24 Stunden Tag täglich isoliert

Nicht jedem fällt es leicht, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, "einfach" mal jemanden kennenzulernen oder sich in Gruppen selbstsicher zu verhalten. Hier können Sie Erfahrungen dazu (sowie auch allgemein zum Thema "Selbstsicherheit") austauschen.
Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
Holzklotz
Helferlein
Helferlein
männlich/male, 28
Beiträge: 137

24 Stunden Tag täglich isoliert

Beitrag Sa., 16.05.2009, 18:42

Hallo,

langsm glaube ich mein Horrorleben hört nicht mehr auf.
Ich bin wirklich immmer alleine. Egal zu welcher Uhrzeit. Wenns hoch kommt rede ich einmal am Tag mit dem Bäcker, wenn ich überhaut Geld habe mir gutes frisches Brot zu kaufen.

Und dann kommt alle 3-5 Monate der Versuch Freunde oder Partner zu finden, aber es läuft seit Jahren schief. ich werde ausgenutzt, belogen, fertig gemacht, beklaut usw.

Nimmt dieser Teufelskreis nie ein ENde???! Warum treffe ich nicht eine liebe Person in meinem ganzen verdammten elendigen Leben.

ICH KANN NICHT MEHR!!

Ich komme bald in die Nervenheilanstalt, wenn ich so alleine bleibe.

Werbung

Benutzeravatar

Stern*
sporadischer Gast
sporadischer Gast
weiblich/female, 35
Beiträge: 9

Beitrag Sa., 16.05.2009, 18:55

hallo!
wieso bist du so viel allein? bist du arbeitslos? hast du gar keine hobbies?

lg stern*
Gruß von Stern*

Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
Holzklotz
Helferlein
Helferlein
männlich/male, 28
Beiträge: 137

Beitrag Sa., 16.05.2009, 18:59

Ja arbeitslos und kein Geld für Hobbys.

Ich habe nichts mehr und duch diese Isolation werden meine Nerven immer schwächer. AUßerdem klappt es nie mit sozialen Kontakten. Mir geht es mit Menschen auch kaum besser.

Warum ist das so?
Warum haben manche viele Freunde, Famiele, Ehe, Kinder, usw usw und ich habe einfach
NICHTS

Benutzeravatar

Sharona
Helferlein
Helferlein
weiblich/female, 30
Beiträge: 117

Beitrag Sa., 16.05.2009, 20:40

Hi!

Ich würde an deiner Stelle an der Arbeitslosigkeit angreifen. Such dir da Hilfe.

Bei mir war das ähnlich. Ich hatte eine Teilzeitstelle und war im Beruf Einzelkämpfer. Zuviel Zeit zum Grübeln und kein Geld für irgendetwas ist wie eine Depressionscocktail.

Bewerben, Beratungsstelle, joggen oder walken (falls du Jogging-Schuhe hast, geht das bei jedem Wetter ohne Geld) waren meine rettenden Engel!

Dir alles Gute!

Werbung

Benutzeravatar

Una
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 49
Beiträge: 1193

Beitrag Sa., 16.05.2009, 21:11

Und wenn Du doch so ungern alleine bist, warum hast Du in Deinem Profil bitte angegeben dass Du keinen Kontakt möchtest?
Mißtraust Du den Menschen inzwischen schon so sehr?
Die Schwaben sind natürlich auch ein besonderes Volk.
Wenn Du in NRW weggehst, dann plaudern die Leute ganz unverbindlich einfach so mit einem, auf dem Weg zum Bäcker morgens hat man schon 3 Gespräche auf der Straße und das tut gut, auch wenn es nicht gleich auf Freunschaft rausläuft.
Holzklotz hat geschrieben:Warum ist das so?
Warum haben manche viele Freunde, Famiele, Ehe, Kinder, usw usw und ich habe einfach
NICHTS
Täusche Dich bitte nicht. Die meisten erwachsenen Menschen haben auch nur eine handvoll wirklich bedeutende Kontakte.

Es ist nicht so einfach Freunde zu haben, die Balance zwischen Geben und Nehmen ist wichtig.
In erster Linie ist Freundschaft ein Gefühl.

