Ich habe einen akademischen Abschluss und mein letzter Arbeitgeber hat tatsächlich einen Sozialversicherungsauszug sowie sämtliche Ausbildungs- und Dienstzeugnisse, aber auch einen Strafregisterauszug von mir verlangt. Ich musste also so ziemlich alles, was ich in meinem Lebenslauf angegeben habe, nachweisen.Miss_Understood hat geschrieben: Di., 31.03.2020, 10:38Von welchem Land redest du? Und du bist im Öffentlichen Dienst, wenn du von 'Gehaltsstufeneinstufung' schreibst. Das ist ein sehr großer Unterschied.theweirdeffekt hat geschrieben: Di., 31.03.2020, 09:42
Sofern man nicht als ungelernter Hilfsarbeiter wo anfangen will, ist es tatsächlich so. Das hängt alleine schon mit der Gehaltseinstufung, die sich ja auch an Dienstzeiten orientiert zusammen.
Hier in sehr vielen Branchen (NICHT öffentlicher Dienst), die ich kenne in Deutschland, in über 20 Jahren Bewerben (mehr oder weniger) und Kontakt mit BewerberInnen habe ich noch nie gehört, dass ein Sozialversicherungsauszug angefordert wurde. AUCH mit akademischem Abschluss. Deine Aussage kann ich hier zumindest überhaupt nicht bestätigen. Statement einer Bekannten, die im Jobcenter arbeitet, das sei noch außerhalb des Öffentlichen Dienstes äusserst selten.
Da ich meinen Lebenslauf ein klein wenig "frisiert" habe, um Lücken oder unvorteilhafte "Stationen" zu kaschieren, bin ich dann ein bisschen in Erklärungsnot geraten. Daher kann ich aus eigener Erfahrung von unwahren Angaben im Lebenslauf nur abraten.
Ausbildungs- und Dienstzeugnisse sollte man allerdings immer unaufgefordert mitsenden. Immer mehr Firmen betrachten sonst die Bewerbung als unvollständig und sortieren diese sofort aus.
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