Bulimie

Bulimie, Anorexie, Adipositas, EDNOS (mehr zur Unterscheidung finden Sie in meinen themenbezogenen Artikeln im Archiv, darüber hinaus finden Sie auf der Website auch Selbsttests zum Thema)
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lilly2204
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Beitrag Sa., 01.05.2010, 13:41

ja versuch ich ja aber es fällt mir extrem schwer . Selbst das Trinken. Selbst wenn ich mich schlapp fühle und es mit dem Kreislauf habe krieg ich selten mehr als nen halben Liter runter. und selbst da brauch ich ewig zu

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schmetterling.1983
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Beitrag Sa., 01.05.2010, 17:20

Am besten immer ein Glas/Flasche/Becher vor einen stellen und das bei jedem Gang in die Küche auffüllen, bewusst immer dran denken etwas zu trinken, immer nur aller 10 mins. einen Schluck versuchen.
Vielleicht kannst du es auch in denen ganz normalen Ablauf einbringen.
Es gab früher Tage an denen ich mich schlecht fühlte ohne zu wissen warum, bis ich abends gegen 18Uhr feststellte, dass ich noch rein gar nichts getrunken hatte. Heute passiert mir das seltener. Ich muss mich immer wieder daran erinnern aber es klappt aber es geht schon oft ganz automatisch.
Schön ist eigentlich alles, wenn man es mit Liebe betrachtet.
Christian Morgenstern

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lilly2204
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Beitrag Fr., 07.05.2010, 19:34

Bis vorhin dachte ich (bedingt durch den Autounfall den mein Freund gestern hatte) das alles normal sei. ich habe essen können. Viel essen können es genossen ohne Sorge das ich zunehme oder die Kontrolle verliere.

habe wirklich gespürt wie wertvoll das Leben ist. Und nun?? nun is alles beim Alten

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schmetterling.1983
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Beitrag Mo., 07.06.2010, 18:46

Hey Lilly,
wie siehts aus bei dir, deine Thera ist doch sicher aus dem Urlaub zurück, habt ihr dich ein wenig stabilisieren können?
LG
Schön ist eigentlich alles, wenn man es mit Liebe betrachtet.
Christian Morgenstern

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lilly2204
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Beitrag Mo., 07.06.2010, 19:47

Heyy

ja sie ist zurück und momentan gehts einigermassen was das Essen betrifft. Ich nehme zu und erbreche selten. Vll. steht die Hochzeit doch so sehr im Vordergrung das mein Hirn da auf Kräftesparen und sammeln eingesllt ist.

Aber die Zahl auf der waage.... hmm weiss auch nicht

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lilly2204
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Beitrag So., 20.06.2010, 00:05

was is nur los.??
Ist alles normal oder nicht, Hass oder nicht. ?

Ich esse oder besser gesagt FRESSE seit ner Woche wie blöde. Stopf alles in mich rein und behalte es bis auf 2mal bei mir. Einerseits machts mir nichts aus. Anderseis tut meine haut im Bauchbereich teilweise so weh und hab Riesen Magenschmerzen weil ich solche Mengen nicht gewohnt bin. Und habe innerhalb einer woche fast 4 kilo zugenommen.

Es ist so als würde mich das essen glücklich machen. Beflüglen. Den Hochzeitsstress vll auch nehmen??

(ha von wegen, Bräute nehmen wg dem Stress an und können nix essen)

Aber es ist teilweise nur ein Gestopfe. Teilweise denke ich ich habe Riesenhunger.. Hab kein wirkliches Gefühl. Was ist Hunger ünerhaupt noch?

Hab vorhin 500 gramm nudeln mit Gorgonzola sosse gegessen (nur eine Mahlzeit aus noch einigen mehr heute) und hatte das Gefühl nicht satt zu sein und hab noch ne Tafel schoki gegegssen......

aber das hat nicht lang angehalten.. Und hätte vorhin schon gern geko.... aber nein. Ich wollte es auch irgendwie nicht....

gerade irgendwie völlig verwirrt in Bezug auf mein Verhalten

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schmetterling.1983
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Beitrag So., 20.06.2010, 09:30

Fehlt dir deine vielleicht Thera?
Wo ihr doch gerade eine solche Beziehungsarbeit leistet und du sie nun nicht so oft sehen kannst wie du magst?
Willst du mit den nahhaften Nudeln fehlen und dir die süße Liebe durch die Schokolade geben?Das würde auch erklären, warum du nicht brechen wolltest.
Es macht bestimmt Sinn sich zu überlegen warum du genau die Lebensmittel einsetzt.

Die Hochzeit ist auch schon ein ganz schön starkes Stück. Ich weiß ja nicht wie es nach der Hochzeit aussieht, aber wen es so weiter geht würde ich mir überlegen ob es nicht Sinn macht in eine Tagesklinik zu gehen um dem ganzen mal einen Riegel vor zu schieben. Ich will dich nicht verunsichern oder erschrecken, aber soweit ich dass sehen kann läuft das ja schon eine Weile so und ich habe dass Gefühl, dass es momentan einfach zu viel von deiner Umgebung für dich ist.
Eine andere Alternative wäre eine ambulate Gruppe, irgendwas, was zusätzlich direkter an deinem Essverhalten anknüpft.
Was einst du?
Schön ist eigentlich alles, wenn man es mit Liebe betrachtet.
Christian Morgenstern

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lilly2204
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Beitrag Mi., 30.06.2010, 21:49

Das zunehmen geht weiter..... 56. ... kein ende. Kein Gefühl. Kein Stopp. Aber auch kein Hass, kein Erbrechen. Als wäre mein Körper nur eine Hülle und spürbare Seele.
am 27.7. hab ich wieder Thera. Aber Klinik war nie die Rede bisher von.

Und könnt es mir auch einfach nicht vorstellen

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Goldloeckchen
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Beitrag Mi., 30.06.2010, 23:08

Vor einem Vierteljahr wurde mir Blut abgenommen.
Bei der Auswertung fragte mich meine Ärztin ob ich Probleme mit dem essen hätte.
Ich habe dann eine Weile darüber nachgedacht und als ich sie dann wieder gtroffen habe hat sie mich auf Bulimie angesprochen.
Wir haben uns eine Weile darüber unterhalten und dann wurden meine Eltern informiert und wir haben dann gemeinsam eine Therapie für mich gesucht.
Seit dem wurde meine Werte weiter untersucht, aber sie verschlechtern sich immer mehr.
Es fing bei mir alles damit an, dass ich gehungert habe nach schlechten sexuellen Erfahrungen um meine Brüste loszuwerden.
Nach einem halben Jahr habe ich das ganze aber nicht mehr durchgehalten und begonnen zu fressen und dann zu kotzen.
Meist gar nicht beabsichtigt sondern es kam einfach so wieder hoch.
So ist es jetzt immer noch.
Meine Zähne und auch sonst alles ist in Ordnung, aber meine Leber ist schwer belastet.
Ich habe 2-3 Fressanfälle in der Woche und fresse dabei im Durchschnitt:

3 Pizzen
2-3 Packungen Chips
und danach variiert das immer zwischen zusätzlichen Joghurts, Gummibärchen, Brötchen Toast und Schokoriegel etc.

Auf jeden Fall sind es immer unglaubliche Mengen, die dann immer von alleine hochkommen.
Ich versuche nun die Essstörung in den Griff zu bekommen, Doch noch dauert es.
Wenn ich meine Bulimie nicht im nächsten halben Jahr iin den Griff bekomme, werde ich in 1 1/2 Jahren in eine Leberkoma fallen, eine Transplantation brauchen oder sterben.

Dieser Post soll eine Warnung an alle sein!
Ich bereue es, jemals in diesen Teufelskreis geraten zu sein.

Und ich hoffe, dass ihr es schafft dem Ganzen zu entkommen.

Lg. Goldloeckchen

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beanie
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Beitrag Mi., 30.06.2010, 23:30

Hallo Goldlöckchen!

Ich denke, was du genau und welche Mengen, du bei den Essanfällen zu dir nimmst, spielt im Grunde keine Rolle. Ob es nun Pizza, Joghurt, Schokolade oder sonst was ist, darum gehts auch gar nicht. Es geht darum, dass es Leidensdruck erzeugt und dich kaputt macht.

Ich habe bislang selten von Betroffen gehört, deren Leber so stark angegriffen wurde - es waren meist die Nieren oder das Herz, die als erstes alarmierende Werte produzierten. Hast du möglicherweise eine Grunderkrankunge der Leber oder zusätzliche Belastung durch Alkohol?

Generelll ist es keine Frage, wie sehr der Körper durch eine Essstörung in Mitleidenschaft gezogen wird und, dass die Folgen leider ziemlich gravierend ausfallen.

Ich leide schon einige Jahre unter einer Mischform, die sich wohl am besten durch anorektische Bulimie oder Bulirexie beschreiben lässt. Mittlerweile bin ich körperlich in einem sehr eingeschränkten Zustand und habe viele gesundheitliche Probleme dadurch bekommen.

Was ich sagen will: Auch diese Tatsachen und harten Fakten reichen nicht aus, um Betroffene umdenken zu lassen oder eine Genesung auszulösen (sonst gäbe es auch nicht immer mehr Todesfälle!!!). Die Angst zu sterben oder seinem Körper furchtbar zu schaden, schafft es leider nicht, abzuschrecken und viele verlassen sich aber darauf. Deshalb finde ich es gut, dass du in Therapie bist! Das ist sicher die beste Möglichkeit, um irgendwie da raus zu kommen!

Wegen deiner Leber?! Wie gehts jetzt weiter, bekommst du Medikamente?

Lg Beanie

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Goldloeckchen
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Beitrag Do., 01.07.2010, 15:07

Ja das hast du sehr wahrscheinlich recht, dass es niemanden umdenken lässt, aber irgendwie würde ich trotzdem gerne was bewegen.
Ich habe zusätzlich ein FNH an der Leber und trinke daher kaum Alkohol.
Die Ärztin meinte auch, dass es selten Auswirkungen auf die Leber hat, aber ich bekomme zusätzlich noch Betablocker, für das Herz.
Das große Problem ist ,dass man bei der Leber überhaupt nichts machen kann medikamentös.
Und jeder noch so kleine Schaden ist eine Konsequenz für mein Leben und lässt sich leider nie wieder beheben.
Aber nicht mal mich selber hält das auf, denn ich mache ja immer noch weiter und kriege mich nicht in den Griff.

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beanie
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Beitrag Do., 01.07.2010, 16:53

Ja das hast du sehr wahrscheinlich recht, dass es niemanden umdenken lässt, aber irgendwie würde ich trotzdem gerne was bewegen.
Naja, dass du gerne was bewegen würdest und auch hoffentlich unbedingt bald schaffst etwas zu verändern, das ist ja keine Frage! Ich habe meine Aussage nicht in die Richtung gemeint, dass man eh nichts tun kann, sondern ganz im Gegenteil: man sollte sich nie zurücklehnen und darauf hoffe, dass man irendwann schockiert genug sein. Denn genau das wird niemals passieren! Daher war meine Intention dir da noch einen Anspron in Richtung Thera zu geben und eben niemals locker zu lassen!

Die Sache mit deiner Leber und deine gesamter Gesundheitszustand hört sich nicht gut an! Ich wünsche dir, dass du so bald wie möglich, eine Veränderung schaffst und es dir besser geht!

LG

Goldloeckchen hat geschrieben:Ich habe zusätzlich ein FNH an der Leber und trinke daher kaum Alkohol.
Die Ärztin meinte auch, dass es selten Auswirkungen auf die Leber hat, aber ich bekomme zusätzlich noch Betablocker, für das Herz.
Das große Problem ist ,dass man bei der Leber überhaupt nichts machen kann medikamentös.
Und jeder noch so kleine Schaden ist eine Konsequenz für mein Leben und lässt sich leider nie wieder beheben.
Aber nicht mal mich selber hält das auf, denn ich mache ja immer noch weiter und kriege mich nicht in den Griff.
FNH ? Was ist das?

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Goldloeckchen
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Beitrag Fr., 02.07.2010, 19:26

Ja danke, das hoffe ich auch.
Ich versuche gerade einfach in meiner Therapie was zu erreichen um so zu sagen "mein Leben zu retten".
Aber bisher kriege ich es nicht hin mich zu akzeptieren, weder mein Gewicht noch überhaupt irgendwas an mir.

Ein FNH ist leicht ausgedrückt ein gutartiges Gewächs an der Leber.

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Kilian
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Beitrag Sa., 13.11.2010, 20:30

Hallo...

Könnt ihr mir sagen, wo eine Ess-Störung anfängt? :(
Diese Frage beschäftigt mich seit einiger Zeit sehr.
Ich möchte nicht abnehmen, ich zähle keine Kalorien und ich bin weder auf mein Aussehen noch aufs Essen fixiert. Aber ich habe seit Monaten immer wieder Phasen, in denen ich mich regelmäßig selbst zum Erbrechen bringt. Die Gründe hierfür sind gerade erstmal nebensächlich...
Ich habe Angst, dass ich eine Ess-Störung haben könnte. Ich habe mir die Diagnose-Kriterien durchgelesen und eigentlich trifft das bei mir nicht zu. Aber dass mein Verhalten weder "normal" noch gesund ist, weiß ich natürlich.
Kann es sein, dass ich Bulimie habe? Der Gedanke erscheint mir eigentlich komplett abwegig. Aber ich weiß nicht, was das sonst ist. Das macht mir Angst.

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uvwxyz
Helferlein
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Beitrag Sa., 13.11.2010, 20:54

Hallo,

auch wenn die Grenzen zwischen "normal" und "essgestört" wahrscheinlich fließend sind: Gesund ist es sicher nicht, sich regelmäßig zu erbrechen, wie du ja auch selbst schreibst.
Es ist gut möglich, dass du unter Bulimie leidest, bzw. dich in einer Anfangsphase davon befindest.
Ich möchte nicht abnehmen, ich zähle keine Kalorien und ich bin weder auf mein Aussehen noch aufs Essen fixiert.
Das sind auch keine zwingenden Kriterien für eine Essstörung. Die Frage ist eher, was gibt dir das Erbrechen, warum "brauchst" du es, was würde passieren wenn du von heute auf morgen damit aufhören müsstest? Brauchst du nicht hier zu beantworten, ist nur für dich zum Nachdenken.

Ich würde sagen, eine Essstörung beginnt dort, wo man Nahrung für andere Zwecke nutzt als wozu sie eigentlich gedacht ist, nämlich dich zu ernähren und dir Energie zu geben. Wenn du Essen/ Nichtessen / Erbrechen einsetzt, um dich zu betäuben, um von unerträglichen Gefühlen abzulenken, als Ersatz für irgendwelche andere Dinge die in deinem Leben fehlen,... - dann bist du auf gutem Weg in eine Essstörung.

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