Heute vor dem Abgrund, morgen einen Schritt weiter?
Verfasst: Di., 06.10.2015, 17:52
Ich habe das Gefühl, dass dieses Forum vllt ein wenig inaktiv ist, ich versuchs aber trotzdem mal. Wenn jemand mein (doch etwas ausfühliches) Posting lesen mag, würde mich das sehr freuen.
Ich habe Anfang dieses Jahres aus finanzieller Sicht eine Therapie abbrechen müssen. Konnte mir die 100€ jedes Mal einfach nicht mehr leisten und dann auch noch so wenig Geld zurück von der Krankenkasse. (~20€)
Ich leide an einer Stoffwechselerkrankung (mit extrem belastenden Nebenerkrankungen wie Hirsutismus (starke Beharrung, toll als Frau), die bei mir seit der Pubertät zu erheblicher Gewichtszunahme und Depressionen geführt hat. Vor zwei Jahren hatte ich endlich das richtige für mich gefunden und mit größter Mühe 30kg runtergerissen, was mein Frauenarzt bei meinem Krankheitsbild beinahe für unmöglich gehalten hatte. Ich war trotzdem depressiv, aber dünner.
Dann ging es mir so schlecht, dass ich die Therapie begonnen habe. Musste Antidepressiva nehmen und habe davon die 30kg wieder zugenommen. Hatte sie zwar schon nach etwa 15kg (die ich innerhalb weniger Monate zunahm) abgesetzt, aber es ging doch weiter rauf. Jetzt bin ich wieder Adipositas III und quäle mich seit Monaten um abzunehmnen, aber es geht und geht einfach nicht mehr.
Ich leide schon seit einiger Zeit unter Angststörungen, Zwangsstörungen und einer Keimphobie. Meine Therapeutin hatte bei mir "Befindungsstörung mit depressiven Einbrüchen samt Zwangs- und Angststörung festgestellt". Die Keimphobie habe ich eigentlich halbswegs im Griff, aber alles andere ist hundertmal schlimmer geworden.
Habe ein Studium begonnen (das für mich echt der letzte Strohhalm ist, denn wenn ich das nicht schaffe, dann bin ich 28+ und immer noch keine Ausbildung), doch seit es begonnen hat, bzw. schon eine Woche zuvor, habe ich komplett den Appetit verloren und breche jedes mal, wenn ich etwas esse. (Eh nicht so schlecht bei mir, aber doch nicht so angenehm und hatte ich auch noch nie.) Meine Selbstmordgedanken haben auch überhand genommen. Jeden Morgen träume ich mit Tränen in den Augen auf dem Bahnhof davon, wie ich den Kopf auf die Gleise lege und mich vom einfahrenden Zug enthaupten lasse. Ich habe vor am Wochenende alles für eine Kohlenmonoxidvergiftung zu kaufen, damit ich so eine Art Rückversicherung habe, wenn gar nichts mehr geht. (das kann man in Ruhe machen und nicht wie am Bahnhof vor so vielen Leuten)
Jeden Abend wenn ich nach Hause komme breche ich in Tränen aus. Ich will das nicht, aber ich kann nicht anders. Ich habe so große Versagensangst, dass ich lieber sterben würde, als zu versagen, aber ich weiß, ich schaffe das alles nicht. Studium kann ich auch nicht länger brauchen, ich MUSS es so schnell wie es geht durchziehen. Aber dann macht man da auch immer so Ausflüge mit Todesmärschen und ich habe Angst da körperlich wegen meinem Gewicht einfach nicht mitzukommen. Ich fühle mich einfach komplett und total am Ende mit meiner Kraft. Oft bekomme ich von einer Sekunde auf die andere Herzklopfen und Schwindel vor Angst. Ich habe starke Stimmunggsschwankunen: "Das schaff ich schon" - "Jetzt ist alles aus, jetzt ist dein Ende da" - "Da kämpf ich mich durch" - "Nie im Leben packst du das". Und das von einer Sekunde auf die andere es zehrt mich aus. Ich kämpfe mich von einem Tag zum nächsten und jeder Morgen den ich aufwache ist für mich schon eine untertägliche Qual. Es gibt keinen anderen Ausdruck: Ich quäle mich, mein Leben ist eine Qual. Keiner kann sagen ich würde mich nicht bemühen. Das tue ich. Aber ich will mich einfach nicht mehr sehen. Das liebste wäre mir, wenn ich einfach von der Erde verschwinden könnte. Mich selbst im Wald begraben, stark alkoholisiert und im Schlaf ersticken und niemand findet mich je mehr.
Ich habe nur meine Eltern zum Reden und die machen mich fertig, wenn ich es auch nur anspreche. Ich wäre faul, sollte unter Leute gehen, Yoga machen, nicht die falschen Filme gucken (ich guck gern Horror) und dann passts schon. Zudem ist alles immer meine Schuld. Ich freue mich sogar über die falschen Dinge (Horrorfilme). Ich bin ein kompletter Fehlschlag.
