Unsicherheiten und vermehrt Selbstzweifel durch PT
Verfasst: Mi., 01.09.2021, 09:06
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen: ich bin 30 Jahre alt und seit Februar in psychotherapeutischer Behandlung. Ich mache eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie. Auslöser dafür waren immer wiederkehrende depressive Episoden, vor allem im Winter, aber auch langjährige familiäre Konflikte, die mich an Weihnachten 2020 so sehr belastet haben, sodass ich den Kontakt zu meinen Eltern danach vorerst abgebrochen habe, um die Geschehnisse aus der Vergangenheit mal in Ruhe aufzuarbeiten.
Nun zu meinem Problem: seit ich die Therapie mache, habe ich das Gefühl, wirklich schon viel über mich gelernt zu haben. Manchmal fühlt es sich rückblickend sogar so an, als ob ich früher immer nur eine Maske getragen hätte und gar nicht ich selbst war. Allerdings hab ich auch vermehrt starke Selbstzweifel und Unsicherheiten - vorallem im Umgang mit anderen - an mir bemerkt, die mich phasenweise sehr belasten. Ich hinterfrage alles stark („Wie hat er das jetzt gemeint?“ - „War das auf mich bezogen?“ usw.). Das ist super anstrengend aber ich hab es bisher nicht geschafft, das abzustellen. Das Ganze tritt natürlich stärker in Gruppensituationen auf und bei Menschen, die ich nicht so gut kenne. Früher bin ich allerdings ziemlich selbstbewusst aufgetreten und hatte diese Probleme nicht.
Ist es also normal, dass durch die Aufarbeitungen in der PT so starke Selbstzweifel auftreten? Wie war das bei euch? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen, weil es mir schon auch ein bisschen Angst macht… ich will nicht so verunsichert durchs Leben gehen.
Viele Grüße!
Ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen: ich bin 30 Jahre alt und seit Februar in psychotherapeutischer Behandlung. Ich mache eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie. Auslöser dafür waren immer wiederkehrende depressive Episoden, vor allem im Winter, aber auch langjährige familiäre Konflikte, die mich an Weihnachten 2020 so sehr belastet haben, sodass ich den Kontakt zu meinen Eltern danach vorerst abgebrochen habe, um die Geschehnisse aus der Vergangenheit mal in Ruhe aufzuarbeiten.
Nun zu meinem Problem: seit ich die Therapie mache, habe ich das Gefühl, wirklich schon viel über mich gelernt zu haben. Manchmal fühlt es sich rückblickend sogar so an, als ob ich früher immer nur eine Maske getragen hätte und gar nicht ich selbst war. Allerdings hab ich auch vermehrt starke Selbstzweifel und Unsicherheiten - vorallem im Umgang mit anderen - an mir bemerkt, die mich phasenweise sehr belasten. Ich hinterfrage alles stark („Wie hat er das jetzt gemeint?“ - „War das auf mich bezogen?“ usw.). Das ist super anstrengend aber ich hab es bisher nicht geschafft, das abzustellen. Das Ganze tritt natürlich stärker in Gruppensituationen auf und bei Menschen, die ich nicht so gut kenne. Früher bin ich allerdings ziemlich selbstbewusst aufgetreten und hatte diese Probleme nicht.
Ist es also normal, dass durch die Aufarbeitungen in der PT so starke Selbstzweifel auftreten? Wie war das bei euch? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen, weil es mir schon auch ein bisschen Angst macht… ich will nicht so verunsichert durchs Leben gehen.
Viele Grüße!