Und ohne Geld und Status ist es genauso schwer wie mit viel Geld und einem hohen Status Menschen zu finden,
die Freunde werden.

Aus der Arbeitslosigkeit den Antrieb zu bekommen auf Menschen zuzugehen ist ziemlich schwer,
denn schließlich kannst Du ja kaum Freizeitaktivitäten
finanzieren. Daher wäre das mit dem Job schon primär zu lösen.

Hast Du schon mal bei einer Gruppe versucht unterzukommen, in der es nicht um Geld ausgeben oder verdienen geht?
Zum Beispiel irgendein Ehrenamt?
Da lernst Du Leute kennen, kommst raus und machst etwas sinnvolles.
Ich denke Freunde findet man auch wenn man nicht zu sehr auf sich selbst fixiert lebt eher, als wenn man sich nur einsperrt.

Liebe
Leben heißt, langsam geboren zu werden. Es wäre auch zu bequem, wenn man sich fertige Seelen besorgen könnte.“

Antoine de Saint-Exupéry (1900-44).

Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
Holzklotz
Helferlein
Helferlein
männlich/male, 28
Beiträge: 137

Beitrag So., 17.05.2009, 08:22

Code: Alles auswählen

Anderen Menschen misstrauen
ja das ist leider so und ist ganz schlimm und wird nach jeder Enttäuschung schlimmer. Leider hatte ich nie eins schöne Freundschaft. Immer nur Horror
Balance zwischen Geben und Nehmen ist wichtig
Das ist das Problem. Ich geben 100% und bekomme NICHTS. Und das läuft immer so raus. Ich habe zum einen mehr zu Geben als andere, aber andere Menschen wollen mir a uch nichts geben. Und immer wieder läuft das so ab. Anscheinend will ich das nicht merken oder einfach nicht wahrhaben, dass das immer so abgeht. Und wenn ich einenneuen Kontakt schließe, rennt mir diese neue Mensch auch hinterher wie blöd. Als könnten diese Menschen dann nicht ohne mich leben. Das ist keine Freundschaft...
Freunde finden in der Gruppe
Ja klingt gut, nur was für eine Gruppe?

Benutzeravatar

Una
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 49
Beiträge: 1193

Beitrag So., 17.05.2009, 08:46

Hallo Holzklotz,

ich habe den Eindruck, dass Du nur die Hälfte beim Lesen meines Posts wahrgenommen hast.

Wenn Du zuviel gibst, dann kannst Du daran eventuell etwas ändern.
Ich weiß nicht wie Du Dich bei einem ersten Kontakt "anbietest".
Ich kenne zum Beispiel einen Mann, der hat wirklich handwerkliche Begabung und neigt dazu,
sich überall damit "anzubieten" um gemocht zu werden. Das Ende vom Lied ist, dass er ausgenutzt wird und
er trotzdem keine Freundschaft gefunden hat, weil er gleichzeitig ein anstrengender Mensch ist, der keine Gespräche führt,
sondern Monologe hält, er ist leider jemand der nicht wirklich einem anderen Menschen Interesse entgegenbringt und auch mal zuhört.
Meiner Erfahrung nach sehr wichtige Eckpfeiler einer Freundschaft.
Holzklotz hat geschrieben:Ja klingt gut, nur was für eine Gruppe?
Ich weiß nicht wofür Du Dich interessierst?
Daran hängt es, denn es sollte etwas sein, wo Du Dich wirklich wohl fühlst.

Wie sieht es mit Deiner Herkunftsfamilie, Deinem Herkunftsort aus?
Bist Du dort wo Du lebst aufgewachsen?

Und wenn wir schon dabei sind: Meist kommt die eigene Wahrnehmung von Menschen nicht nur aus der aktuelleren Erfahrung, sondern auch aus
der eigenen Geschichte. Du kannst ja mal darüber nachdenken, wie es bei Dir Zuhause war und ob es da Parallelen zu heute gibt.
Warst Du schon immer so isoliert?

Liebe
Leben heißt, langsam geboren zu werden. Es wäre auch zu bequem, wenn man sich fertige Seelen besorgen könnte.“

Antoine de Saint-Exupéry (1900-44).

Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
Holzklotz
Helferlein
Helferlein
männlich/male, 28
Beiträge: 137

Beitrag So., 17.05.2009, 09:03

Ja leider biete ich mich immer sehr an. Ich denke immer ich muss 100%geben um gmocht zu werden. Verstehst Du mich.
Ich denke ich darf zB im Cafe nichtmal 1 Minute einfach so dasitzen, sondern muss mein Gegenüber immer unterhalten, aufmuntern usw.
Und wenn ich nichts gebe sind die Menschen auch schnell wieder weg. Wenn ich alles gebe, allerderings genau so.
Ich interessiere mich sehr für andere Menschen. Es geht immer nur um die anderen. wie es mir geht und was ich will interessiert eigentlich niemanden.
Das schlimme ist glaube ich, dass ich nicht weiß was Freundschaft eigentlich bedeutet.
Und noch schlimmer ist, dass ich gar nicht glaube das überhaupt je zu lernen.

Ja das war schon als Kind so. Parentifizierung nennt man das. Aber die Erkenntnis bringt mich ja auch nicht weiter, denn die Kindheit liegt ja schon jahrzehnte zurück.
Was soll ich jetzt machen?
Wer versteht mich?
Wem geht es ähnlich? Und gibts da überhaupt positive Aussichten, wenn es solange schon schlecht läuft? Dann muss ich mich mit der Isolation abfinden.

Benutzeravatar

Una
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 49
Beiträge: 1193

Beitrag So., 17.05.2009, 09:57

Klar gibt es positive Aussichten!
Keine Angst, dass was Du beschreibst kannst Du verändern.

Es mag sich abgedroschen anhören, aber eine Tiefenanalyse kann Dir dabei helfen.
Deine Probleme kenne ich 1:1 und mir hat eine Tiefenanalyse geholfen.
Du bist nicht nur einsam, sondern auch hochdepressiv (kein Wunder bei der seelischen Belastung).
Du bist arbeitslos, hast also Zeit dafür und die Krankenkasse bezahlt das. (o.K. es gibt Wartezeiten aber es lohnt sich!)
Ich weiß es genau, denn ich habe die Analyse auch bezahlt bekommen und kam aus einer ähnlichen Problematik und aus Deiner Gegend!

Ich weiß es klingt jetzt so nach abdrängen, so wie: geh mal zum Arzt, das wird schon wieder...
Bitte glaube mir, das meine ich nicht so. Das ist wirklich meine eigene Erfahrung.

Nach der Analyse, als ich die Angst überwand, mir selbst zu begegnen, meiner eigenen unwerten Belanglosigkeit,
wurde ich beruflich erfolgreich und lernte vor allem die spannenste Person in meinem Leben kennen: Mich selbst.
Dadurch wurde ich fähiger im Umgang mit anderen Menschen. Im übrigen wirst Du auch aus Deiner Einsamkeit erlöst,
denn die Analyse findet dreimal pro Woche statt!
Um fähig zu werden für Beziehungen, sei es Liebe oder Freundschaft, mußt Du erst einmal wissen wer Du bist!
Holzklotz hat geschrieben:Ich denke ich darf zB im Cafe nichtmal 1 Minute einfach so dasitzen, sondern muss mein Gegenüber immer unterhalten, aufmuntern usw.
Und das mußt Du in Dir lösen! Du bist kein Clown für andere, Du darfst Dich auch mal unterhalten lassen.
Die Frage wäre, was hälst Du nicht aus? Warum mußt Du der Unterhalter sein?
Holzklotz hat geschrieben:Es geht immer nur um die anderen. wie es mir geht und was ich will interessiert eigentlich niemanden.
Weil Du ein so geringes Selbstwertgefühl hast, meinst Du Du bist nicht interessant.
Also bietest Du Deine Schulter zum Ausheulen, Deine Fähigkeit zur Aufmunterung ect. ... an. Übrigens gute Fähigkeiten.
Ich nehme mal an, dass Du auch nicht zeigst wie es in Dir aussieht, also sieht man von außen einen starken Mann.
Und der zieht Menschen an, die sich anlehnen möchten.
Wenn Du es Dir Wert wirst, Deine Gefühle ernst zu nehmen, dann wirst Du auch das Glück der wahren Freundschaft eher finden,
in der Du auch mal heulen und vor Angst schlottern kannst- und dafür trotzdem oder gerade deshalb gemocht wirst.

