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Ich kann meine Jugendliebe einfach nicht vergessen.

Liebeskummer und Liebessorgen aller Art, sowie Eifersucht und Trennungen sind die zentralen Themen in diesem Forumsbereich (Beitrags-Haltedauer: 1 Jahr).
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Watschel44
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Ich kann meine Jugendliebe einfach nicht vergessen.

Beitrag Sa., 30.04.2022, 17:52

Liebe Mitglieder,

ich bitte um eure Meinungen und hoffe auf eure Hilfe.
Natürlich versuche ich mich so kurz wie möglich zu fassen
aber die Problematik ist recht kompliziert und nicht in wenigen Worten zu beschreiben.

Ich kann meine Jugendliebe einfach nicht vergessen.
Wir waren damals 15 1/2 Jahre alt als wir uns vor 40 Jahren auf einer Schule kennenlernten.
Ich hatte mich damals unsterblich in dieses bildhübsche und äußerst charmante Mädchen verliebt.
Unsere Beziehung war rein platonisch.
Das lag daran dass ich sehr schüchtern war und vor Sexualität furchtbare Angst hatte.
Mir fehlte es komplett an praktischer Erfahrung und ich hatte furchtbare Angst nicht der großartige Liebhaber sein zu können den sie sich wünschte.
In den Ferien ging ich in meiner Heimatstadt nahezu täglich ins Schwimmbad und war ein begeisterter Schwimmer.
Doch der Gedanke dass sie ebenfalls zum Schwimmunterricht erscheinen könnte versetzte mich in regelrechte Panik. Ich hatte furchtbare Angst sie könnte mich in der Badehose sehen.
Sie war bildhübsch und hatte einen makellosen sehr fraulichen Körper doch ich fühlte mich ihr als Junge nicht ebenbürtig.

Auch intellektuell war sie mir weit überlegen. Sie hatte in ihren früheren Schule bereits Englischunterricht und demonstrierte mir ihre perfekte englische Aussprache.
Der Gedanke ließ mich nicht mehr los dass ich nicht gut gebaut genug für sie sein würde.
Meine Jugendliebe war unbeschreiblich hübsch und attraktiv.
Die meisten Schulkameraden interessierten sich für sie.
Sie lächelte derart charmant dass ich anfangs kaum sprechen konnte sondern stotterte nur herum.
In ihrer Nähe schwitzte ich stark und zitterte vor Aufregung.
Hinzu kam dass ich mich ständig unter Kontrolle halten musste um nicht in ihrem Beisein mit einer Erektion zu reagieren.
Das lag auch daran dass sie sich sehr figurbetont kleidete.
So lief sie in einem knallengen kurzen Höschen im Treppenhaus der Schule an mir vorbei und präsentierte mir dabei ihre endlos langen und wohlgeformten Beine und ihren extrem prallen Po.
Nur unter äußerster Anspannung gelang es mir eine Ejakulation gerade noch zu verhindern.
Einmal verabschiedete sie sich am Bahnhof von mir und streichelte mit ihrem Daumen meinen Handrücken worauf ich augenblicklich mit einer Erektion reagiert hatte.
Das war mir so unendlich peinlich. Ich wäre am liebsten vor Scham in den Boden versunken.
Leider war ich nicht offen und ehrlich zu ihr und hatte ihr meine Ängste und Befürchtungen verschwiegen . Ich fürchtete sie sonst verlieren zu können indem sie sich einen stattdessen beziehungsfähigen Partner suchen würde.

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münchnerkindl
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Beitrag Sa., 30.04.2022, 18:08

Hm, okay.

Für mich hört es sich so an als ob du ganz einfach sexuell voll auf sie abgefahren bist, weil du die ganze Zeit nur ihre körperlichen Attribute und die bei ihrem Anblick einsetzende sexuelle Erregung beschreibst, aber nichts über sie als tolle Person.

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Sydney-b
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Beitrag Sa., 30.04.2022, 21:46

Hattest du seither gute und erfüllende Partnerschaften erlebt?

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Gespensterkind
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Beitrag So., 01.05.2022, 06:31

Und was heißt: Du kannst sie nicht vergessen?
Denkst Du Tag und Nach nur an sie? Möchtest Du sie wiedersehen? Kannst Du deswegen keine anderen Partnerschaften eingehen? Belastet es Dich, an sie zu denken?

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Theory
Helferlein
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Beitrag Mi., 18.05.2022, 20:38

Die Jugendliebe vergisst man, indem man es einfach "tut".

