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Gandalf
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Beitrag Di, 10.Jun.03, 13:40      Cannabisentzug.. Kiffen aufhören - aber wie? Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Leute,
ich habe einen Freund, der seit etwa 4 Jahren täglich Cannabis raucht. Er möchte eine Entziehung machen. Hat jemand von Euch Erfahrungen auf dem Gebiet? Kann man einen Entzug auch ohne proffesionell Hilfe schaffen und wenn ja, wie habt Ihr es gemacht. Wie lange dauert so ein Entzug und kann man danach wieder Canabis rauchen, ohne in den alten Trott zurückzufallen. Ich wäre Euch sehr dankbar wenn Ihr mir hilfreiche Informationen zukommen lassen könntet.


Zuletzt bearbeitet von Gandalf am Fr, 13.Jun.03, 9:28, insgesamt 1-mal bearbeitet
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mind
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Beitrag Di, 10.Jun.03, 14:43      Antworten mit ZitatNach oben

Also,es gibt auch prof. Entzug,ist aber nicht immer nötig...
Cabanis macht auch nicht Körperlich sondern nur psychisch abhänig..
man muss den Entzug selbst wollen,sonst klapts einfach nicht...

Und danach wieder Canabis rauchen? Dann wär es eigentlich kein sinnvoler Entzug sondern nur ne Minderung der Dosis...

Im Grunde kann man von heute auf Morgen aufhören ( habe ich so gemacht ) und habe erstmal 3 Monate garnix mehr geraucht ( ging gut ) .. dann hab ich wieder ein zwei mal,aber nur auf Partys..und das läuft auch so...

mind

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.....denk an mich,mind
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DurchdenWind
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Beitrag So, 15.Jun.03, 3:33      Antworten mit ZitatNach oben

entzug ist kein ding ... ich hatte als ersatzdroge halt nikotin und alkohol ... dann geht das .
Wenn Dein Kopf so fixiert ist oder Du Filme diesbezueglich schiebst , hat das wenig mit der Droge zu tun , sondern die Droge hat Dir ein psychisches Problem beschert !

_________________
ILoVe
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Florian
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Beitrag Mo, 16.Jun.03, 16:32      Antworten mit ZitatNach oben

Wird sehr hart werden.
Wenn er seit 4 Jahren kifft ist davon auszugehen daß gewisse Teile seiner Freunde oder Kumpels das ebenfalls machen, und daß das Kiffen hier dann die hauptsächliche Basis der Kumpelschaft darstellt. Das kann natürlich variieren, vielleicht verliert er wenn er aufhört nur ein paar Leutchen, vielleicht aber auch große Teile des sozialen Umfeldes. Und da ist es dann schon recht wahrscheinlich daß er eher wieder einen mit raucht als die (vorübergehende) mehr oder minder ausgeprägte Isolation in Kauf zu nehmen.

Gewisser körperlicher Entzug (wenn auch psychisch bedingt, sozusagen psychosomatisch) halte ich auch für wahrscheinlich. Zittern, Schlaflosigkeit, kalter Schweiß, starke Nervosität.

Dann: Nach 4 Jahren ist das ein fester Lebensbestandteil geworden. Es gibt feste Rituale und Angewohnheiten die ein recht zentraler Lebensbestandteil sein können - hab ich jetzt erst wieder bei einem Versuch das zigaretten-rauchen dran zu geben gemerkt. (ich betone versuch)

Die Droge hat auch sicherlich eine Funktion. Dämpft ab, hält scheinbar stabil - so ein massiver Konsum kommt nicht von irgendwo her.

Ich könnte so weiter machen, aber worauf ich hinaus will ist das folgende:

Auch wenn im Vergleich zu anderen Drogen die Entzugserscheinungen erstmal gering erscheinen, wirkt der Entzug doch auf weit mehr als einer Ebene. Die Auswirkungen auf das Erleben des Betroffenen sind weit massiver als man das von außen vermuten würde.

Entsprechend sollte sich dein Freund (?) erstmal sicher sein ob er bereits tief genug unten ist um WIRKLICH aufhören zu wollen. Und wenn ja, dann wird er auf jeden Fall Hilfe brauchen - ich würde da schon zu ner therapeutischen Maßnahme raten. Ich habe das bei anderen erlebt wie hart das Aufhören selbst im Rahmen einer Therapie sein kann - die waren teilweise völlig fertig, Rückfälle inklusive.

Ich selbst hab's auch auf die harte Tour gemacht - von jetzt auf gleich und ohne profesionelle Hilfe. Aber ich hatte da zwei Menschen die in dieses Projekt genau so viel Energie investiert haben wie ich.
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Bogi
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Beitrag Mi, 15.Okt.03, 23:32      Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

Ich habe eine Frage. Angenommen jemand kifft, und will es aufhören, weil er dadurch immer mehr Probleme bekommt. Was kann er am besten tun ?Wie kann er es sch am besten wieder abgewöhnen, wenn er sich selber bereits als "süchtig" bezeichnet ? Question
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flateric
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Beitrag Do, 16.Okt.03, 19:38      Re: Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Bogi-
ich nehm an dieser jemand bist du?
egal-aber ich hab einen Freund der sehr viel kifft-und ich bemerke seine Schwierigkeiten, weniger zu rauchen, weil er nicht überzeugt ist, daß er es einschränken möchte.

Möchtest dieser jemand wirklich aufhören?
Dann hilft nur eines-Willenstärke, Willensstärke, Willensstärke,.... und Konsequenz.

Und wenns gar nicht geht-Beratung oder Therapie.

Leider blieben die Vorschläge für meinen Freund unbeachtet, weil er einfach nicht wirklich möchte, dieser Wille fehlt ihm, da er den Sinn warum er einschränken sollte für sich (noch?) nicht gefunden hat.

Alles Gute
flat
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yoda
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Beitrag Do, 16.Okt.03, 19:59      Re: Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

hi

also es ist einfach der wille nötig
solange man keinen wirklichen grund sieht aufzuhören ist es nicht möglich, ich selbst habe fast 20 jahre gekifft und seit 6 wochen habe ich bis auf einen ausrutscher nichts mehr gekifft Wink ich mein ich für mich will ja nicht total aufhören aber ich möchte es sehr stark einschränken
und ausser ein paar tage schlechtes einschlafen hab ich an mir keine "entzugserscheinungen" bemerkt, die geringen nebenwirkungen von cannabis erschweren den ausstieg weil es für den "süchtigen" nciht einfach ist die gründe zu realisieren ...antriebsverlust, gedächtniss und so sind aber schon gründe .....bei mir hat eine bezeihungskriese dafür gesorgt dass ich mich mit mir selbst beschäftigt habe und dabei eher so nebenbei einfach nicht das bedürfniss hatte ...
(20 jahre davon die meiste zeit mehr oder weniger täglich, allerdings konsequenterweise kein alkohol oder andere drogen)

wie gesagt solande dein "freund" keinen anlass erkennen kann wirds schwierig

gruß
yoda
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tanzendes_irrlicht
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Beitrag Do, 16.Okt.03, 20:37      Re: Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Bogi,

Yodas Beitrag unterstreichend will ich noch ergänzend fragen, worin sich denn für den jemanden "süchtig" zeigt.
Das könnte der Ansatzpunkt sein, im Kopf den Hebel umschalten zu können, warum man meint das Rauchen zu brauchen bzw. eben den Anlass zu finden, aufhören zu wollen.

Gruß,

Tanzendes_Irrlicht

_________________
Toleranz ist, wenn sich die Menschheit in die Menschlichkeit verliebt. C.M.
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flateric
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Beitrag Mo, 20.Okt.03, 19:16      Re: Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

hallo yoda-

darf ich fragen, wie hast du es schlussendlich geschafft, deinen cannabiskonsum so enorm einzuschränken?
mein partner raucht auch viel, hat schon viel eingeschränkt, aber im gegensatz zu deiner sensibilität in deiner beziehung (du hast von bez.krise gesprochen-weiss aber nicht ob dein kiffen der auslöser dafür war) sieht mein partner es nicht so, daß es etwas mit mir zu tun hat, bzw sag ich auch, dass wenn ein partner in d. beziehung mit etwas unzufrieden ist, sollte man doch darauf rücksicht nehmen und kompromissbereit erscheinen, nicht einfach "drüber weg" so tun als ob nie was gesagt wurde...ich hab ihn auch schon öfters mit trennung "gedroht", sollt es sich langfristig nicht ändern...aber scheinbar nimmt er es zuwenig ernst.

lg flt
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UNC14551F13D
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Beitrag Do, 06.Nov.03, 21:14      Re: Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

ich habe bis vor 6 wochen sehr regelmäßig und in hoher konzentration gekifft...
im moment vermisse ich es noch nicht einmal mehr...

ich hab einfach sehr viel gearbeitet und abends hin und wieder zur beruhigung etwas (manchmal mehr) alkohol getrunken.
jetzt trinke ich auch nur noch wenig.
außerdem habe ich angefangen sport zu treiben.
insgesamt habe ich einfach die zeit verkürzt in der ich überhaupt kiffen könnte und es hat gewirkt...

natürlich graut es mir vor dem nächsten längeren urlaub (weihnachten), da wird es wohl schwieriger werden...Image
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flateric
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Beitrag Do, 06.Nov.03, 21:45      Re: Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

Cool He! Super, daß du es geschafft hast, trotz früherem intensiven Konsum! Weiter so! Dein Wille war einfach stark genug...

lg flt
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Filigrantechniker
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Beitrag Di, 11.Nov.03, 14:30      Re: Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

Also ich habe auch regelmäßig gekifft, mache das aber im Moment auf Grund meiner Depressionen nicht mehr. Ich hatte aber zwischendurch nie Probleme mal für ein paar Monate Pause zu machen, das ist alles eine Kopf-Frage. Cannabis macht nicht körperlich abhängig, und die psychische Abhängigkeit wird in meinen Augen überschätzt.

Laut der Erfahrung die und auch viele meiner bekannten gemacht haben, geht das von heute auf morgen, anders siehtz da schon mit Zigaretten aus.
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Trew
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Beitrag Di, 11.Nov.03, 22:40      Re: Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

Ja hi.

Filigran... ich schließemich deiner an.
Ich hab 2 Jahre lang intensiv gekifft, so intensiv dass man die Tage an denen ich in diesen 2 Jahren nicht gekifft hab an einer Hand abzählen kann. Nach einer wahrsch. drogeninduzierten Psychose hab ich aufgehört(Drogen und Zigaretten), während alle meine Freunde weitergekifft und weitergeraucht haben. Nach 4-6 Wochen hab ich kein verlangen mehr nach Cannabis gehabt, nach etwa 6 Monaten auch nicht mehr nach einer Zigarette.
Fazit : (Smoking kills)

Bye
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main_illusion
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Beitrag Mi, 12.Nov.03, 15:50      Re: Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

@bogi

hab das gleiche problem wie (du?)! kiffe jetzt seit dem ich 16 bin und
das war vor 6 jahren. seit dem 18. kiffe ich jeden tag. es ist schwierig (zumindestens für mich) sich an sein verhalten in der zeit vor dem kiffen zu erinnern um so vergleiche zu seinem jetztigen handel zu ziehen. nachteile zu erkennen. ich versuche aufzuhören und ich will es. das ist der schlüssel zum erfolg. du musst wollen. alles was sich einstellt (gefühle) wenn ich nicht rauche spielt sich nur in meinem kopf ab. du oder ich wir beide müssen uns darüber im klaren sein das sich ohne das rauchen viele dinge wieder verbessern. geldprobleme, jobprobleme, zwischenmenschliche probleme. wenn man bekifft ist werden eindrücke anders wahrgenommen, erinnerungen werden verfälscht. die farbe eines gegenstandes oder die zeit einer handlung. ich will damit sagen, alles was du dir einbildest was passiert wenn du aufhörst zu kiffen ist nicht wahr.
einige meiner freunde kiffen weil sie denken das es das bewusstsein erweitert aber letztendlich ist es nichts weiter als ein abstumpfen.
lass dich nicht hängen. think positiv. bin grad in der selben phase(denk ich)...

hoffe ich konnt dir n'bissl helfen. Rolling Eyes
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mawoes
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Beitrag Do, 20.Nov.03, 14:37      Re: Kiffen aufhören ... aber wie ? Antworten mit ZitatNach oben

hab auch richtig ordentlich geperzt von 12 bis anfang neunzehn. irgendwann hab ich depressionen gekriegt und natürlich lag es daran. mein tipp: erzähl deinen eltern von deinem problem. die werden nicht böse sein sondern eher an sich selbst zweifeln wenn sie nicht ziemlich blöd sind. sag ihnen, du willst damit aufhören und geh zur not zu einem psychotherapeuten. nach zwei drei wochen fällt es dir nicht mehr schwer, und du wirst ohne ende frauen kennenlernen, weil du nicht mehr ständig verstrahlt durch die gegend läufst, echt!
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