelische Drogen, Kokain, Nikotin, Cannabis, Zucker,..)
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Pianolullaby
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Re: Dilemma Alkohol

Beitrag Do., 13.12.2018, 19:24

sehr gut, so geht es mir mit SVV
Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum

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LinaMP
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Beitrag Do., 27.02.2020, 19:31

Wahnsinn wie viel Zeit vergangen ist. Ab und an hab ich noch im Forum gelesen und eben ganz plötzlich dachte ich so, ich mag meinen alten fred hier mal lesen wie das "damals"so war. Ich hab nun auch seit meinem letzten Beitrag keinen Tropfen Alkohol getrunken und keine einzige Zigarette geraucht. Es gehört beides in keinster Weise mehr in mein Leben.

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Philosophia
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Beitrag Fr., 28.02.2020, 01:19

Toll!!! Respekt! Ich freu mich sehr, sehr, sehr für dich. Das muss man erst mal schaffen, wow!
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." - Albert Schweitzer

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Nico
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Beitrag Fr., 28.02.2020, 05:47

Super gratuliere! :thumbsup:
Aber bleib wachsam!! ;)
Wenn ich alt bin, möchte ich nicht jung aussehen, sondern glücklich!

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LinaMP
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Beitrag Fr., 28.02.2020, 07:44

Vielen lieben Dank :). Ich bin wirklich jeden Tag dankbar dafür,dass mir andere Dinge wichtiger geworden sind.


hey_jude
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Beitrag Do., 30.04.2020, 17:58

Ich finde es sehr toll, dass du es hinbekommen hast. Ich befinde mich derzeit in dem Dilemma und weiß nicht recht wie ich das angehen soll. Ich wünsche mir, dass andere Dinge mir wieder wichtiger werden, so wie du es in deinem letzten Post erwähnst. Das ist ein schönes Ziel !

Ich hangle mich derzeit von Phase zu Phase, kaum geht es mir wieder besser, ist das Bedürfnis etwas trinken zu wollen wieder sehr präsent. So richtig gut geht es mir nicht, weil ich weiß, dass ich einen (mind. einen ) Fehler mache. Ich bekomme mich und mein Leben nicht in den Griff und der Alkohol lässt mich das für eine Zeit so "herrlich" vergessen, lässt mich vergessen, was ich alles nicht kann...
Ich weiß nicht wie es weitergehen soll, ob ich mir Hilfe suchen sollte oder es lieber allein versuche- Ich mache einfach weiter und versuche den Alkoholkonsum gering zu halten und das Produktive und Gute in meinem Leben festzuhalten. Irgendwie sehne ich mich aber nach einem klaren Cut, nach einer deutlichen Veränderung, das ich mich auf das Lebendige und das was ich mir wünsche und woran ich arbeiten kann, konzentriere, Alkohol gehört nicht dazu. Im Hier und Jetzt bin ich in allen Lebensbereichen (Job, Gesundheit, Beziehungen, Wohlbefinden...) eine Versagerin und ich weiß nicht, wo ich anfangen und wie ich dann durchhalten soll.

Ich leide nicht, ich vegetiere und verdränge, bin lustlos, geradezu gleichgültig, resigniert. Tue so "als ob", wenn ich nicht allein bin. Aber ich spüre, dass etwas fehlt, etwas wofür ich sorgen muss und kann
Ich habe die Vorahnung, dass es für Vieles irgendwann zu spät sein wird und ich meine jetzige Zurückhaltung, mein "Innehalten", Nicht-richtig-teilhaben an meinem eigenen Leben, bereuen werde.
Ich schaffe es nicht manche Entscheidungen zu treffen, manche Aufgabe engagiert anzugehen...ich kann irgendwie nicht kämpfen, will lieber davonlaufen, dabei weiß ich nicht mal wohin und habe eine große Sehnsucht danach, mein Leben in die Hand zu nehmen, anzufangen oder weiterzumachen (als ich eine Zeitlang die Kurve gekriegt hatte), vorwärts zu gehen... ich kann nicht. Ich bin unsicher, ängstlich, gehemmt und auch manchmal ärgerlich. Gefühle und Sorgen die ihren Platz nicht finden, nicht verarbeitet oder ausgeglichen werden können, bisher. Ich möchte das gern hinbekommen. Aufgeben kommt nicht in Frage, aber möglicherweise werde ich Chancen verlieren, zu spät sein, zu still, zu unsicher und manchmal fehlen mir einfach die Fähigkeiten, die Konzentration, der Fokus...immer wieder denke ich an den Ausdruck "Lebendigkeit". Warum bin ich nicht lebendig? sondern irgendwie rückgewandt, introvertiert und dabei so schambesetzt und abhängig, unselbstständig, was es unmöglich zu machen scheint meine "Probleme" zu lösen oder bei mir azukommen.

