Mein Cousin Alkoholiker und aggressiv

Dieser Bereich dient zum Austausch über Entzug, Entwöhnung und Therapie von substanzbezogenen Abhängigkeiten (wie Alkohol, Heroin, Psychedelische Drogen, Kokain, Nikotin, Cannabis, Zucker,..)
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Phoebe
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Mein Cousin Alkoholiker und aggressiv

Beitrag Di., 20.11.2007, 10:32

Hallo ihr lieben....
Ich weiß nicht mehr was ich machen soll.....mein Cousin ist 30 Jahre alt, hat eine Freundin gehabt die sich jetzt von ihm getrennt hat. Wobei wir alle froh sind das entlich Schluss ist, denn sie hats mit der Treue und der Wahrheit nicht so genau genommen. Er ist natürlich fertig, allein auch schon wegen seiner kleinen Tochter!

Aber das Problem was ick mit ihm habe ist....das er sehr viel Alkohol trinkt, und dann auch sehr aggressiv wird anderen Menschen gegenüber. Er hat zwar die Einsicht das nicht mehr er,er ist....aber dennoch will oder kann er nichts ändern. Ich rede sehr viel mit ihm, und er verspricht mir auch das er sich helfen lassen will, aber bis heute ist nichts passiert! Seine eigene Mutter hat schon Angst vor ihm, und das ist schon schlimm genug!

was kann ich tun, um ihn zu Vernunft zu bringen??
Ich möchte ihm so gerne helfen vom Alkohol zu kommen und von seinen ständigen Prügelein!

Bitte helft mir!!
Phoebe

(Hinweis Admin: Betreffzeile präzisiert.)

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win
Helferlein
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Beitrag Di., 20.11.2007, 15:36

hallo phoebe,

so wie du schreibst scheint ja alles reden der welt nichts zu bringen und auch wenn es jetzt hart klingt, was wäre wenn du ihn jetzt mal "fallen" lässt, viellleicht kriegt er ja dann die kurve

ich kenne das so einbißchen von meinem freund, habe auch jahre probiert und geredet (er ist/war heroinabhängig) und das hat uns nicht wirklich weit gebracht, erst als er relativ weit unten war und ich nicht mehr "geredet" habe, hat er die kurve bekommen

wie oft trinkt er, geht er arbeiten

gruss

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Thread-EröffnerIn
Phoebe
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Beitrag Mi., 21.11.2007, 09:27

Hallo Win.....

Danke dir erstmal für Deine Hilfe.....
Ja bei Ihm ist der Alkohol schon ein Bestandteil seines Lebens....er trinkt schon regelmäßig.
Ja er hatte Arbeit...aber da er auf dem Bau arbeitet, hat er in der Winterzeit so zu sagen Zwangsurlaub!
Er braucht feste Arbeit, das er wirklich jeden Tag beschäftigt ist, denn wenn er alleine zu Hause ist,kommt eh nur Sch.... raus (sorry)!

Wenn er was getrunken hat, dann erkennt er ja nicht mal Freund oder Feind, dann ist es ihm auch egal ob seine Tochter (1 Jahr) das mitbekommt wenn er sich prügeln muss, ihm ist es dann einfach alles egal. Ist er dann aber alleine dann bereut er alles und weint.
Ich möchte Ihm so gerne helfen, denn wir haben sehr viel Zeit unseres Lebens miteinander verbracht....und es tut schon weh mit anzusehen wie er sich selbst zerstört!

Aber wenn wir nicht mehr mit Ihm reden würden....er hat "Freunde" die ihn aber auch nicht gerade unterstützen....nein sie rufen dann nachts an und bitten ihn zu kommen....weil der andere gerade da ist. Sie rufen ihn. damit er dem anderen niedermachen kann! Sind das Freunde...na ich weiß ja nicht!

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ostra
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Beitrag Do., 22.11.2007, 23:00

Phoebe hat geschrieben:Hallo Win.....

Danke dir erstmal für Deine Hilfe.....
Ja bei Ihm ist der Alkohol schon ein Bestandteil seines Lebens....er trinkt schon regelmäßig.
Ja er hatte Arbeit...aber da er auf dem Bau arbeitet, hat er in der Winterzeit so zu sagen Zwangsurlaub!
Er braucht feste Arbeit, das er wirklich jeden Tag beschäftigt ist, denn wenn er alleine zu Hause ist,kommt eh nur Sch.... raus (sorry)!

Wenn er was getrunken hat, dann erkennt er ja nicht mal Freund oder Feind, dann ist es ihm auch egal ob seine Tochter (1 Jahr) das mitbekommt wenn er sich prügeln muss, ihm ist es dann einfach alles egal. Ist er dann aber alleine dann bereut er alles und weint.
Ich möchte Ihm so gerne helfen, denn wir haben sehr viel Zeit unseres Lebens miteinander verbracht....und es tut schon weh mit anzusehen wie er sich selbst zerstört!

Aber wenn wir nicht mehr mit Ihm reden würden....er hat "Freunde" die ihn aber auch nicht gerade unterstützen....nein sie rufen dann nachts an und bitten ihn zu kommen....weil der andere gerade da ist. Sie rufen ihn. damit er dem anderen niedermachen kann! Sind das Freunde...na ich weiß ja nicht!
"Fallen lassen" ist nie eine gute Idee. Gerade aus dem Grund, den Du oben erwähnst. Wenn Dein Cousin weint, ist er sich, auch wenn betrunken, noch bewusst was er getan, oder was er während seiner Räusche tut.

Sprich Ihn während einer dieser Phasen auf seine Gefühle an. (Sofern Du Dich das traust und Du nicht in Gefahr gerätst) Er wird dir alles erzählen - worum es ihm wirklich geht. Wenn dabei seine Tochter eine Rolle spielt, würde es mich nicht wundern.

Ich kann Dir noch ein paar Dinge über Alkohol schreiben, möchte das aber nicht bei meinem 3ten Posting. War schon schwer genug mich hier zu registrieren.

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win
Helferlein
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Beiträge: 31

Beitrag Fr., 23.11.2007, 15:14

hallöchen,

ich sehe das mit dem "fallen" inzwischen was anders, weil ich der meinung bin, dass man nichts machen kann, wenn der/diejenige momentan nicht aufhören will
und anscheinend will er momentan nicht aufhören, wenn seine tochter nicht seine mitivation ist wer dann, kommt es den öfters vor, dass seine tochter ihn so mitbekommt

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Hades36
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Beitrag Mi., 28.11.2007, 10:59

Hallo Phoebe!
Ich kenn dein Problem leider nur zu gut hatte dasselbe Problem!Ich konnte gar nichts dagegen tun es war einfach so das bei mir das Gehirn aussetzte!Wenn ich nichts trank war ich der freundlichste Mensch den man sich vorstellen kann!Aber durch die regelmäßigkeit des trinkens wurde ich agressiv.Bis es mal soweit war und sie mich in den Knast steckten!Zwar nur für 2 Monate aber ab den Zeitpunkt hat es einen Knacks gemacht und ich hörte auf zu trinken.Weil ich merkte das wenn ich weitertrinke dann wird das kein lebenswertes Leben sonder ich hüpfe von einen Knast in den anderen.So wolte ich nicht enden!!Mein Problem begann aber dann erst richtig.Ich suchte Ersatz und rutschte in die Drogen rein.Irgendwie haben mich die Drogen vor dem Alkohol gerettet aber es war auch ein schlechter Tausch!Heute kämpfe ich gegen die Drogen bin aber auf einen guten Weg davon wegzukommen!Beim Alkohol war es so das mein Hirn völlig aussetzte und ich nicht mehr wusste was ich tat.Am nächstenTag tat mir immer alles so leid und ich ging etwas spenden oder so.Weil ich dachte wenn ich schon etwas schlechtes getan habe muss ich als Ausgleich wieder was gutes tun.Am besten wäre er holt sich von professioneller Stelle Hilfe denn allein kann man sehr viele Fehler machen.Das zahlt sich nicht aus!Versuche mit ihm darüber zu reden vielleicht dringst du ja zu ihm durch!Falls du noch Fragen haben solltest bin ich gerne bereit sie dir zu beantworten!
LG. Hades 36
Man muss aus den Fehlern anderer lernen,das Leben ist zu kurz um alle Fehler selbst zu machen!!

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