Wie entschuldigen?

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Psychotherapie (von der es ja eine Vielzahl von Methoden gibt) gesammelt? Dieses Forum dient zum Austausch über die diversen Psychotherapieformen sowie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Therapie.
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Silberstern
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Beitrag So., 14.03.2010, 22:07

waterloosunset hat geschrieben: Hallo Silberstern!
auch dir vielen Dank für deine Antwort!!
Ja, Ja, und nochmal Ja...ich hab immer das Gefühl, zuwenig zu tun, jemanden (und wenn es der Herr bei der Takstelle ist, also nicht wirklich personenspezifisch) zu enttäuschen. Mein Therapeut meint immer, das komme aus der Kindheit, aber die war ja nicht sooo übel....also muss es "in mir" sein, und ich weiß einfach nicht warum. Manchmal ist es einfach nur ganz schlimm anstrengend.... Und das meine ich auch (weiter oben) mit "keinen Therapieerfolg" zu haben, ich müsste schon längst viel weiter sein, und ja ich hab das Gefühl ich enttäusche den Therapeuten mit meiner Lernresistenz
Hallo waterloosunset,

hmm.....ich kenne dich ja nicht persönlich, aber du scheinst jemand zu sein, der immer die "Schuld" nur bei sich sucht. Du fühlst dich anscheinend für alles persönlich verantwortlich. Das bedeutet, dass du fähig bist zur Selbstkritik und dass du bereit bist, dich und deine Motive zu hinterfragen. Das ist gut....nur übertreibst du es damit ein bisschen, finde ich. Du bist sozusagen das genaue Gegenteil von den Menschen, die immer die Schuld bei anderen suchen und sich für nichts verantwortlich fühlen. (So wirkt das, was du geschrieben hast, jedenfalls auf mich.)

Du bist ganz bestimmt nicht lernresistent! Wann sich Therapie-Erfolge einstellen, kann niemand kontrollieren, du nicht...und der Therapeut auch nicht. Es dauert so lange es dauert! Wenn dein Therapeut ein guter Therapeut ist, wird er das mit Sicherheit wissen. Und was das Enttäuschen der Mitmenschen angeht: Wir können die Gefühle anderer nun mal nicht kontrollieren. Es kann ja durchaus mal vorkommen, dass jemand von dir "enttäuscht" ist. Das ist dann aber sein Problem....denn du hast sicher nichts getan, um diese Person ABSICHTLICH und BEWUSST zu enttäuschen oder zu verletzten oder zu beleidigen oder so. Falls wirklich mal jemand von dir enttäuscht sein sollte, dann deshalb, weil er unrealistische Erwartungen hatte. Es ist aber gar nicht unsere Aufgabe, ständig und dauernd die Erwartungen anderer zu erfüllen!

Du tust dein Bestes....und mehr kann niemand tun.
Du wirkst übrigens auch überhaupt nicht wie jemand, der nach Mitleid heischt.

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waterloosunset
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Beitrag Mo., 15.03.2010, 00:11

Keksin hat geschrieben: Das dachte ich von mir auch erst bzw. ich war mir manchmal nicht sicher.
Und nun stellt sich heraus, dass es doch nicht ganz ohne war ...
Und es gibt ja nicht nur sexuellen Missbrauch, es gibt seelischen, psychische Gewalt.
Das tut mir leid, dass "es nicht ohne war"; wie gehts dir damit? Willst du überhaupt mehr wissen?