Das (und eigentlich noch viel mehr) wollte ich mal loswerden. Nur so. Denn eigentlich weiß ich, dass ich falsch mit mir und meinem Leben umgehe, aber....was aber. Warum nur ? Und noch viel wichtiger, wie kann ich es anders machen und durchziehen, okay sein damit, keine Angst vor der Einsamkeit, vor Überforderung und Fehlern ?

Hoffe es ist okay es hier zu posten. Ich erwarte keine Antwort, freue mich aber, wenn doch
Ich habe mich an diesen Thread gehängt, weil ich mir Gedanken wegen meines Konsums mache und ich deine Posts mit großem Interesse gelesen habe.

Ich denke, dass der Alkohol ein Faktor ist, meine Ausrede, meine Höhle, mein Versteck, das Dilemma, der Teufelskreis...wenn ich da einen Schnitt mache, ist es lang noch nicht gut, dann geht die Arbeit (an mir selbst) erst richtig los. Ich bin nämlich leider sehr unfähig und vermeidend.

Danke, dass du deine Erfahrungen hier geteilt hast und alles Gute weiterhin!


Sehn-Sucht
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Beitrag So., 03.05.2020, 17:12

hey_jude!

Was für ein schöner Nick,- weckt alte Erinnerungen an längst vergangenes Lebensgefühl, macht wehmütig.

Eigentlich kann ich dir nur sagen: ich hab dich gelesen (nicht nur den obigen Beitrag, auch gleich auch noch einen Teil der vergangenen) und ich verstehe dich sehr, sehr gut, aber ich kann dir nicht helfen, bin ich doch selbst verwirrt und schwankend, nach wie vor, trotz Trockenheit und langjähriger Therapie. Gleichwohl bin ich mittlerweile überwiegend vom Grunde her zuversichtlich. Bedeutsam.

Sofern dein angegebenes Alter stimmt, war ich mit 36 gerade trocken geworden, anfangs geradezu euphorisch und hab erst über die Jahre danach gemerkt, wie emotional ausgebombt ich war. Die eigentlichen Probleme wurden wahrnehmbar doch erst ab der Trockenheit. Hab eisern die Zähne zusammengebissen und weiter funktioniert (im Job), bin erst 20 Jahre später an eine Therapie herangeführt worden.

Gelebt habe ich in den Jahrzehnten des Berufslebens nicht. Verlorene Lebenszeiten.

Ich weiss nun nicht, wie stark du schon im Alkoholproblem drinsteckst, ob noch Missbrauch oder schon Abhängigkeit. Ich persönlich würde dir raten, zu den AA zu gehen und zuzuhören.

Und vor allem würde ich dich ermuntern wollen, unbedingt weiter zu machen auf der Suche nach einem geeigneten Therapeuten. Du kommst sehr reflektiert herüber, du beschreibst deine Not nüchtern, differenziert und sehr verständlich, ein geeigneter Therapeut wird sehr gerne mit dir arbeiten wollen, da bin ich mir sicher!

Zum Schluss: ich hab mich gewundert, warum dir bisher niemand hier antwortete. Es liegt wohl daran, dass dies Unterforum "Sucht" nur von speziell Interessierten frequentiert wird. Was hältst du davon, ein eigenes Blog zu eröffnen?


hey_jude
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Beitrag Mo., 04.05.2020, 22:09

Hallo Sehn-Sucht,
danke für deine Antwort. Es tut gut zu lesen, dass du dich hier mit mir und meinem Thema beschäftigt hast, sozusagen mit meiner „dunklen Seite“, das hilft schon irgendwie.

Mein Alter ist meine reales und ich würde meinen Konsum als missbräuchlich einschätzen, weil ich keine körperlichen Symptome habe, keine Dosissteigerung, immer wieder Tage oder Wochen pausiere.

Zuversicht vermisse ich bei mir. Kannst du sagen, wie, wann oder woher sie bei dir gekommen ist?
Mir ist die Motivation abhanden gekommen, weil ich befürchte, dass es nur mehr komplizierter, als besser werden wird und ich nicht die Ausdauer haben werde wirklich etwas an meinem Leben zu ändern. Mein eigener Wille ist ziemlich erlahmt und damit, glaube ich, noch mehr Lebensqualität.

Bei diesen Selbsthilfegruppen habe ich die Befürchtung, jemanden zu treffen den ich kenne und da sind zu viele Menschen auf einmal. Hinzugehen wäre gerade eine zu große Hürde. Vor mehreren Menschen zuzugeben, dass ich mich um meine Zukunft und meine Gesundheit sorge wäre sicher zu viel für mich.
Therapie finde ich schwierig. Auf der einen Seite, so denke ich, bräuchte ich eine zuverlässige Person, die nichts von mir will ,mit der ich privat nicht verbandelt bin, auf der anderen Seite sind andere Menschen auch eine Quelle der „Gefahr“, der Verstrickung, des Schmerzes, der Wut . Ich bezweifle, dass ich in der Lage bin zu erkennen, wer für mich hilfreich wäre. Das konnte ich noch nie wirklich.
Daher die Hürde im Rahmen einer Therapie um Hilfe zu bitten. Es scheint so, als könnte ich es nur allein oder gar nicht schaffen. Zumindest die ersten Schritte.
Du hast es anfänglich auch ohne Therapie hinbekommen ?

Es gibt zwei Dinge von denen ich mich freistrampeln muss, bevor es mir besser gehen kann, glaube ich jedenfalls. Das eine ist der Alkoholkonsum, das andere ist eine Beziehung zu einer Person, die ziemlich verstrickt und ungesund ist. Da sind zwei Entscheidungen fällig, die ich treffen und durchziehen müsste. Doch bisher knicke ich nach einer Zeit immer wieder ein. Mehrfach habe ich mich aufgerappelt, nur um wieder zurückzufallen. Das meine Motivation langsam gen Null geht ist fast logisch, befreit mich aber nicht von meiner Selbstverantwortung und leider auch nicht von dem Wunsch nach Veränderung und Verbesserung, Lebensqualität. Vor allem auf emotionaler Ebene und Richtung Selbstwert und Selbstwirksamkeit. Diese zwei Faktoren (Alkohol, ungute Beziehung) bedingen sich gegenseitig und es scheint für mich mittlerweile unlösbar. Ich betreibe bisher lediglich Schadensbegrenzung, ohne wirklichen Ausweg.

Danke für deine Erfahrungen und mutmachenden Worte !
Was ich gegen meine Situation effektiv machen möchte und kann , weiß ich (noch) nicht. Ich wüsste es gern! Theoretisch scheint es klar, die Umsetzung gelingt allerdings nicht, also brauche ich einen Weg, der für mich gangbar ist und den finde ich nicht.Ich glaube das es nur sehr kleinschrittig und sukzessive funktionieren kann, weil starke Veränderungen mich emotional zu sehr belasten. Aber wie sollt das gehen in dieser Beziehung oder mit dem Alkohol? Derzeit erinnert meine Selbsthilfe eher an Sysiphos

- Ich hätte eher gedacht, dass mein Schreiben melodramatisch oder wehleidig rüberkommt, deswegen finde ich es interessant zu lesen, wie du es wahrgenommen hast.

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Malia
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Beitrag Di., 05.05.2020, 09:46

Nach meinem Entzug und einer langen stationären Therapie hatte ich ein Plakat in meiner Wohnung:
"Es gibt tausend Gründe, alles beim alten zu lassen - und nur einen, etwas zu verändern:
Du hältst es einfach nicht mehr aus.
Nimm die Klage aus dem Mund in die Hand."

Noch immer kenne ich es gut, lange im vertrauten Leid zu hocken, bevor ich meinen Hintern hoch bekomme.
Neu ist, dass ich ihn hoch bekomme.

Wenn dir deine bisher aufgezählten Möglichkeiten zu schwierig erscheinen, dann könnte es hilfreich sein, kleinere Schritte zu machen und somit Erfolg zu erleben und dich zu stärken.
Alles wird wieder gut.
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Das Leben ist wie Fahrradfahren: um die Balance zu halten, muss man in Bewegung bleiben.


hey_jude
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Beitrag Mi., 06.05.2020, 12:13

Hallo Malia,
danke für deine Antwort.

Ich befürchte ich halte das, was dann kommt nicht aus, das es zu viel sein wird. Ich bin ziemlich verstrickt in meine Muster und würde sicher eine längere Strecke "durchhalten" und aushalten müssen, also keinen (oder kontrolliert) Alkohol trinken, keinen (oder nur sehr seltenen) Kontakt zu dieser Person und klare Strukturen in meinem Alltag. Irgendwann würde sich dann vielleicht das Gefühl verbessern, zumindest so lange ich nicht in eine belastenden Situation gerate. Das hat mir meinen letzten "Versuch" vermiest, ich war mit einer Situation so sehr überfordert, dass ich dachte, ich verliere den Verstand. Es hat lange gedauert bis ich begriffen habe, das es nicht gut für mich ist und ich die Situation verlassen muss, das fühlte sich an wie aufgeben. Seit dem bin ich irgendwie noch mehr geschwächt und verunsichert, bzw. resigniert und fürchte Situationen, die mich so tief verunsichern, wie die eben erwähnte. es ging mir ziemlich mies, obwohl eigentlich alles gut war. So ganz verstehe ich immer noch nicht was da passiert ist, bzw was in mir ausgelöst wurde.Ich war in jedem Fall emotional total überfordert. Das hat mich direkt wieder in die Arme "dieser Person" getrieben und auch zum Alkohol, weil ich Entspannung für mein Hirn brauchte und "den Schutz" der Person, seine Anwesenheit konnte mich erden. Ich habe Angst davor mit allem komplett allein dazustehen. Er ist sozusagen mein Netzt und doppelter Boden, meine einzige Vertauensperson. Leider hat das seinen Preis.
Ich habe keine guten Instrumente, um mit meinen Gefühlen gesund umzugehen, das bedeute eigentlich, dass ich emotionale Situationen (und Menschen) meiden muss, aber sowas kann einem ja immer mal begegnen und wenn ich das meide, bleibt nicht gerade viel "Leben" übrig. Therapeutensuche ist leider (wie ich festgestellt habe) ebenfalls etwas emotionales. Zwischenmenschlicher Kontakt stresst mich häufig. Ich werde innerlich unruhig und angespannt. Ich wünschte ich könnte mich im Kontakt wohl fühlen, weil ich auf der anderen Seite nicht ohne Kontakte sein möchte.

So drehe ich mich im Kreis. Wie könnten kleine Schritte aussehen ? Das ein oder andere mache ich bewusst anders (eine Zeitlang), ist aber alles ein bisschen "gewollt und nicht gekonnt" und nicht sonderlich nachhaltig.

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chrysokoll
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Beitrag Mi., 06.05.2020, 22:05

warum holst du dir keine Hilfe?
Es ist sehr normal dass man sich nicht selber aus dem Supf ziehen kann
Und ja, du hast viele Gründe genannt warum das auf keinen Fall geht mit der Hilfe, sehr viele Ausreden

Ein erster kleiner Schritt wäre z.B. online bei einer Suchberatung Kontakt aufzunehmen, die bieten das ganz anonym an

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Malia
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Beitrag Do., 07.05.2020, 09:25

Ich habe keine guten Instrumente, um mit meinen Gefühlen gesund umzugehen,
Dann würde ich hier anfangen.
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diesoderdas
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Beitrag Mi., 13.05.2020, 21:01

LinaMP hat geschrieben:
Do., 27.02.2020, 19:31
Ich hab nun auch seit meinem letzten Beitrag keinen Tropfen Alkohol getrunken und keine einzige Zigarette geraucht. Es gehört beides in keinster Weise mehr in mein Leben.
Auch von mir ein WOW!
Das ist klasse!

Kannst du sagen, warum du es geschaffst hast? War irgendwas spezielles los? In deiner Umgebung, in deinem Kopf oder sonstwie?
Was hat dir den Kick gegeben, dass du es aufgehört hast/aufhören konntest?

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LinaMP
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Beitrag Sa., 23.05.2020, 06:01

Auch von mir ein WOW!
Das ist klasse!

Kannst du sagen, warum du es geschaffst hast? War irgendwas spezielles los? In deiner Umgebung, in deinem Kopf oder sonstwie?
Was hat dir den Kick gegeben, dass du es aufgehört hast/aufhören konntest?
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Es gab einfach irgendwann einen Punkt wo ich komplett genervt von mir war. Allerdings war der hilfreichste Grund für mich, als ich beschlossen habe mit dem Rauchen aufzuhören. Ich hab über 20 Jahre geraucht und hatte mir geschworen die Glimmstengel aus meinem Leben zu verbannen. Ich hörte auf zu rauchen und da rauchen und trinken für mich unmittelbar zusammen gehörten,war plötzlich auch das Bedürfnis nach Alkohol auf ein Minimum zurück gegangen. Am Anfang war es einfach Disziplin, weil ich wusste wenn ich was trinke auch die Gefahr da ist,wieder zu rauchen. Ohne Kippen wollte ich aber auch nichts trinken. Erst war der Beginn mit dem Rauchen aufzuhören und das Trinken stellte ich automatisch mit ein. Mittlerweile sind es über 2 Jahre wo beides keinerlei Rolle mehr spielt. Nichtmal ansatzweise der Gedanke oder ein kleines Gefühl von Bedürfnis. Nichts. Und ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Leben.