Cannabis Entzug

Dieser Bereich dient zum Austausch über Entzug, Entwöhnung und Therapie von substanzbezogenen Abhängigkeiten (wie Alkohol, Heroin, Psychedelische Drogen, Kokain, Nikotin, Cannabis, Zucker,..)
Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
entzugopfer
neu an Bo(a)rd!
neu an Bo(a)rd!
männlich/male, 18
Beiträge: 4

Cannabis Entzug

Beitrag Mi., 13.08.2008, 22:07

Hi,

Ich rauche so eigentlich hauptsächlich am WE. Natürlich sind wenn Kumpels kommen auch Köppli oder Jonnys unter der Woche drinnen............
Dieser Montag war mein erster Arbeitstag, hatte davor 2 Wochen Urlaub. Die erste Woche habe ich täglich garaucht, teils schon nach dem Aufstehen, teils erst mittags oder abends angefangen. In meiner zweiten Urlaubswoche habe ich nur jeden 2 Tag geraucht. Am Samstag der zweiten Woche hatte ein Kumpel von mir 18 Geburtstag, an dem Abend habe ich auch erst abends angefangen.....(hab aber nur zwei Bier angerührt, hauptsächlich mein Cannabis geraucht)....
Am nächsten morgen wach ich auf und merk das ich mich nicht gut fühle.
Das Fenster war zu und ich bis oben zugedeckt und mir liefen trotzdem alle paar Sekunden Schauer über den Rücken. Magenprobleme habe ich später am Tag auch bekommen, sowie Durchfall. Appetit hatte ich 0.
Dazu hatte ich Gelegentlich leichte Depris und Panikattacken.........
Ich hatte auch schon vorher manchmal Entzugserscheinungen, also weiß ich wovon ich rede, um eine Krankheit kann es sich nicht handlen....
Ich verstehe es wirklich nicht, meine Freunde kiffen noch mehr als ich und wenn die überhaupt mal Entzugserscheinungen bekommen, dann auch nur mehrere Tage nach dem letzten Konsum....und nicht wie ich am nächsten Morgen
Über meine Person ist zu sagen, dass ich im großen und ganzen Gesund bin, keine Allergien, Bronchitis oder sonstwas...natürlich bin ich auch keine Sportskanone
Allerdings bin ich am Überlegen ob es vieleicht auch etwas mit meinen hohen Intuitions/Sensibilitätswerten zu tun hat. .................

Wenn ich so zurückdenke hatte ich als ich vor einem halben Jahr, wo ich in meiner extremkifferphase war nie derartige Probleme....
Oder liegt es vieleicht an meinem neuerdings ziemlich unregelmäßigem Konsum, sprich 1 Woche jeden Tag, dann mal nur am WE.....
Ich hoffe jemand kann mir Rat und Antwort geben woran es liegen könnte das es bei mir derartig schnell geht. Achja, Komsument bin ich erst seit höchstens 1 1/2 Jahren.....


Grüsse


PS: in anderen foren wurde mich schon gesagt ob es vieleicht auch etwas damit zu tun hat das ich joints mit sehr viel Tabak drehe, sprich das ich eventuell Nikotinabhängig bin und wenn ich nichts kiffe mir das nikotin der Joints fehlt. Zigaretten rauche ich eher weniger, wenn überhaupt 3 stck. am Tag.

Werbung

Benutzeravatar

Tante Käthe
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 58
Beiträge: 1293

Beitrag Do., 14.08.2008, 05:23

Hi,

.... und nu? Willst du aufhören????

Käthe
Es ist schwieriger eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom
(Albert Einstein)

Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
entzugopfer
neu an Bo(a)rd!
neu an Bo(a)rd!
männlich/male, 18
Beiträge: 4

Beitrag Do., 14.08.2008, 09:24

Cannabis bedeutet für mich Lebenqualität. Insofern könnt Ihr euch denke dass ich es wahrscheinlich nicht aufhören werde...
ich verusche nur meinen für mich richtigen Konsumpegel zu finden, ohne Entzugserscheinungen, bitte dennoch um Hilfe, hoffe dass ich nur weil ich meinen Konsum nicht komplett einstellen will, kein "Hoffnungsloser Fall" für euch bin und nur zu hören bekomme "hör damit auf.."....
Falls jemand eine Antwort auf meine derartig schnell auftretenden Entzugserscheinungen hat, würde ich mich sehr freuen.

