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Whoopie
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Beitrag Mo, 24.Apr.06, 0:32    Titel: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Ihr da draußen,

ich habe schon vor einiger Zeit festgestellt, dass ich den völlig falschen Beruf ergriffen habe.

Ich habe diverse Interessen (ich lasse das Alter, 42 Jahre, zwecks Gedankenspiel mal außen vor) und weiß nicht, wie man die unter einen Hut bringen kann.

Meine Frage diesbzgl. richtet sich nicht an das Forum. Ich habe von Instituten gehört/ gelesen, die Seminare anbieten zur (realistischen) Berufsfindung. Kennt irgendjemand hier ein solches in Deutschland? Wenn ja, bitte ich um Angabe, denn beim googeln war ich nicht besonders erfolgreich.

Danke im Voraus.

Gruß
whoopie
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Mejte
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Beitrag Mo, 24.Apr.06, 15:19    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Whoopie,

Obwohl ich jetzt schon im Ruhestand bin, beschäftigt mich die Frage der Berufswahl immer noch zu einem nicht unbeträchtlichen Teil. Ich schaue mir verschiedene Angebote an und fühle mich so gut wie von keinem angesprochen und das empfinde ich beinahe wie ein innerliches Handycap.

Einerseits bin ich mir sicher, dass man gut daran tut, sich in seiner Berufstätigkeit oder -findung in etwa nach dem zu richten, was die Eltern schon gemacht haben. Dadurch hat man irgendwie einen gewissen Vorlauf. Das zeigt sich ja auch immer wieder bei Familienunternehmen oder Aerztefamilien.

Ich habe mich heftigst gesträubt einen Beruf wie den meines Vaters zu ergreifen, doch nach einigen Umwegen bin ich schließlich in etwa da gelandet und zwar durch reinen Zufall.
Das war zwar nicht das schlechteste und hat auch einiges gebracht, aber trotzdem weiß ich, dass diese Sache bei mir psychisch wie verriegelt ist.
Andere Verriegelungen habe ich im Leben schon ein bisschen betätigen können, aber hier habe ich immer noch keinen richtigen Ansatz.

Deshalb finde ich es sehr bedeutend, sich mit der "Berufung" ganz allgemein zu beschäftigen.


Der Beitrag entspricht nun zwar nicht dem eigentlichen Anliegen, aber wer weiss, vielleicht gibt es doch einiges mehr zu diesem Thema zu sagen.

LG Mejte
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jovenilia
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Beitrag Mo, 01.Mai.06, 6:37    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

hallo whoopie,
ich verstehe dich gut, und möchte dir nur sagen, daß es mir und noch anderen in diesem "hohen " Alter ähnlich geht. Ich beginne auch erst jetzt herauszufinden, was ich beruflich WIRKLICH machen will. Ich kenne keine "Seminare" oder ähnliches, mein Rezept ist Marke Eigenbau. Ich bekam den Anstoß durch eine junge Kollegin, die mir das einfach vorgelebt hat: über sich nachdenken, Stärken, Schwächen, Vorlieben und Abneigungen herausfinden und dann das Ziel klar definieren. Und dann auf das Ziel losgehen (schauen, wo es Möglichkeiten gibt, seinen Berufswunsch umzusetzen). Eine Freundin von mir, die bereits das "hohe" Alter von 50 erreicht hat, macht jetzt genau dasselbe: Sie traut sich erst jetzt ihre wirklichen Wünsche zu leben (sie wollte immer handwerklich tätig sein und "mußte" auf elterlichen Wunsch eine ganz andere Richtung einschlagen). Ich denke, es ist ziemlich normal, dass man in unserem Alter - wenn man sich endlich gut kennt - noch mal seinen ganzen bisherigen Lebensweg in Frage stellt.
Gruß
bade_ka
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Hiob
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Beitrag Di, 02.Mai.06, 22:51    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

Huhu.

Ich hatte das selbe Problem. Es hat mich beinahe wahnsinnig gemacht. Ich hatte alle Abschlüsse geschafft, hi und da gearbeitet und war tod unglücklich damit. „Tod“ ist hier nicht unbedingt leichtfüßig gemeint. Mir erschien alles sinnlos, was ich gemacht hab.

Meine wichtigste Erfahrung bei dieser Suche war, dass ich mit nachdenken NICHT zu einer Lösung kam. Und schon garnicht mit „erzwingen“. Ich musste im Grunde aufgeben, was ich auch tat. Und erst über den riesen-langen Umweg meiner Entdeckungsreise quer durch mich und einige Fachgebiete bis hin zu solchen, bei deren Namen jeder „wissend“ die Nase rümpft, kam durchs Nichtstun die Wende.

Und seit ich mein Leben nicht mehr mit dem Buntstift und dem leeren Blatt ständig plane und mir ausmale, was ich denn machen könnte, was ich wollen könnte und was ich „daraus machen“ könnte, ja, erst, seit ich das alles sein lasse und mir Zeit gebe, sprudeln die Ideen ganz automatisch aus mir heraus. Sodass ich für die nächsten Jahre gut zutun habe...mir aber dabei Zeit lasse. Seither fällt es mir wie nie zuvor verblüffend leicht Wissen und Erfahrungen in den Gebieten anzusaugen, die mich interessieren. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich in den Gebieten, wo ich Abschlüsse habe, ein kleines Dummchen bin. *lächel * ...richtig leben tu ich eigentlich nur das, was ich mir selbst beibringe.

Indem ich gestöbert und experimentiert habe, bin ich zwar ein ordentliches Stück vorwärts gekommen, aber meine Persönlichkeit, dieses verflixte kleine gelbe Ding, das wollte mir einfach nicht zugestehn, was ich empfand. Erst, als ich mir wirklich unbegrenzt Zeit gab, kamen die Ideen. Vermutlich müssen manche Dinge erst in einem reifen, ganz egal, welchen Weg man da nimmt, ob einem Meditation hilft, wandern, Sport, Abenteuerreisen, neue Hobbys, einfach lange nichts tun (gewollt arbeitslos sein), eine zeitlich unbegrenzte Reise oder was auch immer, aber das, was einem gut tut, lässt sich m.E. nicht mit dem Willen, Verstand oder was auch immer erzwingen. Das kommt. Klingt komisch, weiß ich schon. Ist auch nur mein Vorschlag. Und bitte vergesst das Geld verdienen als Dreh- und Angelpunkt eurer Berufswahl.

Bitte vertraut diesen Fachleuten nicht. Ganz egal wer es ist. Ich zweifle, dass sie so viel Kontakt mit eurem Inneren aufnehmen können, wie ihr selbst.

Viele Grüße
Hiob
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jovenilia
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Beitrag Do, 04.Mai.06, 6:04    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

ja, hiob hat recht! Sich völlig freischauffeln von allem bisherigen und an das essentielle gehen! Nicht "ich" denke nach, ES denkt nach. Alles radikal in Frage stellen, auch scheinbar feststehende Dinge. Und das braucht Zeit.
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schwarz
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Beitrag Do, 11.Mai.06, 16:42    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

Hmmm...klingt ja alles ganz schön und gut
ABER
wovon lebt man dann, wenn man sich die Zeit nimmt und nicht an das Geld verdienen denken soll???
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jovenilia
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Beitrag Sa, 13.Mai.06, 8:07    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

ich meinte das geistig - nicht materiell. Man kann auch gleichzeitig geld verdienen und nachdenken. Ist schon klar, daß man nicht Eremit spielen kann bis man sich gefunden hat.
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Hiob
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Beitrag So, 14.Mai.06, 0:22    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

:
Hmmm...klingt ja alles ganz schön und gut
ABER
wovon lebt man dann, wenn man sich die Zeit nimmt und nicht an das Geld verdienen denken soll???


So lange ihr diese Frage nicht klären könnt, bleibt ihr in eurem Leben Bettler, egal, wie ihr es nennt und wie ihr euch versucht, „funktionsfähig zu machen“.

Liebe Grüße
Hiob
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Whoopie
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Beitrag So, 14.Mai.06, 1:01    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Hiob,

ich ahne in etwa, worauf Dein Beitrag hinausläuft. Ich erkenne gerade, dass ich mir diese Frage auch stelle und ich tue es aus Feigheit. Natürlich ist es realistisch bei einer Veränderung das finanzielle im Auge zu behalten, klar. Aber wie gesagt, ich bemerke bei mir, dass ich mich dahinter verstecke.

War das SO von Dir gemeint? Hast Du Erfahrungen mit dem Thema? Mich würden Deine Gedanken dazu interessieren. Natürlich auch die der anderen.

Gruß
whoopie
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Hiob
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Beitrag So, 14.Mai.06, 14:20    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

Huhu Whoopie,

vielleicht ist für euch das Geld verdienen garnicht so wichtig u. nicht das eigentliche Ziel, das glaub ich sogar, aber ich vermute, dass Geld für euch die notwendige Sicherheit bedeutet, ohne die ihr euch unwohl fühlt. Das Ungewisse, was am Mangel an Geld hängt, macht bestimmt Angst. Es ist die Frage „wird das Leben für mich sorgen?“ Das andere ist vermutlich dieser Wahn, der wohl in jedem steckt, dass er sich nur gut fühlen kann, wenn er etwas leistet. Einfach nur in der Sonne zu liegen, den Wind zu spüren, dass darf man, man hat aber immer das Gefühl, es sich verdienen zu müssen. Das ist ein Punkt, wo es nichts nutzt, das verstandesmäßig zu erfassen, sondern es muss wahrscheinlich wirklich erst durch dich durch dringen, erlebbar werden. Und die eigentliche Erkenntnis, sollte nicht einfach nur übernommen werden, bitte auch nicht „geglaubt werden“, sondern jeder für sich entdecken und erleben. Vielleicht ist es die Erkenntnis, dass Dasein nicht an Bedingungen geknüpft ist.

Kannst du wirklich mal nichts tun und auch nichts vortäuschen zu tun und dich wirklich faul zeigen, faul sein? Ich finde auch heute etwas irreführend, dass immer davon gesprochen wird, dass die Menschen sich „beruflich verwirklichen“ sollen, es ist fast ein Wettbewerb der Täuschungen geworden. Das schafft letztendlich Druck, weil es gar nicht so einfach ist, da überhaupt etwas zu finden, was einem Freude macht. Wer soll unter dieser Kruste aus Pädagogik und Gesellschaftlichem „besser wissen“ noch selber spüren, was er wirklich will. Dort brauchts neben dem stöbern in sich selbst und dem „vergessen alles alten“ auch einfach Zeit und Ruhe, meine ich.

Wie du das finden kannst, was dir Freude macht, das kann ich dir nicht sagen, das weiß ich nicht. Ich hab zum Beispiel gemerkt, dass ich viel lieber körperlich arbeite, als im Büro. Und nach langem Ringen hab ich meinen ganzen beruflichen „Weg“ aufgegeben und nutze das nur noch für mich und Freunde. Jetzt bin ich dabei, auf mehreren Gebieten, die mir Freude bereiten und die ich mir selber ausgewählt habe, etwas zu tun. Die finanziellen Einschränkungen sind nicht das Problem. Das Hauptproblem war, von meinem hohen Ross herunter zu kommen und den Wahnsinn, „etwas darzustellen“ abzulegen, genauso auch, aufzugeben es doch irgendwie durchhalten zu können. Nach außen sagt sich das leicht, aber das Seelchen muss lernen, dass es durch das Erspüren seiner eigenen Fähigkeiten, der Gefühle, des Körpers usw. einen ganz anderes Selbst-Verständnis für sich bekommt. Eines, was weniger von Leistung abhängig ist, denn vom Körpergefühl. Das Körpergefühl fordert nichts, es ist nur da. Und das macht seltsamer Weise zufrieden. Es gibt die Versprechungen, die der Verstand ihm durch Geld, Macht, Anerkennung... vorspielt, zugunsten eines tatsächlichen Körpergefühls auf.

Eine Arbeit, wo du von Anfang bis ende planst, vorbereitest, tust, und das fertige Produkt oder die Leistung als Resultat deiner eigenen Fähigkeiten erleben kannst, empfinde ich da hilfreich. Ich empfinde es hier als wichtig, nicht ein Rad im goldenen Getriebe zu sein, und dem heute so fiesen arbeitspsychologischen Versprechen des „arbeitens an etwas großem“ zu glauben, was nur das ICH aufbläht, sondern sein eigenes reales Rad zu bauen, es anzugreifen und daran meinetwegen auch herumzudrehen. Und wenn das kleine Ding dann schmutzig ist, dann sei es eben so. Das kleine Rad existiert wirklich und überträgt seine Wirklichkeit auf die des Seelchens. Und das Innere wird nicht glücklich durch Versprechen, nur durch seine Wirklichkeit. Und die Wirklichkeit des Seelchens sind Gefühle.

Viele Grüße
Hiob


Zuletzt bearbeitet von Hiob am So, 14.Mai.06, 14:33, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Hiob
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Beitrag So, 14.Mai.06, 14:21    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

Ach, noch was vergessen. Embarassed

Ein wichtiger Indikator, in beruflicher Hinsicht ist m.E. dein Gefühl am Sonntag Nachmittag.
Das Gefühl von Traurigkeit und Melancholie, das Gefühl „weg zu müssen“ , raus zu den Irren zu müssen und dass „es“ morgen wieder losgeht, das habe ich jetzt endlich nicht mehr. Ich fühle mich pudel wohl. Ich meine inzwischen, dass die Menschen diesem Beruf und der damit verbundenen Anerkennung, und dem Gefühl „ich bin ...“ zu viel Bedeutung geben. Ich „bin“ auch (ganz unglaublich wichtig). Aber das erzähle ich nur dem, der es so hören will. In Wirklichkeit ist mein berufliches Leben viel leiser, bescheidener und einfacher geworden. Ich merke, dass es mir gut tut, Arbeiten zu machen, die zu leicht für mich sind. Denn dadurch stopfe ich meinen Kopf nicht voll mit nutzlosem Unsinn, sondern setze ihn als Helfer für mein Leben ein...und erst dann ist er seltsamer Weise frei genug, kreativ zu sein. Und das macht Freude.

Ich kann dir aber nicht raten, was du tun sollst. Meine Lebensweise ist anderen sicher zu primitiv oder zu leer. *lächel * Komischerweise gönne ich mir heute viel mehr als früher. Wenn es nur am Geld liegt, dass du dadurch in deinem Handlungsspielraum eingeschränkt bist, dann überleg doch mal, was dir wichtiger ist, die bunten Spielsachen, die dich deine Unfreiheit nicht spüren lassen oder deine Freiheit. Wenn du Verantwortung hast, dann rede mit den anderen, sobald du dir im Klaren bist, was du möchtest und beschreib ihnen, dass du so wie es jetzt ist, unglücklich bist und etwas entscheidendes ändern musst. Eine zufriedenere Whoopi ist angenehmer als eine unzufriedene perfekte. Um etwas zu ändern, brauchst du keine Erlaubnis, nur den Mum, deine Angst vor der Ungewissheit in einem kleinen Körbchen einfach mitzunehmen und wenn du Kinder Eltern, einen Partner oder Freunde hast, denen du mit schmalerem Geldbeutel nicht unter die Augen treten darfst, dann sind das Ansätze, die dir eher weiter helfen werden, als dich zu behindern.

Dieses „ich hab es zu etwas gebracht“, wenn ich besonders viel Ansehen oder Geld durch meine Arbeit bekomme, das zu hinterfragen und aufzulösen, das ist gar nicht einfach, es fällt damit zusammen, dass Leben in meinen Augen generell von Bedingungen getrennt werden sollte. So, nun hör ich schon auf zu quasseln. *lächel *

Viele Grüße
Hiob
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Whoopie
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Beitrag So, 14.Mai.06, 14:37    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Hiob,

ich danke Dir für Dein "Gequassel" *lächel*. Es spricht schon was in mir an. Lasse ich mal wirken.

Gruß
whoopie
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atomo
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Beitrag So, 28.Mai.06, 12:06    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

hallo whoopie,

bin gerade eben über deinen beitrag gestolpert. in österreich gibt es so etwas was dir vorschwebt. es nennt sich kompetenzenbilanz und wird vom innsbrucker "zukunftszentrum" durchgeführt. du brauchst nur nach kompetenzenbilanz und zukunftszentrum zu googeln, dann kommst du auf die entsprechende seite. sie werben zwar damit, europaweit die einzigen (was ich aber nicht ganz glauben mag) zu sein, aber vielleicht haben sie ja irgendwelche partner in deutschland.

übrigens werde ich diese kompetenzenbilanz im laufe des junis machen, wenns dich interessiert, kann ich auch davon berichten, es klingt auf jeden fall sehr interessant.

lg
tom
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Whoopie
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Beitrag So, 28.Mai.06, 13:02    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Atomo,

danke für den Hinweis, da werde ich auf jeden Fall mal nachschauen. Und ja, fände ich klasse, wenn Du von Deinem Besuch dort berichten würdest.

Danke schonmal im Voraus.

Gruß
whoopie
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Nick Shadow
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Beitrag Do, 01.Jun.06, 10:40    Titel: Re: Berufswechsel im "hohen" Alter Antworten mit ZitatNach oben

Hallo whoopie,

ich bin grade über Deinen Beitrag gestolpert.

Mir geht es haargenau wie Dir. Ich bin 40 Jahre alt und seit über 20 Jahren im falschen Metier "gefangen". Beruflich bin ich Informatiker, habe das Fach auch an der Uni studiert - aber frag mich nicht, warum. Ich habe schon von Anfang an Schwierigkeiten damit gehabt. In den Vorlesungen habe ich meistens nur Bahnhof verstanden. Die Prüfungen habe ich mit Hängen und Würgen bestanden, weil ich gut im Auswendiglernen bin. Und so gings dann im Job weiter...

Habe schon zig Versuche gestartet, aus meinem Beruf auszubrechen, aber wenn man nicht das nötige finanzielle Polster hat, ist es schwierig...

Ich war vor 3 Jahren auf einem Berufsfindungsseminar für Erwachsene. Fazit des Seminars:
Man hat mir bestätigt, dass ich im falschen Beruf arbeite. Als ideale Berufe wurden unter anderem Fotograf, Kameramann, Reiseverkehrskaufmann, ... diagnostiziert.
Ausserdem tat es mir sehr gut, endlich einmal Leidensgenossen kennenzulernen.
Doch geändert hat sich bislang leider nichts, da mir für die konkrete Veränderung nicht zuletzt das nötige Geld fehlt...

Und so wurschtle ich weiter in meinem ungeliebten Job herum...

Falls Du an Erfahrungsaustausch interessiert bist: gerne!

Liebe Grüße von Martin
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