Therapeuten kann ich mir keinen leisten. Und Tabletten will ich auch keine mehr nehmen.
Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll, außer gnädig zu mir selber sein und meine Qual zu beenden.
Ich habe Anfang dieses Jahres aus finanzieller Sicht eine Therapie abbrechen müssen. Konnte mir die 100€ jedes Mal einfach nicht mehr leisten und dann auch noch so wenig Geld zurück von der Krankenkasse. (~20€)
Ich leide an einer Stoffwechselerkrankung (mit extrem belastenden Nebenerkrankungen wie Hirsutismus (starke Beharrung, toll als Frau), die bei mir seit der Pubertät zu erheblicher Gewichtszunahme und Depressionen geführt hat. Vor zwei Jahren hatte ich endlich das richtige für mich gefunden und mit größter Mühe 30kg runtergerissen, was mein Frauenarzt bei meinem Krankheitsbild beinahe für unmöglich gehalten hatte. Ich war trotzdem depressiv, aber dünner.
Dann ging es mir so schlecht, dass ich die Therapie begonnen habe. Musste Antidepressiva nehmen und habe davon die 30kg wieder zugenommen. Hatte sie zwar schon nach etwa 15kg (die ich innerhalb weniger Monate zunahm) abgesetzt, aber es ging doch weiter rauf. Jetzt bin ich wieder Adipositas III und quäle mich seit Monaten um abzunehmnen, aber es geht und geht einfach nicht mehr.
Ich leide schon seit einiger Zeit unter Angststörungen, Zwangsstörungen und einer Keimphobie. Meine Therapeutin hatte bei mir "Befindungsstörung mit depressiven Einbrüchen samt Zwangs- und Angststörung festgestellt". Die Keimphobie habe ich eigentlich halbswegs im Griff, aber alles andere ist hundertmal schlimmer geworden.
Habe ein Studium begonnen (das für mich echt der letzte Strohhalm ist, denn wenn ich das nicht schaffe, dann bin ich 28+ und immer noch keine Ausbildung), doch seit es begonnen hat, bzw. schon eine Woche zuvor, habe ich komplett den Appetit verloren und breche jedes mal, wenn ich etwas esse. (Eh nicht so schlecht bei mir, aber doch nicht so angenehm und hatte ich auch noch nie.) Meine Selbstmordgedanken haben auch überhand genommen. Jeden Morgen träume ich mit Tränen in den Augen auf dem Bahnhof davon, wie ich den Kopf auf die Gleise lege und mich vom einfahrenden Zug enthaupten lasse. Ich habe vor am Wochenende alles für eine Kohlenmonoxidvergiftung zu kaufen, damit ich so eine Art Rückversicherung habe, wenn gar nichts mehr geht. (das kann man in Ruhe machen und nicht wie am Bahnhof vor so vielen Leuten)
Jeden Abend wenn ich nach Hause komme breche ich in Tränen aus. Ich will das nicht, aber ich kann nicht anders. Ich habe so große Versagensangst, dass ich lieber sterben würde, als zu versagen, aber ich weiß, ich schaffe das alles nicht. Studium kann ich auch nicht länger brauchen, ich MUSS es so schnell wie es geht durchziehen. Aber dann macht man da auch immer so Ausflüge mit Todesmärschen und ich habe Angst da körperlich wegen meinem Gewicht einfach nicht mitzukommen. Ich fühle mich einfach komplett und total am Ende mit meiner Kraft. Oft bekomme ich von einer Sekunde auf die andere Herzklopfen und Schwindel vor Angst. Ich habe starke Stimmunggsschwankunen: "Das schaff ich schon" - "Jetzt ist alles aus, jetzt ist dein Ende da" - "Da kämpf ich mich durch" - "Nie im Leben packst du das". Und das von einer Sekunde auf die andere es zehrt mich aus. Ich kämpfe mich von einem Tag zum nächsten und jeder Morgen den ich aufwache ist für mich schon eine untertägliche Qual. Es gibt keinen anderen Ausdruck: Ich quäle mich, mein Leben ist eine Qual. Keiner kann sagen ich würde mich nicht bemühen. Das tue ich. Aber ich will mich einfach nicht mehr sehen. Das liebste wäre mir, wenn ich einfach von der Erde verschwinden könnte. Mich selbst im Wald begraben, stark alkoholisiert und im Schlaf ersticken und niemand findet mich je mehr.
Ich habe nur meine Eltern zum Reden und die machen mich fertig, wenn ich es auch nur anspreche. Ich wäre faul, sollte unter Leute gehen, Yoga machen, nicht die falschen Filme gucken (ich guck gern Horror) und dann passts schon. Zudem ist alles immer meine Schuld. Ich freue mich sogar über die falschen Dinge (Horrorfilme). Ich bin ein kompletter Fehlschlag.
Therapeuten kann ich mir keinen leisten. Und Tabletten will ich auch keine mehr nehmen.
Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll, außer gnädig zu mir selber sein und meine Qual zu beenden.