Problembezogener Lebenslauf

Alle Themen, die in keines der obigen Foren zum Thema "Psychische Leiden und Beschwerden" passen.
Antworten
Benutzeravatar

Thread-EröffnerIn
Sprungkreisel_87
sporadischer Gast
sporadischer Gast
männlich/male, 21
Beiträge: 14

Problembezogener Lebenslauf

Beitrag Do., 18.09.2008, 08:37

Hallo zusammen ,

ich weiß nicht ob mein Beitrag hier reinpasst, aber ich probier es trotzdem mal. Ich habe vor in ein betreutes Einzellwohnen bzw. betreute wg zu gehen, und der Typ der dies leitet braucht so einen Problembezogenen Lebenslauf. Ich bin erlichgesagt ein wenig überfordert.
Ich weiß nur das ich meine psychische Erkrankung, von Anfang bis jetzt auflisten muss, habe sowas aber noch nie gemacht. Meine Frage an Euch, kennt sich jemand von Euch damit aus? Hat das irgendeiner schon mal gemacht. Gibt es vorlagen im Internet, habe schon überall gesucht nichts gefunden. Sowas Schreibt man ja sicher auch nicht alle Tage.
Ich wär echt dankbar wenn mir einer helfen könnte.

Vielen Dank schonmal im Voraus.

LG Sprungkreisel_87

Werbung

Benutzeravatar

Anne1997
Forums-Gruftie
Forums-Gruftie
weiblich/female, 53
Beiträge: 625

Beitrag Do., 18.09.2008, 14:40

Hallo Sprungkreisel,

Du musst Dir da nicht so große Sorgen machen: dieser Lebenslauf kann für Betreuer von Bedeutung sein, um einen Einblick in die für Dich problematischen Seiten Deines Lebens zu bekommen.
Es kommt einfach "nur" darauf an, dass Du die problematischen Stellen Deines Lebens auflistest bzw. und auch kurz beschreibst - chronologisch.
Alle Dinge, die Dir bewusst sind und auf die Weise, wie sie Dir jetzt in Deinem aktuellen Lebensalter bewusst sind.
Vorlagen gibt es dazu wenige - außer etwaige Therapiefragebögen zu Beginn einer Therapie.
Du könntest vielleicht so vorgehen:
denke spontan an Situationen, Ereignisse, Beziehungen etc. in Deinem Leben, die Dich sehr belastet haben.
Dann: einfach mal "durcheinander" aufschreiben, was in Deinem Leben für Dich problematisch war, große Sorgen verursacht, dem Leben eine andere Wendung geben hat, welche Ereignisse Dich in die Therapie brachten, . Das können auch scheinbar ganz kleine Dinge sein. Entscheidend ist, wie Du diese Dinge bisher verarbeitet hast, wie Du mit ihnen umgegangen bist.
Dann würde ich das ganze chronologischer ordnen, nach bestem Wissen mit Jahreszahlen, weiteren sachlichen Angaben versehen. Wenn Du diese nicht genau weißt, mache ungefähre Angaben oder lasse sie weg.

Wünsche Dir Erfolg und einen Platz in der WG bzw. im betreuten Einzelwohnen!
Liebe Grüße,
Anne

Benutzeravatar

Gärtnerin
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 41
Beiträge: 1162

Beitrag Do., 18.09.2008, 18:09

Wenn du keine Vorlage (Fragebogen) dazu bekommen hast, wird es egal sein, in welcher Form du den Lebenslauf schreibst. Du kannst ein Art Aufsatz über dein gesamtes Leben in chronologischer Reihenfolge schreiben. Oder du gliederst das Ganze in Abschnitte, etwa so (ist nur ein Beispiel!):

LEBENSLAUF

Name:
Geburtstag:
Familienstand:
Beruf:

1. Lebensgeschichtliche Daten (nur die Daten, so wie beim Lebenslauf für eine Bewerbung)
a) Schulische Laufbahn
b) Berufliche Laufbahn

2. Frühere Therapien

3. Persönlicher Lebenslauf (einfach alles reinschreiben, was dir an wichtigen Ereignissen und damit verbundenen Gefühlen einfällt)
a) Kindheit
b) Jugend
c) Erwachsenenalter

4. Beziehungen zu den Eltern und Geschwistern (früher und evtl. heute)

5. Aktuelle Lebenssituation und Probleme

6. Eigene Persönlichkeit und typische Reaktionsweisen (z.B. Perfektionist, sensibel, ungeduldig,...)

7. Zusätzliche Informationen (alles, was du sonst noch für wichtig hältst, z.B. auch körperliche Erkrankungen)
Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.

Werbung

Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag