Übertragungsgefühle ansprechen?
Verfasst: Mo., 29.12.2014, 16:32
Hallo liebes Forum,
Ich bin seit einem halben Jahr in einer Behandlung.
Nun merke ich seit einiger Zeit, dass meine Therapeutin für mich zur wichtigsten Person meines aktuellen Lebensabschnitts geworden ist und, dass sich bei mir mittlerweile eine gewisse Form von Schwärmerei eingestellt hat.
Ich denke, dass es damit zusammenhängt, dass ich in meinem bisherigen Leben von Frauen immer nur Ablehnung erfahren habe und sogar Zeitweise von Frauen erniedrigt worden bin (nicht von allen, die ich getroffen habe aber von vielen. Vor allem von den meisten, denen ich mich emotional geöffnet habe). Jetzt habe ich also zum ersten mal eine Frau getroffen, die meine Probleme, Gefühle und Ängste nicht für lächerlich hält und der ich mich öffnen kann ohne, dass ich Angst haben muss erniedrigt und verletzt zu werden.
Allerdings ist es meiner Ansicht nach gefährlich, sich in die Therapeutin zu "verlieben" und ich will mit ihr gerne darüber sprechen, um den Ursprung davon besser zu verstehen und vielleicht auflösen zu können. Außerdem fürchte ich mich davor nach Therapieende diese Gefühle noch in mir zu tragen.
Andererseits habe ich auch Angst vor der Reaktion, da diese ja in jedem Fall eine Form von Ablehnung ist, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es eine etwas sensiblere Form ist als die, die man im Allgemeinen im Privatleben erfährt.
Wie spricht man so etwas am geschicktesten an?
Viele liebe Grüße
Ich bin seit einem halben Jahr in einer Behandlung.
Nun merke ich seit einiger Zeit, dass meine Therapeutin für mich zur wichtigsten Person meines aktuellen Lebensabschnitts geworden ist und, dass sich bei mir mittlerweile eine gewisse Form von Schwärmerei eingestellt hat.
Ich denke, dass es damit zusammenhängt, dass ich in meinem bisherigen Leben von Frauen immer nur Ablehnung erfahren habe und sogar Zeitweise von Frauen erniedrigt worden bin (nicht von allen, die ich getroffen habe aber von vielen. Vor allem von den meisten, denen ich mich emotional geöffnet habe). Jetzt habe ich also zum ersten mal eine Frau getroffen, die meine Probleme, Gefühle und Ängste nicht für lächerlich hält und der ich mich öffnen kann ohne, dass ich Angst haben muss erniedrigt und verletzt zu werden.
Allerdings ist es meiner Ansicht nach gefährlich, sich in die Therapeutin zu "verlieben" und ich will mit ihr gerne darüber sprechen, um den Ursprung davon besser zu verstehen und vielleicht auflösen zu können. Außerdem fürchte ich mich davor nach Therapieende diese Gefühle noch in mir zu tragen.
Andererseits habe ich auch Angst vor der Reaktion, da diese ja in jedem Fall eine Form von Ablehnung ist, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es eine etwas sensiblere Form ist als die, die man im Allgemeinen im Privatleben erfährt.
Wie spricht man so etwas am geschicktesten an?
Viele liebe Grüße