Glaubt ihr an die Wahre Liebe?

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Meereszauber
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Beitrag Mo., 27.04.2009, 07:36

Ist Verliebtheit nicht eigentlich schöner als Liebe?
Schwierige Frage.
Ich kann "nur" sagen: in meinen Ehemann (siehe meinen Beitrag weiter oben vom 4.3.) war ich nie "mit Schmetterlingen im Bauch" verliebt - das ging von Anfang an schon viel tiefer (auch hier habe ich mal darüber geschrieben: http://psychotherapiepraxis.at/pt-forum ... 28#p118128)

Wenn ich mal als Teenie in einen Jungen verliebt war, war es eine vorübegehende Phase, deren Vergänglichkeit ich mir irgendwie "schon vorher" bewusst war.

Die Liebe (so wie ich sie empfinde) hat für mich einen ganz anderen Geschmack - den Geschmack des "Angekommen-Seins" und des "Sich-Ergänzens".

Das Bedürfnis fremdzugehen hatte ich in den 20 Jahren, in denen wir jetzt zusammen sind, noch nicht.
Herzliche Grüße
Meereszauber





Vergangenheit ist gegenwärtige Erinnerung.
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Augustinus

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Tanja87
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Beitrag Mo., 27.04.2009, 13:28

minds hat geschrieben:Insgeheim hofft wahrscheinlich jeder, Liebe zu finden. Für mich ist es schwer, ernsthaft daran zu glauben, weil es Enttäuschung bringt, wenn der Wunsch da ist, die Liebe aber nicht. Vielleicht könnte ich eher daran glauben, wenn ich viele Menschen kennen würden, die viele Jahre zusammen sind und sich lieben. Ich kenne keine einzige Person, die solches berichten kann. Meist ist es doch so, dass sich Pärchen nach kurzer Zeit wieder trennen oder das Bedürfnis haben, auch mal fremdzugehen.
Gebe ich dir Recht. Ich kenne aber das, was du meintest. Meine Eltern sind seit 41 Jahren verheiratet und immernoch glücklich. Die Großeltern meines Schwagers sogar schon über 60 Jahre. Das zeigt mir persönlich, dass es diese Liebe eben doch geben muss. Dass sie existiert. Liebe ist aber wie eine Blume. Wenn man sich nicht um sie kümmert, dann verwelkt sie und blüht eben nicht mehr wieder. Ich denke, dass Beziehungen heute nicht mehr so lange halten, ist eine Modeerscheinung. Ein Tribut, den die Menschen für ihren Fortschritt zahlen müssen. Keiner ist heute mehr dazu bereit, zurückzustecken. Keiner will mehr auf sein Recht verzichten müssen, um dem Partner einen Gefallen zu tun. Kompromisse werden nicht mehr gesucht und auch nicht mehr eingegangen. Ganz oder gar nicht, das ist heute das Motto der Menschen und daran muss zwangsläufig auch irgendwann die Liebe scheitern. Wenn Menschen nicht für ihr Glück kämpfen wollen, dann kann es nur schief gehen. Im Leben bekommt man eben nichts geschenkt. Auch eine glückliche Liebe nicht. Es ist traurig, dass die Menschen verlernt haben zu lieben und nur noch auf ihre eigenen Vorteile aus sind.
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minds
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Beitrag Di., 28.04.2009, 06:02

@ Meereszauber: In dem anderen Thread hast Du geschrieben, dass Du bei ihm kein Herzklopfen hattest (keine Schmetterlinge im Bauch) und nach wie vor mit ihm glücklich bist. Vermisst Du diese Aufregung nicht trotzdem manchmal? Und wie erklärst Du Dir diese besondere Tiefe, die Du bei ihm oder in Verbindung mit ihm wahrnimmst?
Du schriebst auch, dass Du von Anfang an wusstest, es ist etwas Tieferes. War das gleich bei den ersten Gesprächen? Beim ersten Sehen oder später? Wenn es ganz am Anfang war, kanntest Du ihn doch noch gar nicht. Ich dachte immer, dass Liebe erst nach Jahren entsteht und dass Liebe heißt, den anderen zu lieben, wie er ist (was ja voraussetzt, dass man ihn gut kennt, mit allen Stärken und Schwächen)....?