Es gibt so einen schönen Spruch: Man schätzt jemand für seine Fähigkeiten, aber man liebt einen Menschen für seine Unzulänglichkeiten und Fehler.

Zu Dir als Mann, als Mensch, gehören auch Deine Schwächen, alle Gefühle die ein Mensch eben so hat. Und Dein Portfolio dürfte ob Deiner Sensibilität reichhaltig sein an Gefühl (wo bist Du denn ein Holzklotz?? ), das möchte bestimmt jemand entdecken, aber Du mußt es auch zulassen.

Wie gesagt Freundschaft ist ein Gefühl. Das ist wie Liebe, Du magst den anderen einfach gerne. Auch wenn er Schwächen hat.
Das was Du anderen zu geben bereit bist (minus den Anteilen die einfach aus Deinem verminderten Selbstwert kommen) sind auch andere Menschen bereit und willens zu geben. Menschen wollen nicht nur geliebt werden, sie wollen auch lieben. Danach sehnen sich alle ausnahmslos!

Liebe
Leben heißt, langsam geboren zu werden. Es wäre auch zu bequem, wenn man sich fertige Seelen besorgen könnte.“

Antoine de Saint-Exupéry (1900-44).

Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
Holzklotz
Helferlein
Helferlein
männlich/male, 28
Beiträge: 137

Beitrag So., 17.05.2009, 10:18

Hm ich glaube das ist der Punkt, der mich so fertig macht!

Ich habe schon mehrere Jahre Therapie hinter mir. Seit 7 Wochen ist auch die 2. Therapie zu Ende.
Besserung gibt es so gut wie keine. Gut die Depris sind nur noch mittelstark.
Ich hatte zuvor unendlich viele Kontakt und durch die Therapie habe ich gelernt mich zu isolieren. Leider blieb der Erfolg auf der Strecke, was das Knüpfen sozialer Kontakte angeht.
Meinst Du mein Terapeut hat versagt oder bin ich nicht therapierbar oder was ist da los??

Er sagt auch immer wieder, jaja gute Forschritte und Sie werden sehen, es kommen bald auch andere Menschen, aber immer wieder habe ich so furchtbare Menschen angezogen. Kann das nur Pech sein?
Ich meine jeder ist ja nicht therapierbar oder? Ich glaube die Therapie hat einfach nicht angeschlagen bei mir. Ich musste mich einfach zu lange zu intensiv um meine kranken Eltern kümmern. Vermutlich komme ich da nicht mehr raus aus diesem Horrorleben.
Sonst wäre ja nach der 2. Therapie wenigstens bisschen was besser geworden. Wenisgtens 1 Freund wäre doch dann da, der sich zumindest zu 1% auch mal um mich kümmert
Oder?

Benutzeravatar

Una
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 49
Beiträge: 1193

Beitrag So., 17.05.2009, 10:28

Holzklotz hat geschrieben:durch die Therapie habe ich gelernt mich zu isolieren
Huch! Wie meinst Du das denn? Wenn Du lernst Dich abzugrenzen ist das O.K., aber Isolation ist nicht gut.

Ich glaube nicht dass Du untherapierbar bist, sondern eher das Du an den falschen Thera geraten bist.

Ich muß leider jetzt weg und kann nicht mehr schreiben. Ich melde mich aber noch mal und sag mehr zu Deinem Post.

Bis später

&

liebe
Leben heißt, langsam geboren zu werden. Es wäre auch zu bequem, wenn man sich fertige Seelen besorgen könnte.“

Antoine de Saint-Exupéry (1900-44).

Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
Holzklotz
Helferlein
Helferlein
männlich/male, 28
Beiträge: 137

Beitrag So., 17.05.2009, 13:36

naja er hat immer nur gesagt der oder die sei schlecht für mich.
Klar habe ich es bei so einer Vergangenheit schwer mit einigermaßen normalem Kontakten.
Aber härre ich das nicht in 7 Jahren Therapie lernen müssen.
ALso auch mal selbstbewußt Kontakte zu schließen, fordern lernen und sowas , statt von der
aufopfernden Rolle in die Isolation zu geraten.