Hmmm, bei mir war es m.M. nach nicht wirklich übel; wobei mein Therapeut immer meint: "wenn ich sie so reden höre, glaub ich, ich sitz bei Ihnen live im Kinderzimmer" da komm ich dann immer in einen Loyalitätskonflikt...weil meine Eltern sicher Fehler gemacht haben, aber sie haben es halt manchmal auch nicht besser gewußt....
Keksin hat geschrieben:Ich denke, du wirst es schon herausfinden mit der Zeit.
Ich find gut, dass du so dran bist an dem Problem. Das wird sich schon geben.
Danke für deine aufmunternden Worte! Aber manchmal weiß ich eben nicht ob ich wirklich dran bin, oder ob es nicht viel besser wäre, wieder den Deckel drauf zu geben; weil tatsächlich besser geht es mir nicht,
alles Liebe
waterloosunset
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Beitrag Mo., 15.03.2010, 00:14

vallée hat geschrieben: Vielleicht konntest du bisher noch nicht so gut profitieren, weil du eben da immer recht kontrolliert sprichst?. (...) Vielleicht kommst du an die Themen, die dich bisher hindern... Schuldgefühle, Gefühle du hättest seine Hilfe nicht verdient....usw...
Danke auch an Dich Vallée!
Das kann durchaus sein, dass ich wegen meiner Verschlossenheit (Verlogenheit??) nicht wirklich weiter komme; Die Frage ist, warum WILL ich nicht weiter kommen?
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Beitrag Mo., 15.03.2010, 00:21

Erdbeermütze hat geschrieben: Man muss doch kein Trauma vorweisen um recht auf Hilfe, entsprechende Zuwendung usw. zu haben.


Und genau das ist mitunter aber mein Problem; ich hab das Gefühl, ich würde (in einer gerechteren Welt, wo sich alle eine Therapie leisten könnten) jemanden den Platz wegnehmen...Du HAST soweit ich das gelesen habe, ein echtes Trauma, meines ist mehr, wie hast du es so schön genannt "Kopfkino" zum teil sicher auch von mir konstruiert; Zum Teil sicher durch Kindheit bedingt....Ach ich weiß auch nicht, manchmal hab ich einfach so Tage (wie heute und gestern) wo ich felsenfest davon überzeugt bin, seine Aufmerksamkeit nicht verdient zu haben;


Erdbeermütze hat geschrieben:PS: Jetzt haben wir uns gegenseitig etwas geholfen. Bei anderen Sehe ich das alles, nur bei mir nicht.
Ja der Austausch hier, hilft wirklich sehr; und ja ich geb dir vollkommen recht, bei anderen seh ich auch immer alles ganz klar, bei mir ist es eher schwammig.....
Danke,
waterloosunset
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montagne
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Beitrag Mo., 15.03.2010, 00:23

Die Frage ist, warum WILL ich nicht weiter kommen?
Wenn du glaubst, es nicht verdient zu haben, Wenn du glaubst eigentlich kein Recht auf Probleme, auf Problemwälzen zu haben, weil doch alles okay war früher?

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waterloosunset
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Beitrag Mo., 15.03.2010, 00:27

Guten Abend Silberstern!
Danke nochmals.....
Silberstern hat geschrieben: Wir können die Gefühle anderer nun mal nicht kontrollieren. Es kann ja durchaus mal vorkommen, dass jemand von dir "enttäuscht" ist. Das ist dann aber sein Problem....denn du hast sicher nichts getan, um diese Person ABSICHTLICH und BEWUSST zu enttäuschen oder zu verletzten oder zu beleidigen oder so. Falls wirklich mal jemand von dir enttäuscht sein sollte, dann deshalb, weil er unrealistische Erwartungen hatte. Es ist aber gar nicht unsere Aufgabe, ständig und dauernd die Erwartungen anderer zu erfüllen!
Ich würde das so gerne auch empfinden können! Also rational weiß ich, dass du Recht hast, aber mein Tun, mein Handeln, mein Empfinden ist nicht dementsprechend. Weiß du was ich meine? Ich kann es für mich nicht "gelten" lassen;


Alles Liebe auch Dir,
waterlossunset
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waterloosunset
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Beitrag Mo., 15.03.2010, 00:31

vallée hat geschrieben:Wenn du glaubst, es nicht verdient zu haben, Wenn du glaubst eigentlich kein Recht auf Probleme, auf Problemwälzen zu haben, weil doch alles okay war früher?
Du meinst, ich hoffe ich mißverstehe oder interpretiere dich nicht falsch, wenn doch bitte um Korrektur; du meinst also, weil ich mir das Recht abspreche Probleme haben zu dürfen, spreche ich mir auch das Recht ab, weiterzukommen? Weil da ja eh "nix" ist? Hmmmm, das würde implizieren, dass ich "nur" akzeptieren müsste, dass da Probleme sind, die auch ernst genommen werden müssen, und diese könnten dann (im Moment noch rein theoretisch für mich) erarbeitet, ev. sogar gelöst werden?
l.g.
waterloosunset
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montagne
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Beitrag Mo., 15.03.2010, 00:47

Im Prinzip ja, nur ohne "nur".

Lernen, voran kommen, geht doch gar nicht anders, als erstmal hinsehen, annehmen, akzeptieren, was nicht gut klappt, hinsehen wo man real steht und überlegen wo man stehen will. Die Differenz dazwischen als solche annehmen. Das ist der erste Schritt, den empfinde ich als unabdingbar. Ist aber noch lange nicht die Endlösung, sondern eben nur der erste Schritt auf eine lange Reise.

Ich kenne das von mir slebst, mit dem Kopf hat man es schon längst kapiert, sonst wäre man ja auch nicht in einer Therapie. Aber man msus es auch vom Gefühl her be-greifen, damit eine Veränderung kommen kann. Denn es sind ja Veränderungen, die genau da statt finden sollen, im Gefühl.

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Carry
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Beitrag Mo., 15.03.2010, 21:08

Hallo waterloosunset,
wenn ihr z.B. das Gefühl habt Sie/Ihn "gekränkt" enttäuscht zu haben? Konkret, Ihr/ihm viel zuviel "zugemutet" zu haben, und eigentlich auch immer und immer wieder dieselben "Sudereien" zum Besten gebt....keinen direkten Therapierfolg zeigen könnt?
Ich spüre förmlich den Druck unter dem du stehst. Du machst die Therapie nicht für den Therapeuten sondern ganz, ganz allein für dich.
ich müsste schon längst viel weiter sein, und ja ich hab das Gefühl ich enttäusche den Therapeuten mit meiner Lernresistenz...
Hast du für dich in einer ruhigen Stunde schon einmal Resumee gezogen, ob und wenn was sich bei dir während der Therapie geändert hat ( Wie lange bist du eigentlich in der Therapie? ) Manchmal sind es nur ganz kleine Schritte, die aber zusammen gezählt ein gutes Stück Weg ausmachen. Oft sind wir uns dessen gar nicht bewußt.
Ich selber hatte das Gefühl des Stagnierens im letzten Sommer und habe die Urlaubszeit genau für dieses Resumee genutzt und war erstaunt, daß ich gar nicht stehengeblieben war, es war mir nur nicht bewußt was sich zwischenzeitlich geändert hatte.
Vllt. kann es dich weiter bringen, wenn du das Gefühl deiner Lernresistent, das Gefühl den Therapeuten zu enttäuschen wirklich einmal zum Thema einer Sitzung machst.
Ich denke, daß so eine Stunde dich und deinen Therapeuten sehr nahe bringen kann.

Ach..fast hätt' ich es vergessen...bei der so sehr vertrauten Beziehung zu meiner Therapeutin braucht es keine Entschuldigung ( so lange nicht verbal beleidigt wird ... und das fiele mir im Traum nicht ein)

Ich wünsche dir liebe waterloosunset, daß du weniger druck verspürst und mehr Vertrauen in deinen Therapeuten hast.

Carry
Es gibt Leute, deren Geist immer Ferien hat.
Peter Sirius

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Silberstern
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Beitrag Mo., 15.03.2010, 21:45

waterloosunset hat geschrieben: Ich würde das so gerne auch empfinden können! Also rational weiß ich, dass du Recht hast, aber mein Tun, mein Handeln, mein Empfinden ist nicht dementsprechend. Weiß du was ich meine? Ich kann es für mich nicht "gelten" lassen;
Hallo waterloosunset,

ja, ich weiß, was du meinst. Es ist ja meistens so, dass der bewusste Verstand durchaus rational denken kann, aber der unbewusste Verstand glaubt immer noch, dass es gaaaaaanz furchtbar schrecklich ist, andere Menschen zu enttäuschen....und dementsprechend schlecht fühlt man sich dann.

Ich finde auch, dass du genau dieses Thema mit dem Therapeuten besprechen solltest.....also dass du GENERELL Angst davor hast, andere Menschen zu enttäuschen. Oder habt ihr das in der Therapie schon mal besprochen?

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waterloosunset
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Beitrag Mi., 17.03.2010, 10:29

Liebe Vallée!
Danke!
vallée hat geschrieben:Im Prinzip ja, nur ohne "nur".
Ja eh, das "nur".....
vallée hat geschrieben: als erstmal hinsehen, annehmen, akzeptieren, was nicht gut klappt, hinsehen wo man real steht
Das mit dem Hinsehen, klappt ja nun leider bei mir nicht so wirklich; warum auch immer, ich WILL nicht hinsehen...dann müsste ich mich mit der "Erbärmlichkeit" auseinandersetzen; ich will mich eben nicht sehen, und da beginnt dann wahrscheinlich der Teufelskreis, ich schau weg, flüchte mich in was auch immer, renn ganz schnell, damit ich keine Zeit hab mich zu beobachten, suche nach "Ausreden" warum ich die Therapie abbrechen könnte etc. .....

Aber ich werde versuchen den Stein immer wieder mal ein Stück bergauf zu rollen, irgendwann werde ich auch hinsehen, oder eben auch nicht, aber dann möchte ich auch akzeptieren, dass es eben so ist wie es ist, und einfach nicht hinsehen will;....(falls der Inhalt des letzten Satzes leicht wirr klingt, bitte entschuldige..
ganz liebe Grüße und einen schönen Tag noch,
Waterlossunset
Zuletzt geändert von waterloosunset am Mi., 17.03.2010, 10:42, insgesamt 1-mal geändert.
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waterloosunset
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Beitrag Mi., 17.03.2010, 10:40

Carry hat geschrieben: Ich spüre förmlich den Druck unter dem du stehst. Du machst die Therapie nicht für den Therapeuten sondern ganz, ganz allein für dich.
Danke für deinen Trost, liebe Carry! und ja der Druck ist manchmal enorm; das ist ja das "Ur"problem, der Druck von dem mir leider keiner sagen kann woher der kommt, und warum ich den nicht abbauen kann;
Carry hat geschrieben: Hast du für dich in einer ruhigen Stunde schon einmal Resumee gezogen, ob und wenn was sich bei dir während der Therapie geändert hat

Geändert hat sich in sofern was, dass ich es nicht mehr nur an mir "auslasse" sondern eben auch noch den Therapeuten mit hineinziehe; Ansonsten, bin ich einfach nur dankbar, dass ich die Therapie machen kann, ohne sie hätte ich das letzte Jahr nicht überstanden.... Von daher: Ja ich bin noch "da" (so sagt er es immer-nicht im Sinne von "tot" sondern im Sinne von nicht gänzlich ausgetickt) Für den Alltag, kann ich blöderweise wenig "umsetzen", daher auch meine Befürchtung der Resistenz.
Carry hat geschrieben: Wie lange bist du eigentlich in der Therapie?

Trau es mich fast gar nicht sagen, fast über 2 JAHRE....
Carry hat geschrieben: Ich selber hatte das Gefühl des Stagnierens im letzten Sommer und habe die Urlaubszeit genau für dieses Resumee genutzt und war erstaunt, daß ich gar nicht stehengeblieben war,
Ich freu mich sehr für Dich, dass du so ein positives Resümee ziehen kannst, bzw. es auch "zulassen" kannst;

Liebe Grüße,
waterloosunset
PS: mir fällt auf, dass ich mich vom "Ursprungsthema" recht weit entfernt habe, ich hoffe es ist nicht allzusehr OT ....
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kiyoko
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Beitrag Mi., 17.03.2010, 14:04

Hallo waterloo,

Bekommst du im Alltag positive Bestätigung von anderen? Wenn ja, kannst du sie annehmen?

Wir werden durch so vieles geprägt, durch Eltern, Verwandte, Freunde, Lehrer,... manchmal ist es nicht so eindeutig zu sagen was uns zu dem Menschen macht, der wir sind. Das kann ein Schlüsselerlebnis sein oder mehrere undurchsichtige Dinge, die man nicht auf den ersten Blick als Ursache erkennt. Wichtig ist zu wissen, dass jeder das Recht auf Unterstützung und Hilfe hat, denn Probleme sind subjektiv. Leid muss nicht gemessen werden.

Würdest du einem anderen, der deine Probleme hat, die Therapie zugestehen?

liebe grüße
We fight.........or we die

Aufgeben ist manchmal
nicht nur ein Fehler
sondern endgültig.

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Carry
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Beiträge: 346

Beitrag Do., 18.03.2010, 07:26

Liebe waterloosunset,
und ja der Druck ist manchmal enorm; das ist ja das "Ur"problem, der Druck von dem mir leider keiner sagen kann woher der kommt, und warum ich den nicht abbauen kann;
Hast du deinen Therapeuten schon mal gefragt, ob er eine Ausbildung in Hypnotherapie hat?
Mit Hilfe einer leichten Trance könnte evtl. die Ursache eines enormen Drucks klarer werden.
Is nur so ein Gedanke von mir...

LG Carry
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waterloosunset
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Beitrag Sa., 20.03.2010, 01:32

Liebe Helferleins!

Ich bedanke mich bei allen, die mich so lieb unterstützt haben -mit Inputs und Überlegungen - in einer für mich wirren und verunsicherten Phase! Das tolle an solchen Threads ist, dass ich bei diesem weit über das Ursprungsthema hinaus Anregungen bekommen habe; DANKE
Ich habe "es" teilweise besprochen (eine echte Überwindung, so als ob man eine Klippe runterspringt)- alles hab ich nicht geschafft . Ich lag zwar falsch, dennoch war es gut und wahrscheinlich auch wichtig, darüber zu sprechen, und mich zu "erleichtern" indem ich mich "entschuldigt" habe, auf meine verquere Weise; es war für mich wichtig, mich wieder ein bissi runterzuholen, und ihn quasi vor mir "zu warnen" und abzuchecken ob ich nicht "zuviel" werde

Liebe Kiyoko!
Danke für deine Worte!
kiyoko hat geschrieben: Bekommst du im Alltag positive Bestätigung von anderen? Wenn ja, kannst du sie annehmen?


JA, bekomme ich, und oberflächlich betrachtet, kann ich es auch annehmen (damit ich halbwegs sozial akzeptiert bleibe), nach innen frag ich mich dann immer: "Von was redet er/sie da eigentlich??"; Schlimm ist, dass je mehr ich Anerkennung bekomme, desto "unsicherer" werd ich...verquere Welt
kiyoko hat geschrieben: Würdest du einem anderen, der deine Probleme hat, die Therapie zugestehen?

Kann ich nicht ganz eindeutig beantworten ; ich denk mir halt immer, wer anderer in meiner Situation würd wahrscheinlich besser damit zu Recht kommen und bräuchte keinen Therapeuten .

Liebe Carry!
Carry hat geschrieben: Hast du deinen Therapeuten schon mal gefragt, ob er eine Ausbildung in Hypnotherapie hat?
Mit Hilfe einer leichten Trance könnte evtl. die Ursache eines enormen Drucks klarer werden.
Is nur so ein Gedanke von mir.
Ist sicher ein guter Gedanke, nur bin ich mir sicher, dass da nichts war; der Druck kommt von mir....ganz alleine von mir....LEIDER

Euch allen noch einen schönen Abend, und ein schönes Weekend
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