Benutzeravatar

SenorNice
Helferlein
Helferlein
männlich/male, 39
Beiträge: 48

Beitrag Do., 14.08.2008, 11:37

Hi Entzugsopfer,

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das die von dir beschriebenen Symptome Entzugserscheinungen vom Kiffen sind. Bin selbst seit über 20 Jahren Kiffer und kiffe im Normalfall jeden Tag. Wenn ich geschäftlich im Ausland unterwegs bin oder das Wochenende mit meinem Sohn verbringe kanns passieren das ich mal ne Woche oder länger nix kiffe. Hab noch nie irgendwelche unpässlichkeiten ausser schlechten Schlaf gehabt( lässt sich mit ein paar Bier lösen). Sorry, will dich bestimmt nicht belehren, wenn du je Entzugserscheinungen von H oder Alk gehabt hast würden dich solche Kleinigkeiten bestimmt nicht stören.
Ein gutes Mittel gegen deine Symptome ist Ablenkung.


nice

Werbung

Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
entzugopfer
neu an Bo(a)rd!
neu an Bo(a)rd!
männlich/male, 18
Beiträge: 4

Beitrag Do., 14.08.2008, 17:51

Hey nice,

das mit der Ablenkung ist richtig, hab auch gemerkt dass wenn ich mich in etwas reinkonzentriere die ganze Entzugsscheiße vergesse. Bloß auf der Arbeit und beim einschlafen ist das immer ein Problem mit der Ablenkung.
Aber wie gesagt denke schon das es aus der Richtung Cannabis kommt....
Sind genau die Sympthome, Schweiß, heiß/kalt, die ersten tage keinen Appetit...

Benutzeravatar

die_geisha
Forums-Insider
Forums-Insider
weiblich/female, 21
Beiträge: 297

Beitrag Fr., 15.08.2008, 16:54

das mit den magenproblemen könnte auch vom bier gekommen sein oder? auch wenns nicht viel war.
depris hab ich manchmal am ersten wieder nüchternen tag nach ein paar verrauchten tagen, das hält dann nen tag an und gut is.
gegen die allgemeine unruhe hilft sport immer ganz gut, lenkt auch ab...gläschen wein zum einschlafen, das wird schon;-)

ich denk mal die entzugserscheinungen werden dir keine probleme machen wenn du dich auf das wochenende beschränkst...
Someone finds salvation
In everyone
Another only pain
Someone tries to hide himself
Down inside himself he breaks
Someone swears his true love
Til the end of time
Another runs away
Seperate or united
Healthy or insane
To be yourself is all that you can do

Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
entzugopfer
neu an Bo(a)rd!
neu an Bo(a)rd!
männlich/male, 18
Beiträge: 4

Beitrag Fr., 15.08.2008, 18:15

Auf Wochenende beschräken, muss ich wohl durchsetzten..
Wobei ich es eher auf unter der Woche verlegen werde, keine Lust das dann das WE nurnoch zum Kiffen benutzt wird und ich die ganze Zeit vor der Glotze hocke
Danke für eure Posts, habe Seit letzten Samstag nichtmehr geraucht und nach 3 Tagen waren die Entzugserscheinungen sogut wie vorbei ...
Ciao,

opfer

Benutzeravatar

SchnickSchnack
Helferlein
Helferlein
männlich/male, 34
Beiträge: 123

Beitrag Sa., 16.08.2008, 15:55

Wobei ich es eher auf unter der Woche verlegen werde, keine Lust das dann das WE nurnoch zum Kiffen benutzt wird und ich die ganze Zeit vor der Glotze hocke
Kannst ja mal in dich hinein fragen, was das mit Lebensqualität zu tun hat...

Benutzeravatar

Lila Bella
sporadischer Gast
sporadischer Gast
weiblich/female, 19
Beiträge: 13

Beitrag Mo., 01.09.2008, 15:47

entzugopfer hat geschrieben:Cannabis bedeutet für mich Lebenqualität.
Warum zum Teufel steigert für dich ne Drogen deine Lebensqualität?
Sie steigert für den Moment, frag dich in ner Zeit nochmal, was sich da steigert... alles andere als deine Lebensqualität, außer du stehst drauf, dich kaputt zu machen.
Dein Körper gibt sich die größte Mühe, dir das auch zu zeigen, also würde ich langsam aufwachen und es sein lassen...
(Ich weiß, dass du auf den Beitrag scheißt ^^,muss man dazu trotzdem loswerden)

Viel Glück
Alle Fehler, die man hat, sind verzeihlicher als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen...