@ Tanja 87: eine lange Ehe muss noch nicht heißen, dass es Liebe ist. Ich dachte früher auch bei Verwandten von mir, dass die lange verheiratet und glücklich sind. Dann habe ich mich mal mit beiden intensiver unterhalten und fand heraus, dass die Frau in vielen Phasen unglücklich war/ist und der Mann eigentlich lieber keine Ehe geführt hätte, sondern lieber "immer mal eine andere gehabt" hätte - obwohl beide nach außen glücklich scheinen. Also man weiß bei diesen scheinbar langen glücklichen Ehen nicht, was die Leute insgeheim über die Ehe denken, was da wirklich abgeht bzw. wie ehrlich sie zu sich selbst sind. Vielleicht sagen auch viele , dass sie glücklich sind/waren, weil man ja irgendwie auch für sich selbst rechtfertigen muss, wie man lebt. Denn sonst geht man kaputt, wenn man ständig das Gefühl haben muss, falsch gelebt zu haben.

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Meereszauber
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Beitrag Di., 28.04.2009, 06:58

Hallo Minds,

1) nein - ich vermisse die Aufregung nicht. Aufregung war/ist bei mir eher mit Unsicherheit verbunden (auch "freudige" Aufregung, wenn ich z.B. einem schönen Urlaub entgegensehe und aufgeregt bin, bevor ich ins Flugzeug steige, ob auch wirklich alles klappt). Bei meinem Mann war "Aufregung" nie notwendig - das Gefühl des "Angekommen"-Seins ist für mich nicht zu vergleichen mit den Schmetterlingen im Bauch.

2) Die Tiefe versuche ich mir gar nicht zu erklären. Sie ist da und gut is'. Ich fühle mich (auch nach 20 Jahren) geliebt, angenommen und begehrt.

3) Wir haben uns in der Schule kennengelernt und während der Schulzeit geheiratet (Berufsschule). Es gab insofern kein erstes "bewusstes" kennenlernen. Er sass in der letzten Reihe, ich in der ersten. Irgendwann sass ich auch in der letzten Reihe - neben ihm.


Das ist über's Internet natürlich schwierig zu transportieren, möglicherweise klingt das recht nüchtern - ist es aber nicht.
Herzliche Grüße
Meereszauber





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minds
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Beitrag Di., 28.04.2009, 07:16

Stimmt, die Aufregung bei Verliebtheit kann manchmal unangenehm sein. Aber insgesamt fühle ich mich, wenn ich verliebt bin so voller Energie - Wahnsinn. Es ist, als ballte sich die ganze Energie, die man sonst in einem Jahr ohne Verliebtheit hatte plötzlich im Zustand der Verliebtheit in einer Sekunde beim bloßen Sehen der angebeteten Person. Man fühlt sich, als müsste man gleich platzen, spürt in besonderem Maße, dass man lebt, wird kreativ, schreibt Gedichte etc. Also insofern denke ich schon, dass man diesen Zustand vermissen kann.

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lingaroni
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Beitrag Di., 28.04.2009, 07:30

Hallo!
also ich kann mit dem begriff "wahre" liebe nichts anfangen. es gibt menschen, die sind sequentiell monogam oder polygam orientiert ... haben die dann mehrere "wahre" lieben? ich denke für menschen unterschiedlicher sexueller orientierung (monogam, sequentiell monogab, polygam) schaut die erfüllung auch unterschiedlich aus.

aber zugegeben: ich finde glückliche monogame paare auch total süß. aber selber haben will ich das nicht.

LG

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Meereszauber
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Beitrag Di., 28.04.2009, 07:31

Hallo Minds,

möglicherweise ist da jeder Mensch ein bisschen "anders gestrickt".
Ich habe den Zustand der Verliebtheit auch kennengelernt, bevor ich meinen Mann kennengelernt habe - sicher ist es ein "Ausnahmezustand".

Allerdings habe ich Verliebtheit auch immer als verwirrend - ver-irrend empfunden und: bei mir ist sie nur eingetreten, wenn ein junger Mann optisch meinem "Beuteschema" entsprochen hat.
Also ohne die Qualität der Persönlichkeit des "angehimmelten Objektes" und für mich quasi "unbrauchbar" (die Verliebtheit).

Es hat vor meinem Mann nur eine Beziehung gegeben, in die ich erst "verliebt" war und sich dann auch etwas "mehr" entwickelt hat.
Wir haben aber ganz nüchtern festgestellt, dass wir zwar "hormontechnisch" wunderbar zusammenpassen, aber unsere Persönlichkeiten doch viel zu verschieden waren, um auf Dauer miteinander glücklich zu werden.
Zwischen dem jungen Mann damals und mir gab es tatsächlich so eine "magnetische Anziehung" - aber seine Vorstellung von Zukunft und meine waren nicht kompatibel....und ich bin nicht der Typ um mir etwas schönzureden, das nicht schönzureden ist.

Und: es war zwischen uns zwar Magnetismus - aber eben keine Liebe.
Herzliche Grüße
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Meereszauber
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Beitrag Di., 28.04.2009, 07:41

also ich kann mit dem begriff "wahre" liebe nichts anfangen.
Hallo Lingaroni,

ich muss gerade lachen - genau dazu habe ich einen genialen Spruch entdeckt (ich weiss nur nicht mehr von wem, jedenfalls von einer Frau). Der lautete in etwa so, dass man die "wahre Liebe" mehrmals erleben muss, um sie vergleichen zu können.

Übrigens ist mir gerade aufgefallen, dass ich zum Zeitpunkt als ich meinen Mann kennengelernt habe, gar keine "Erfüllung" gesucht habe.
Wobei ich mir -ehrlich gesagt- auch nie Gedanken gemacht habe, was "Erfüllung" genau sein soll.
Ich mache mir da heute noch keine Gedanken darum, es ist wie es ist.
Herzliche Grüße
Meereszauber





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lingaroni
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Beitrag Di., 28.04.2009, 08:35

also jetzt gebe ich mal ein bisschen was von mir preis. ich persönlich hätte das gefühl, im leben zu kurz gekommen zu sein, wenn ich NUR einen mann abbekommen hätte

aber ich finde es nicht richtig, die monogamie als die wahre liebe hinzustellen und alles andere wie unwahre liebe aussehen zu lassen ... diese intoleranz gefällt mir gar nicht!

LG

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Meereszauber
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Beitrag Di., 28.04.2009, 08:40

aber ich finde es nicht richtig, die monogamie als die wahre liebe hinzustellen und alles andere wie unwahre liebe aussehen zu lassen ... diese intoleranz gefällt mir gar nicht!
Kann ich gut nachvollziehen!
Ich sehe das differenziert - für mich ist mein Mann die "wahre Liebe", aber ich sehe uns nicht als allgemeingültiges Liebesmodell.
Es passt im Moment zu uns.

Das Leben ist bunt und mit "allgemeingültigen Schablonen" kann ich herzlich wenig anfangen und noch weniger mit "moralapostolischen" Schablonen.

(Sehr witzig finde ich es übrigens wie geguckt wird, wenn ich strohtrocken erzähle, dass ich zwar seit 18 Jahren mit ein- und denselben Mann verheiratet bin, aber unsere Kinder zwei verschiedene Väter haben und ich beim älteren Kind nicht mal weiss wer der Vater ist ...., was ja auch stimmt *g* )
Herzliche Grüße
Meereszauber





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lingaroni
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Beitrag Di., 28.04.2009, 11:46

Finde ich auch meereszauber.

und auch wenn ich mehrere partnerschaften hatte, es waren (und sind noch immer - aber halt nicht mehr in meinem nahbereich) wunderbare männer, eben so toll, dass ich mich mit ihnen auf die intimste aller begegnungen eingelassen habe. aber andere dinge im leben sind auch schön, aufregenend, interessant ... und wenn man sich nicht dagegen stellt, dann ändern sich halt die lebensumstände und es kommt was neues.

LG

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Larix
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Beitrag Di., 28.04.2009, 12:00

Ich denke, die Liebe kann nur "wahr" sein, oder es handelt sich nicht um Liebe, sondern um etwas anderes. Liebe ist wahr und rein von Haus aus - wie gesagt, wenn es tatsächlich um Liebe geht.
Und die Intensität - das Zulassen des Liebesgefühls zum Partner/zur Partnerin steigt direkt proportional mit der Selbstliebe. Spürt man sich selbst, so spürt man auch den Anderen - denn dazu ist (sich) "spüren können/ fühlen können" erstmal notwendig.

Aus eigener Erfahrung weiß ich noch, daß es ein dem der Liebe sehr ähnliches Gefühl gibt. Das läuft meist in Beziehungen ab, die entweder Ferbeziehung (im Sinnde von der Geliebte ist fern) oder zu scheiternde Beziehungen (o.ä.) sind. Es sind diese emotionalen Abhängigkeitszustände die so derart tiefe Gefühle - zumeist aber schmerzliche Gefühle (des wartens, des alleine seins usw.) auslösen und zumeist auch einseitig sind. Dieses Gefühl - niemand liebt (und leidet) gerade in so einer Intensität wie ich - hebt einen selbst in eine Sphäre in der man glaubt, kein Anderer hätte jemals eine ähnliche "Liebe" erlebt.

Ich tat mir schwer das zu unterscheiden.

Heute sehe ich es so, daß eine sog. "wahre" Liebe für mich jenes bedeutet, daß beide Partner sich aufrichtig wollen und von Herzen lieben. Es ist für mich etwas nicht mehr einseitiges sondern etwas, was zu zweit im gleichen Maß stattfinden kann.
Darum glaube ich, ist diese sog. "wahre" Liebe auch so selten.

LG Larix

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Meereszauber
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Beitrag Di., 28.04.2009, 13:38

Persönlich denke ich (also nicht allgemeingültig), dass "Liebe" so oft überinterpretiert wird, dass die Erwartungshaltung diesem Wort gegenüber viel zu hoch ist.

Für mich ist Liebe natürlich, alltäglich und ich sage mal ganz mutig: ich glaube, dass jeder Mensch "Liebe" empfinden und geben kann.

Was ich schade finde ist, dass Liebe so oft als etwas interpretiert wird, das nur "auserwählte" empfinden oder geben können oder dass es etwas ganz Seltenes ist und nur schwer zu erreichen.
Das gibt dem ganzen einen unnahbaren Exklusiv-Charakter.

Für mich ist es von daher auch kein Wunder, dass viele Menschen unglücklich sind, weil sie eine von der Gesellschaft völlig über-interpretierte Liebe suchen (die man demzufolge auch nicht finden kann).

Ich denke mir etwas ganz anderes: "Love is in the air."

"Richtig" finde ich, dass jeder das Wort nur für sich definieren kann - eine allgemeingültige Definition für das Wort "Liebe" gibt es m.E. nicht.
So wie es keine allgemeingültige Jeans-Hose gibt: für die einen ist die "einzig wahre Jeans" die Jeans mit dem Bootcut, für andere ist es die Röhrenjeans und wieder ein bevorzugt eben Stretch-Jeans.
Und wiederum andere haben Jeans mit Bootcut, Röhren- und Stretchjeans im Kleiderschrank.

Hauptsache ist doch, dass der Jeansträger sich wohl fühlt und die Jeans für ihn passt.

Wenn aber "die Gesellschaft" den Glauben verbreitet, nur Designer-Jeans ab 300.- Euro aufwärts sind die "einzig wahren" und akzeptablen Jeans, ist es kein Wunder, wenn man (mit leerem Geldbeutel) versucht nach dieser Designerjeans zu streben.


Ergänzung:
ermutigen möchte ich zum Selbstvertrauen in die Fähigkeit zur Liebe - einfach auch die "allgemeingültigen" Vorstellungen fallen lassen und nur auf das eigene Gefühl zu hören.
Loslassen, was "die Gesellschaft" sagt oder "die beste Freundin" oder "die Mutter".....(oder was ich hier alles so schreibe )einfach das für sich als Liebe annehmen, was man selbst darüber empfindet.
Alles andere: links rein, rechts raus.

Wenn es "nach den anderen" und nach den "allgemeingültigen gesellschaftlichen Vorstellungen" ginge, wären mein Mann und ich bereits seit 17 Jahren geschieden und hätten uns auch nicht für zwei Kinder (das eine adoptiert, das andere in Pflege) entschieden, von denen eines schwerbehindert ist.

Laut "den anderen" waren wir viel zu jung und zu unreif um zu verstehen, was "Liebe wirklich" ist.
Laut "den anderen" wäre unsere "unreife" Beziehung schon bei der ersten Schwierigkeit gescheitert.

Und wir haben uns die "Schwierigkeiten" noch bewusst ins Haus geholt, weil wir an unsere eigene Kraft geglaubt haben.

Dazu ermutige ich jeden (also icht bewusst nach Schwierigkeiten zu suchen, sondern an die eigene Kraft glauben).
Herzliche Grüße
Meereszauber





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Beitrag Mi., 29.04.2009, 05:46

Ob man Liebe findet, hängt vielleicht davon ab, ob man insgesamt ein positiv gestimmter Mensch ist (der das Glas halb voll sieht und nicht als halb leer) - denn sonst sieht man bei allen Problemen in der Beziehung gleich einen Grund, sich zu trennen. Und davon, ob man sich damit zufrieden gibt, dass es nur eine "normale Jeans" und kein Designerstück ist.

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Tanja87
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Beitrag Mi., 29.04.2009, 14:06

Wahre Liebe findet man, meiner Meinung nach, nur dann, wenn man sie nicht sucht. Wenn man krampfhaft versucht sie zu finden, dann macht man mit Sicherheit irgendwann den Fehler, bei irgendeinem Menschen einfach diese Liebe zu empfinden, obwohl sie nicht da ist. Hauptsache, man hat sie gefunden. Wenn sie kommen will, dann kommt sie. Und wenn man stark genug ist, sie zu halten, dann kann man auch ein Leben lang glücklich sein.
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