Was soll ich denn jetzt machen? Ich will dieses Leben nicht weiterführen. Es ist nicht lebenswert. Ich schaue ständig auf die Uhr und Hoffe, dass jeder Tag /mein Leben schnell zu Ende geht.

Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
Holzklotz
Helferlein
Helferlein
männlich/male, 28
Beiträge: 137

Beitrag So., 17.05.2009, 13:40

Die Frage wäre, was hälst Du nicht aus? Warum mußt Du der Unterhalter sein?
Dazu wollte ich noch was sagen.
ALso ich glaube kaum, dass mich jd versteht, aber ich denke halt immer ich muss was bieten. Ich halte es nicht aus Sekunde dazusitzen und dem Gegenüber nichts zu bieten. Ihn nicht zu beraten, zu helfen, was zu schenken, aufzumuntern, ws interessantes zu sagen usw.
Das ist ganz schlimm und die Menschen stürzen sich so natürlich irgendwie wie die Geier auf mich. Wie ein Selbstbedienungsladen fühle ich mich.

Benutzeravatar

Una
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 49
Beiträge: 1193

Beitrag Mo., 18.05.2009, 11:10

Hallo Holzklotz,
Holzklotz hat geschrieben:Selbstbedienungsladen
Wäre wohl auch der passender Nickname gewesen hm?
Holzklotz hat geschrieben:Aber härre ich das nicht in 7 Jahren Therapie lernen müssen.
ALso auch mal selbstbewußt Kontakte zu schließen, fordern lernen und sowas , statt von der
aufopfernden Rolle in die Isolation zu geraten.
Ich weiß es nicht, denn ich kenne den Therapeut nicht. Wurde das denn nicht thematisiert?

Es ist Dir vielleicht nicht klar gewesen, das der Kern des Problems nicht Deine Bekannten waren sondern Deine Signale die solche Bekannte anlocken.
Dann wärst Du ja nun einen Schritt weiter.

Du mußt an Deinem Selbstbild arbeiten und ich nehme an, der erste Schritt dazu wäre in Lohn und Brot zu kommen.
Denn mit über Dich nachdenken bist Du nicht weiter gekommen, Du brauchst die Wechselwirkung mit anderen Menschen.
Eine Veränderung Deiner Lebenssituation, die auch langsam Dein Inneres ändert.
Wenn Du Dich so um andere kümmerst könntest Du ja in diesen Bereich gehen und Deine "Schwäche" dort zur Stärke werden lassen?

Liebe
Leben heißt, langsam geboren zu werden. Es wäre auch zu bequem, wenn man sich fertige Seelen besorgen könnte.“

Antoine de Saint-Exupéry (1900-44).

Benutzeravatar

Sauterelle
Forums-Insider
Forums-Insider
weiblich/female, 20
Beiträge: 221

Beitrag Mo., 18.05.2009, 11:23

hast du denn angst, dass die menschen nicht bei dir bleiben würden oder sich zumindest nicht gerne mit dir abgeben, wenn du ihnen nichts zu bieten hast?
dann wärst du deiner selbst nicht sicher genug.

du musst nicht unbedingt hobbies nachgehen, die viel geld kosten. was begeistert dich denn persönlich? weiterhin gibt es viele angebote von selbsthilfegruppen- möglichkeit mit anderen in kontakt zu treten, die auch probleme haben. du könntest dich auch freiwillig engagieren und anderen menschen helfen. und warum versuchst du es nicht einmal mit einem kleinen nebenjob? ich denke wie die anderen, dass der hauptpunkt ist, dass du erst einmal einer beschäftigung nachgehen solltest. und etwas finden, was dich auch erfüllt- wenn du eben gerne anderen leuten hilfst, dann suche dir wirklich irgendwo menschen, die deine hilfe dankbar annehmen, ohne dich auszunutzen. und dann kommt so etwas auch zurück.

Werbung

Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag