Bin ich Benzoabhängig?

Dieser Bereich dient zum Austausch über Entzug, Entwöhnung und Therapie von substanzbezogenen Abhängigkeiten (wie Alkohol, Heroin, Psychedelische Drogen, Kokain, Nikotin, Cannabis, Zucker,..)

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TheFear
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Bin ich Benzoabhängig?

Beitrag So., 19.12.2021, 12:03

ICH WEIß DASS ES AUF DIESE FRAGE KEINE 100%IGE ANTWORT GEBEN WIRD UND WILL NUR EURE PERSÖNLICHE MEINUNG DAZU WISSEN. GERNE KÖNNT IHR AUCH EURE ERFAHRUNGEN DAZUSCHREIBEN.

Ich leide unter Angststörungen, Panikattacken und teilweise auch Depressionen. Für eine zeitlang hatte ich SSRIs genommen und dann für eine zeitlang abgesetzt, da es mir besser ging. Bei Bedarf bekam ich auch ein Benzodiazepin.
Von meiner Psychiaterin hatte ich Temesta 2,5mg für den Bedarf bekommen. So ungefähr Mitte Dezember passierte etwas was bei mir wieder heftige Angststörungen und Panikattacken auslöste. Ich nahm dann Temesta 2,5mg im sogenannten 3-6 Tagesrythmus. Manchmal gab es auch Zeiten wo ich sie komplett auslies.

Anfang Dezember hatte ich einen Alkohol-Rückfall (war 5 Jahre lang trocken) und gleich am nächsten Tag nach dem Rückfall musste ich 2mal ins Spital, vorallem weil meine Psyche total im Eimer war. Ich bekam zuerst Psychopax Tropfen in der Notaufnahme und das beruhigte mich etwas. Dann beim zweiten Mal bekam ich Mogadon um über die Nacht zu kommen, musste aber 2 Stück nehmen um einzuschlafen. Die nächsten Tage erlitt ich Höllenquallen. Ständig nur Anspannung, innere Unruhe, Panikattacken. Ich rief meine Psychiaterin an und schilderte ihr mein Anliegen. Sie verschrieb mir Praxiten 15mg und sagte ich solle es nur bei Bedarf nehmen. Ich musste sie aber fast jeden Tag nehmen damit ich nicht leiden musste. Vielleicht 4 Tage.
Irgendwann habe ich dann aufgehört Benzos zu nehmen und beschloß wieder SSRIs (Escitalopram 10mg) zu nehmen. Jedoch waren es wieder Tage voller Quallen. Irgendwann fuhr ich wieder ins Spital und bekam als Alternative zu Benzos quetiapin 25mg. Doch das verschlimmerte alles nochmehr. Ich war an diesen Tag wo ich es bekam und nahm unterwegs und als es wirkte fühlte ich mich voll benebelt, benommen und bekam Herzrasen. Zur Sicherheit hatte ich praxiten mit was ich nahm, aber ein Passant bemerkte mich wie kreidebleich ich war und rief die Rettung. Ich wurde wieder ins Spital zurückgebracht und erhielt sofort eine Behandlung mit Gegenmedikament (Benzos) und ich solle am nächsten Tag zur Kontrolle wieder kommen.
Als ich am nächsten Tag wieder kam wurde mir ein stationärer Aufenthalt angeboten und befinde mich seit einigen Tagen dort (alles auf freiwillige Entscheidung) . Ich schilderte denen genau das wie ich es jetzt geschrieben ,jedoch meinte der zuständige Arzt dass ich keine Benzoabhängigkeit habe (auch wenn ich dafür entsprechende Symptome habe, seien dies laut ihm Panikattacken). Alles braucht natürlich seine Zeit, aber ich leide trotzdem weiterhin Höllenquallen. Jeden Abend kriege ich ein halbes praxiten 15mg wo es mir dann besser geht und seit gestern nehme ich quetialan xr 50mg, was eine gute Wirkung hat und ich mich besser fühle.
Zuletzt geändert von Pauline am So., 19.12.2021, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze für bessere Lesbarkeit angebracht.

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Sinarellas
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Beitrag So., 19.12.2021, 14:47

Mir fällt es so schwer deinen Beitrag zu lesen, dass ich es lasse.
Bitte achte auf Absätze, die CAPS sind auch nicht hilfreich.
..:..


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TheFear
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Beitrag So., 19.12.2021, 15:16

Sinarellas hat geschrieben: So., 19.12.2021, 14:47 Mir fällt es so schwer deinen Beitrag zu lesen, dass ich es lasse.
Bitte achte auf Absätze, die CAPS sind auch nicht hilfreich.
OK. Ich werde mir Mühe geben, in Zukunft Absätze zu benutzen.