Benutzeravatar

sweety65
sporadischer Gast
sporadischer Gast
weiblich/female, 43
Beiträge: 22

Beitrag Fr., 13.02.2009, 12:49

hallo formular, ich habe nun 15 jahre lang gekifft, heute ist mein 2ter tag ohne..
ich habe es ein paar mal versucht und bin immer gescheitert.
mein körper sagt mir jedoch, es muss aufhören, möchte doch gerne gesund bleiben und weiss das es meinem hirn nicht gut tut und meinem körper.

was passiert mit mir?
wie wird es wenn das zeug aus meinem körper weicht?
kann ich klarer denken?

zur zeit habe ich keinen apettit und rauche unmengen an zigaretten....

würde mich über antworten freuen, ganz liebe grüsse anita
Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert....

Benutzeravatar

Tante Käthe
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 58
Beiträge: 1293

Beitrag Fr., 13.02.2009, 18:18

Hi Anita,

"65" ? - Ich nehme mal an, der Jahrgang, also Willkommen im Club der 65er Ich auch.

Ich habe keinerlei Vorstellung, wie man mit ständigem THC-Konsum lebt, will ich auch nicht, aber mich würde mal interessieren, ob Du dabei Arbeiten gegangen bist und wie Du zurecht kamst. Ich sehe nur, was mein Sohn sich schon alles angetan hat und wie er dahin vegetiert, kann mir kaum mehr vorstellen, wie das geht.

Ich finde Dein Vorhaben natürlich gut. Was machst Du als Alternative, evtl. Sport etc.?

LG Käthe
Es ist schwieriger eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom
(Albert Einstein)

Benutzeravatar

sweety65
sporadischer Gast
sporadischer Gast
weiblich/female, 43
Beiträge: 22

Beitrag Fr., 13.02.2009, 23:56

hallo käthi, ich freue mich das du dich meldest, ja es ist mein geburtsjahr:-)
was meinen canabiskonsum angeht, ich bin selbständig und kann mir keine aussetzer erlauben, ich habe nur abends geraucht, es hat niemand mitbekommen.....
es gab natürlich zeiten, wo ich masslos war, dass waren dann die wochenenden, dann war ich meisstens völlig isoliert, ich habe mich jedoch nie in kifferkreisen aufgehaklten, wenn ich rauchte war ich meisst alleine...
und das ja nun lange genug und regelmässig, ich habe damit abschalten können, meine emotionen ausgeschalten, ich konnte schlafen.
ich habe mir viele beziehungen damit zerstört, dass reichte dann nicht zum aufhören, ganz im gegenteil, je mehr druck auf mich ausgeübt wurde, desto wertvoller wurde das gras für mich, mein einziger freund, so fühlte es sich an.
ich habe vor jahren schon einmal hilfe gesucht, bei einer phsychologin, bei mehreren, die es alle abtaten, naja, also schön weiter gekifft.

ich kam dann durch einen zufall zum tantra oder war es schicksal, habe ausbildungen in diesem bereich gemacht, diese ausbildungen gingen nicht nur um massage, nein, öffnen war angesagt und das war hart.
alte verletzungen kamen hoch, weil sich die blockaden lösten, ich habe mich geöffnet und dinge erlebt, die ich kaum beschreiben kann, weil ich den schmerz das erste mal annahm und auch bewusst zulgelassen habe, dieser wandelte sich dann um in ein gefühl der glückseeligkeit, hatte dort aber auch menschen die mich auffingen.
und es ging nicht nur mir so, nein allen..uns allen, soetwas habe ich zuvor noch nie erlebt.
in dieser zeit hatte ich kein verlangen nach gras und auch keine gelegenheit, ich war nach jahren gezwungener massen abstinent.

als ich dann zurück war, in meiner alten umgebung, war es wieder soweit, ich kíffte weiter, jetzt sagt mir mein körper (unterbewusstsein) hör auf!
und durch meine arbeit als tantramasseurin und der tantrischen philosophie streikt mein körper (seele) beim rauchen von haschisch, bei mir hat sich ein schalter umgelegt, ich möchte mich nicht mehr zerstören, ich habe angefangen mich selber zu lieben und zu ehren, ich gehe vorsichtiger mit mir selber um. habe wieder eine schmerzgrenze, die ich auch durch meine selbständigkeit und der hohen belastung nicht mehr hatte.
habe es geschafft mein leben zu ändern und nun möchte ich auch das schaffen, ich will nicht mehr kiffen....
ich brauche jetzt auch keinen neuen ausgleich, es ist das was ich mache, was den stein ins rollen brachte und meine kraft schöpfe ich aus meinen massagen und dem neuen denken.
mein ganzes leben hat sich geändert, auch beruflich und ich danke unserem schöpfer dafür.
ich denke das ist der richtige weg und ich werde es schaffen, dieses mal
es war mir noch nie so ernst....

ich weiss das es furchtbar ist, wenn man als mutter daneben steht und sieht das der eigene sohn sich zugrunde richtet, da ist man machtlos, du kannst ihm warscheinlich nur helfen, wenn er danach verlangt, denn nur er alleine kann und möchte das ändern.
jugendliche gehen warscheinlich auch ganz anders um mit dieser droge, ich denke da ist es eher das wegknallen, bei mir war es das abschalten und chillen.
aber eins haben wohl alle kiffer gemein, flucht aus der realität....

wenn deinem sohn etwas spass macht, vielleicht einen verein, neue leute die nicht kiffen, dass würde ich ihm schmackhaft machen, dann ist er schonmal in anderen kreisen. und wer weiss, vielleicht wird er eher wach als ich es geworden bin.....
ich weiss nicht wie lt dein sohn ist und wieviel einfluss du noch auf ihn hast, jedoch
ich wünsche diir kraft und glück, dass dein sohn seinen weg findet, ohne canabis.... je mehr du schimpft und kritisierst, desto mehr wird er sich zurück ziehen. verständnis und geduld bringen da mehr.

einen ganz lieben gruss anita
Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert....

Benutzeravatar

Tante Käthe
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 58
Beiträge: 1293

Beitrag Sa., 14.02.2009, 07:57

sweety65 hat geschrieben:ich möchte mich nicht mehr zerstören, ich habe angefangen mich selber zu lieben und zu ehren, ich gehe vorsichtiger mit mir selber um. habe wieder eine schmerzgrenze, die ich auch durch meine selbständigkeit und der hohen belastung nicht mehr hatte.
Eine sehr vernünftige Ausgangssituation und vor allem sehr wirksam. Wichtig ist eben dabei, dass man sich selbst bereits liebt und das Bewusstsein an den Tag legt, dass irgendeine bestimmte Lebensweise ungesund/schlecht ist... Du hast das anscheinend gefunden, gut so.

JA, Kiffer ziehen sich auch gern zurück und vereinsamen - ich seh es an meinem Sohn, zerstören Beziehungen mit ihrem "verkifften Verhalten".

Aber so insgesamt gesehen, hast Du ja dann erst spät angefangen zu kiffen. Was war der Auslöser, pure Lust oder Neugier, oder mehr?

.... Na und Tantra, da muss ich erst mal googlen, was das ist
sweety65 hat geschrieben:wenn man als mutter daneben steht und sieht das der eigene sohn sich zugrunde richtet, da ist man machtlos, du kannst ihm warscheinlich nur helfen, wenn er danach verlangt, denn nur er alleine kann und möchte das ändern.
einfach nur ja, stimmt, ist schrecklich. Aber vielleicht springt er doch noch irgendwann ab.
sweety65 hat geschrieben:wenn deinem sohn etwas spass macht, vielleicht einen verein, neue leute die nicht kiffen, dass würde ich ihm schmackhaft machen, dann ist er schonmal in anderen kreisen. und wer weiss, vielleicht wird er eher wach als ich es geworden bin.....
Mein Sohn ist 23 Jahre und betreibt sein Hobby seit über 5 Jahren - Führerschein, Ausbildung, Wohnung futsch. Aber neben der Kifferei muss mehr dahinter stecken. Es waren/sind Amphetamine dabei und er ist auf dieses Spice umgestiegen gewesen. Rauchen scheint er momentan nix, denn er ist NUR zu hause, das würde man mitbekommen. Also macht er die leichtere Variante.
Mit den Hobbys, das kann man knicken, haben wir alles versucht. Ich mach nix mehr. ER wohnt hier bei uns, geht momentan seiner Arbeit (FSJ als Überbrückung) und hat sich nun endlich mal beworben und ich hoffe, dass er was findet und dann hier wieder weg ist.
Sollte ich ihn hier bei uns mit Drogen erwischen, oder er wird auf eigenes Verschulden hin entlassen, ist das Wohnen hier sofort zu Ende. Es ist schon zu viel passiert...

Dir wünsch ich einfach nur Durchhaltevermögen und es liest sich gut, wie und was du schreibst.

LG Käthe
Es ist schwieriger eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom
(Albert Einstein)

Benutzeravatar

sweety65
sporadischer Gast
sporadischer Gast
weiblich/female, 43
Beiträge: 22

Beitrag Sa., 14.02.2009, 08:27

hallo käthe, ich danke dir für deinen zuspruch.
wünsche euch nur das beste und geb die hoffnung nicht auf, scheinst ne taffe frau zusein...ich schliesse dich in mein gebet mit ein, wer weiss vielleicht hilft es ein wenig

liebe grüsse anita
Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert....

Benutzeravatar

maybe
Forums-Insider
Forums-Insider
weiblich/female, 47
Beiträge: 152

Beitrag Sa., 14.02.2009, 12:26

Hallo sweety

Bin ja auch schon in diesem etwas fortgeschrittenen Alter und hab vor 5 Monaten nach 17 Jahren Konsum mit dem Kiffen aufgehört.
was passiert mit mir?
Das ist ja bei jedem ziemlich unterschiedlich... Was stellst du denn selbst so fest am 3. tag jetzt? Unmengen Kippen rauchen war bei mir genauso, auch die Appetitlosigkeit. Ich wurd außerdem arg depressiv als mir mein Trostpflaster fehlte… konnt schlecht schlafen, schwitzte nachts (das ging ein paar Wochen so), wusst nix mit mir anzufangen (hab die ersten 2 Wochen aber in einer Klinik zugebracht, Entgiftung gemacht mit Sauna, Sport, Akupunktur, Gesprächsgruppe etc.)

Klarer Denken kann man schon irgendwann; hab ich bei mir aber eher so unterschwellig festgestellt, allmählich, dauerte lange; ist aber auch eher eine Veränderung im allgemeinen psychischen Zustand als im Denken., find ich. Ich bin mittlerweile einfach etwas stabiler geworden, nicht mehr ganz so leicht aus der Bahn zu werfen; das hat aber Monate gedauert.

Ich war übrigens auch so eine zurückgezogene Kifferin; hab mich ziemlich vor der Welt abgeschottet mit den Jahren. Allein daheim kiffen ist halt nicht so anstrengend als sich mit der Realität da draußen zu beschäftigen…

Die Erfahrung, dass das Kiffen von Psychologen und Ärzten eher bagatellisiert wird, hab ich auch machen müssen. Mittlerweile bin ich aber bei Ärtzin und Psycho, die das realistischer sehen; also es gibt auch solche

Was heißt eigentlich, dein Körper streikt mittlerweile beim Haschisch rauchen?
ich habe es ein paar mal versucht und bin immer gescheitert.
Was glaubst du, waren die Gründe, dass du da gescheitert bist? Und war das vor deinem "Sinneswandel" durch das Tantra? Wie lang machst du das mit dem Tantra jetzt schon?

Ich kann nur sagen, es ist es echt wert aufzuhören! So sehr es auch locken mag, sich in bestimmten Situationen wieder den Kopf zu zu knallen… auf Dauer kann es einem nur gut gehen, wenn man mit klarem Kopf das Leben meistert. Alles andere ist dermaßen Selbstbetrug…!

Vielleicht hilft das mit dem Beten echt… meine Mutter hat jedenfalls auch für mich gebetet, als ich in Entgiftung war…


@Käthe
mich würde mal interessieren, ob Du dabei Arbeiten gegangen bist und wie Du zurecht kamst.
Die ersten Jahre bin ich arbeiten gegangen, hab sogar noch studiert nebenher. Aber irgendwann… so nach 10 Jahren Dauerkonsum war ende, sprich ich kam auf der Arbeit nicht mehr klar, öfter Stellenwechsel und schließlich lange arbeitslos… War psychisch einfach zu sehr am ende…

Im Gegensatz zu deinem Sohn hab ich zwar nur 3 Jahre später das Kiffen angefangen; aber ich war da wohl insgesamt schon in einer stabileren Situation irgendwie; denn ich hatte bereits meine Ausbildung abgeschlossen, hatte seit 1 Jahr eine eigene Wohnung, stand also schon auf eigenen Füßen sozusagen, hatte gelernt Verantwortung für mich zu übernehmen und ohne Unterstützung von außen zurecht zu kommen. Das war bei ihm anders oder?

lg maybe

Werbung

Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag