Kommunikationsproblem in der Partnerschaft

Liebeskummer und Liebessorgen aller Art, sowie Eifersucht und Trennungen sind die zentralen Themen in diesem Forumsbereich (Beitrags-Haltedauer: 6 Monate).
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FloBro
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Kommunikationsproblem in der Partnerschaft

Beitrag Di., 31.03.2020, 11:19

Hallo ihr lieben,

mein Partner und ich erfahren immer wieder dasselbe Muster.
Mich stört etwas. Zum Beispiel habe ich zum zweiten Mal denselben Urlaubsvorschlag gemacht (nicht für jetzt, sondern wenn die Coronasituation vorbei ist) und beim ersten Mal wollte er sich informieren, hat er aber nicht. Jetzt kam nur die Antwort "keine Ahnung" und auf meine Frage, wann er es weiß, nochmal dieselbe Antwort.
Danach schmollte ich ~10 Minuten und sprach dann an, dass ich von seiner Antwort etwas genervt bin, weil ich damit nichts anfangen kann und es desinteressiert wirkt. Dann hat er gesagt, dass "keine Ahnung" doch "Ich informiere mich noch" bedeutet. Ich erwiderte, dass das für mich nicht so rüberkam. Dann Stille. Dann fragte ich ihn, warum er nun schlechte Laune hat und dann sagte er, habe er nicht und beginnt mit Witzen und verhält sich normal. Ich schmolle.

Das ist ein ganz typischer Ablauf. Mal schmolle ich mehr, mal er mehr. Ich will meist viel reden, er selten.

Ich würde gerne mein eigenes Verhalten verbessern. Ich habe ihm schon oft gesagt, dass die mangelnde Kommunikation seinerseits mich stört, es besser sich aber wenig. Nur wie kann ich mich auf gesunde Weise selbst besser verhalten?

Hat da jemand eine Idee? Meine Idee wäre, einfach kaum mehr was anzusprechen. Aber ist das gesund?
Oder eben ansprechen und dann eben mich wieder auf mich selbst zu fokussieren, statt mich auf sein Verhalten zu konzentrieren? Keine Ahnung.

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leuchtturm
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Beitrag Di., 31.03.2020, 12:51

mein Vorschlag waäre genau das Gegenteil:

anzusprechen, wenn du dich unwohl mit der Kommunikation fühklst.
Um bei deinem gewählten Beispiel zu bleiben:

nicht zu schmollen, sondern zu sagen: "du, wir hatten ausgemacht, dass du dich informierst. Das hast du nicht getan. Von deiner Antwort "Keine Ahnung" fühle ich mich nicht ernst genommen. wann wirst du dich informieren?"

eine andere Möglichkleit wäre:
"Willst du dich noch informieren? Soll ich es machen? Wenn du es nicht willst: warum nicht?"

ansprechen, sachlich und neutral, ohne Schuldzuweisung, das kann verdeutlichen, wie du dich fühlst und was du in der Partnerschaft erwartest.
Wenn ihr beide immer mal wieder schmollt, kommt keine Kommunikation zustande. Kann es gar nicht.
Schmoleln ist Kinderverhaölten. Erwachsene kommunizieren anders.

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FloBro
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Beitrag Di., 31.03.2020, 13:07

@leuchtturm

So sehe ich das eigentlich auch.
Wenn ich aber Fragen stelle, wie die von dir gestellten, fängt er an zu schmollen. Er antwortet dann nicht mehr, fühlt sich in die Ecke gedrängt. Er kommuniziert nicht mehr oder lenkt komplett ab. Das ist gar nicht so selten, dass ich eben mehr nachfrage. Es klappt je nach Emotion nicht immer komplett neutral, aber ich bemühe mich sehr.

Also muss ich meine Frage vielleicht anders formulieren. Wie verhalte ich mich optimalerweise, wenn er in diesem bockigen Modus wechselt? Er sagt auch manchmal, dass er das Gefühl hat, ich sei seine Mutter, wenn ich solche Fragen stelle.
Wenn ich weiter darüber reden will, wird er wütend oder sagt gar nichts mehr. Wie ein bockiges Kind.
Wenn ich still bin, fühle ich mich sehr schlecht, schmolle, die Atmosphäre ist dahin und ich will einfach nur weg von ihm.

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Miss_Understood
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Beitrag Di., 31.03.2020, 14:14

Kurze erste Idee zu eurer Kommunikation - obwohl da möglicherweise noch mehr dahinter sich verbergen kann: Die 'Warum' Formulierung weckt tatsächlich in manchen Menschen, die eben in der Kindheit entsprechende Erfahrungen gemacht haben, Abwehr. Lernt man auch im Verkaufstraining und im Coaching. ("WARUM hast du schon wieder dein Zimmer nicht aufgeräumt, obwohl ich dir das seit Tagen schon gesagt hab?" usw. Was wäre darauf eine echte Antwort? "Weil ich keinen Bock hatte?" "Weil ich zu faul war?" ... *irks ... )

Alternativ trifft man eher auf Gesprächsbereitschaft, wenn man fragt: "Wie kommt es, dass ...?" - dann lädt man eher ein statt über das persönliche Versagen ("Ich war zu bequem") über die fehlenden Bedingungen ("Na ja, wenn dies oder das nicht/gewesen wäre, dann ...") zu sprechen.

Oder ähnlich wie Leutturm: "Wie kann ich dir helfen, dass wir das jetzt zusammen rauskriegen? Mir ist es wichtig, das gleich/in den nächsten zwei Tagen (konkret werden!) zusammen zu entscheiden, weil ..."
:!!: :!!: :!!:


theweirdeffekt
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Beitrag Di., 31.03.2020, 14:18

Ich würde ihm auch sagen, dass er sich nicht aufführen soll wie ein Kind, wenn er nicht bemuttert werden möchte. Das bedingt sich doch ganz klassisch gegenseitig. Schreibst du ihm denn auch Dinge vor oder glaubst, dass du die ultimativ richtigen Lösungen hast?
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candle.
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Beitrag Di., 31.03.2020, 14:37

Hallo!

Ich finde das nahezu normal bis typisch in Mann/ Frau Beziehungen.

Ihm schlechte Laune zu unterstellen ist eigentlich auch Unsinn, weil Männer wohl weniger nachdenken und da weniger emotional sind. Schmollen ist auch nicht erwachsen. Hast du eine Idee warum du es tust?

Und ich frage mich auch gerade was es bringen soll sich in dieser Zeit mit einem Urlaub zu beschäftige? Ist das bei dir generell so oder jetzt gerade?

Ich persönlich plane gar nicht mehr in Zeiten wie diesen bzw. habe es für mich gerade abgehakt.

LG candle
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Beitrag Di., 31.03.2020, 15:00

Miss_Understood hat geschrieben:
Di., 31.03.2020, 14:14
Kurze erste Idee zu eurer Kommunikation - obwohl da möglicherweise noch mehr dahinter sich verbergen kann: Die 'Warum' Formulierung weckt tatsächlich in manchen Menschen, die eben in der Kindheit entsprechende Erfahrungen gemacht haben, Abwehr. Lernt man auch im Verkaufstraining und im Coaching. ("WARUM hast du schon wieder dein Zimmer nicht aufgeräumt, obwohl ich dir das seit Tagen schon gesagt hab?" usw. Was wäre darauf eine echte Antwort? "Weil ich keinen Bock hatte?" "Weil ich zu faul war?" ... *irks ... )

Alternativ trifft man eher auf Gesprächsbereitschaft, wenn man fragt: "Wie kommt es, dass ...?" - dann lädt man eher ein statt über das persönliche Versagen ("Ich war zu bequem") über die fehlenden Bedingungen ("Na ja, wenn dies oder das nicht/gewesen wäre, dann ...") zu sprechen.

Oder ähnlich wie Leutturm: "Wie kann ich dir helfen, dass wir das jetzt zusammen rauskriegen? Mir ist es wichtig, das gleich/in den nächsten zwei Tagen (konkret werden!) zusammen zu entscheiden, weil ..."
Hmm, ja gut, das kann wohl sein. Ich werde dann halt schnell emotional, wenn ich merke, er blockt wieder und dann kommen meine Fragen vielleicht eher fordernd/vorwurfsvoll rüber. Also wahrscheinlich erstmal immer runterfahren und überlegen, wie meine Fragen wirken und dann geht das irgendwann vielleicht in Fleisch und Blut über. Ist eine gute Idee.

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FloBro
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Beitrag Di., 31.03.2020, 15:07

theweirdeffekt hat geschrieben:
Di., 31.03.2020, 14:18
Ich würde ihm auch sagen, dass er sich nicht aufführen soll wie ein Kind, wenn er nicht bemuttert werden möchte. Das bedingt sich doch ganz klassisch gegenseitig. Schreibst du ihm denn auch Dinge vor oder glaubst, dass du die ultimativ richtigen Lösungen hast?
Du hast recht, dass sich das gegenseitig bedingt. Deswegen möchte ich da irgendwie bewusst aussteigen und so gesund wir möglich mit diesen Situationen umgehen.
Dinge vorschreiben tue ich ihm nicht, nein und ich bin immer offen für Gespräche.
Ich weise ihn manchmal aber schon (mit Fragen) darauf hin, dass er zum Beispiel heute noch kaum was gegessen oder getrunken hat oder dass seine Schmerzen vom vielen Zocken in schlechter Haltung und keinem Sport kommen und so. Das ist ihm oft nicht bewusst.
Also zum Beispiel "Hast du heute schon was gegessen?" oder "Hast du heute schon was getrunken?" oder "Vielleicht liegt das mit den Schmerzen teilweise auch an deiner Haltung?". Da reagiert er auch öfters mal bockig oder will nicht drüber reden, besonders auch wenn es um den Haushalt geht. Das ist zumindest aber schon etwas besser geworden.
Irgendwo bin ich halt leider auch wirklich Erzieher. Das will er nicht. Aber wenn ich mich nicht um ihn kümmern würde, dann würde ich den ganzen Haushalt allein machen, er würde viel zu wenig essen und trinken und noch öfters pleite sein und so weiter. Wobei ich ja auch finde, dass man sich gegenseitig auf solche Dinge hinweisen kann, in einer Beziehung. Er sieht das eben als erziehen, ich sehe das als Kommunikation und sich gegenseitig auf eventuelle Probleme hinweisen.
Wenn ich nicht locker lasse, rede und rede und rede und auch wütend werde, also den Vulkan explodieren lasse, dann streiten wir uns richtig, aber danach kommt er an und sagt, ich habe recht und er will jetzt was ändern. Das ist aber ultra anstrengend und genau so eine komische Dynamik.
Ich versuche einfach nur unser Zusammenleben zu gewährleisten.

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Beitrag Di., 31.03.2020, 15:11

candle. hat geschrieben:
Di., 31.03.2020, 14:37
Hallo!

Ich finde das nahezu normal bis typisch in Mann/ Frau Beziehungen.

Ihm schlechte Laune zu unterstellen ist eigentlich auch Unsinn, weil Männer wohl weniger nachdenken und da weniger emotional sind. Schmollen ist auch nicht erwachsen. Hast du eine Idee warum du es tust?

Und ich frage mich auch gerade was es bringen soll sich in dieser Zeit mit einem Urlaub zu beschäftige? Ist das bei dir generell so oder jetzt gerade?

Ich persönlich plane gar nicht mehr in Zeiten wie diesen bzw. habe es für mich gerade abgehakt.

LG candle
Wir sind Mann/Mann. :-D
Ich schmolle, weil ich will, dass er sich für sein Verhalten schuldig fühlt und nachdenkt und auch mal ankommt nach so einem Konflikt. Auch absolut ungünstig, ich weiß, deswegen suche ich gerade nach Alternativen.

Und mit dem Urlaub, joa, kann sein, aber wenn er mir das sagen würde, wäre das so auch voll ok für mich. Es geht mir persönlich aber auch um die Art des Urlaubs, nicht um ein konkretes Hotel oder eine konkrete Buchung oder so.


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Beitrag Di., 31.03.2020, 16:10

Kann es sein, dass er beim Hotel Mama ausgezogen und in dein Hotel eingezogen ist? Das ist jetzt bewusst etwas überspitzt, aber bei dem was du schreibst, habe ich von ihm echt das Bild eines Teenies im Kopf.

Wie reagiert er denn, wenn du etwas "bedürftiger" bist? Kann er damit umgehen? Oder ist es eher so, dass ohnehin du alles wuppen willst/musst bzw wuppst?

Alles Gute
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Beitrag Di., 31.03.2020, 17:33

theweirdeffekt hat geschrieben:
Di., 31.03.2020, 16:10
Kann es sein, dass er beim Hotel Mama ausgezogen und in dein Hotel eingezogen ist? Das ist jetzt bewusst etwas überspitzt, aber bei dem was du schreibst, habe ich von ihm echt das Bild eines Teenies im Kopf.

Wie reagiert er denn, wenn du etwas "bedürftiger" bist? Kann er damit umgehen? Oder ist es eher so, dass ohnehin du alles wuppen willst/musst bzw wuppst?

Alles Gute
Das ist korrekt. Er ist von Hotel Mama direkt zu mir gezogen. Daheim musste er keinen Finger krümmen, hat alles vor die Nase gesetzt bekommen. Er war zudem depressiv und perspektivlos. Hier sollte sich dann alles ändern. Naja, fairerweise muss man sagen, dass er sich auch schon sehr weiterentwickelt hat. Aber eben durch mich. Durch meine "Erziehung". Ich habe das Gefühl nachzuholen, was dort in der Erziehung vernachlässigt wurde.

Hmm, deine letzte Frage ist schwierig. Ich bin selten bedürftig. Wenn ich ihn bitte mir bei simpleren Tätigkeiten im Haushalt zu helfen, macht er das mittlerweile ohne Aufstand. Ansonsten hab ich öfters mal Verspannungen und bitte um kleine Massagen, das macht er sehr ungern, kurz oder gar nicht. Er kauft mir gern mal was als Überraschung, wenn er Geld hat oder kocht phasenweise mal gern. Das macht er so von sich aus.
Generell wuppe ich den Haushalt allein. Seit einem Monat wischt er jeden Sonntag die ganze Wohnung. Das hat sich nach einem Streit ergeben, bei dem ich ihm drohte, jetzt nur noch meine Sachen zu waschen und dreckige Sachen (inklusive Essen) in seinen Schrank zu legen, wenn er nicht endlich mal irgendwas tut. Hatte er kein Geld für Essen oder Überraschungen lag er nämlich im Prinzip nur im Bett am Handy oder war am PC.


Candykills
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Beitrag Di., 31.03.2020, 17:39

Hat er keinen Job, der ihn ein bisschen fordert?(weil du schreibst, dass er nur im Bett liegt mit Handy oder PC)
Das Paradies ist eher ein Zustand, als ein Ort. (frei nach Kupke/Neuert)


theweirdeffekt
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Beitrag Di., 31.03.2020, 17:48

Fühlst du dich denn überhaupt auf Augenhöhe mit ihm?
Ich denke, dass das wirklich eine schwierige Dynamik ist.

Und du bist NICHT sein Erzieher und deine Aufgabe ist auch nicht alles nachzuholen was verabsäumt wurde. Dadurch bist du hierarchisch immer eins weiter oben. Das kann doch gar nicht zu einer ausgewogenen Beziehung führen. Und in weiterer Folge mMn auch nicht zu einer ordentlichen Kommunikation 🤔.
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Beitrag Di., 31.03.2020, 20:10

Candykills hat geschrieben:
Di., 31.03.2020, 17:39
Hat er keinen Job, der ihn ein bisschen fordert?(weil du schreibst, dass er nur im Bett liegt mit Handy oder PC)
Nicht so wirklich. Er arbeitet 15 Stunden in der Woche und bekommt den Rest aufgestockt. Er hat keine Motivation, sich etwas anderes zu suchen.
Zwischendurch hat er immer mal ein neues Hobby, so Phasen.

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Beitrag Di., 31.03.2020, 20:13

theweirdeffekt hat geschrieben:
Di., 31.03.2020, 17:48
Fühlst du dich denn überhaupt auf Augenhöhe mit ihm?
Ich denke, dass das wirklich eine schwierige Dynamik ist.

Und du bist NICHT sein Erzieher und deine Aufgabe ist auch nicht alles nachzuholen was verabsäumt wurde. Dadurch bist du hierarchisch immer eins weiter oben. Das kann doch gar nicht zu einer ausgewogenen Beziehung führen. Und in weiterer Folge mMn auch nicht zu einer ordentlichen Kommunikation 🤔.
Hmmm, ich fühle mich tatsächlich etwas weiter oben, das stimmt auf jeden Fall.
Wir haben jetzt nochmal geredet und haben die Abmachung, bei Problemen schriftlich, statt mündlich vorzugehen. Das kann er besser. Er meint, er weiß in diesen Situationen immer nicht, was er denkt und fühlt, alles purzelt durcheinander und schriftlich hat er mehr um sich dran festzuhalten.

Haben wir überhaupt eine Chance, diese Beziehung auf Augenhöhe zu führen?