Depression / versauter Lebenslauf

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Nerd1988
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Beitrag Di., 05.05.2020, 08:51

Miss_Understood hat geschrieben: Di., 31.03.2020, 10:38
theweirdeffekt hat geschrieben: Di., 31.03.2020, 09:42
Sofern man nicht als ungelernter Hilfsarbeiter wo anfangen will, ist es tatsächlich so. Das hängt alleine schon mit der Gehaltseinstufung, die sich ja auch an Dienstzeiten orientiert zusammen.
Von welchem Land redest du? Und du bist im Öffentlichen Dienst, wenn du von 'Gehaltsstufeneinstufung' schreibst. Das ist ein sehr großer Unterschied.

Hier in sehr vielen Branchen (NICHT öffentlicher Dienst), die ich kenne in Deutschland, in über 20 Jahren Bewerben (mehr oder weniger) und Kontakt mit BewerberInnen habe ich noch nie gehört, dass ein Sozialversicherungsauszug angefordert wurde. AUCH mit akademischem Abschluss. Deine Aussage kann ich hier zumindest überhaupt nicht bestätigen. Statement einer Bekannten, die im Jobcenter arbeitet, das sei noch außerhalb des Öffentlichen Dienstes äusserst selten.
Ich habe einen akademischen Abschluss und mein letzter Arbeitgeber hat tatsächlich einen Sozialversicherungsauszug sowie sämtliche Ausbildungs- und Dienstzeugnisse, aber auch einen Strafregisterauszug von mir verlangt. Ich musste also so ziemlich alles, was ich in meinem Lebenslauf angegeben habe, nachweisen.
Da ich meinen Lebenslauf ein klein wenig "frisiert" habe, um Lücken oder unvorteilhafte "Stationen" zu kaschieren, bin ich dann ein bisschen in Erklärungsnot geraten. Daher kann ich aus eigener Erfahrung von unwahren Angaben im Lebenslauf nur abraten.

Ausbildungs- und Dienstzeugnisse sollte man allerdings immer unaufgefordert mitsenden. Immer mehr Firmen betrachten sonst die Bewerbung als unvollständig und sortieren diese sofort aus.

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hey_jude
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Beitrag Do., 07.05.2020, 20:25

ich kenne das auch. Ich hatte in meiner Jugendzeit Depressionen und bin da nie so wirklich rausgekommen und habe einige Lücken in meinem Lebenslauf, wegen 2 Klinikaufenthalten oder ich war in einer Arbeitsamtsmaßnahme oder arbeitslos oder ich habe 450 Euro- gejobbt.
Dann der Versuch des Umbruchs: Abi nachmachen- studieren- nebenbei jobben.
Wie ich meinen Lebenslauf nach Ende des Studiums gestalte und erkläre weiß ich noch nicht. Ich denke und hoffe, dass ich mich dann beraten lassen kann, das es da Anlaufstellen gibt, die nicht allzu kostenintensiv sind. Hast du das mal angedacht, eine Beratung/ Coaching?

Lügen ist sicher keine gute Idee.
Ich kann mir vorstellen, das man mit einem "guten Auftreten", ohne schauspielern zu müssen (was das ist, mag von Branche zu Branche verschieden sein) viel bewirken kann und eben auch mit einer professionellen Gestaltung der Bewerbungsunterlagen ,um überhaupt bis zu dem Vorstellungsgespräch zu kommen.

Wie hier schon jmd schrieb, kann man aus solchen Krisen gestärkt herauskommen, wenn man sie überwinden konnte!

Wünsche dir Mut !

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