Das bedeutet aber, dass HANDELN erforderlich ist. Nur nicht einfach nur handeln im Außen (physische Aktivitäten), sondern es ist eine mentale Arbeit.

Überlege dir eine Sache, die du tun willst, oder an die du in Zukunft (ab jetzt) denken willst, sobald wieder der Gedanke an die Jugendliebe kommt.

Beispiel:

Du fährst im Auto, plötzlich kommst du an eurem Lieblingsrestaurant vorbei. ZACK - in dem Moment hast du dir vorgenommen, im Radio umzuschalten und ganz laut mitzusingen oder intensiv dem Gespräch zu folgen.

Weiteres Beispiel:

Du liegst nach der Yogastunde entspannt im Shavasanna und plötzlich fällt dir die Jugendliebe ein . ZACK da fällt dir ein, dass du in dem Moment das Muster/den Stuck an der Decke des Raums en detail studieren und nachvollziehen wolltest.

Letztes Beispiel:

Du bist mit Freunden in einem Lokal unterwegs, wo du deine Jugendliebe damals kennen gelernt hast. ZACK, dir fällt ein, dass du ab jetzt bei jedem Gedanken an sie dir einen roten Elefanten vorstellen wolltest.

Bei mir hat die Technik nach 8 Jahren Beziehung ganz gut geholfen.

LG

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Watschel44
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Beitrag Do., 04.08.2022, 10:29

Liebe Forenmitglieder

bitte entschuldigt dass ich mich erst jetzt zu euren Kommentaren äußere aber blöd wie ich bin
hatte ich glatt vergessen dass ich mich auf diesem Forum angemeldet hatte.
Bitte nehmt es mir nicht übel aber ich bin seit der niederschmetternden med. Diagnose völlig neben der Spur.

#münchnerkindl
Es ist ja nicht so dass ich zuvor 15 1/2 Jahre lang keinen Kontakt zu anderen hübschen Schulkameradinnen gehabt hätte, aber meine Jugendliebe war atemberaubend hübsch und charmant.
Meine Jugendliebe war unglaublich charmant und sehr freundlich, gesprächig und zugänglich.
Darüber hinaus war sie sehr fleißig, zielstrebig, sehr mutig und außergewöhnlich selbstbewusst.


#Sydney-b
Leider hatte ich keine erfüllende Partnerschaft. Ich kam 2001 in eine Klinik für Psychosomatik und Verhaltensmedizin und während dieser 11 Wochen in der ich vollstationär aufgenommen wurde gelang es mir meine massiven sozialen Ängste zu verringern und ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein aufzubauen worauf ich endlich in der Lage war eine feste Beziehung zu einer Frau einzugehen. Leider war meine Partnerin krankhaft eifersüchtig und unterstellte mir ständig zu Unrecht fremdgegangen zu sein worauf ich die Beziehung mit ihr beendete.

Gespensterkind
Es gibt Zeiten an denen ich oft an sie denken muss.
Ich habe dann unendlich Sehnsucht nach ihr und spüre tiefe Schuld- und Schamgefühle sowie Angstzustände und eine tiefe Traurigkeit aber auch Liebe und Leidenschaft ihr gegenüber.
Die Situation ist komplett verfahren.
Diese Jugendliebe ist seit 35 Jahren glücklich verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.
Seit November letzten Jahres weiß ich dass ich an einem inoperablen und extrem bösartigen Prostatakrebs (Gleason Scor 10; PSA über 5000) erkrankt bin der bereits überall Knochenmetastasen gestreut hat und an dem ich auch in absehbarer Zeit sterben werde.
Ich hatte ihr im Februar einen Abschiedsbrief geschrieben in der ich sie für mein damaliges Fehlverhalten um Verzeihung gebeten hatte. Darüber hinaus informierte ich sie über meine niederschmetternde Diagnose. Sie schrieb kurz darauf freundlich zurück, befragte mich aber nicht zu meinem aktuellen Befinden und scheint auch nicht weiter an einer Kontaktaufnahme interessiert zu sein. Ich würde meine Jugendliebe so gerne noch ein einziges Mal sehen, mit ihr sprechen, mich persönlich bei ihr entschuldigen und sie einmal nur liebevoll in den Arm nehmen.
Meine erste feste Beziehung hatte ich 19 Jahre später nachdem ich meine Jugendliebe kennengelernt hatte.
Meine Partnerin war krankhaft eifersüchtig weil ihr früherer Ehemann sie ständig mit anderen Frauen betrogen hatte.
Eines Morgens lag ich im Halbschlaf so da als meine Partnerin sich an mich kuschelte.
Dabei kam mir urplötzlich der Gedanke wie es denn sei wenn sich stattdessen meine Jugendliebe an mich kuscheln würde.
Ich bin noch immer nicht frei für eine andere Frau und trauere der entgangenen Beziehung mit meiner Jugendliebe nach. Wir lernten uns vor 40 Jahren kennen und ich kann meine Jugendliebe noch immer nicht loslassen.
Der Fachbegriff für meine psychische Erkrankung lautet Oneitis.

#Theory
Dankeschön für die Tipps, ich praktiziere diese bereits, allerdings erfolglos.
Meine von Zeit zu Zeit aufkommenden Gefühle sind aber einfach zu stark.
Sie sind wie ein aufkommender Tsunami der mich regelrecht erschlägt.
Diese Gefühle sind derart intensiv und unerträglich dass ich mir in der Vergangenheit schon mehrfach versucht hatte mir das Leben zu nehmen.
Im Jahr 2008 kam ich deswegen für 4 Wochen in die Psychiatrie und dort diagnostizierten die Ärzte mir Depressionen eine generalisierte Angststörung, eine soziale Phobie und eine wahnhafte Besessenheit nach dieser Jugendliebe.

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candle.
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Beitrag Do., 04.08.2022, 10:41

Watschel44 hat geschrieben: Do., 04.08.2022, 10:29 Ich würde meine Jugendliebe so gerne noch ein einziges Mal sehen, mit ihr sprechen, mich persönlich bei ihr entschuldigen und sie einmal nur liebevoll in den Arm nehmen.
Ach Watschel44, das tut mir leid!

Kannst du deiner Jugendliebe das nicht nochmal genau so schreiben?

Liebe Grüsse
candle
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Watschel44
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Beitrag Do., 04.08.2022, 11:21

Meine Jugendliebe machte damals den ersten Schritt und sprach mich an und verabredete sich mit mir auf den Folgetag. Ich sollte nach dem Abendessen ins Treppenhaus der Schule kommen und auf sie warten.
Dort angekommen warteten bereits 10 weitere Schulkameraden, allesamt älter als ich, auf ihr Erscheinen.
Sie wählte mich dabei aus und ich war so unbeschreiblich glücklich darüber, ich bin fast vor Glück geplatzt.
Es war einer meiner schönsten Momente im meinem gesamten Leben.
Wir waren beide hörgeschädigt und besuchten oftmals das Gehörlosenzentrum in der Altstadt.
Sie war im Gegensatz zu mir in der Lage mit den Gehörlosen über Gebärdensprache zu kommunizieren.
Als wir das Gehörlosenzentrum in der Altstadt betreten hatten war sie der unangefochtene Star des Abends.
Alle Männer scharten sich um sie und suchten den Kontakt zu ihr.
Was fehlte war lediglich eine Autogrammstunde für ihren neu gegründeten Fanclub. :-D
Sie flirtete den ganzen Abend ungehemmt mit älteren Männern die zwischen 25 und 40 Jahre alt waren und ließ mich links liegen.
Dabei machte sie Armdrücken mit ihnen um augenblicklich zu verlieren und die Gewinner mit ihrem atemberaubend schönen Lächeln zu belohnen. :heart:
Um mich wieder bei ihr in Erinnerung zu rufen forderte ich sie schließlich zum Armdrücken heraus.
Ich war alles andere als schwach und war daher in der Lage die meisten Schulkameraden meines Einschulungsjahrgangs im Armdrücken zu besiegen.
Doch meine Jugendliebe war unerwartet stark und wollte mich nicht mit ihrem bezaubernden Lächeln als Gewinner belohnen. Warum auch immer.
Sie drückte meinen Arm scheinbar mühelos innerhalb von wenigen Sekunden bis zur Tischplatte herunter.
Dabei sah sie überhaupt nicht muskulös aus.
Ich war völlig geschockt über ihre Bärenkräfte.
In der Folgezeit verabredeten wir uns regelmäßig zu Spaziergängen am Neckarufer und sprachen dabei über Gott und die Welt.
Wir kamen uns dabei emotional näher und wurden uns zunehmend vertrauter. :heart:
Aber ich hatte einfach unbeschreiblich Angst vor einer festen Beziehung.
Der Gedanke der mich zunehmend ängstigte war dass ich nicht der erfahrene Liebhaber sein konnte den sie sich wünschte.
Dabei setzte sie mich auch zunehmend mit entsprechenden Sprüchen unter Druck, vermied aber jeden Körperkontakt und schenkte mir auch nicht ihre Zuneigung.
Wir hatten uns nie umarmt, geküsst oder gestreichelt aber dann trafen wir uns vor der Schule nach Unterrichtsende und sie hatte ein Buch über Sexualität dabei in dem sie mir Abbildungen von Sexstellungen zeigte.
Dabei favorisierte sie eine Stellung bei der der Mann die Partnerin hochhob und sie ihre Beine um seine Hüfte legte während des Geschlechtsaktes.
Das Problem an der Sache war nur dass ich einerseits mich fürchtete mit ihr intim zu werden und andererseits war sie mit geschätzten 100 bis 120 kg bei einer Körpergröße von 1,70m viel zu schwer als dass ich dazu in der Lage gewesen wäre diese Stellung zu praktizieren.

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Watschel44
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Beitrag Do., 04.08.2022, 11:24

Sie meinte nur ich könnte sie ja sowieso nicht hochheben womit sie höchstwahrscheinlich recht hatte.
Ich traute mich mich nicht sie vom Gegenteil zu überzeugen weil ich ahnte dass ich dazu körperlich tatsächlich nicht in der Lage war.
Wir waren auch einmal in der Altstadt spazieren als ich all meinen Mut zusammennahm und meinen Arm auf ihre Schulter legen wollte.
Als ob sie es geahnt hätte sagte sie zu mir dass sie Kampfsporttechniken erlernt hätte wonach sie kein Problem damit hätte drei erwachsene Männer gleichzeitig in einem Kampf plattzumachen wenn sie ihr an die Wäsche gehen wollten.
Als sie wieder einmal den ganzen Abend ungehemmt mit fremden Männern in meinem Beisein flirtete fühlte ich mich sehr verletzt und wollte ihr einen Denkzettel verpassen.
Dabei sagte ich zu ihr dass ihre Stimme manchmal merkwürdig klingen würde.
Was natürlich Quatsch war aber ich war eben wütend und enttäuscht von ihr.
Daraufhin schlug sie mir ohne Vorwarnung fest auf den Oberarm und es fühlte sich an als ob sie mir den Knochen angebrochen hätte.
Sie war nicht nur unglaublich charmant und freundlich sondern sie konnte auch recht rabiat und gewalttätig werden.
Eines Abends im Gehörlosenzentrum wies ich sie daraufhin dass es Zeit sei sich auf den Weg zum Mädcheninternat zu begeben.
Die Mädchen mussten spätestens um 22 Uhr zurück sein und wir hatten noch einen Fußweg von ca. 40 Minuten vor uns.
Doch davon wollte sie nicht wissen, wimmelte mich ab und unterhielt sich angeregt weiter mit ihrem Gesprächspartner. Zwanzig Minuten vor 22 Uhr stand sie dann auf und fragte mich ob es mir etwas ausmachen würde alleine nach Hause zu laufen weil ihr Gesprächspartner sie mit dem Auto zum Internat fahren würde.
Noch bevor ich darauf antworten konnte verließen beide das Gehörlosenzentrum.
Das hatte mir natürlich sehr weh getan.
Ich hatte auf dem Nachhauseweg zu meimem Zimmer nur Rotz und Wasser geheult.
Vor den Weihnachtsferien fuhren wir in drei Reisebussen zum Christkindlmarkt nach Nürnberg und ich hoffte inständig sie möge sich neben mich setzen damit wir endlich das lang erhoffte klärende Gespräch führen könnten.
Doch meine Hoffnung zerschlug sich als sie im Mittelgang an mir vorbeilief ohne mich nur eines Blickes zu würdigen und stattdessen auf der durchgängigen Sitzbank am Ende des Busses Platz nahm.
Ich war wieder einmal am Boden zerstört und konnte meine Tränen nicht mehr zurückhalten.
In Nürnberg angekommen schöpfte ich erneut Hoffnung als sie mich unvermittelt ansprach und ihren unvergleichlichen Charme spielen ließ.
Doch ich freute mich zu früh, denn nur einen Moment später drehte sie sich um und lief zum Physiklehrer den sie überlaut zu einem Kaffee einlud.
Traurig und enttäuscht schlurfte ich durch das Spielzeugmuseum um mich anschließend hemmungslos mit Glühwein zu betrinken.
Irgendwie schaffte ich es den Sammelpunkt rechtzeitig zu erreichen und schlief meinen Rausch auf der Heimfahrt nach Heidelberg aus.
Unser Verhältnis war stets von Nähe und Distanz geprägt.
Manchmal herrschte auch tagelang Funkstille zwischen uns.
Sie war eine junge Frau voller Widersprüche.
Einerseits kaufte sie sauren Sprudel und zuckerfreien Kaugummi um nicht noch mehr zuzunehmen andererseits futterte sie regelmäßig diesen kalorienreichen Müll im Fast Food Restaurant was ja kontraproduktiv war.
An einem Tag zeigte sie sich freundlich und gesprächig mir gegenüber, am nächsten Tag hingegen wirkte sie kühl und distanziert.

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Watschel44
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Beitrag Do., 04.08.2022, 11:27

Ich hatte in dieser Beziehungsphase alles getan was ich nur tun konnte um ihre Gunst zu gewinnen.
Ich lud sie ins Eiscafe ein, überraschte sie mit Zeitschriften, Multivitaminsaft, Schokolade und einem Straß Nelken im Krankenhaus als sie wegen einem Hörsturz dort eingeliefert worden ist, ich kaufte ihr sogar eine teure Silberhalskette mit Kreuz beim Juwelier die ich ihr zu ihrem Geburtstag schenkte und für die ich in den Sommerferien so hart schuften musste.
An einem Sonntagabend begab ich mich ins Mädcheninternat, was nicht erlaubt war, und schenkte ihr sogar einen Strauß Rosen. Eine plötzlich hinter mir stehende Erzieherin schrie mich hysterisch an und forderte mich lautstark auf das Internat zu verlassen.
Darüber hinaus schrieb ich ihr auch Liebesbriefe die sie recht nichtssagend beantwortete.
Sie schien sich über ihre Gefühle zu mir selbst nicht im klaren zu sein.

Ich ignorierte dabei mein Bauchgefühl welches mir bereits früh mitteilte dass ich mich noch so bemühen könnte aber niemals ihre Gunst und Liebe erlangen könnte.
Ich wollte es einfach nicht wahrhaben dass sie sich einen anderen Partner wünschte, dabei dachte ich, ich müsse mich nur einfach mehr bemühen und mir noch mehr an Kränkungen und Demütigungen von ihr gefallen lassen.
Anfangs spielte sie mit mir bis ich schließlich den Mut fand sie deswegen zu kritisieren und bestand darauf als gleichwertiger Partner behandelt zu werden.
Entgegen meiner Befürchtung stärkte meine Kritik unsere Beziehung und sie behandelte mich daraufhin respektvoller.
Sie war besessen davon vor Erreichen des 18. Lebensjahres ihr erstes Mal erlebt zu haben und setzte mich zunehmend verbal unter Druck ohne dabei irgendwie den Körperkontakt zu suchen.
Intuitiv spürte ich dass ich von Anfang an auf verloren Posten stand doch ich wollte einfach nicht aufgeben. Indem sie mir noch ihre Zuwendung , Geborgenheit und Zuneigung verweigerte die ich von ihr so sehnlichst erhoffte fühlte ich mich zunehmend tief verletzt und desillusioniert.
Nach einem halben Jahr fand unbewusst so etwas wie ein innerer Rückzug statt.
Ich hatte die Hoffnung nach einer Verhaltensänderung ihrerseits aufgeben, wollte und konnte mir dies aber noch nicht selbst eingestehen. Hätte ich nur von Anfang an auf mein Bauchgefühl gehört.
Doch meine Jugendliebe war der Traum meines Lebens, sie war meine absolute Traumfrau die es nur ein einziges Mal auf der Welt geben kann.
Ich fühlte mich abgelehnt und unglücklich und es fühlte sich auch zunehmend an dass meine Träume und Wünsche wie eine Seifenblase zerplatzen würden.
Meine Jugendliebe war sehr freundlich, zugänglich, gesprächig und sehr charmant doch sie würde mich niemals spontan in den Arm nehmen, mich liebevoll streicheln oder mich küssen.
Je mehr Zeit ich mit ihr verbrachte desto schmerzhafter wurde mir bewusst dass eine feste Beziehung mit ihr von einer Oberflächlichkeit und Lieblosigkeit geprägt sein würde die mich unglücklich machen würde und die meine Träume, Wünsche und Hoffnungen völlig zerstören würde.
Wir passten einfach nicht zusammen.
Ich war und würde nie der Partner sein der zu ihr passte und diese bittere Erkenntnis machte mich unbeschreiblich traurig zumal ich sie und eine feste Beziehung mit ihr geradezu idealisierte.
Zugegeben meine Vorstellung von einer Partnerschaft waren kindlich naiv und entsprachen tatsächlich nicht einer wirklichen funktionieren Partnerschaft.
Ich musste schweren Herzens von ihr Abschied nehmen, mich von ihr lösen und einen endgültigen Schlussstrich unter dieser unglückseligen Beziehung setzen. Doch dazu fehlte mir der Mut.
Meine Jugendliebe hingegen setzte mich zunehmend unter Druck wodurch ich mich regelrecht bedroht fühlte.
Ich hatte einfach nur noch Angst und machte meine Jugendliebe dafür verantwortlich dass ich mich so ängstigte und mich so schlecht fühlte.
Ich ließ ihr über einen Freund einen Brief zukommen in dem ich sie mit den Worten sie sei doof und dick beleidigte. Tatsächlich war sie alles andere als doof. Sie war mir intellektuell sogar deutlich überlegen. Sie war mittelschlank und sportlich durchtrainiert. Ihre Beine waren wunderschön, allerdings hatte sie ein außergewöhnlich breites Becken mit einem extrem dicken Hintern der sie im Alltag vor viele Herausforderungen stellte.
Jedenfalls hatte ich sie sehr verletzt und zugleich ihr Vertrauen zerstört.

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Watschel44
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Beitrag Do., 04.08.2022, 11:28

Deswegen leide ich seit 40 Jahren unter unerträglichen Schuldgefühlen.
Es tut mir wirklich leid und wenn ich es ungeschehen machen könnte dann würde ich es tun.
Bei unserem letzten Spaziergang stellte sie mich vor die Wahl eine feste Beziehung einzugehen oder dies zu unterlassen. Dabei hatte ich ihr eine Abfuhr erteilt was sie ebenfalls sehr verletzt hatte.
Es ist keine Rechtfertigung für mein damaliges Fehlverhalten aber ich hatte jede Hoffnung aufgegeben, spüre nur noch Angst und Hoffnungslosigkeit.
Als sie dann auch noch die Wunschmaße ihres überaus gut gebauten Traumpartner gestisch andeutete war ich völlig am Boden zerstört.
Wir waren an einem absoluten Tiefpunkt angelangt und ich wollte nur noch so weit wie möglich von ihr entfernt sein.
Zu diesem Zeitpunkt gab es nichts mehr zu diskutieren oder zu retten.
Sie wurde mir völlig fremd und ich spürte nur noch das dringende Bedürfnis mich vor ihren Kränkungen zu schützen indem ich ihr aus dem Weg ging.
Ich baute eine imaginäre Mauer um mich herum auf die sie nicht mehr durchdringen konnte.
Wir waren beide voneinander enttäuscht und zutiefst gekränkt.
Einige Zeit später machte das Gerücht auf der Schule die Runde dass sie sich mit einem früheren Schulabgänger verlobt hatte.
Ich konnte es einfach nicht glauben und weigerte mich diese Tatsache zu akzeptieren weil ich wusste wie sehr mich diese Wahrheit psychisch herunterziehen würde.
Im letzten Schulhalbjahr besuchte sie mich abends überraschend auf meinem Zimmer und schien guter Stimmung zu sein. Anwesend waren noch drei weitere Schulkameraden und so war nicht der richtige Zeitpunkt ein klärendes Gespräch zu führen. Sie verhielt sich gewohnt freundlich, höflich und sehr charmant.
Ihr bezauberndes Lächeln werde ich dabei niemals vergessen.
Ich wusste nicht warum sie mich zu diesem Zeitpunkt besucht hatte aber es lag nahe dass sie meine emotionale Reaktion auf ihre Verlobung mit dem älteren Schulkameraden in Erfahrung bringen wollte.
Dabei zeigte ich keinerlei Emotionen zumal ich mich innerlich dagegen sträubte diese Tatsache zu akzeptieren.
Sie bat mich darum mich am nächsten Tag erneut besuchen zu dürfen.
Statt eines klärendes Gespräches zog sie es, zu meiner völligen Überraschung, vor an meinem Schreibtisch ihre Buchführungshausaufgaben zu erledigen.
Meine ihr dabei angebotene Hilfe lehnte sie schroff ab und zeigte keinerlei Gesprächsbereitschaft.
Ich saß währenddessen im Sessel, hörte über Kopfhörer leise Musik und überlegte mir angestrengt wie ich mit ihr ins Gespräch kommen könnte.
Nach über einer Stunde in der sie mir jeden Dialog verweigerte platzte mir der Kragen und ich schmiss sie aus meinem Zimmer.
In den letzten drei Monaten unserer gemeinsamen Schulzeit gingen wir uns soweit es nur irgendwie möglich war bewusst aus dem Weg.
Ich sehnte das Ende der gemeinsamen Schulzeit herbei und hoffte dass ich sie vergessen könnte sobald ich sie nicht mehr sehen würde. Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich nur noch unbändige Wut, tiefe Enttäuschung, Schuldgefühle und eine tiefe Traurigkeit wenn ich an sie dachte.
Am Abschlusstag bei der Zeugnisübergabe ließ es sich nicht vermeiden dass wir uns wieder trafen.
Ich lief zu ihr hin und bat sie um ein letztes klärendes Gespräch damit wir nicht im Unfrieden sondern als Freunde Abschied voneinander nehmen könnten.
Sie verweigerte mir diesen Dialog mit dem Hinweis dass sie keine Zeit hätte weil ihre Eltern baldmöglichst wieder nach Hause fahren wollten.
Am Abschlusstag vor der Schule sprach sie laut und unvermittelt in meinem Beisein zu meiner Mutter dass sie sich lieber einen großen Busen als einen dicken fetten Arsch wünschen würde.
Schließlich erfuhr ich noch von einem Schulkameraden dass sie mein damaliges Fehlverhalten auf der ganzen Schule thematisierte um mich schlecht zu machen obwohl ich mich längst in aller Form bei ihr entschuldigt hatte.
Einige Wochen nach dem gemeinsamen Schulbesuch schrieb sie mir noch einen recht unpersönlichen Brief in dem sie lapidar über ihre Ausbildung sprach und mit keiner Silbe unsere gescheiterte Beziehung thematisierte.
Ich schrieb ihr ebenfalls kühl zurück und schilderte ihr kurz den Beginn meiner Berufsausbildung.
Sinn und Zweck ihres Briefes bestand lediglich darin den Kontakt zu mir in Gang zu halten bis sie mir dann ihren Ehemann präsentieren konnte.
Genau das hatte sie mir während unseren letzten gemeinsamen Spaziergangs angekündigt.
Auf der 25jährigen Jubiläumsfeier unserer Schule, sieben Jahre nach der Schulentlassung, lief sie dann mit ihrem Baby auf dem Arm herum und suchte mich vergeblich.
Mitte der neunziger Jahre sah ich sie dann zusammen mit ihrem Mann zufällig in Heidelberg, in Karlsruhe und hinter mir fahrend auf einer Landstraße irgendwo im Odenwald.
Dabei ergab sich keine Möglichkeit der Kontaktaufnahme und ehrlich gesagt wollte ich auch gar nicht mehr mit ihr sprechen.

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Beitrag Do., 04.08.2022, 11:30

Sie hatte mit ihrer Heirat und dem gemeinsamen Kind unabänderliche Tatsachen geschaffen wodurch unsere Lebenswege für immer auseinandergegangen sind.
Selbst wenn sie inzwischen geschieden oder verwitwet wäre so wäre für mich ein Neuanfang mit ihr absolut ausgeschlossen.
Mein zentraler Vorwurf liegt darin dass sie mich nie liebevoll in den Arm nehmen, mich streicheln oder sonst wie mir ihre Zuneigung schenken konnte aber andererseits kein Problem damit hatte mit einem älteren Schulabgänger zum Ende der gemeinsamen Schulzeit intim zu werden und später einen anderen ebenfalls älteren Schulkameraden zu heiraten.
Dennoch empfinde ich bis heute noch sehr intensive Gefühle ihr gegenüber und kann mich noch immer nicht emotional von ihr lösen.
Dieses Wechselbad der Gefühl erlebe ich von Zeit zu Zeit und es macht mir psychisch sehr zu schaffen.
Dabei wechseln sich Angst- und Schuldgefühle, Liebe, Leidenschaft, Sehnsucht und eine tiefe Traurigkeit gegenseitig ab.
Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen und meine Fehler ungeschehen machen.
Aber was geschehen ist, ist geschehen. So sehr ich es auch bereue und so sehr es mir auch leid tut.
Wir wohnen ca. 321 km voneinander entfernt und ich halte es für völlig ausgeschlossen dass wir uns nochmals in unserem Leben über den Weg laufen werden.
Und selbst wenn wir uns durch Zufall treffen sollten was würde das an den geschaffenen Tatsachen ändern?
Tief in meinem Herzen liebe ich bis zum heutigen Tag dieses bezaubernde und liebenswerte sowie freundliche, charmante und bildhübsche 16jährige Mädchen in das ich mich damals vor 40 Jahren so unsterblich verliebt hatte und daran wird sich bis zu meinem Lebensende auch nichts ändern.
Ich werde meine Jugendliebe stets in liebevoller Erinnerung behalten.

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Beitrag Do., 04.08.2022, 11:43

candle. hat geschrieben: Do., 04.08.2022, 10:41
Watschel44 hat geschrieben: Do., 04.08.2022, 10:29 Ich würde meine Jugendliebe so gerne noch ein einziges Mal sehen, mit ihr sprechen, mich persönlich bei ihr entschuldigen und sie einmal nur liebevoll in den Arm nehmen.
Ach Watschel44, das tut mir leid!

Kannst du deiner Jugendliebe das nicht nochmal genau so schreiben?

Liebe Grüsse
candle
Hallo candle
Ihre Rückantwort auf meinem Abschiedsbrief lässt keine Zweifel daran zu dass sie keinen weiteren Kontakt mit mir wünscht. Sie erkundigte sich weder nach meinem Befinden noch teilte sie mir irgendetwas aktuelles aus ihrem Leben mit.
Auch wenn sie vorgab mir mein damaliges Fehlverhalten zu verzeihen so habe ich intuitiv den Eindruck dass sie noch immer gekränkt oder verletzt ist und das Kapitel mit mir endgültig abgeschlossen hat. :-(
Sie geht mir bewusst aus dem Weg.
Das sah ich daran dass sie an einem Klassentreffen Mitte der 90er Jahre teilnahm zu dem ich abgesagt hatte während sie einem anderen Klassentreffen fernblieb zu dem ich zugesagt hatte.
Ich habe aber wenig Hoffnung dass noch jemand ein Klassentreffen organisiert.
Unsere Abschluss war 1985 folglich wäre das 40jährige Klassentreffen im Jahre 2025.
Wer weiß ob ich dann noch am Leben sein werde denn ich verliere von Monat zu Monat an Körpergewicht und Körperkraft. :-(

Liebe Grüße
Stefan

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candle.
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Beitrag Do., 04.08.2022, 11:47

Menschen sind bei Krebs oft hilflos und wissen nicht was sie tun oder sagen sollen Watschel. Du vertust dir doch nichts, wenn du es versuchst.

candle
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Beitrag Do., 04.08.2022, 13:05

Das würde ich jetzt so nicht sagen. Rein theoretisch, könnte ich ihr im September zum Geburtstag schriftlich gratulieren und sie dabei fragen bzw bitten ob wir uns nach so langer Zeit bald mal vor der alten Schule treffen könnten.
Allerdings würde ich als Schwerkranker ihr damit eine Bürde auferlegen meinen letzten Wunsch zu erfüllen was sie aber eigentlich auch nicht abschlagen könnte, obwohl sie sich mit mir gar nicht treffen möchte weil es für sie sehr belastend sein könnte.

Ich würde mit einem Treffen auch alte, längst verheilte Wunden aufreißen und das hat sie nicht verdient.
Sie hatte meinem Abschiedsbrief ja gelesen in dem ich ihr meine unheilbare und weit fortgeschrittene Krebserkrankung geschildert hatte und sicherlich hatte sie sich bei ihrer Rückantwort auch die Frage gestellt ob sie sich nicht doch noch einmal mit mir treffen möchte.
Wenn es ihr ein Bedürfnis wäre mich noch einmal zu sehen dann hätte sie in der Rückantwort ein Treffen vorgeschlagen.
Sie lebt in der Gegenwart und hat dieses Kapitel mit mir längst abgeschlossen.
Ich muss versuchen ohne ein persönliches Gespräch meinen Frieden zu finden.
Dabei muss ich mir endlich selbst verzeihen im Hinblick auf mein damaliges Fehlverhalten.
Was ich getan hatte war nicht richtig.
Ich hatte sie gekränkt, verletzt, ihr Vertrauen missbraucht und sie zurückgewiesen.
Und das bereue ich zutiefst, es tut mir unendlich leid was ich ihr angetan hatte dafür gibt es keine Rechtfertigung oder Erklärung.
Wenn ich es ungeschehen machen könnte würde ich es tun aber das ist nicht möglich.
Aber ich werde stattdessen die Verantwortung für mein Fehlverhalten übernehmen und mich damit trösten dass sie mir verziehen hat und andere Menschen ebenfalls Jugendsünden begangen haben zu denen sie stehen müssen.
Ich habe sowohl wunderschöne als auch sehr schmerzliche Erinnerungen an unsere damalige gemeinsame Schulzeit und diese Erinnerungen und Gefühle kann mir niemand nehmen.